+++News:+++Jazz & Talk-Konzert am 2. Dezember im Gasteig ist Nat King Cole gewidmet+++Januar Highlights im Stuttgarter Jazzclub BIX+++

+++Unforgettable+++ Nat King Cole gilt als einer der größten Entertainer, Sänger und Pianisten des Jazz – in diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. Das nächste Jazz & Talk-Konzert am 2. Dezember im Gasteig ist ihm gewidmet. Eintritt frei Denkt man an Nat King Cole, fällt einem zuerst der gefühlvolle Sänger mit der samtenen Stimme und der Interpret schöner Songs wie „Mona Lisa“ und „When I fall in love“ ein. Doch Nat King Cole war auch als Pianist stilbildend und darüber hinaus ein Trendsetter seiner Zeit. Mit seinem Nat King Cole Trio war er bereits Ende der 1930er Jahre so etwas wie die Blaupause des später so populären Formats des Piano Trios. Ikonen des Jazzpianos wie George Shearing, Oscar Peterson oder Errol Garner nennen ihn ein prägendes Vorbild. Worin liegt Coles Bedeutung für den Jazz und warum wird er gerade unter Musikern so verehrt? Dieser Frage gehen die Jazzmusiker und Professoren Andreas Kissenbeck und Michael Keul gemeinsam mit Studierenden des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) bei der nächsten Ausgabe von „Jazz & Talk“ nach. Am 2. Dezember um 19 …

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+++ „3 Tage Jazz“ Festival Saalfelden Leogang+++Jazzförderung in Baden-Württemberg 2020 +++

„3 Tage Jazz“ Festival Saalfelden Leogang 17.-19. Jänner 2020 Im Gegensatz zum Saalfeldener Sommerfestival ist das „3 Tage Jazz“ ein kleineres Festival, das im tiefsten Winter inmitten des Salzburger Innergebirgs stattfindet. Mit großen Namen der europäischen Jazzszene als auch mit jungen österreichischen Jazzformationen. Neun Konzerte auf drei Bühnen Freitag und Samstag finden jeweils drei Konzerte im Kunsthaus Nexus statt, eines auf der Stöcklalm in Leogang (kostenfrei) und zwei weitere im Bergbau- und Gotikmuseum, ebenfalls in Leogang. Für alle, die schon am Donnerstag anreisen um den Winter in Saalfelden Leogang zu genießen, zeigen wir am Abend im Kunsthaus Nexus den Film „Brüder Kühn – Zwei Musiker spielen sich frei“ – ein dokumentarisches Porträt der beiden deutschen Jazzmusiker Rolf (Jahrgang 1929) und Joachim Kühn (Jahrgang 1944), die es unabhängig voneinander zu Weltruhm gebracht haben und trotz ihres Alters immer noch auftreten. Rolf Kühn lädt am Samstag zusammen mit Klaus Paier, Asja Valcic und Patrice Héral zum Konzert ins Kunsthaus Nexus und ist mit 90 Jahren der älteste Musiker beim diesjährigen „3 Tage Jazz“ Festival. Offiziell eröffnet wird das „3 Tage Jazz“ Festival am Freitag von dem österreichischen …

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((( potentiale ))) 2019 in Kalbe (20. bis 23. Juni) – Fünf Fragen an die Veranstalter

Vom 20. bis 23. Juni findet in Kalbe die ((( potentiale ))), das Festival für ländliche Entwicklung und improvisierte Musik statt. An den vier Tagen möchten die Veranstalter herausfinden: Was passiert, wenn musikalische Avantgarde auf örtliches Handwerk, verwunschene Orte und ein lokales Publikum trifft? Hat zeitgenössische Musik das Potential, Kalbe von Konventionen zu befreien oder ist der Widerstand, sich auf dieses Experiment einzulassen zu groß? Martin Hufner stellte den Veranstaltern Fragen zu Konzept und Durchführung des Festivals in der Altmark. Die Antworten lieferten: Corinna Köbele (56, Initiatorin der Künstlerstadt Kalbe e.V., Kulturmanagerin & Psychologische Psychotherapeutin, Organisatorin der (((potentiale)))) und Steffen Roth (29, Schlagzeuger, Jazz- & Improvisationsmusiker aus Leipzig, wiederkehrender Resident der Künstlerstadt Kalbe, künstlerischer Leiter der (((potentiale)))). Sie gehen mit einem Musikfestival auf’s Land. Die Altmark und der Ort Kalbe dürften nur wenigen Menschen ein Begriff sein. Wollen Sie das Festival so gut es geht verstecken? Was war der Grund für den Weg nach Kalbe und nicht etwa nebenan nach Klötze? Corinna Köbele: Wir wollen uns nicht verstecken, sondern auf Verstecktes aufmerksam machen. Seit sechs Jahren belebt die Künstlerstadt Kalbe mittels Kunst und Kultur die …

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+++ News: +++ Preisträger des 2. ACHAVA Jazz Award in Weimar: das Miguel Zenón Quartett +++14. Caprichos Musicales – Gitarrenworkshop auf Teneriffa +++

Weimar: Das Miguel Zenón Quartett gewinnt den ACHAVA Jazz Award 2019   Der ACHAVA Jazz Award  ist eine Koproduktion der ACHAVA Festspiele Thüringen und der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Er zeichnet ein künstlerisch herausragendes Band-Projekt aus, das den transkulturellen Charakter des Jazz ins Zentrum seines Schaffens stellt und dies auf hohem künstlerischen Niveau umsetzt, indem es die improvisatorischen oder kompositorischen Ausdrucksmittel des Jazz beispielsweise mit Volksmusik, populärer Musik oder europäischer Kunstmusik vermischt. Aus den sieben Finalisten wurde von der Jury das Miguel Zenón Quartett ausgewählt. Namensgeber der Preisträger des 2. ACHAVA Jazz Award ist der Saxophonist Miguel Zenón, der in Puerto Rico geboren und aufgewachsen ist und derzeit in New York lebt. Seine Musik ist eine Mischung von lateinamerikanischer Folkmusik und Jazz. Außerdem gehören dem Quartett an: Luis Perdomo (Klavier), Hans Glawischnig (Kontrabass) und Henry Cole (Schlagzeug). Die Begründung der Jury: Der New Yorker Saxophonist Miguel Zenón widersetzt sich den Gewohnheiten. Seine Musik ist komplex und klar zugleich, fein strukturiert und weit ausholend, kunstvoll geplant und offen konzipiert. Sie verknüpft seit mehr als zwei Jahrzehnten Rhythmen und Spielformen seiner Heimat Puerto Rico mit …

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„Joachim, willst Du mit uns spielen?“

Der Pianist Joachim Kühn traf im Dortmunder Jazzclub domicil auf die Ruhrgebiets-Kollektivband „The Dorf.“ Es braucht eigentlich kaum einer Erwähung: Auch der Pianist Joachim Kühn ist schon oft im Dortmunder Jazzclub domicil aufgetreten: „Es dürfte ungefähr im Jahr 1970 gewesen sein – und ich fand den Keller damals auch sehr schön“ erinnert sich der heute 75jährige Pianist an die alte Spielstätte des Jazzclubs in einem Keller an der Leopoldstraße. Später zog das domicil ins ehemalige Hansa-Theater und ist heute als regelmäßiger Aufführungsort für Jazz und anderes im Ruhrgebiet nicht wegzudenken. Seit der Gründung dürften hier etwa 3600 Livekonzerte über die gegangen sein – getragen von öffentlicher Förderung und noch mehr mehr bürgerschaftlichem Engagement, geadelt durch etliche Spielstättenpreise und immer wieder neu bestätigt durch eine kontinuierlich hohe Publikumsnachfrage. Das Auftaktkonzert einer ganzen Reihe zum runden Jubiläum demonstrierte, worum es in einem guten Jazzclub geht: Mit einem Soloauftritt von Joachim Kühn einen der besten internationalen Musiker auf der Höhe der Zeit nach hierhin zu holen. Zugleich mit einem Gig der Ruhrgebeitsformation „The Dorf“ am Puls der regionalen Musikszene zu sein. Im Idealfall berührt sich dies und reagiert …

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 Olivia Trummer aus Stuttgart ist Jazz-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg 2019

Der Jazz-Preis Baden-Württemberg wurde in diesem Jahr zum 35. Mal verliehen. Erhalten können ihn Nachwuchsmusikerinnen und -musiker unter 35 Jahren, die in Baden-Württemberg leben oder durch ihre künstlerische Arbeit eine enge Beziehung zum Land haben. Darüber durfte sich dieses Jahr die Pianistin und Sängerin Olivia Trummer aus Stuttgart freuen. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 28. Juli 2019 im Rahmen eines Preisträgerkonzertes im Theaterhaus Stuttgart verliehen. „Olivia Trummer versteht die klassische Musik als Inspiration für ihre eigenständige musikalische Arbeit und überträgt Elemente daraus in den Jazz und die Improvisation. Sie hat einen persönlichen Stil im Zusammenspiel von Klavier und Gesang entwickelt und ist damit längst über die Landesgrenzen hinaus anerkannt“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Mittwoch (13. März) in Stuttgart. Die Vorsitzende der Jury, Gudrun Endress, begründete die Entscheidung wie folgt: „Olivia Trummer zeichnet Vieles aus. Die virtuose, sich in vielen Stilen bewegende Pianistin hat im Lauf der Jahre einen Gesangsstil entwickelt, der aus derselben Quelle kommt wie ihr Klavierspiel. Sie ist darüber hinaus eine der wenigen KünstlerInnen, die die Fähigkeit besitzt, charakteristische und inspirierende Elemente der klassischen Vorlagen mit Intuition und Fantasie …

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Jazz im Radio. Foto: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 11.03.19 bis 17.03.2019

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 11 im Radio. Im Zentrum der Woche stehen drei Pianistinnen und deren Geburtstage: 75. Geburtstag von Joachim Kühn, der 90. Geburtstag von Cecil Taylor und der 100. Geburtstag von Lennie Tristano. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Jazz im Radio (Fernsehen) SR2 – JazzNow – Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr BR-KLASSIK – Jazztime – Von Montag bis Freitag täglich um 23.05 Uhr rbb-kulturradio – Late Night Jazz – Sa und So 23:04 – 24:00 Uhr hr2-kultur – Jazz in hr2-kultur – täglich SWR2 – Jazz – täglich WDR3 – JAZZ & WORLD – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr Deutschlandfunk – Jazz (Überblick) – Jazz Live, JazzFacts und Milestones Deutschlandfunk Kultur – Jazz – diverse Sendetermine ARTE TV – Jazz 11.03.2019 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor Sechs 19:04 bis 20:00 | hr2-kultur Hörbar: Musik grenzenlos 19:35 bis 20:00 | MDR Kultur MDR KULTUR – Jazz Lounge Die Sendung will Jazz-Begeisterte erfreuen, ebenso wie Hörer, die mit dem Genre bisher wenig anfangen konnten. „Jazz Lounge“ begleitet …

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Zum Tod des Pianisten und Arrangeurs Jacques Loussier

Nach dem Geiger Jean Luc Ponty ist der französische Pianist und Arrangeur Jacques Loussier der zweite Franzose, der in Stuttgart die German Jazz Trophy erhielt. Anlässlich des Tods von Jacques Loussier (* 26. Oktober 1934 in Angers; † 5 März 2019) veröffentlicht die Jazzzeitung noch einmal die Laudatio auf den Preisträger der German Jazz Trophy 2010. Der damals noch mit 10.000 Euro (heute 15.000 Euro) dotierte Preis wird zusammen mit einer Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Hajek von  von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung und JazzZeitung.de verliehen.   German Jazz Trophy A Life For Jazz 2010 an Jacques Loussier Laudatio von Andreas Kolb Bad Boy of Music heißt ein Blog der neuen musikzeitung, der angeführt wird von dem Komponisten und Pianisten Moritz Eggert. Er sieht sich als Bad Boy, als Böser Bube der Musik, und will in seinem Werk, aber auch in seinen Blog-Texten bewusst provozieren, Stellung beziehen, Tabus in der Musik und im Musikleben brechen. Eggert bezieht sich mit diesem Namen wiederum auf George Antheil, den US-amerikanischen Pianisten und Komponisten des „Ballet mechanique“. Die Uraufführung der Filmmusik zum …

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Improvisation und Jazz für Kinder bei der jazzahead! 2019 in Bremen

Die Fachtagung Improvisation und Jazz für Kinder findet am Donnerstag den 25. April 2019 im Kulturzentrum Schlachthof statt. Sie richtet sich an Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker, Musikvermittlerinnen und -vermittler, genauso wie Musiklehrkräfte und Studierende. Zum ersten Mal gibt es im Rahmen der Fachtagung drei Showcase-Konzerte, welche sich auch an Kinder im KiTa- und Grundschulalter richten. Eine Fachjury hat unter allen Bewerberinnen und Bewerber die drei Projekte „Pepe & Speedy“, „Das verrückte Jazzkonzert“ und „Jazz mit Kick“ ausgewählt. Im Anschluss werden die verschiedenen Konzepte durch die Bandmitglieder vorgestellt, und weitere Themen in Form eines dreiteiligen Workshops behandelt. Die Teilnehmergebühr beträgt 40,- EUR / 20,- EUR erm., und ist vor Ort zu entrichten (inklusive Tagungsverpflegung, Preise zzgl. MwSt). Ermäßigungen gelten für Studierende, Referendarinnen und Referendare, Mitglieder der Union Deutscher Jazzmusiker, sowie bereits registrierte Fachteilnehmerinnen und Fachteilnehmer der jazzahead!. Mehr Informationen zur Messe und der Anmeldung finden Sie unter https://jazzahead.de/de/#tab-infos-deadlines-jazz-for-kids  

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Die jazzahead! Fachmesse 2019 gestaltet ihren German Market komplett neu

Die jazzahead! geht vom 25.-28. April in die 14. Runde. Im Zentrum steht dieses Jahr der Jazz in und aus Deutschland und die Bemühungen der Messe und ihrer Partner, insbesondere der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ), diesen zu mehr Sichtbarkeit im internationalen Kontext zu verhelfen. „Seit dem Jahr 2012 bündeln wir alle Maßnahmen“, so Projektleiterin Sybille Kornitschky, „die zur besseren Vernetzung der Szene innerhalb und außerhalb Deutschlands dienen, unter dem Label German Jazz Expo.“ Zu dieser zählt der sogenannte German Market als zentraler Messestand. Dieser soll all jenen eine Anlaufstelle sein, die nicht mit eigener Standpräsenz vor Ort sind wie beispielsweise Baden-Württemberg, Niedersachsen oder Hamburg. Der Gemeinschaftsstand bietet die Möglichkeit, sich bestmöglich zu präsentieren und ansprechbar zu sein für die nationalen und internationalen Marktvertreter/-innen. Im Jahr 2018 waren das laut Messe rund 3.500 registrierte Fachteilnehmer/-innen aus 61 Nationen. „Um in diesen Bemühungen weiter voranzukommen“, teilte Kornitschky im Vorfeld der 14. jazzahead! mit, „nehmen wir eine Neuordnung des deutschen Gemeinschaftsstandes „German Market“ auf der jazzahead! Fachmesse vor. Die UDJ wird als unsere Kooperationspartnerin dabei eine tragende wie inhaltliche Rolle übernehmen. Gemeinsam werben wir für eine aktive(re) Beteiligung …

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