+++ news +++ Volker Heuken Sextett im Münchner Studio 2 +++ trioPLUS und Schooljazz-Projekt in Lübeck +++

Am 22. Mai 2019 ist im Münchner Studio 2 das Volker Heuken Sextett mit seinem neuen Programm „Siblings“ zu Gast. Mit Julian Bossert am Saxofon, der Posaunistin Antonia Hausmann, Lukas Grossmann am Klavier, dem Bassisten Alex Beyer und Jan F. Brill am Schlagzeug bringt der Komponist und Vibraphonist Volker Heuken eine hochkarätige Besetzung mit. Der 1990 geborene Musiker stammt aus Leverkusen. Mit sechs Jahren begann er Schlagzeug zu spielen und entdeckte mit siebzehn das Vibraphon und den Jazz für sich. Er nahm Unterricht bei David Friedman, Matthias Goebel und Mathias Haus und studierte ab 2011 Jazz-Mallets an der HfM Nürnberg bei Roland Neffe und Komposition bei Steffen Schorn. Inzwischen absolviert er an der Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschule in Leipzig bei Pianist Michael Wollny ein Kompositionsmasterstudium. Schon jetzt schreibt Volker Heuken nach symphonischen Kriterien angelegte Musik, die große Strahlkraft entwickelt. Auf der Debüt-CD seines Sextetts war es das besondere Licht Portugals, das ihn zu klangfarbensatt leuchtenden Klängen inspirierte. „Siblings“ heißt das neue Programm, das zeitnah zum Auftritt bei „Bühne frei im Studio 2“ auch auf CD erscheinen wird. Mit Posaune und Saxofon, Piano und Vibrafon, Kontrabass und …

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Maciej Obara Quartett gewinnt den BMW Welt Jazz Award 2019

München, 4. Mai 2019. „Saxophone Worlds“ verwandelte das Auditorium der BMW Welt zu einem Jazz Erlebnis der besonderen Art. Das Maciej Obara Quartett mit Dominik Wania am Klavier, Ole Morten Vagan am Bass und Gard Nilssen am Schlagzeug konnte sich gegen das Rudresh Mahanthappa Quintett durchsetzen und den Wettbewerb für sich entscheiden. Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, überreichte gemeinsam mit dem Kulturreferenten der Landeshauptstadt München, Dr. Hans-Georg Küppers, die eigens von BMW Design entworfene Trophäe an die Gewinner. Um die musikalisch herausragende Performance beider Ensembles zu untermalen, wurden sie jeweils mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Das Maciej Obara erhielt 10.000 Euro, während sich die zweitplatzierte Band, das Rudresh Mahanthappa Quintet, über 5.000 Euro freuen durfte. Das Motto „Saxophone Worlds“ stellte das Instrument in den Mittelpunkt des BMW Welt Jazz Awards 2019. Erst kürzlich wurde das Holzblasinstrument vom Dachverband der Landesmusikräte zum Instrument des Jahres 2019 gewählt. Dank sechs kostenfreien Matineen im Frühjahr konnte sich das Saxophon facettenreich vor dem jazzbegeisterten Publikum in der BMW Welt präsentieren. Die Fachjury urteilte: „Rudresh Mahanthappas stimmige und wuchtige Kombination aus Bebop und Modern Jazz mit …

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BMW Welt Jazz Award Finalisten 2019: Maciej Obara Quartet und Rudresh Mahanthappa Quintet

Nach sechs rauschenden Matineen geht der BMW Welt Jazz Award 2019 am 4. Mai in die finale Runde. Dabei treten das Maciej Obara Quartet und Rudresh Mahanthappa Quintet in den „Zweikampf“ und performen ihre Interpretation des diesjährigen Mottos „Saxophone Worlds“ im Auditorium der BMW Welt. Nach dem Duell von Quartett und Quintett entscheidet die Jury, wer die von BMW Design entworfene Trophäe mit nach Hause nehmen darf. Dem Gewinnerensemble winkt zusätzlich eine Siegesprämie von 10.000 Euro. Der Zweitplatzierte kann sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen. Das jazzbegeisterte Publikum konnte sich von dem musikalischen Können der Interpreten in sechs kostenfreien Matineen von Januar bis März selbst überzeugen. Der von Schloss Elmau gestiftete Publikumspreis wird im Finale an den Gewinner verliehen, der zugleich eingeladen ist, im Schloss aufzutreten. Am 27. Januar startete das Maciej Obara Quartet den Wettbewerb um den BMW Welt Jazz Award 2019. Dabei begeisterte es unter dem Motto „Saxophone Worlds“ die Zuhörerschaft sowie die hoch anerkannte Jury. Maciej Obara gehört zu den wichtigsten Musikern des europäischen Jazz der jungen Generation. Mit seinem sechsten eigenen Album „Unloved“ feierte der polnische Alt- und Tenorsaxofonist …

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Charlie Parker recomposed – das Rudresh Mahanthappa Quintett beim BMW Jazz Award in München

Als sechster und letzter Gast kam Altsaxophonist Rudresh Mahanthappa mit Rez Abbasi an der Gitarre, Bobby Avey am Klavier, François Moutin am Bass und Rudy Royston am Schlagzeug zur Auswahlmatinee in den Doppelkegel der BMW Welt. Kennzeichnend für Mahanthappas Spiel ist die Verschmelzung von Modern Jazz mit den komplexen rhythmischen Strukturen indischer Musik. In die BMW Welt kam der Sohn südindischer Eltern mit seiner Version der Musik von Saxophonlegende Charlie „Bird“ Parker. Statt Originalkompositionen im Modus „Thema-Soli-Thema“ nachzuspielen, verarbeitete er Parkers Kompositionen, indem er sie ein einen völlig anderen Kontext stellt. „Parker recomposed“ könnte als Überschrift über diesem packenden Matinee-Konzert stehen. Thomas J. Krebs hat das Feuer und die Faszination Mahanthappas in seinen Fotos eingefangen.

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+++ News: +++ Deutscher  Musikautorenpreis 2019 in Berlin +++ Neuer Deutscher Jazzpreis 2019 in Mannheim +++ Paul Sennewalds BOP gewinnt den Sparda Jazz Award 2019 +++

„Gegenseitige Anerkennung abseits jeder Konkurrenz“ beim DMAP 2019 in Berlin Der Deutsche Musikautorenpreis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die Komponisten und Textdichter der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. Unter dem Motto „Autoren ehren Autoren“ rücken Musikschaffende in den Vordergrund, die oftmals nicht auf der Bühne stehen, sondern im Schatten von Interpreten. Alle Preisträger und Nominierten werden als Mitglieder in die Akademie Deutscher Musikautoren (ADMA) aufgenommen. Bei der elften Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises ehrte die GEMA in Berlin Komponisten und Textdichter für ihr herausragendes musikalisches Schaffen. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Crada, Elif, Maxim, Namika, Arvo Pärt und Suli Puschban. Wolfgang Rihm wurde für sein Lebenswerk gewürdigt. Mit ihren Live-Auftritten begeisterten Elif und Martin Tingvalldie rund 400 Gäste. Am Donnerstagabend ehrte die GEMA im Berliner Hotel The Ritz-Carlton 17 Komponisten und Textdichter mit dem Deutschen Musikautorenpreis für ihre Musikwerke. „Gegenseitige Anerkennung abseits jeder Konkurrenz“, dafür steht der Deutsche Musikautorenpreis. Es zählt allein die Qualität der Melodien und Texte –und die Leidenschaft, mit der Sie alle Musik erschaffen“, sagte Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, in seiner Eröffnungsrede. Die …

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45. Förderrunde der Initiative Musik – eine Million Euro für 78 Musikprojekte

In der 45. Runde sagt die Initiative Musik Förderung für 78 Projekte aus elf Bundesländern zu. Finanzielle Unterstützung erhalten 70 Musikerinnen und Musiker oder Bands und ihre Partnerunternehmen aus der Musikwirtschaft. Es werden acht Infrastrukturprojekte gefördert, darunter „dialog.pop“, die Fachkonferenz für Popmusikfördernde und Popmusikfördergebende am 29. und 30. April 2019 in der Bayerischen Musikakademie bei Regensburg. Auch die Projekte „upStage!“ in Bremen, „Nürnberg Pop“ und der „Rostocker Botschaft“ erhielten eine Zusage. Das gemeinsame Ziel ist, die Rahmenbedingungen für Musikerinnen und Musiker sowie Musikunternehmen aus ihren Regionen zu verbessern. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt durch eine zwölfköpfige Jury, in der zum Beispiel die Komponistin und Saxophonistin Silke Eberhard mitwirkt: „Eine echte Entdeckung ist für mich Ark Noir aus München. Die fünf Musiker verbinden Jazz und elektronische Musik auf eine bisher nicht gehörte Weise.“ Auch Oliver von Felbert von Melting Pot Music erklärt: „Mit Sookee, Fiva, Mädness und Döll fördern wir vier Independent-Rap Künstlerinnen und Künstler, mit eigenem Sound und eigenen Inhalten. “ Der Labelmanager aus Köln ist der Vorsitzender der Jury für die Künstler- und Infrastrukturförderung der Initiative Musik.   Die Initiative Musik unterstützt seit 2008 …

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Der Dichter spricht: Das Matthieu Bordenave Trio lässt sich beim BMW Welt Jazz Award von René Char inspirieren

Das Trio des 35-jährigen Tenorsaxophonisten Matthieu Bordenave aus Südfrankreich betrat als vierter der insgesamt sechs Teilnehmerbands das Podium des lichtdurchfluteten Podiums des BMW Welt Jazz Award, der dieses Jahr unter dem Motto „Saxophone Worlds“ steht. Bordenave studierte zunächst klassisches und Jazzsaxophon in Paris, bevor er zum Masterstudium an die Münchner Musikhochschule kam. Mittlerweile gilt er mit seinem lyrischen, nuancenreichen Spiel als einer der herausragenden Stimmen des europäischen Jazz. In den BMW Doppelkegel kam Matthieu Bordenave mit seinem Projekt „Archipel“: Rund um die Gedichte und Aphorismen des französischen Dichters René Char entwickelten Matthieu Bordenave und seine Mitstreiter ihre Stücke in einer intimen Triobesetzung ohne Schlagzeug. Ein Morgen mit zarter, introvertierter Jazzmusik, die das Publikum derart in Bann schlug, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Am 10. März wird der BMW Welt Jazz Award mit einem Matinee-Konzert der estnischen Saxofonistin und Komponistin Maria Faust fortgesetzt, die in ungewohnter Formation mit zwei Bassisten, einem Pianisten, einer Cellistin sowie einem zweiten Saxofonisten nach München kommt. Fotos: Thomas J. Krebs

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Un son d’argent – Géraldine Laurent Quartett beim BMW Welt Jazz Award in München

In Frankreich und den USA hochgelobt und ausgezeichnet, in Deutschland fast noch ein unbeschriebenes Blatt: Die französische Saxophonistin Géraldine Laurent. Das hat sich mit ihrer fulminanten Konzert-Matinee im Doppelkegel der BMW Welt ziemlich sicher geändert. Die schweigsame Künstlerin aus Niort machte nicht viel Worte, aber viele Töne – und zwar jeder einzelne schöner, silberner und berührender als der nächste. Géraldine Laurent kam schon mit 13 Jahren auf das Konservatorium ihrer Heimatstadt Niort. Später begleitete sie namhafte Künstler wie Aldo Romano, Antoine Hervier und die Sängerin Romeyn Adams Nesbitt, bevor sie mit eigenen Projekten in Frankreich große Bekanntheit erlangte. 2007 zierte ihr Bild die Titelseite der New York Times. Mit ihrem Programm „At Work“ stellt Géraldine Laurent zusammen mit dem Pianisten Paul Lay, dem Bassisten Yoni Zelnik und dem Schlagzeuger Donald Kontomanou vor allem Eigenkompositionen vor, die in der Tradition großer Jazzlegenden stehen und zugleich ihre eigene unverkennbare Note aufweisen. Die stilistische Bandbreite reicht von Bebop über lyrische Balladen bis zu groovendem Funk. Als Zugaben-Schmankerl für die Frühaufsteher in der BMW Welt spielte sie „Goodbye Pork Pie Hat“ von Charles Mingus als einzigen Standard in einer …

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Spielend leichtes Bariton: Céline Bonacina beim BMW Welt Jazz Award 2019 in München

Die zierlich Céline Bonacina spielte bei der Münchener Konzertserie „Saxophone Worlds“ – der 11. Ausgabe des BMW Welt Jazz Award – das Baritonsaxophon. Es sieht in ihren Händen noch größer aus, als es sowieso schon ist. Doch wenn die ersten Töne erklingen – mächtig, tief, druckvoll oder auch im hohen Register als überblasene Obertöne – dann werden Größenverhältnisse obsolet: Bonacina ist eine Weltmeisterin ihres Instruments, und das brachte sie auch beim Award–Konzert vergangenen Sonntag im Doppelkegel der BMW Welt zusammen mit ihrer hochkarätig besetzten Band zum Ausdruck. Neben dem latin-claves-sicheren Pianisten Leonardo Montana gehört dieser Formation der kanadische Bassist Chris Jennings an, der schon viele Größen der internationalen Jazzszene begleitete. Der israelische Schlagzeuger und Perkussionist Asaf Sirkis gilt als Meister innovativen Drummings auf seinem von ihm entwickelten Drumset, das hauptsächlich aus Rahmentrommeln verschiedener Größen besteht. Die beiden Fotografen Thomas J. Krebs und Ralf Dombrowski waren wieder vor Ort und hielten die besondere Matinee-Atmosphäre fest. Eine Konzertkritik von Ssirus W. Pakzad lesen Sie auf www.nmz.de

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+++ News: +++ Kurt Maas Jazz Award 2019 an der Münchener Hochschule für Musik und Theater +++ Aufftakt in München: Jacob Collier auf Tour +++

Ein Jazz-Wettbewerb an der HMTM und Patti Austin als Ehrengast In Erinnerung an den Jazz-Musiker und Pädagogen Kurt Maas wird am Mittwoch, den 6. Februar 2019 (Finale) zum vierten Mal der Wettbewerb um den »Kurt Maas Jazz Award« an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) ausgetragen. In der Endrunde des Wettbewerbs präsentieren sich fünf Studierende des Jazz Instituts beim öffentlichen Finale im Kleinen Konzertsaal im Gasteig. Der erste Preis ist die Teilnahme an einem Sommerkurs am renommierten Berklee College of Music, einem Kooperationspartner des Jazz Instituts. Die im Wettbewerb ermittelten Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen des Preisträgerkonzerts am Freitag, den 8. Februar 2019 im Carl-Orff-Saal im Gasteig öffentlich auftreten und mit Urkunden ausgezeichnet. Die international gefeierte Jazzsängerin Patti Austin wird als Ehrengast mit dem U.M.P.A. Jazz Orchestra unter der Leitung von Prof. Claus Reichstaller auftreten und den ersten Preis überreichen. Der „Kurt Maas Jazz Award“ wurde 2012 vom Jazz Institut der Hochschule für Musik und Theater München auf Initiative von Camilo Dornier ins Leben gerufen. Der Wettbewerb dient gleichermaßen der Förderung der Jazz-Studierenden der HMTM wie dem Gedenken an den 2011 verstorbenen …

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