Jazz im Radio. Foto/Montage: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 27.08. bis 02.09.2018

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 35 im Radio. Ab jetzt mit dem ARD Radiofestival 2018. Wochentags von 23:35 bis 00:00 auf hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Jazz im Radio (Fernsehen) SR2 – JazzNow – Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr BR-KLASSIK – Jazztime – Von Montag bis Freitag täglich um 23.05 Uhr rbb-kulturradio – Late Night Jazz – Sa und So 23:04 – 24:00 Uhr hr2-kultur – Jazz in hr2-kultur – täglich SWR2 – Jazz – täglich WDR3 – JAZZ & WORLD – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr Deutschlandfunk – Jazz (Überblick) – Jazz Live, JazzFacts und Milestones Deutschlandfunk Kultur – Jazz – diverse Sendetermine ARTE TV – Jazz 27.08.2018 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor Sechs – Galt MacDermot: Ain’t got no – I got life,  Hair (Musical, 1967) 19:04 bis 20:00 | hr2-kultur Hörbar: Musik grenzenlos 19:35 bis 20:00 | MDR Kultur MDR KULTUR – Jazz Lounge: Silje Nergaard, …

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Zwei Stunden nach dem WM-Aus: Jason Seizer in der nächsten Runde mit Cinema Paradiso

Zwei Stunden nach dem WM Debakel der deutschen Fußball Nationalmannschaft war der Kummer vergessen, als im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks die ersten Töne des Saxophonisten Jason Seizer mit seinem Quartett Cinema Paradiso erklangen. Mit von der Partie der wunderbare Pianist Pablo Held, kraftvoll am Bass Jonas Westergaard und mit viel Fingerspitzengefühl der unglaubliche Schlagzeuger Fabian Arends. Wunderbare Klänge, die in eine andere Welt entführten. Dabei wurden, neben Filmmelodien aus dem Programm der CD Cinema Paradiso, auch brandneue Stücke gespielt, die hoffentlich ihren Weg auf das neue Album finden werden, das die Formation gerade plant. Für alle, die den Abend in Ausschnitten noch einmal nachhören wollen: Sendetermin auf BR Klassik am 06.07. um 23:05h in der „Jazztime“. Text & Fotos: TJ Krebs

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BINGEN SWINGT lädt vom 22.-24. Juni musikalisch und sportlich zu spannenden Partien ein

Das Festival BINGEN SWINGT sieht sich nicht als Konkurrenz zur zeitgleich stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft und verspricht seinen Besuchern und Besucherinnen neben einem hochwertigen musikalischen Programm auch, dass sie kein Spiel verpassen müssen. Das BINGEN SWINGT beginnt ein mal mehr traditionell im Riverboat-Shuffle, wobei man dem Christian Christl Vintage Blues Quartett und seinem gekonnten Pianoblues- und Boogie Woogie-Spiel, sowie den geschmackvollen Interpretationen von Evergreens und Standards auf mehreren Jahrzehnten Musikgeschichte von Hennings Wolter’s Summertime Swing lauschen kann. Die musikalische Bootsfahrt inmitten des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal verspricht ein außerordentliches Konzerterlebnis. Das Programm an Land beim diesjährigen BINGEN SWINGT ist geprägt von zeitgenössischem, vielseitigen Jazz, der sich funky, mit treibendem Grooves mit Soul oder anderen Stilen verbindet. So präsentiert sich die Formation Soul D. Vision auf der Burg Klopp mit knackigen Bläsersetzen und Powerstimme der Sängerin Dunja Koppenhöfer. Pat Appleton – die Stimme von De-Phazz – ihre eigenen Produktionen vor, die sich zwischen traditionellem Vocal Jazz und NuSoul bewegen.  Auch von der Kultband Komm’mit Mann!s (Titelbild) ist gehöriger Soul vom Feinsten zu erwarten. Die Band M.E.A.N. hingegen spielt dem Bandnamen gerecht werdenden Jazz, indem sie jazzige Elemente auf einzigartige …

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Jazzfest Berlin 2015: Berliner Festspiele veröffentlichen Programm, Kartenverlosung

Das Jazzfest Berlin 2015 präsentiert mit dem neuen künstlerischen Leiter Richard Williams vom 5. bis 8. November über 120 Musiker/-innen aus 5 Kontinenten. Das Festivalprogramm ist jetzt online und der Kartenvorverkauf startet. Wir verlosen in Kooperation mit dem Jazzfest 2×2 Karten für Freitag, den 06.11.15, 20:00 Uhr, Haus der Berliner Festspiele – Große Bühne – The Keith Tippett Octet „The Nine Dances Of Patrick O’Gonogon” & Miguel Zenón Quartet  „Identities Are Changeable“. Bitte schicken Sie bis 20. Oktober eine Mail an gaisa@jazzzeitung.de mit dem Betreff „Jazzfest Berlin“ und unter Angabe Ihrer Postadresse. Das folgende Interview mit Richard Williams führte Ralf Dombrowski und wird auch in der kommenden Print-Ausgabe der neuen musikzeitung 10-15 zu lesen sein. Richard Williams versucht sein Glück. Und er hat gute Voraussetzungen. Hierzulande kennt man den 68-jährigen Briten kaum, auch wenn er Bücher über Miles Davis oder Bob Dylan geschrieben hat und den angesehenen Insider-Blog thebluemoment.com betreibt. Außerdem startet er mit neuem, verjüngtem Team in die Zukunft der Berliner Jazztage. Viel Freiheit also für ein Festival mit großer Tradition.  neue musikzeitung: Herr Williams, wie wurden sie in Deutschland empfangen? Richard Williams: Ich verstehe die Leute gut, die …

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Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon im Veranstaltungsforum Fürstenfeld – Fußball oder Jazz?

Von Thomas J. Krebs – Diese Frage stellte sich dem Publikum aus dem Münchner Umland am vergangenen Mittwoch nicht wirklich. Im Rahmen der renommierten und erfolgreichen „fürst jazz“ Reihe, die mittlerweile in die 22. Saison geht, erschien das treue Jazzpublikum vollzählig und konnte, im Gegensatz zu den Fußballfans, den Abend in vollen Zügen genießen. Ob „Against all odds“ von Phil Collins, Stücke von ihren Alben „White Russian“, „Letters to Herbie“ oder Songs aus dem aktuellen Duo Album mit Jakob Karlzon, Tolstoy verzauberte das Publikum mit ihrer facettenreichen Stimme und gab Karlzon gleichzeitig genügend Raum, um auch solistisch am Piano brillieren zu können. Gewonnen hat an diesem Abend auf jeden Fall das Publikum mit der Entscheidung sich das Konzert anzuhören. Anbei ein paar fotografische Impressionen des Abends.

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Gipsy Jazz aus Augsburg: Sandro Roy – Newcomer des Monats Februar

Von Miriam Hasenkampf – Es ist kalt geworden im bayerischen Augsburg, dem Wohn- und Geburtsort unseres Newcomers des Monats Februar, Sandro Roy. Der Weihnachts- und Silvestertrubel ist längst vorbei. Jetzt gilt es, die guten Vorsätze auch umzusetzen: Mit dem Debüt-Album „Where I come from“ des erst 20-jährigen Violinisten kann man sich auch im Februar der Muse hingeben und sich auf die Dinge besinnen, die sonst im neuen Jahr zu schnell wieder vergessen sind. Aufgewachsen in einer Sinti Musikerfamilie beschränkt sich der „Jugend musiziert“- und Kunstförderpreisträger nicht auf eine Stilrichtung. Er ist in einem klassischen Violinkonzert von Glasunow mit Sinfonieorchester genauso zu Hause wie im Interpretieren der Jazzmusik von Miles Davis („Tune Up“) und Thad Jones („A child is born“) oder der Bossa Nova von Antônio Carlos Jobim („Triste“), wie er auf „Where I come from“, das am 30. Januar bei Skip Records erschienen ist, beweist. Darauf erhielt er bei einigen Stücken auch Unterstützung seiner Quartettbesetzung: Paulo Morello (git), Sascha Reinhardt (git) und Joel Locher (b) spielen unter anderem zusammen mit ihrem Bandleader bei der locker tänzelnden Eigenkomposition „J.L. Swing“, die gleichzeitig den Albumopener, aber auch …

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BMW Welt Jazz Award 2015 beginnt am kommenden Sonntag – BMW Welt-Leiter Helmut Käs im Gespräch über Jazz und mehr

Nach neuen Statistiken hat die Gitarre das Klavier als beliebtestes Einstiegsinstrument abgelöst. Was bei den Amateuren im Trend liegt, hat die Profis längst erreicht: Musste die Gitarre in der improvisierenden Musik lange hinter die klassischen Jazzinstrumente zurücktreten, so wächst seit einiger Zeit die Zahl der innovativen Jazzgitarristen mit eigenen Bands und Projekten unaufhörlich. Unter dem Motto „Playing my guitar“ präsentiert nun der siebte BMW Welt Jazz Award bei den Sonntagsmatineen im BMW Welt Doppelkegel sechs aus verschiedenen Nationen stammende, faszinierende Vertreter, die die Bandbreite dieses Instruments kreativ und klanglich ausschöpfen. Für die JazzZeitung sprach Andreas Kolb mit Helmut Käs, dem Leiter der BMW Welt über das Münchener Jazz-Event und über die BMW-Markenwelt. JazzZeitung: Herr Käs, Sie sind seit Juli 2014 neuer Leiter der BMW Welt. Welche Neuigkeiten gibt es im „verflixten 7. Jahr“ des BMW Welt Jazz Awards? Helmut Käs: Das „verflixte 7. Jahr“ wird es mit Sicherheit nicht sein, das kann ich mir nicht vorstellen. Das Format, das wir gemeinsam mit der Stadt München sowie unseren Partnern in die siebte Saison starten, ist inzwischen gut etabliert. Was mit Sicherheit jedes Jahr neu ist, ist …

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Improvisation über Improvisation #11

In ihrer Fähigkeit, Situationen in Sekundenbruchteilen zu erfassen, ihre Aktionen und Reaktionen entsprechend anzupassen und auch unter Druck richtige Entscheidungen für das Gelingen einer gemeinsamen Aufgabe treffen zu können, sind professionelle Jazzmusiker professionellen Fußballern nicht unähnlich. Es gilt als erwiesen, dass auch die körperliche Leistung von konzertierenden Profi-Musikern mit jener von Spitzensportlern verglichen werden kann. Beide arbeiten, so dämlich das klingt, in der entertainment industry und verschönern Menschen ihre Freizeit. Dennoch verdienen Profi-Jazzmusiker oft nicht im Jahr, was Fußballprofis in der Woche, an einem einzigen Tag oder gar in ein paar Stunden verdienen. Dass dem so ist, liegt an dem gewaltigen Unterschied in der öffentlichen Wahrnehmung und Wertschätzung. Man stelle sich einmal vor, Jazzmusiker hätten den Arbeitsalltag von Fußballprofis. Fünf Tage pro Woche jeweils zwei Proben, plus ein bis zwei Konzerte unter der Woche und am Wochenende. Dazu individuelles Krafttraining („Üben“), Sponsorentermine und, wenn man es zum Jazz-Nationalspieler gebracht hat, einige internationale Auftritte mit teils sehr weiter Anreise. Verschiedene Wettbewerbe versprechen bei erfolgreicher Teilnahme Ruhm, mehr oder weniger üppige Preisgelder und eine stärkere Ausgangsposition für die nächsten Gagenverhandlungen. Klingt gar nicht so unähnlich? Stimmt. Ein …

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Newcomer des Monats: Donauwellenreiter

Passend zum Frühsommer schauen wir ins nachbarliche Österreich und stellen den perfekten Soundtrack für die Jahreszeit vor: die Donauwellenreiter. Das sind der Pianist Thomas Castaneda, der auch die meisten der Songs komponiert, Akkordeonist Nikola Zaric und die Sängerin und Violinistin Maria Craffonara. Formiert hat sich das Trio 2010, und nach eigenen Aussagen bewegen sie sich „frei zwischen Pop-Band, Kammerorchester und Jazz-Combo“. Ihr zweites Album, das im April bei Intuition erschienen ist, heißt schlicht „Messëi“. Auf ihrem Weg zu Auftritten in Rumänien beantworteten Maria und Thomas die Fragen von Ursula Gaisa.   JazzZeitung:  Ihr habt euch 2010 als Trio formiert, wie habt Ihr zueinander gefunden und warum der Name „Donauwellenreiter“? Thomas: Das ist unsere Lieblingsfrage. Wir hatten damals alle Wörter der Welt durch ein Ausschlussverfahren ausgesiebt. Donauwellenreiter ist am Ende übrrig geblieben :-) Maria und ich haben uns zufällig kennengelernt. Sie wiederum kannte den damals erst 16-jährigen Niko. Da waren wir ein Trio. JazzZeitung: Seid Ihr heimatverbunden? Thomas: Wir sind derzeit in Wien, weil‘s da ganz gute Wellen gibt. Maria: Heimatverbunden dort, wo wir herkommen? Schon irgendwie aber nicht romantisch oder so… JazzZeitung: Eure neue, zweite …

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[em] gewinnt den Neuen Deutschen Jazzpreis 2011

Wer hätte das gedacht… [em] – das Trio von Michael Wollny (p), Eva Kruse (b) und Eric Schaefer hat in Mannheim den Neuen Deutschen Jazzpreis gewonnen. Michael Wollny konnte sich dabei auch den Maritim-Solistenpreis sichern. Dieses Ergebnis ist in etwa so überraschend wie der Gewinn der Champions-League für den FC Barcelona in dieser Saison, gepaart mit einer Ehrung von Lionel Messi als bestem Spieler des Turniers. Im Fußball ist noch eine Überraschung möglich, beim Jazzpreis hat der Favorit gesiegt. Außerdem waren beim Finale in der Alten Feuerwache Mannheim dabei: Das Zodiac Trio und Studnitzky. Diesmal hat es für die beiden Trios gegen einen spielerisch überlegenen Gegner aber nicht zum Titel gereicht… Mitschnitte der Konzerte sind auf  SWR 2 am 26.04.2011 und 03.05.2011, jeweils um 19.05 Uhr zu hören.

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