+++ „3 Tage Jazz“ Festival Saalfelden Leogang+++Jazzförderung in Baden-Württemberg 2020 +++

„3 Tage Jazz“ Festival Saalfelden Leogang 17.-19. Jänner 2020

Im Gegensatz zum Saalfeldener Sommerfestival ist das „3 Tage Jazz“ ein kleineres Festival, das im tiefsten Winter inmitten des Salzburger Innergebirgs stattfindet. Mit großen Namen der europäischen Jazzszene als auch mit jungen österreichischen Jazzformationen. Neun Konzerte auf drei Bühnen Freitag und Samstag finden jeweils drei Konzerte im Kunsthaus Nexus statt, eines auf der Stöcklalm in Leogang (kostenfrei) und zwei weitere im Bergbau- und Gotikmuseum, ebenfalls in Leogang. Für alle, die schon am Donnerstag anreisen um den Winter in Saalfelden Leogang zu genießen, zeigen wir am Abend im Kunsthaus Nexus den Film „Brüder Kühn – Zwei Musiker spielen sich frei“ – ein dokumentarisches Porträt der beiden deutschen Jazzmusiker Rolf (Jahrgang 1929) und Joachim Kühn (Jahrgang 1944), die es unabhängig voneinander zu Weltruhm gebracht haben und trotz ihres Alters immer noch auftreten. Rolf Kühn lädt am Samstag zusammen mit Klaus Paier, Asja Valcic und Patrice Héral zum Konzert ins Kunsthaus Nexus und ist mit 90 Jahren der älteste Musiker beim diesjährigen „3 Tage Jazz“ Festival. Offiziell eröffnet wird das „3 Tage Jazz“ Festival am Freitag von dem österreichischen Trompeter Lorenz Raab. Das Lorenz Raab Septett nimmt das Stück „In a Silent Way“ von Joe Zawinul als Ausgangspunkt für eine musikalische Expedition und überzeugt durch elektrifiziertes Instrumentarium und rockige Grooves. Internationale MusikerInnen aus Frankreich, USA, Deutschland, Ungarn und Italien werden beim Winterfestival vertreten sein. Darunter der französische Jazz-Saxophonist Émile Parisien, der mit seinem Quartett sein aktuelles Album „Double Screening“ präsentieren wird.


Ken Vandermark mit GCS5. Foto: CSK

Ebenfalls ein bekannter Name im Programm ist Ken Vandermark, der sich mit den Musikern von Grencsó Collective Special 5 zusammengeschlossen hat und am Freitag das Abschlusskonzert gestaltet. Weitere Höhepunkte sind das aus Frankreich stammende Trio Aïrés und die italienische Band Ghost Horse, die mit dem amerikanischen Ausnahmekünstler Dan Kinzelmanauftreten werden. Der Sonntag im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang steht ganz klar im Zeichen der österreichischen MusikerInnen. Clemens Sainitzer lädt zu einem Cello Solo im intimen Rahmen und Gerald Preinfalk wird mit Klaus Paier, die seit mehr als 20 Jahren gemeinsam Musik machen, begeistern. Neben den Konzerten im Kunsthaus Nexus und Bergbau- und Gotikmuseum wird es auch ein kos  enloses Konzert am Samstagnachmittag auf der Stöcklalm inmitten des Skigebiets am Asitz in Leogang geben. Brother Buffalo macht Stimmung mit knackig rockigen Songs.

Ghost Horse. Foto: Stefano Galli

Beitragsbild: Trio Airés by Photo Franck Juery

+++ Staatssekretärin Petra Olschowski: „Jazz in Baden-Württemberg mit seiner langen und bewegten Tradition ist ein lebendiger Teil des Musiklebens und fungiert als kultureller Botschafter unseres Landes“ +++

Das Land hält an der Jazzförderung auch im Jahr 2020 fest. Es fördert professionelle baden-württembergische Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker bei Konzertauftritten in Deutschland und im Ausland. Auch Jazzfestivals können einen Zuschuss erhalten. Dafür stellt das Land wieder insgesamt 345.000 Euro bereit. „Die Musik- und Kulturförderung des Landes unterstützt auch im Jahr 2020 das hohe Qualitätsniveau von Jazz ‚Made in Baden-Württemberg‘. Der Jazz im Land ist zugleich traditionsreich und modern, regional angebunden und international ausstrahlend“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Montag (18. November) in Stuttgart. Mit der erneuten Ausschreibung werde die kulturpolitische Bedeutung von Jazz-Musik in Baden-Württemberg unterstrichen.
Die Förderlinie unterstützt die Jazzszene in Baden-Württemberg. Die Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker erhalten die Möglichkeit, national und international Erfahrung zu sammeln und die Jazzszene Baden-Württembergs außerhalb des Landes bekannt zu machen. Die finanzielle Unterstützung steht Solistinnen und Solisten ebenso wie Jazz-Ensembles zur Verfügung.
Bei der Auftrittsförderung in Jazzclubs in Baden-Württemberg handelt es sich um eine Künstlerförderung zur Aufstockung der Künstlergagen. Anträge müssen bis 31. Januar 2020 beim Jazzverband Baden-Württemberg eingereicht werden. Die finanzielle Unterstützung steht Solistinnen und Solisten ebenso wie Jazz-Ensembles zur Verfügung.
Bei der Auftrittsförderung außerhalb von Baden-Württemberg haben professionelle baden-württembergische Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker die Möglichkeit, einen Landeszuschuss zu den entstehenden Reise- und Aufenthaltskosten in Verbindung mit Gastspielen in anderen Bundesländern oder im Ausland zu beantragen.
Bezuschusst werden können Konzerte oder Auftritte, die im Zeitraum vom 1. März bis 31. August 2020 stattfinden. Die Förderung pro Musikerin und Musiker ist gestaffelt und beginnt bei 200 Euro für Auftritte in Deutschland außerhalb von Baden-Württemberg. Für Konzerte im europäischen Ausland sind 400 Euro und international 800 Euro vorgesehen. Die maximale Förderung pro
Ensemble und Projekt beträgt in Deutschland und außerhalb von Baden-Württemberg 2000 Euro, im europäischen Ausland 4000 Euro und international 8000 Euro. Die finanzielle Unterstützung steht Solistinnen und Solisten ebenso wie Jazz-Ensembles zur Verfügung. Anträge sind bis zum 15. Januar 2020 an den Jazzverband zu stellen.

Förderung von Jazzfestivals

Hier gibt es die Möglichkeit, eine Festival-Förderung in Höhe von bis zu 8.000 Euro je Festival zu beantragen, sofern Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker im Programm vertreten sind, die in Baden-Württemberg geboren oder aufgewachsen sind oder ihren Lebensmittelpunkt im Land haben. Anträge können bis zum 15. Januar 2020 an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gerichtet werden.
Die Fördervoraussetzungen und die Antragsformulare sind unter www.mwk.baden-wuerttemberg.de/ausschreibungen abrufbar.

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