Jazz im Radio. Foto: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 11.03.19 bis 17.03.2019

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 11 im Radio. Im Zentrum der Woche stehen drei Pianistinnen und deren Geburtstage: 75. Geburtstag von Joachim Kühn, der 90. Geburtstag von Cecil Taylor und der 100. Geburtstag von Lennie Tristano.


Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)


11.03.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

Die Sendung will Jazz-Begeisterte erfreuen, ebenso wie Hörer, die mit dem Genre bisher wenig anfangen konnten. „Jazz Lounge“ begleitet sie entspannt in den Abend.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Toshiko Akiyoshi-Lew Tabackin Big Band

Aufnahme vom 2. November 1979 aus der Villa Berg, Stuttgart. „Japanisch-amerikanische Verbindungen“ – die Pianistin Toshiko Akiyoshi

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

Das Magazin aus der Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen aktuelle CDs (darunter das „Album der Woche“) und Klassiker, Porträts von Künstlern und Plattenfirmen, Konzerte, Bücher und Filme. Play Jazz! spürt Trends nach und erinnert in der Rubrik „Remember“ an die großen Momente der Jazzgeschichte. Im „Fenster nach Europa“ gibt es regelmäßig Höhepunkte von allen bedeutenden europäischen Jazzfestivals. Play Jazz! blickt auf die Jazz Szene im Sendegebiet und informiert in Interviews und Reportagen über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals in Norddeutschland.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. heute mit: Javier Girotto Trio: Tango Nuevo Revisited | Daniel Herskedal: Voyage | BergSeidlDuo: The Garden | Rémi Dumoulin / Bruno Ruder / Araud Biscay: Das Rainer Trio | Christoph Stiefel Inner Language Trio: Embracing |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday

Play Bach and more: Zum Tod des französischen Jazzpianisten Jacques Loussier (26. Oktober 1934 bis 5. März 2019). Moderation und Auswahl: Henning Sieverts


12.03.2019


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Andreas Müller

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: My Favorite Discs

Von Nina Polaschegg. Persönliche Lieblingsalben aus der älteren oder jüngeren Jazzgeschichte werden in der Reihe „My Favorite Discs“ regelmäßig vorgestellt: von den Autorinnen und Autoren unserer SWR2-Jazzredaktion. Legendäre Klassiker oder weniger bekannte Favoriten – warum gerade ein bestimmtes Album sie so beeindruckt hat, erklären sie in dieser Sendung.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Dejan Terzic Melanoia + Quatuor IXI

Dejan Terzic, Schlagzeug, Komposition; Christian Weidner, Altsaxofon; Ronny Graupe, Gitarre; Jozef Dumoulin, Piano, Fender Rhodes; Regis Huby, Violine; Johan Renard, Violine; Guillaume Roy, Viola; Atsushi Sakai, Violoncello; Aufnahme vom 6.10.2018 aus dem Loft in Köln. Am Mikrofon: Thomas Loewner

Komplexe Rhythmen federleicht klingen zu lassen – nur wenige Schlagzeuger beherrschen diese Kunst so vollkommen wie der Schlagzeuger und Komponist Dejan Terzic. Mit einem hohen Maß an Sensibilität versteht es Dejan Terzic, die reiche Palette der Klänge, die ein Schlagzeugset bietet, in seine Musik zu integrieren. Doch nicht nur als Instrumentalist legt der aus Bosnien-Herzegowina stammende Schlagzeuger Wert auf feinste Nuancen. Auch als Arrangeur und Bandleader beweist er immer wieder großes Gespür darin, Dinge in eine perfekte Balance zu bringen. Die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition scheinen aufgehoben zu sein; je nach Situation ergänzen sich instrumentale Klangfarben zu einem harmonischen Ensembleklang oder stehen im bewussten Kontrast zueinander. Diese Qualität zeichnet vor allem die Zusammenarbeit von Terzics Quartett Melanoia mit dem französischen Streichquartett Quatuor IXI aus.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

Die ganze Welt des Jazz. Blue Note, Big Band, Neuerscheinungen und bekannte Stars – und Tipps zum Konzertgeschehen in Bremen und der Region.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Marcin Wasilewski Trio

Aufnahmen vom 12. August 2016 bei Jazz Middelheim, Antwerpen. From Poland with Jazz – Die Geschichte des Marcin Wasilewski Trios

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. heute mit: Randy Brecker & NDR Bigband w/ David Sanborn / Ada Rovatti / Wolfgang Haffner: Rocks | Chris Potter: Circuits | Jasper Bloom Quartet feat. Nils Wogram: Polyphony | Nils Landgren / Michael Wollny / Lars Danielsson / Wolfgang Haffner: 4 Wheel Drive | Marilyn Mazur’s Shamania: Marilyn Mazur’s Shamania |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots

News from New York II: mit dem Tenorsaxophonisten Joshua Redman, Trompeter Ralph Alessi und dem Solo-Bassisten Larry Grenadier.. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


13.03.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: Blue Feelings

Mit Musik von Norah Jones, Wayne Shorter, Chet Baker und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Das Kioomars Musayyebi Quartett im „Mittwochskonzert der Musikkulturen“

Aufnahmen vom 13. März 2019 aus der Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld. Orientalische Impressionen

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt

Ein Dreivierteljahrhundert musikalische Pfadfinder-Suche: Joachim Kühn. Freiheit als zentrale Kategorie des Spiels: Der Pianist Joachim Kühn interpretiert zu seinem 75. Geburtstag den „Melodiker“ Ornette Coleman. Am Mikrofon: Sarah Seidel

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Live-Mitschnitte

Musikalische Evolution – die Band Tiktaalik beim Jazzfest Würzburg am 27. Oktober 2018. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


14.03.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

21:00 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz: Kosmopolit am Klavier – Zum 75. Geburtstag von Joachim Kühn

Eine Sendung von Bert Noglik

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Nie in denselben Fluss steigen – Ein Porträt des dänischen Gitarristen Jakob Bro

Von Karl Lippegaus. Der Gitarrist Jakob Bro aus Kopenhagen versteht sich auf improvisierte Hörfilme, eine Art Zeitlupenmusik in Pastelltönen. Seit er mit dem Bassisten Thomas Morgan und dem Drummer Joey Baron große Alben wie ,Gefion’ und ,Streams’ einspielte, sind die drei ein unzertrennliches Team. Eine E-Gitarre singt eine Hymne auf Stille und Kontemplation, ein behutsames Öffnen der Klangräume findet statt. Mag der Begriff des Traumtänzers im Deutschen negativ konnotiert sein: Das Jakob Bro Trio deutet ihn ins Positive um. Seine Themen entwickeln einen starken Sog. Oft sind es fließende volksliedhafte Melodien, die leise verhallen, Fragmente von Songs, die keiner Texte bedürfen. Auf Jakob Bros Album ,Streams’ wird undogmatisch deutlich, was Gleichheit im Jazz bedeutet. Der Saxofonist Lee Konitz sagt über die Musik des Gitarristen, er habe dafür keinen Namen – sie sei weder Folk noch Jazz oder Rock und er spreche lieber von ‚balladeering’. Oder wie Heraklit sagte: „Wir steigen in denselben Fluss und doch nicht in denselben; wir sind es, und wir sind es nicht.“

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Szene NRW – Aktuelles aus der Region – Der Aachener Organist und Pianist Simon Oslender

Preview Jazz: Michael Rüsenberg. Preview World: Antje Hollunder

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. heute mit: Rigmor Gustafsson: Come Home | Andrea Motis: Do Outro Lado Do Azul | Youn Sun Nah: Immersion | Susanna & The Brotherhood Of Our Lady: Garden Of Earthly Delights | Maggie Nicols / Silke Eberhard / Nikolaus Neuser / Christian Marien: I Am Three & Me | Ornella Vanoni: Argilla | A Filetta / Paolo Fresu / Daniele Di Bonaventura: Danse Memoire, Danse |

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: „Sing Me A Pop Song“ – Neue Allianzen zwischen Jazz und Pop

Von Odilo Clausnitzer. Dass Musiker aus Jazz und Pop für das jeweils andere Genre eine heimliche Liebe hegen – das ist nichts Neues. Dass sie sie auch ausleben schon. In jüngerer Zeit gab es mehrere Beispiele für grenzüberschreitende Kooperationen. So hört man auf Platten der Sängerin Julia Holter den Saxofonisten Chris Speed, Songwriter Ryley Walker arbeitete mit Größen der Chicagoer Improvisationsszene wie dem Cellisten Fred Lonberg-Holm. Die Dichterin/Sängerin Lydia Daher ließ sich auf ihrer letzten CD von Berliner Jazzmusikern begleiten. Umgekehrt hat der Kontrabassist David Helm kürzlich ein Album als Singer-Songwriter vorgelegt. Die Sendung spürt den neuen Allianzen nach.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Der wildeste Mann des Jazz

BR-Aufnahmen mit dem Pianisten Cecil Taylor, der diesen März 90 Jahre alt geworden wäre. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel


15.03.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Klanglandschaft – Italien: „Semilla“

Lavinia Mancusi & Gabriele Gagliarini Quartett. Aufnahmen vom 21. Februar 2019 aus dem Theater an der Ruhr, Mülheim

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Jazz und Europa: Grenzenlose Lust am Ertasten der Welt – Zum 75. Geburtstag des Pianisten Joachim Kühn

Mit Bert Noglik. Er wandert seit Jahren über ein Hochplateau und strebt beständig voran. Zugleich geht es ihm um die Vertiefung des Spiels, um die Essenzen des Musikalischen. Joachim Kühn ist besessen von der Sinnsuche im Medium des Klanges und von der Erweiterung der Erfahrung im Prozess der Begegnung. Von seiner Heimatstadt Leipzig aufbrechend, ging er in die Welt. Nach Stationen in Paris, Los Angeles, New York und Hamburg fand er seinen Rückzugsort auf Ibiza. Schon früh ermutigt von seinem Bruder, dem Klarinettisten Rolf Kühn, profilierte er sich zu einem Spitzenmusiker – in den Gefilden des Free Jazz und der Fusion Music, dann weiter mit einer freien und dabei gänzlich eigenen Spielweise.

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Milestones – Jazzklassiker – Das Trio als Klanglabor und Kommunikationszentrum, Joachim Kühn zum 75. Geburtstag

Eine Würdigung von Bert Noglik. Das facettenreiche Werk von Joachim Kühn spannt sich vom Solospiel über Duo-Begegnungen bis zur Zusammenarbeit mit Big Bands, Chören und Orchestern. Im Zentrum seiner Kreativität stand allerdings stets die Arbeit mit wechselnden Trio-Formationen. Bereits das von Joachim Kühn 1964 in Leipzig gegründete Trio mit dem Bassisten Klaus Koch und dem Schlagzeuger Reinhard Schwartz wirkte bahnbrechend und reichte weit in die Bereiche der freien Improvisation hinein. Die später in Paris formierte Dreiergemeinschaft mit dem Bassisten Jean-François Jenny-Clark und dem Schlagzeuger Daniel Humair hat europäische Jazzgeschichte mitgestaltet – als eine Einheit geradezu telepathisch miteinander verbundener Individuen.

Einen ganz anderen Weg beschritt Joachim Kühn im Musizieren mit dem aus Marokko stammenden Guembri-Meister Majid Bekkas und dem Perkussionisten Ramón López. Im Spiel dieses Trios fließen jazzinspirierte Improvisationen, europäische Einflüsse, arabische Skalen und afrikanische Rhythmen ganz selbstverständlich zusammen. Vor drei Jahren entstand schließlich das New Trio Joachim Kühns mit Chris Jennings und Eric Schaefer, in dem sich die jahrzehntelangen Erfahrungen des Pianisten und der Spielgestus jüngerer Generationen auf das Trefflichste ergänzen.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Classics: Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en – Benny Goodman: B.G. in HI-FI

Heute: Benny Goodman: B.G. in HI-FI, Capitol Jazz CDP 7 92864 2 (1954). Am Mikrofon: Jesko von Schwichow

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Freiheit und Architektur – Zum 90. Geburtstag des Pianisten Cecil Taylor

Von Harry Lachner. So einzigartig der im März 1929 geborene und im April vergangenen Jahres verstorbene Cecil Taylor in seinem Spiel war, so einflussreich war er für den Lauf der Jazzgeschichte. Und aus der Tradition schöpfte auch er, wobei er sich nicht nur auf die Formen und die Improvisationskunst des afro-amerikanischen Jazz bezog, sondern auch auf Soul- und Funk-Musiker bezog. Wir blicken zurück auf das Leben eines Ausnahmekünstlers – mit Aufnahmen aus den vielen Stationen seiner musikalischen Karriere. (Produktion 2018)

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Zum 75. Geburtstag des Pianisten Joachim Kühn

Lockenkopf mit Langzeit-Power: Joachim Kühn. Live-Aufnahmen mit den Trio-Partnern Daniel Humair und Bruno Chevillon sowie im Duo mit Klarinettist Rolf Kühn. Ausschnitte aus der BR-Reihe „Jazz auf Reisen“. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel


16.03.2019


01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk
Deutschlandfunk Radionacht – School of Cool – Lennie Tristano zum 100. Geburtstag

13:04 bis 15:00 | WDR 3
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

Unter anderem mit Musik von Paul Abraham, Eugen Cicero, George Gruntz und Jack McVea

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: Reis/Demuth/Wiltgen & Joshua Redman | Cully Jazz Festival 2018

Reis/Demuth/Wiltgen & Joshua Redman || Michel Reis, p | Marc Demuth, b | Paul Wiltgen, dr | Joshua Redman, ts | Cully Jazz Festival 2018, Chapiteau Cully, April 2018. Am Mikrofon: Jürgen Schwab

19:30 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: Hörerinnenwünsche

Mit Marianne Therstappen. Von Blues und Swing bis Bebop, Funk und Weltmusik, von den Schätzen aus den NDR Studios bis zu mitreißenden Festival-Aufnahmen – alles ist möglich und alles auf Wunsch. Einmal im Monat, am Sonnabend von 20.15 bis 21 Uhr, präsentiert Marianne Therstappen in ihrer Sendung auf NDR Info, was sich die Hörer für ihr Jazzprogramm ausgesucht haben.

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: School of Cool – Zum 100. Geburtstag: Der Pianist Lennie Tristano und seine Schüler

Von Odilo Clausnitzer. Der Pianist Lennie Tristano (1919 – 1978) gehört zu den mysteriösen Figuren der Jazzgeschichte. Während er von seinen Schülern zeitweise fast wie ein Guru verehrt wurde, ist sein Werk einem großen Teil von Jazzfans bis heute kaum bekannt. Seine Musik erfuhr entweder glühende Bewunderung und scharfe Ablehnung – aber kaum etwas dazwischen. Tristano gilt als entscheidender Innovator des Cool Jazz. Sein extrem virtuoses Klavierspiel war nach eigenen Angaben stärker von Bläsern wie Lester Young und Charlie Parker beeinflusst als von Pianokollegen.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
NDR Info Jazz Nacht – Jazz und Europa: Die Brüder Rolf und Joachim Kühn in Aufnahmen des NDR

Mit Sarah Seidel. Der Klarinettisten Rolf Kühn und seinen jüngeren Bruder, der Pianisten Joachim Kühn haben die deutsche Jazzszene über Jahrzehnte hinweg bereichert und stark gemacht. Beide haben jenseits und diesseits der innerdeutschen Mauer Jazz gemacht, sich auf einer Ost-West-Achse bewegt. Sie haben immer wieder neue Ideen aus ihren musikalischen Abenteuern gezogen, die oft von Begegnungen mit internationalen Jazzgrößen inspiriert waren. Rolf Kühn war in den 1960er-Jahren Leiter des NDR Fernsehorchesters, arbeitete mit Albert Mangelsdorff und Wolfgang Dauner, schrieb Film- und Theatermusiken. Joachim Kühns in Paris gegründete Trios mit Jean-François Jenny-Clark und Daniel Humair, mit Majid Bekkas und Ramon Lopez und aktuelle Projekte mit dem Schlagzeuger Eric Schaefer oder dem Saxofonisten Émile Parisien, konnte man über die Jahre auch immer wieder im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg erleben. Im Herbst 2019 wird Rolf Kühn 90, im März feiert Joachim Kühn den 75. Geburtstag.


17.03.2019


00:00 bis 02:00 | NDR Info
NDR Info Jazz Nacht: Jazz und Europa: Die Brüder Rolf und Joachim Kühn in Aufnahmen des NDR

Mit Sarah Seidel. Der Klarinettisten Rolf Kühn und seinen jüngeren Bruder, der Pianisten Joachim Kühn haben die deutsche Jazzszene über Jahrzehnte hinweg bereichert und stark gemacht. Beide haben jenseits und diesseits der innerdeutschen Mauer Jazz gemacht, sich auf einer Ost-West-Achse bewegt. Sie haben immer wieder neue Ideen aus ihren musikalischen Abenteuern gezogen, die oft von Begegnungen mit internationalen Jazzgrößen inspiriert waren. Rolf Kühn war in den 1960er-Jahren Leiter des NDR Fernsehorchesters, arbeitete mit Albert Mangelsdorff und Wolfgang Dauner, schrieb Film- und Theatermusiken. Joachim Kühns in Paris gegründete Trios mit Jean-François Jenny-Clark und Daniel Humair, mit Majid Bekkas und Ramon Lopez und aktuelle Projekte mit dem Schlagzeuger Eric Schaefer oder dem Saxofonisten Émile Parisien, konnte man über die Jahre auch immer wieder im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg erleben. Im Herbst 2019 wird Rolf Kühn 90, im März feiert Joachim Kühn den 75. Geburtstag.

00:05 bis 04:58 | Bayern 2
radioJazznacht extra: Highlights aus allen Jahrzehnten der Jazzwoche Burghausen

Highlights aus allen Jahrzehnten der Internationalen Jazzwoche Burghausen. Moderation: Roland Spiegel und Ulrich Habersetzer

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband. Konzerte und Produktionen u.a. mit: „Bach Goes Big Band“ – hr-Bigband, cond. & arr. by Jörg Achim Keller

„Bach Goes Big Band“ – hr-Bigband, cond. & arr. by Jörg Achim Keller, Alte Oper Frankfurt, November 2018, Teil 1 .Am Mikrofon: Daniella Baumeister

20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Jazz live with friends – Die SWR Bigband feat. Fola Dada

Aufnahme vom 3. Februar 2019 in der Gebläsehalle Neunkirchen

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Fiete’s Favorites

Mitschnitt vom 30. November 2018. Mit Henry Altmann. Seit 23 Jahren besetzt Fiete Felsch die Stelle des Ersten Altsaxofonisten in der NDR Bigband, zuverlässig virtuos und druckvoll, einfühlsam und wandlungsfähig in den unterschiedlichsten Projekten. Ein Musiker, der keine Probleme damit hat, sein Können ganz in den Dienst der so verschiedenartigen Arrangeure und Bandleader zu stellen, mit denen er zusammenarbeitet. Besondere Aufmerksamkeit möchte Felsch dabei auf die poetische Zartheit seines Flötenspiels lenken, das mit den Jahren als ein kreativer Ausgleich zum Hochdruck vieler Jazzproduktionen zu seinem ganz persönlichen „Favorite“ geworden ist.

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