Jazz Sommer im Bayerischen Hof – mit Verlosung: gewinnen Sie eine Übernachtung!

Meshell Ndegeocello. Foto: Susanne van Loon
Meshell Ndegeocello. Foto: Susanne van Loon

Von Oliver Hochkeppel. Man kann es Innegrit Volkhardt, der Chefin des Hotels Bayerischer Hof, und ihrer Programm-Macherin Katarina Ehmki nicht hoch genug anrechnen, dass sie das einzige kontinuierliche Jazzfestival Münchens stemmen. Doch war der ohne einen Cent Subventionen in Eigenregie veranstaltete „Jazz Sommer“ beim Spagat zwischen Zug- und Aussagekraft zuletzt im Bewährten erstarrt. Entsprechende Mahnungen scheint man sich zu Herzen genommen zu haben, denn das  Programm für die nächste Ausgabe vom 16. bis 20. Juli liest sich vielversprechend. Den Auftakt bestreitet Gitarrengott Al Di Meola, der zwar auf den ersten Blick auch ein alter Recke ist, aber nach einer persönlichen Krise wieder die Kurve bekommen hat: Sein aktuelles Beatles-Programm ist durchaus innovativ, alleine schon durch das Arrangement mit sechs Streichern neben der Rhythmusgruppe. Auch die portugiesische Vokal-Akrobatin Maria João ist mit ihren aktuellen Weltmusik-Interpretationen auf der Höhe der Zeit – ihr letztes München-Gasstpiel war noch ein Unterfahrt-Special.


Als traditionelle Anlaufstelle der Münchner Salsa-Gemeinde muss der Bayerische Hof beim Jazz Sommer den Latin Jazz in Ehren halten. Für die große Sause am Donnerstag, 17. Juli, im Festsaal hat man diesmal Oscar D‘Léon verpflichtet, den mehrfachen Grammy-Gewinner und ungekrönten Salsa-König. Dass er hier Besonderes vorhat, zeigt schon, dass er mit einem 15-köpfigen (!) Orchester anreist. Fast noch spannender verspricht der Auftritt der kubanischen Pianistin Marialy Pacheco und ihrem Trio zu werden, jener selbstbewussten Komponistin, die erst vor zwei Jahren als bislang einzige Frau den Piano-Wettbewerb in Montreux gewann.

Sozusagen als Vermittler zwischen den nord- und südamerikanischen Klangwelten kann man den Sänger, Gitarristen, Klangkünstler, Produzenten und Schauspieler Arto Lindsay bezeichnen. Immer wieder hat er für seine eigenwilligen, Populäres mit Avantgardistischem kreuzenden Projekte ungewöhnliche Partner gesucht. Beim Jazz Sommer ist Gitarren-Maniac Marc Ribot Teil seines Sextetts. Ebenfalls zwischen den Welten wandern die letzten beiden Stargäste: Die singende Multiinstrumentalistin (wenn auch der E-Bass ihre eigentliche Domäne ist) Meshell Ndegeocello hat mit den großen Stars des Pop und der Black Music gearbeitet und ihren eigenen Stil entwickelt. Mit ihren Vokalisen zwischen Rezitation und Gesang war sie zuletzt die ideale Partnerin für Anthony Joseph, eine der ungewöhnlichsten Figuren der Jazzszene. Der Mann aus Trinidad ist ebenso sehr Dichter und Autor wie Sänger und Musiker, und wird zum Abschluss des Jazz Sommers vor allem die Ndegeocello-Kompositionen seines aktuellen Albums „Time“ spielen. Alles in allem fast ein Neustart des Jazz Sommers, der wie gewohnt von einer Verkaufsausstellung malender Musikgrößen und einer feinen, passend ausgewählten Filmreihe in der einzigartigen Cinema Lounge umrahmt wird.

Als Medienpartner des Jazz Sommers im Bayerischen Hof verlosen wir wie jedes Jahr wieder zahlreiche Preise. Versuchen Sie Ihr Glück – Postkarte oder E-Mail genügt!

Teilnahmebedingungen:

Schicken Sie uns bis zum 20. Juni 2014 eine Postkarte oder E-Mail mit dem Kennwort „Jazz Sommer 2014“ an folgende Adresse:
JazzZeitung, Brunnstr. 23, 93053 Regensburg oder gaisa@jazzzeitung.de

Die Preise

1. und 2. Preis: Je eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück im Hotel Bayerischer Hof, inklusive freiem Eintritt für sämtliche Jazzkonzerte dieses Abends (keine Terminwahl)
3. Preis: 15mal zwei Klaviersommer-Konzertkarten (keine Wahlmöglichkeit)

Mitarbeiter der ConBrio Verlagsgesellschaft sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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