Das 30. Jazzfest der Jazzmusiker-Initiative München – erste Halbzeit

Das 30. Jazzfest der Jazzmusiker-Initiative München JIM begann mit zwei Konzerten  in der Black Box im Kulturzentrum Gasteig. Dort ist es durch die Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München seit einigen Jahren zu Hause. Begonnen hat es 1990 als 5-tägige Selbstdarstellung und Werbeveranstaltung der Münchener Jazzszene. Aus ihr gründete sich im Jahr darauf JIM e. V. als Selbsthilfeorganisation und Veranstalter des Festivals. Im Zirkuszelt im Olympiapark, wo das Jazzfest manchmal fast im Schlamm versank, war es 5 Jahre beheimatet. Danach tingelte es durch die halbe Stadt und erschloss dem Jazz vorübergehend die verschiedensten Spielorte. Einige der Musiker der vier Bands, die das Festival 2019 eröffneten, waren auch schon in den Anfangsjahren dabei. Schließlich wollten und wollen sich die Jazzmusiker mit ihrer Initiative zusätzliche Auftrittsmöglichkeiten verschaffen, wenn diese auch bei weitem nicht den Vereinsmitgliedern und längst auch nicht mehr nur Münchener Musikern vorbehalten sind. Diese standen und stehen aber beim Jubiläum eindeutig im Fokus. Zum Auftakt präsentierten drei Bands ihre bei ENJA Records erschienen Alben: Matthias Gmelin mit „Vibes Waltz“ (CD 9764) rhythmusbetonten Modern Jazz in Oktett-Besetzung mit Tim Collins, Jason Seizer, Diony Varìas Astudillo, Peter …

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„Progressive Chamber Music Festival“ im Münchner Milla Club

Zum zweiten Mal findet das „Progressive Chamber Music Festival“ in München statt. Veranstaltungsort ist der Live-Club „Milla“ im Glockenbachviertel. An zwei Abenden im November (06. und 07., Beginn jeweils 20.00 Uhr) gibt es insgesamt acht Konzerte im abwechslungsreichen Short-Cut-Format. Jedes Konzert dauert nicht länger als  eine Dreiviertelstunde – jeweils dazwischen und danach erklingt Musik von DJs. Initiator und Gründer dieses bikontinentalen, jährlichen Festivals, das 2016 in New York City gegründet wurde und seit 2018 auch im Münchener Milla Club über die Bühne geht, ist das Sirius Quartet. Die Macher des Festivals hier in München sind die beiden Komponisten und Musiker Gregor Huebner und Gerd Baumann. Kooperationspartner des „Progressive Chamber Music Festival“ ist die Hochschule für Musik und Theater München. November 2019 Das Programm des ersten Abends (06.11., 20.00 Uhr) beginnt mit MUNICH OPERA HORNS/PENTANEMOS BLÄSERQUINTETT. Nach ihnen folgt TETRA BRASS, ein einmaliges Blechbläserensemble, welches sich auf die Entdeckung, Aufführung und Erweiterung der Quartettliteratur für Blechbläser spezialisiert hat. Das dritte Ensemble des Abends ist PARADE + SIRIUS QUARTET. PARADE, das sind Maria Moling (Me & Marie, Ganes) am Schlagzeug, Sam Hylton (ark noir) am Piano und …

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+++News: +++Wormser Jazzpreis 2019 für den Saxophonisten Fabian Schöne+++Jazzfest München feiert 30-jähriges Jubiläum+++

Wormser Jazzpreis 2019 Der Wormser Jazzpreis geht in diesem Jahr an den Mannheimer Saxophonisten Fabian Schöne. Der Musiker erhält den mit 5.000 Euro dotierten Preis für sein „versiertes, gereiftes Saxophonspiel und seine kompositorischen Fähigkeiten“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Der 32-Jährige habe in den vergangenen Jahren nicht nur als Sideman für andere Künstler, sondern auch als Leader seines eigenen Quartetts die Jazzszene regional- und bundesweit bereits entscheidend geprägt, teilt der BlueNite-Vorsitzende Volker Wengert stellvertretend für die Jury weiter mit. Fabian Schöne, 1987 in Flensburg geboren, studierte Jazz- und Popularmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Bereits während seines Studiums entfaltete er eine rege Konzerttätigkeit und war seitdem mit verschiedenen Ensembles, beispielsweise dem Little Vintage Orchestra, auf vielen Konzertbühnen und Festivals im In- und Ausland zu hören. Fabian Schöne wurde im Laufe seiner Karriere bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so wurde er beispielsweise 2014 „Grand-Price Winner“ beim internationalen Jazz-Wettbewerb in Bukarest als Mitglied der Band „The Windwalkers“. Seit 2015 ist der Wahl-Mannheimer Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Die Musikhochschule Mannheim wählte Schöne, um sie beim von Dave Liebman geleiteten Meeting der …

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Ab nach Paris: Diana Syrse und Maximilian Höcherl erhalten Stipendien

Die Komponistin und Sängerin Diana Syrse und der Jazzmusiker Maximilian Höcherl erhalten ein sechsmonatiges Aufenthaltsstipendium an der Cité internationale des arts in Paris. Das gab der bayerische Kunstminister Bernd Sibler am 2.8.19 in München bekannt: „Mit Auslandsstipendien wollen wir jungen talentierten Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit bieten, sich mit anderen, internationalen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern auszutauschen. Für ihre künstlerische Arbeit können sie dabei vielfältige neue Eindrücke gewinnen, die zu ihrer Weiterentwicklung beitragen. Hier finden sie Zeit und Inspiration für ihr künstlerisches Schaffen, das unsere Kulturlandschaft bereichert.“ Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt nehmen am Programm „Artist in Residence“ an der Cité internationale des arts teil. Die Stipendien an der Cité internationale des arts in Paris erhalten jedes Jahr je zwei Künstler in den Sparten Bildende Kunst und Musik. Sie sind in der Regel unter 40 Jahre alt. Eine Jury, die auch über die Vergabe der Kunstförderpreise entscheidet, wählt die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus. Maximilian Höcherl Der aus Landsberg am Lech stammende Jazzmusiker ist zugleich Sänger, Texter, Komponist und Hornist. Er studierte Schulmusik und Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Theater München. Er beeindruckt sowohl …

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Jazz, Brazil & Beyond beim Jazzsommer im Bayerischen Hof

Neben Gilberto Gil, der Fusion-Formation Moshulu, über Joey de Francesco mit seinem Trio, Frankreichs Vocal Shootingstar Camille Bertauld, John Medeski solo am Flügel, gaben sich China Moses und last not least der großartige Ivan Lins die Klinke in die Hand. Bei diesem Festival war musikalisch für jeden etwas dabei. Stimmungsmäßig kochte der Festsaal am ersten Abend bei Gilberto Gil und in den nächsten Tagen waren auch im Nightclub spannende Nächte angesagt. Was für ein Fest beim diesjährigen Jazzsommer im Bayerischen Hof! Gilberto Gil überzeugte mit einer soliden, sehr persönlichen Performance, die im ersten Teil seines Konzertes erst einmal Wohlfühlatmosphäre versprühte, während er dann nach und nach musikalisch druckvoller auftrat. Mit dabei als Gastsängerin seine 10 jährige Enkelin, mit der er einen Reggae zum Besten gab. Danach trat im Nightclub die Fusion-Gruppe Moshulu mit David Sancious, Oz Noy, Jeff Berlin und Dennis Chambers auf, die allerdings mit angezogener Handbremse spielte – da wäre letztlich mehr Druck und Groove drin gewesen. So richtig ab, wie man es eigentlich erwartet hätte, ging es dann leider doch nicht. Dafür fackelte am Abend danach Joey de Francesco nicht lange und …

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+++ news +++ Volker Heuken Sextett im Münchner Studio 2 +++ trioPLUS und Schooljazz-Projekt in Lübeck +++

Am 22. Mai 2019 ist im Münchner Studio 2 das Volker Heuken Sextett mit seinem neuen Programm „Siblings“ zu Gast. Mit Julian Bossert am Saxofon, der Posaunistin Antonia Hausmann, Lukas Grossmann am Klavier, dem Bassisten Alex Beyer und Jan F. Brill am Schlagzeug bringt der Komponist und Vibraphonist Volker Heuken eine hochkarätige Besetzung mit. Der 1990 geborene Musiker stammt aus Leverkusen. Mit sechs Jahren begann er Schlagzeug zu spielen und entdeckte mit siebzehn das Vibraphon und den Jazz für sich. Er nahm Unterricht bei David Friedman, Matthias Goebel und Mathias Haus und studierte ab 2011 Jazz-Mallets an der HfM Nürnberg bei Roland Neffe und Komposition bei Steffen Schorn. Inzwischen absolviert er an der Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschule in Leipzig bei Pianist Michael Wollny ein Kompositionsmasterstudium. Schon jetzt schreibt Volker Heuken nach symphonischen Kriterien angelegte Musik, die große Strahlkraft entwickelt. Auf der Debüt-CD seines Sextetts war es das besondere Licht Portugals, das ihn zu klangfarbensatt leuchtenden Klängen inspirierte. „Siblings“ heißt das neue Programm, das zeitnah zum Auftritt bei „Bühne frei im Studio 2“ auch auf CD erscheinen wird. Mit Posaune und Saxofon, Piano und Vibrafon, Kontrabass und …

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Maciej Obara Quartett gewinnt den BMW Welt Jazz Award 2019

München, 4. Mai 2019. „Saxophone Worlds“ verwandelte das Auditorium der BMW Welt zu einem Jazz Erlebnis der besonderen Art. Das Maciej Obara Quartett mit Dominik Wania am Klavier, Ole Morten Vagan am Bass und Gard Nilssen am Schlagzeug konnte sich gegen das Rudresh Mahanthappa Quintett durchsetzen und den Wettbewerb für sich entscheiden. Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, überreichte gemeinsam mit dem Kulturreferenten der Landeshauptstadt München, Dr. Hans-Georg Küppers, die eigens von BMW Design entworfene Trophäe an die Gewinner. Um die musikalisch herausragende Performance beider Ensembles zu untermalen, wurden sie jeweils mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Das Maciej Obara erhielt 10.000 Euro, während sich die zweitplatzierte Band, das Rudresh Mahanthappa Quintet, über 5.000 Euro freuen durfte. Das Motto „Saxophone Worlds“ stellte das Instrument in den Mittelpunkt des BMW Welt Jazz Awards 2019. Erst kürzlich wurde das Holzblasinstrument vom Dachverband der Landesmusikräte zum Instrument des Jahres 2019 gewählt. Dank sechs kostenfreien Matineen im Frühjahr konnte sich das Saxophon facettenreich vor dem jazzbegeisterten Publikum in der BMW Welt präsentieren. Die Fachjury urteilte: „Rudresh Mahanthappas stimmige und wuchtige Kombination aus Bebop und Modern Jazz mit …

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BMW Welt Jazz Award Finalisten 2019: Maciej Obara Quartet und Rudresh Mahanthappa Quintet

Nach sechs rauschenden Matineen geht der BMW Welt Jazz Award 2019 am 4. Mai in die finale Runde. Dabei treten das Maciej Obara Quartet und Rudresh Mahanthappa Quintet in den „Zweikampf“ und performen ihre Interpretation des diesjährigen Mottos „Saxophone Worlds“ im Auditorium der BMW Welt. Nach dem Duell von Quartett und Quintett entscheidet die Jury, wer die von BMW Design entworfene Trophäe mit nach Hause nehmen darf. Dem Gewinnerensemble winkt zusätzlich eine Siegesprämie von 10.000 Euro. Der Zweitplatzierte kann sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen. Das jazzbegeisterte Publikum konnte sich von dem musikalischen Können der Interpreten in sechs kostenfreien Matineen von Januar bis März selbst überzeugen. Der von Schloss Elmau gestiftete Publikumspreis wird im Finale an den Gewinner verliehen, der zugleich eingeladen ist, im Schloss aufzutreten. Am 27. Januar startete das Maciej Obara Quartet den Wettbewerb um den BMW Welt Jazz Award 2019. Dabei begeisterte es unter dem Motto „Saxophone Worlds“ die Zuhörerschaft sowie die hoch anerkannte Jury. Maciej Obara gehört zu den wichtigsten Musikern des europäischen Jazz der jungen Generation. Mit seinem sechsten eigenen Album „Unloved“ feierte der polnische Alt- und Tenorsaxofonist …

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Charlie Parker recomposed – das Rudresh Mahanthappa Quintett beim BMW Jazz Award in München

Als sechster und letzter Gast kam Altsaxophonist Rudresh Mahanthappa mit Rez Abbasi an der Gitarre, Bobby Avey am Klavier, François Moutin am Bass und Rudy Royston am Schlagzeug zur Auswahlmatinee in den Doppelkegel der BMW Welt. Kennzeichnend für Mahanthappas Spiel ist die Verschmelzung von Modern Jazz mit den komplexen rhythmischen Strukturen indischer Musik. In die BMW Welt kam der Sohn südindischer Eltern mit seiner Version der Musik von Saxophonlegende Charlie „Bird“ Parker. Statt Originalkompositionen im Modus „Thema-Soli-Thema“ nachzuspielen, verarbeitete er Parkers Kompositionen, indem er sie ein einen völlig anderen Kontext stellt. „Parker recomposed“ könnte als Überschrift über diesem packenden Matinee-Konzert stehen. Thomas J. Krebs hat das Feuer und die Faszination Mahanthappas in seinen Fotos eingefangen.

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+++ News: +++ Deutscher  Musikautorenpreis 2019 in Berlin +++ Neuer Deutscher Jazzpreis 2019 in Mannheim +++ Paul Sennewalds BOP gewinnt den Sparda Jazz Award 2019 +++

„Gegenseitige Anerkennung abseits jeder Konkurrenz“ beim DMAP 2019 in Berlin Der Deutsche Musikautorenpreis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die Komponisten und Textdichter der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. Unter dem Motto „Autoren ehren Autoren“ rücken Musikschaffende in den Vordergrund, die oftmals nicht auf der Bühne stehen, sondern im Schatten von Interpreten. Alle Preisträger und Nominierten werden als Mitglieder in die Akademie Deutscher Musikautoren (ADMA) aufgenommen. Bei der elften Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises ehrte die GEMA in Berlin Komponisten und Textdichter für ihr herausragendes musikalisches Schaffen. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Crada, Elif, Maxim, Namika, Arvo Pärt und Suli Puschban. Wolfgang Rihm wurde für sein Lebenswerk gewürdigt. Mit ihren Live-Auftritten begeisterten Elif und Martin Tingvalldie rund 400 Gäste. Am Donnerstagabend ehrte die GEMA im Berliner Hotel The Ritz-Carlton 17 Komponisten und Textdichter mit dem Deutschen Musikautorenpreis für ihre Musikwerke. „Gegenseitige Anerkennung abseits jeder Konkurrenz“, dafür steht der Deutsche Musikautorenpreis. Es zählt allein die Qualität der Melodien und Texte –und die Leidenschaft, mit der Sie alle Musik erschaffen“, sagte Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, in seiner Eröffnungsrede. Die …

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