Jazz im Radio. Foto/Montage: Hufner
Jazz im Radio. Foto/Montage: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 27.08. bis 02.09.2018

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 35 im Radio. Ab jetzt mit dem ARD Radiofestival 2018. Wochentags von 23:35 bis 00:00 auf hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3.


Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)


27.08.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Galt MacDermot: Ain’t got no – I got life,  Hair (Musical, 1967)

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Silje Nergaard, Vocal

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Sarah Seidel

Das Magazin aus der Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen aktuelle CDs (darunter das „Album der Woche“) und Klassiker, Porträts von Künstlern und Plattenfirmen, Konzerte, Bücher und Filme.

Play Jazz! spürt Trends nach und erinnert in der Rubrik „Remember“ an die großen Momente der Jazzgeschichte. Im „Fenster nach Europa“ gibt es regelmäßig Höhepunkte von allen bedeutenden europäischen Jazzfestivals.

Play Jazz! blickt auf die Jazz Szene im Sendegebiet und informiert in Interviews und Reportagen über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals in Norddeutschland.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday – Pegasus im Lotussitz: zum 85. Geburtstag von Wayne Shorter (25.08.2018)

Henning Sieverts präsentiert den ewig jungen amerikanischen Saxophonisten und Komponisten in Aufnahmen aus allen Phasen seiner über 60-jährigen Karriere, auch mit Hörproben von seinem ganz aktuellen Gesamtkunstwerk „Emanon“

23:35 bis 00:00 | hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 WDR 3
Entdecker, Erneuerer, Wegbereiter – Das Gary-Burton-Quartet 1968 bei den Berliner Jazztagen

Jazz | ARD Radiofestival 2018. Unter dem Titel „New Vibe Man In Town“ sorgte Gary Burton bereits 1961 – als 18-Jähriger – für Verblüffung und Begeisterung, denn er stellte das Vibrafon in einen neuen Jazz-Kontext. 1967 formierte er mit Steve Swallow (b), Roy Haynes (dr) und Larry Coryell (g) ein Quartett, das zum Vorboten des Jazzrock wurde.

Vor allem entdeckte und förderte Burton in den folgenden Jahrzehnten immer wieder – auch als Dozent am Bostoner Berklee College of Music – junge Gitarristen, die den Sound seiner Bands maßgeblich mitprägten: Mick Goodrick, Pat Metheny, Wolfgang Muthspiel oder Kurt Rosenwinkel. Im Quartett, mit dem Gary Burton 1968 bei den Berliner Jazztagen auftrat, spielte neben Swallow und Haynes der 1940 geborene Gitarrist Jerry Hahn. Moderation: Ulf Drechsel


28.08.2018


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Manuela Krause

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Charles Edward Haden: Blues for Pat

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Mix

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live

Antonio Lizana, Alt- und Sopransaxofon (1/2). Daniel Garcia, Piano; Jesús Caparrós, E-Bass; Shayan Fathi, Schlagzeug; Jose Maria Castano, Tanz. Aufnahme vom 21.4.2018 aus dem Jazzclub Unterfahrt, München. Am Mikrofon: Harald Rehmann. (Teil 2 am 31.8.2018 in On Stage)

Im Schnittfeld von Flamenco und Jazz gibt es zahlreiche Begegnungen – und Antonio Lizanas Ensemble Oriente repräsentiert sicherlich eine der faszinierendsten Verschmelzungen beider Klangwelten. Antonio Lizana stammt aus Cádiz, einer Hochburg der andalusischen Folklore, die schon viele Flamencostars hervorgebracht hat, allen voran der Sänger Camarón de la Isla. Er ist eines der Vorbilder von Lizana, der als Vokalist eine ebenso gute Figur macht wie als Saxofonist. Denn es ist der erklärte Wille des 1983 geborenen Andalusiers, musikalische Genre- und Stilgrenzen ad absurdum zu führen und zu zeigen, dass sich beispielsweise der ursprüngliche Flamenco und der Jazz in Struktur und Ausdrucksweise sehr nahestehen. Die Beweisführung dazu gelingt Antonio Lizana und den vorzüglichen Musikern seines Quintetts Oriente höchst eindrucksvoll.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Sarah Seidel

Das Magazin aus der Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen aktuelle CDs (darunter das „Album der Woche“) und Klassiker, Porträts von Künstlern und Plattenfirmen, Konzerte, Bücher und Filme.

Play Jazz! spürt Trends nach und erinnert in der Rubrik „Remember“ an die großen Momente der Jazzgeschichte. Im „Fenster nach Europa“ gibt es regelmäßig Höhepunkte von allen bedeutenden europäischen Jazzfestivals.

Play Jazz! blickt auf die Jazz Szene im Sendegebiet und informiert in Interviews und Reportagen über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals in Norddeutschland.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots – Neues aus Berlin

Aktuelle Produktionen mit „Kuu!“, Erik Leuthäuser, Marc Schmolling/Gerhard Gschlössl und „Der Lange Schatten“. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts

23:35 bis 00:00 | hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3
Dienst-Jubiläum – 40 Jahre auf der Bühne: Der Frankfurter Gitarrist Michael Sagmeister

Jazz | ARD Radiofestival 2018. Um einer der international führenden Gitarristen zu werden, übte er schon als Jugendlicher bis zu zehn Stunden am Tag. Während die anderen Jungs Fußball spielten, entschied er sich für eine Karriere als Profi-Musiker. Seit 40 Jahren steht Michael Sagmeister auf der Bühne: Solo oder in den unterschiedlichsten Band-Konstellationen, mitunter auch zusammen mit einem seiner Heroes (wie schon etwa mit Pat Martino oder Larry Coryell), im Moment wieder viel mit seinem Langzeit-Trio, das schon 30 Jahre zusammenhält.

Sagmeister spielt mit elektrischer oder akustischer Gitarre, in kleinen Clubs und größeren Hallen und er freut sich, dass er hierzulande einer der Jazzmusiker ist, die wirklich gut von ihrer Kunst leben können. Unprätentiös und ehrlich fällt die Bilanz seines „Dienst-Jubiläums“  „Gitarre, das ist lebenslänglich“, sagt der Frankfurter Gitarrist, „du hörst nie auf zu lernen und zu spielen. Außerdem sitzt es sich mit Gitarre so viel bequemer als ohne.“ Autorin: Daniella Baumeister


29.08.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Robock Staple: Why am I treated so bad

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:15 bis 20:00 | SR2 KulturRadio
BücherLese: Neues aus der Welt der Literatur

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Stan Getz, Saxophon

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Sarah Seidel

Das Magazin aus der Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen aktuelle CDs (darunter das „Album der Woche“) und Klassiker, Porträts von Künstlern und Plattenfirmen, Konzerte, Bücher und Filme.

Play Jazz! spürt Trends nach und erinnert in der Rubrik „Remember“ an die großen Momente der Jazzgeschichte. Im „Fenster nach Europa“ gibt es regelmäßig Höhepunkte von allen bedeutenden europäischen Jazzfestivals.

Play Jazz! blickt auf die Jazz Szene im Sendegebiet und informiert in Interviews und Reportagen über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals in Norddeutschland.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Special – „Von Franken nach New York“

Die Schlagzeugerin Mareike Wiening pendelt zwischen den Welten. Moderation und Auswahl: Anja Buchmann. Herzogenaurauch, Mannheim, Kopenhagen und New York: so lauten die musikalischen und persönlichen Stationen der Schlagzeugerin, Bandleaderin und Komponistin Mareike Weining. Ihr erstes Studium beginnt sie in Mannheim bei Michael Küttner, verbringt daraufhin ein Jahr als Stipendiatin in Kopenhagen – mit Unterricht unter anderem bei Marilyn Mazur und Django Bates – um schließlich ihr Masterstudium an der New York University zu absolvieren. Und sie tut das, was wenige deutsche Jazzmusiker schaffen: Sie bleibt in New York, nimmt dort das Debutalbum „Crosswalk“ mit ihrer amerikanischen Band auf und pflegt weiterhin ihre Verbindungen nach Deutschland. Diese kommen besonders in ihrem Projekt „Free at Last – von Luther zu Martin Luther King“ zur Geltung, in denen die Musikerin Texte des deutschen Reformators und des US-amerikanischen Menschenrechtlers vertont hat. Mareike Wiening – eine Fränkin in New York, die durch ihr melodisches, leicht“händiges“ und elegantes Spiel besticht, das sowohl hintergründige Impulse als auch vordergründige Virtuosität bietet.

23:35 bis 00:00 | hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3
Die Leichtfüßigen – Bossa Nova, Samba und luftige Harmonien

Jazz | ARD Radiofestival 2018. Sambarhythmen auf der Gitarre gezupft, Harmonien, die einen leichtfüßig davontragen, kombiniert mit poetischen Texten. Mit Aufnahmen von Carminho, Dusko Goykovich, Henri Salvador und anderen.

Ende der 1950er Jahre war’s. Ein neuer Stil aus Samba und Cool Jazz, die „Bossa Nova“, eroberte von Brasilien aus die ganze Welt. Und mit diesem Song begann es: mit „Chega de saudade“ (Schluss mit der Sehnsucht), auch bekannt als „No more blues“. Geschrieben hat ihn das Komponisten- und Autoren-Duo Antônio Carlos Jobim und Vinicius de Moraes. Der Gitarrist, Chansonnier, Komponist und Schauspieler Henri Salvador hatte neben vielen anderen auch diesen neuen Musikstil in seinem Repertoire, das ihm im Jahr 2000 noch mit über achtzig zu einem international bewunderten Comeback verhalf. Und auch heute zollt man dem großen brasilianischen Interpreten, Gitarristen und Komponisten Antônio Carlos Jobim und seinen luftigen Klängen Tribut, etwa, wenn die 1984 geborene Sängerin Carminho die Melancholie des Fado mit der Leichtigkeit der Bossa Nova verknüpft.

Sanft-schaukelnde Bossa-Rhythmen, Samba und luftige Harmonien kurz vor Mitternacht im ARD Radiofestival Jazz. Moderation: Beatrix Gillmann


30.08.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Antonio Carlos Jobim: Girl from Ipanema (Garota de Ipanema)

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Mix

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Gestaltungswille und langer Atem – Der Posaunist und Komponist Janning Trumann

Am Mikrofon: Thomas Loewner. Janning Trumann gehört zu den herausragenden Vertretern der Kölner Jazzszene. Mit seinen knapp 30 Jahren kann der Posaunist, Komponist, Arrangeur und Bandleader nicht nur ein beeindruckendes Werk vorweisen, er leitet inzwischen auch ein eigenes Label. Nach Jazzstudien bei Nils Landgren in Hamburg und an der Kölner Hochschule für Musik zeigte Janning Trumann schon früh, dass er nicht nur ein vielseitiger und ausdrucksstarker Musiker ist, sondern auch organisatorisches Talent besitzt: Sein Konzertexamen gestaltete er 2014 beispielsweise als Festival. Seitdem hat er als Mitglied großer Ensembles wie dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra oder dem Subway Jazz Orchestra, aber auch mit eigenen Bands wie dem Quartett Trumann Doktrin oder dem Doppeltrio Makkro zunehmend für Aufmerksamkeit gesorgt. Ob präzises Satzspiel, freie Improvisation oder komplexe Bandkonzepte mit allerhand rhythmischen und harmonischen Finessen: Janning Trumann beherrscht alle Spielformen des zeitgenössischen Jazz.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Sarah Seidel

Das Magazin aus der Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen aktuelle CDs (darunter das „Album der Woche“) und Klassiker, Porträts von Künstlern und Plattenfirmen, Konzerte, Bücher und Filme.

Play Jazz! spürt Trends nach und erinnert in der Rubrik „Remember“ an die großen Momente der Jazzgeschichte. Im „Fenster nach Europa“ gibt es regelmäßig Höhepunkte von allen bedeutenden europäischen Jazzfestivals.

Play Jazz! blickt auf die Jazz Szene im Sendegebiet und informiert in Interviews und Reportagen über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals in Norddeutschland.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Junger Jazz aus London, New Orleans, New York, Tel Aviv, Paris und Berlin

Musik von und mit Shabaka Hutchings, Christian Scott, Gilad Hekselmann, Oded Tsur, Camille Bertault und Julia Kadel. Moderation und Auswahl: Hannah Weiss

23:35 bis 00:00 | hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3
Ein bekannter Unbekannter – Der Pianist Alan Pasqua im Trio und mit der WDR-Big-Band

Jazz | ARD Radiofestival 2018. Als einer der meistbeschäftigten Studiomusiker ist Alan Pasqua auf unzähligen Produktionen zu finden. Dennoch kennen ihn nicht allzu viele. Umso willkommener war ein Doppel-Auftritt des Pianisten beim diesjährigen WDR 3 Jazzfest.

The Temptations, Henri Mancini, Carlos Santana, Bob Dylan, Jerry Goldsmith, Rod Stewart, Cher, Kenny Rogers, Ry Cooder, Elton John, Bob Seger – nur ein verschwindend kleiner Auszug aus seiner Liste musikalischer Dienstleistungen. Vielseitigkeit, Präzision, Einfühlungsvermögen – unabdingbare Voraussetzungen in diesem Bereich des Musikgeschäfts. Doch Alan Pasqua zeichnet darüber hinaus das aus, was von den Individualkünstlern des Jazz erwartet wird: die „eigene Handschrift“. Die zeigte sich bei zwei Konzerten Anfang des Jahres in Gütersloh: Der selten in Europa zu erlebende Pianist präsentierte zunächst sein Trio, anschließend trat er mit der WDR Big Band unter der Leitung Vince Mendozas auf – hier wie dort dabei: sein musikalischer Langzeitpartner Schlagzeuger Peter Erskine. Aufnahmen vom 1. Februar 2018 aus dem Theater Gütersloh. Mit Karsten Mützelfeldt


31.08.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs: James Brown: Ain’t it funky now / Grant Green

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge – Larry Goldings, Orgel

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special Mein Ding! – Bierbrauen mit den Wasserfuhrs

Der etwas andere Jazz-Talk auf NDR Info. Mit Jessica Schlage. Alles handgemacht und selbstgemacht – dieses Credo gilt bei den Wasserfuhr-Brüdern nicht nur in musikalischer Hinsicht. Trompeter Julian und Pianist Roman Wasserfuhr trinken auch ihr Bier gern aus eigener Craft-Brauerei. Auch hier kommt’s auf die richtige Qualität der Zutaten, gutes Handwerk in der Produktion und das richtige Timing im Reifeprozess an. Moderatorin Jessica Schlage lässt sich von den Herren Wasserfuhr in die Geheimnisse des geschwisterlichen Bierbrauens einweihen.

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Milestones – Bluesklassiker: Alright Again!

Die zweite Karriere des Gitarristen und Sängers Clarence „Gatemouth“ Brown. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

„Ich hasse es, in einer Richtung festzuhängen. Ich spiele alles!“ sagte Clarence ‚Gatemouth‘ Brown von sich selbst. Seine späten Jahre standen im Zeichen einer großen stilistischen Vielfalt und häufigen Nähe zum Jazz. Der Gitarrist und Sänger aus Texas hatte in den 50er-Jahren einige bahnbrechende Bluesaufnahmen gemacht – unter dem Einfluss von T-Bone Walker und Louis Jordan. Dabei hatte Clarence ‚Gatemouth‘ Brown schon früh auf die Unterstützung durch Bläser gesetzt. Nachdem es danach ruhiger um ihn geworden war, markierte die Platte ,Alright Again‘ von 1981 Browns Comeback. Sie wurde mit einem Grammy belohnt. In der Folge erhielt er achtmal den W.C. Handy Award, den wohl renommiertesten Blues-Preis der USA. Gatemouths Markenzeichen waren eine virtuose Technik und der Verzicht auf ein Plektrum. Neben der Gitarre beherrschte er auch Geige, Mandoline und Mundharmonika. Aber er spiele auf jedem seiner Instrumente Bläserlinien, erklärte er. Die Sendung versammelt Aufnahmen aus seiner zweiten Karrierehälfte von 1981 bis zu seinem Tod 2005.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz Unlimited – Djangos Erben

Unter anderem mit Musik der Gitarristen Philip Catherine und Robin Nolan, die mit anderen Vertretern des Gypsy Swing zusammentrafen

Aufnahmen vom International Django Reinhardt Festival 2018 in Augsburg. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

23:35 bis 00:00 | hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3
Preview – Neuerscheinungen

Jazz | ARD Radiofestival 2018. „File Under Jazz“ – mit diesem Hinweis versehen einige Plattenlabels vorsichtshalber ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Download-Portale.

Was dann dort tatsächlich alles unter „Jazz“ einsortiert wird, ist natürlich immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Jazzfans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Immer freitags präsentieren deshalb die Autorinnen und Autoren des ARD-Radiofestivals in „Preview“ die aktuell wirklich wichtigen, spannenden, bemerkenswerten Neuerscheinungen des Jazz. Eine Sendung von Claus Gnichwitz


01.09.2018


17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: Tigran Hamasyan Solo: „An Ancient Observer“ | Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2017

Tigran Hamasyan Solo: „An Ancient Observer“ | Tigran Hamasyan, p | 48. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2017, hr-Sendesaal Frankfurt, Oktober 2017. Am Mikrofon: Daniella Baumeister

19:30 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge – Mix

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: Zum 90. Geburtstag von Horace Silver

Mit Bert Noglik. Souljazz und Funk wären ohne Horace Silver kaum denkbar. Mit seinem bluesgetränkten Klavierspiel und seinen Kompositionen hat er den Jazz „funky“ gemacht. In seiner Musik sind Lebensfreude, Humor und Überschwänglichkeit jederzeit spürbar. Seine Standards wie „Song For My Father“, „The Preacher“ oder „Sister Sadie“ sind bis heute regelmäßig auf allen Sessions zu hören.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: 60 Jahre NDR Jazzkonzerte: Makiko Hirabayashi 15. – 16. Dezember 2011

Mit Claudia Schober. Makiko Hirabayashi ist fast so etwas wie die idealtypische, multikulturelle Jazzmusikerin. Sie stammt aus Japan und ist unter anderem in Tokio und Hong Kong aufgewachsen. Seit ihrem vierten Lebensjahr spielt sie Klavier. Man hört bis heute deutlich ihre klassische Ausbildung. Mit 20 bekam sie dann ein Stipendium am Berklee College Of Music in Boston. Seitdem liegt ihr Fokus auf Jazz. Nach ihrem Studium zog sie nach Dänemark. Mit ihrem Trio war sie 2011 zu Gast im NDR, zusammen mit die fantastischen Percussionistin Marylin Mazur und Bassist Klavs Hovmann.


02.09.2018


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: „Desesperar Jamais“ – Ivan Lins & hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely, hr-Sendesaal Frankfurt, April 2018, Teil 1. Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

22:35 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Bigband Magazin Vol. 11

Mit Henry Altmann. Was verbirgt sich hinter einer neuen CD? Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Einmal im Monat blickt Moderator Henry Altmann auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikern, präsentiert frische Aufnahmen und berichtet über Hintergründe. Das NDR Bigband Magazin auf NDR Info.

23:04 bis 00:00 | hr2-kultur
Musik grenzenlos: Hörbar | ARD Radiofestival 2018

An der „Hörbar“ trifft sich Billie Holiday zum Rendezvous mit Jacques Brel, Mariza und Mozart schlürfen gemeinsam einen Cuba Libre, während die minimalistischen Klanggebilde von Nils Frahm dezent aus den Lautsprechern dringen und 12 Cellisten leise mit einstimmen.

Ein paar Hocker weiter sitzt ZAZ mit einem Suze, ins Gespräch vertieft mit dem Kongolesen Lokua Kanza. Daniel Kahn, der Klezmer-Revoluzzer, wurde auch schon gesichtet und zu ganz später Stunde will angeblich noch Didier Squiban auftauchen und dem Barpiano akustische Impressionen seiner bretonischen Heimat entlocken.

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