+++ news +++ 100. Konzert der JazzIt! Reihe in Germering +++ Night Club im Mai: New York im Bayerischen Hof +++

Am 6. Juni 2019 feiert die Konzertreihe „JazzIt!“ in Germering ihr 100. Konzert mit dem israelischen Pianisten Omer Klein. Neben Modern Jazz lässt er auch Elemente aus der traditionellen Musik seiner Heimat in seine Musik einfließen. „JazzIt!“ wurde 2007 von der Stadthalle Germering ins Leben gerufen. In sieben Konzerten pro Jahr, für die auch ein Karten-Abonnement erhältlich ist, spiegelt sie eine große Bandbreite des modernen Jazz wider, von groovendem Mainstream-Jazz bis Avantgarde und World-Jazz. Künstlerischer Berater ist Jazz-Autor Hans-Jürgen Schaal. Die Konzerte von „Jazz it!“ finden im Amadeussaal der Stadthalle statt, wo mit Bistrobestuhlung, Kerzenlicht und Bewirtung für echte Wohlfühlatmosphäre gesorgt ist. In diesem Jahr werden nach dem Solo-Auftritt von Omer Klein Quartette und Quintette zu Gast sein. Das Ensemble ToneGallery mit Steffen Weber am Saxofon, Bastian Ruppert an der Gitarre, Thomas Stabenow am Kontrabass und Holger Neswada am Schlagzeug wird im Juli sein Album-Projekt „Do Lennie Tristano“ (LAIKA Records) präsentieren – eine „Verbeugung“ vor dem Pianisten Tristano mit Kompositionen von Tristano selbst, Lee Konitz, Warne Marsh und Saxofonist Weber. Im September wird dann Trompeter Martin Auer mit seinem Quintett, bestehend aus Jan Eschke (p), …

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Jazz im Radio. Foto/Montage: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 03.09. bis 09.09.2018

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 36 im Radio. Ab jetzt mit dem ARD Radiofestival 2018. Wochentags von 23:35 bis 00:00 auf hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Jazz im Radio (Fernsehen) SR2 – JazzNow – Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr BR-KLASSIK – Jazztime – Von Montag bis Freitag täglich um 23.05 Uhr rbb-kulturradio – Late Night Jazz – Sa und So 23:04 – 24:00 Uhr hr2-kultur – Jazz in hr2-kultur – täglich SWR2 – Jazz – täglich WDR3 – JAZZ & WORLD – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr Deutschlandfunk – Jazz (Überblick) – Jazz Live, JazzFacts und Milestones Deutschlandfunk Kultur – Jazz – diverse Sendetermine ARTE TV – Jazz 03.09.2018 00:00 | ARD-alpha alpha-jazz: Bettye LaVette 47. Internationale Jazzwoche Burghausen 2016 Bettye LaVette greift auf ein reiches Repertoire aus Blues- und Soul-Songs zurück. Ihre nähere Heimatregion rund um die Automobil-Metropole Detroit und der dort entstandene und weltberühmt gewordene Motown-Sound der 1960er waren sicher der …

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Aki Takase erhält den Jazzpreis Berlin 2018

Das Kulturradio vom rbb und die Kulturverwaltung des Berliner Senats zeichnen die Pianistin Aki Takase mit dem Jazzpreis Berlin 2018 aus. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird bei einem öffentlichen Konzert am Dienstag, 26. Juni 2018, ab 20.00 Uhr, im Kleinen Sendesaal des rbb verliehen. Die 1948 in Japan geborene Pianistin, Aki Takase, erlebte ihren internationalen Durchbruch 1981 beim Jazzfest Berlin. 1987 verlegte die Musikerin ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin, wo sie die Szene seither mit internationaler Ausstrahlung maßgeblich mitgestaltet. Freiheit und Form seien für Aki Takase keine Gegensätze, sondern miteinander verwobene Ebenen ihrer Musik, heißt es in der Begründung der Jury. Zudem besteche ihre Musik durch Humor – jenseits jeglicher Effekthascherei. Im Preisträgerkonzert spielt Aki Takase solistisch, im Duo mit dem Bassklarinettisten Rudi Mahall und präsentiert Ausschnitte aus einem gemeinsamen Programm mit Yoko Tawada (Autorin). Tawada ist eine in Berlin lebende, mehrfach preisgekrönte japanische Schriftstellerin, die auf Deutsch und Japanisch schreibt. Auf www.kulturradio.de kann die Veranstaltung im Video-Livestream verfolgt werden.

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István Grencsó und sein Open Collective veröffentlichte die verdienstvolle Doppel-CD »Derengés / Dawn«

Dieses Foto war unvergesslich. Auch für den Freejazz-Pianisten und -Komponisten György Szabados. Es heißt »Die Hochzeit« (»Az esküvő«) und zeigt eine nur sechs Personen umfassende Hochzeitsgesellschaft wohl auf dem Weg zur Trauung. Die Menschen, voran die weiß gekleidete Braut, scheinen gerade aus einer Wohnung gekommen zu sein und laufen nun auf dem Gang des Innenhofs entlang einer zerschossenen Fassade dem Treppenhaus zu, das sie einige Etagen weiter unten aus der Mietskaserne hinausführen wird. Sie sind – dem damaligen Zeitgeist der Sechziger-Jahre entsprechend – modisch angezogen. Eine Dame lächelt mild, jeder geht für sich. Aufgenommen hatte das Foto der ungarische Fotograf László Fejes, der dafür den World Press Photo Award 1965 erhielt, übrigens als erster Ungar überhaupt. (Rezension von Mathias Bäumel)

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Brad Mehldau beim Jazzfest Berlin. Foto: Petra Basche

Jazzfest Berlin 2016 (2) – Freejazzflöhe, Verzweiflung und Struktursumpf

Okay, der Beruf der Jazzkritikerin ist nicht ganz einfach. An jeder Ecke wittert man eine Musikerin, die einem die letzte Kritik um die Ohren haut – wenn man Glück hat. Wenn man Pech hat, wird man gar nicht mehr erkannt. Die Sache ist ja doch die: Nach einem Konzert kommen die Menschen mehr oder weniger ungefragt auf einen zu und fragen einen: „Und? Wie fandest Du’s?“ Und dann steht man doof da. Es ist ja eine Fangfrage. Die richtige Antwort ist salomonisch: „Jaaa?!“ Andere treten direkt mit Lob oder Tadel zu einem und sagen das auch deutlich. „Jaaa?!“ „Hmmm.“ Kurzum, es ist nicht einfach, bei so vielen verschiedenen Meinungen und Urteilen gerecht zu sein. Man ist immer ungerecht. Für die Musikerinnen zählt sowieso nur das positive Urteil, bei einer eher negativen Kritik habe man als Kritikerin eben auch nix verstanden oder sei ein Ignorant. Überschwang zählt mehr als Inhalt. Das ist schon traurig häufig. Aber, da muss man durch. Und natürlich kann man auch schiefliegen. Wahrscheinlich tue ich das heute besonders. Der zweite Tag beim Jazzfest Berlin war nämlich ziemlich durchwachsen mies. Die guten Stellen …

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Musik aus Stadt und Sand – Rudi Mahall und István Grencsó veröffentlichen CD „Marginal Music / Rétegzene“

Von Mathias Bäumel – Da treffen zwei der fulminantesten und ausdrucksstärksten Holzbläser ihrer Länder – der Deutsche Rudi Mahall und der Ungar István Grencsó – aufeinander, und was wird gespielt? Eine zwar kraftvolle, aber dennoch überaus lyrische, atmosphärische Musik. Die beiden kommen bekanntlich aus verschiedenen Freejazz-Kulturkreisen. Mahall ist stark geprägt von der Berliner Großstadt-Jazz-Atmosphäre, ist bekanntgeworden durch Gruppen wie Der Rote Bereich, Günter Adler oder Die Enttäuschung, durch seine Zusammenarbeit mit Aki Takase und vor allem durch seine Mitwirkung am Projekt „Monk’s Casino“, der einzigartigen Einspielung der Kompositionen Thelonius Monks. Mahall steht für eine souveräne Verbindung von Free Jazz mit Bebop und dem Großstadt-Jazz früherer Zeitepochen. Grencsó dagegen entstammt dem eher ländlichen Nordosten Ungarns, in dem auch slowakischer, ukrainischer und rumänischer Kultureinfluss spürbar ist. Seit mehr als zwei Jahrzehnten mit eigenen Projekten eine individuelle Stimme im Jazz Ungarns, zeigt sich István Grencsó doch stark geprägt vom großen György Szabados und dessen Balance von freien Improvisationen, folkloreinspirierten Melodien und vorgegebenen Strukturen. Durch seine Mitwirkung im Ungarischen Königlichen Hoforchester (Magyár Királyi Udvari Zenekar – MAKUZ) hatte Grencsó Anteil an der Einspielung der von György Ligeti hochgelobten CD …

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Der fünfte Kölner „Winterjazz“ – Ein Jubiläum

Von Dietrich Schlegel – Rechtfertigen fünf Jahre schon die stolze Selbstbelobigung „Jubiläum“? Im Falle des Kölner Festivals „Winterjazz“, das sein Programmheft mit dieser Headline schmückt, ist diese Frage uneingeschränkt zu bejahen. Denn über einen solch langen Zeitraum die jeweils erste Jazz-Großveranstaltung des neuen Jahres auf gleich hohem Niveau zu halten und ein nach hunderten zählendes Publikum zu erreichen, ist schon eine beachtliche Leistung. Das ist vor allem der quirligen Kölner Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin Angelika Niescier zu verdanken. Sie ist häufig in der New Yorker Jazzszene aktiv. Vom dortigen Winterjazzfest, das in diesem Jahr fast parallel zum zwölften Mal stattfand, war sie so beeindruckt, dass sie 2012 die Initiative zur Gründung eines ähnlichen Festivals in ihrer Heimatstadt ergriff und auch gleich die künstlerische Leitung übernahm. Auch in diesem Jahr war ihr wieder ein Programm mit 50 Musikerinnen und Musikern für 19 Konzerte auf fünf Bühnen gelungen. Und wieder war die ganze Bandbreite von modernem Mainstream bis zur experimentellen Grenzüberschreitung vertreten. Den Mittelpunkt des Konzertgeschehens bildete wie gewohnt der Kölner Stadtgarten mit seinen drei Bühnen. Zwei weitere Spielstätten befanden sich in zwei Lokalen quer über die …

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Deutsch-dänische Freundschaft beim 37. Copenhagen Jazz Festival 2015: „Fusk“

Von Godehard Lutz, Fotogalerie von Ralf Dombrowski – „Pfusch“ nennt der dänische Schlagzeuger Kasper Tom Christiansen sein Berliner Avantgarde-Quartett mit Philipp Gropper (ts), Rudi Mahall (bcl) und Andreas Lang (b),dem zweiten Dänen von der Spree, das sich durch Spontaneität und (Improvisations-) Freude auszeichnete. Barefoot Records in Christianhavns Beboerhaus war dabei eine der rund 100 Spielstätten, an denen innerhalb der 10 Tage vom 3. bis 12. Juli in und um Kopenhagen rund 1250 Konzerte in allen Stilrichtungen von 10 Uhr morgens bis weit nach Mitternacht stattfanden. In Clubs, Cafes, Bars, Theatern, Konzerthallen und unter freiem Himmel in Parks, auf Straßen, Plätzen und am Hafen. Workshops, Kinder-und kostenlose Konzerte. In lokalen, nationalen und internationalen Besetzungen. Mit Stars wie David Sanborn, Ben Sidran, Jamie Cullum, Gary Peacock, Alvin Queen, Kenny Barron, Joe Lovano, Enrico Pieranunzi, Dave Liebman, Michel Camilo, Chick Cora und Herbie Hancock, Mike Stern, Didier Lockwood, Salif Keita, Palle Mikkelborg und Marilyn Mazur. Und mit sehr vielen weniger bekannten dänischen, skandinavischen und baltischen Musikern. Insgesamt ein Festival der Superlative mit deutlichem dänisch-nordischen Akzent, das nur in kleinen Dosen und mit Hilfe der umfangreichen Programmzeitung zu bewältigen …

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News und Tipps: 50 Jahre Institut Jazz in Graz+++Lillinger gastiert mit „Grund“ in Graz+++Grossmann spielt mit Lillinger „Earth Tones“

50 Jahre Institut Jazz in Graz Vor 50 Jahren war Graz die europäische Hauptstadt des Jazz: Mit der offiziellen Gründung des Instituts für Jazz am 1. Januar 1965 setzte die damalige Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz ein Zeichen für den Jazz. Die Einrichtung gilt heute als Europas erstes selbständiges Institut im Bereich der künstlerischen und theoretischen Jazzausbildung auf akademischer Ebene. 50 Jahre nach seiner Gründung ist das Institut eine international renommierte Ausbildungsstätte der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Sein Jubiläum begeht das Institut Jazz der Kunstuniversität Graz mit einer Reihe prominenter Konzertereignisse, in deren Rahmen  Künstler/innen zu erleben sind, die für Graz prägend waren, darunter Sheila Jordan, die die Gründung der Vokalklasse begleitet hat, oder der langjährige Institutsvorstand Karlheinz Miklin, der sich mit seinem Auftritt als KUG-Lehrender verabschiedet. Am Dienstag 21.04.2015, stellen Elisabeth Freismuth, Rektorin der Universität für Musik für Musik und darstellende Kunst Graz, Ed Partyka, Institutsvorstand, Sigi Feigl, stellvertretender Institutsvorstand und Sheila Jordan, Jazz Vokalistin in einer Pressekonferenz ein neues Veranstaltungsformat aus Anlass des Jubiläums vor, dessen Etablierung die Dynamik der 50-Jahr-Feier in die Zukunft weitertragen soll. (11:00 …

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22. JazzForum der UDJ 2014 in Köln erfolgreich zu Ende gegangen

Mit einer „Weltpremiere“ am Konzertabend endete das 22. JazzForum der Union Deutscher Jazzmusiker im Stadtgarten Köln. Die Lokalmatadoren Sebastian Sternal (Klavier), Dieter Manderscheid (Bass), Dominik Mahnig (Schlagzeug) und Claudius Valk (Saxophon) waren das erste Mal als Quartett aufeinandergetroffen und vor einem euphorischen Publikum durch eine kontrastreiche und vielschichtige Klangwelt regelrecht gewirbelt. Auch die anderen exzellenten Bands Underkarl – „Symbiose von Disziplin und Anarchie, Jazz und Rock“ (Rolling Stone) – und der hervorragende musikalische Nachwuchs, „Bertram Burkerts Trio Kaktusfeld und Pollon“ hatten begeistert. Das JazzForum, eine Mischung aus Konzerten (abends) Konferenz und Workshops (tagsüber), hatte bereits am Donnerstag mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Audience Development“ begonnen. Anschließend informierten sich zahlreiche Musikerinnen und Musiker sowie weitere Interessierte in Workshops über Themen wie Recht, Musikphysiologie, Förderung und Label/Vertrieb. Eine Informationsveranstaltung der Union Deutscher Jazzmusiker, die Mitgliederversammlung und ein Netzwerktreffen von Landesarbeitsgemeinschaften des Jazz rundeten die politischen Inhalte ab. „Wir freuen uns nach dieser überaus gelungenen Wiederauflage einer alten UDJ-Tradition über die vielen UDJ-Mitglieder, die nach Köln gereist sind, aber ebenso über all die unbekannten Gesichter einer interessierten Öffentlichkeit,“ so Gebhard Ullmann, Vorsitzender der Union Deutscher Jazzmusiker. …

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