Flanagan – In His Own Sweet Time

HörBar Jazz – Kalenderwoche 35 –Solo, Duo & Ensemble

Aufnahmen von concatenate, Samuel Leipold, Tommy Flanagan, Bernd Kaftan und Lyle Mays. Abgehört von huflaikhan. concatenate – U+1F407; U+1F990 Man erkennt schon am Titel: Äh? Da hat sich keine einen Hau gemacht, wie man das wohl im Radio vorstellen wird können. „Ich hätte da gerne die Platte Uh plus Eins eff Vier Null Sieben Semikolon Uh plus Eins eff Neun Neun Null“. Ui, schräg das, oder? Moment, der Fahrstuhl ist noch außer Betrieb. Hier gilt erst mal nur E-Gitarre und Violoncello zu verketten, wie Hase (U+1F407) und Schrimp (U+1F990) im Unicode-Format. Möööönsch. „Bei concatenate treffen Kante auf Textur, Konzept auf Intuition, Holz auf Silizium. Cello und elektrische … Weiterlesen Samuel Leipold – Viscosity Gehört für mich in die Kategorie „Seltsame Musik“. Warum? Weil sie kaum anfassbar ist, eine Installation in Tönen und Klängen eher als ein Stück geworfener Musik. Also eher eine Art Tonmöbel – einerseits. Leipold beschreibt die Musik selbst als „Resultat einer sehr intensiven Phase der Beschäftigung mit so unterschiedlichen Einflüssen wie moderner klassischer Gitarrenmusik, im speziellen die Musik Toru Takemitsus, oder elektronischer Ambient Musik.“ Das hilft einem nicht so ganz auf die …

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Takase/Erdmann – Isn’t it Romantic?

Aus der HörBar der nmz: Duos in Jazz und Improvisation

Ob Aki Takase mit Daniel Erdmann oder Daniel Herskedahl mit Magnus Moksnes Myhre. In der vorletzten Woche hat sich @huflaikhan in der HörBar fünf aktuelle CDs in Duoformationen etwas genauer angehört: Takase/Erdmann – Isn’t it Romantic?, Poulsen/Fryland – Dream a World, Fleischwolf – Einst, Duo Sonoma I und Herskedahl, Myhre – Desert Lighthouse. Takase/Erdmann – Isn’t it Romantic? It is! Zumindest so ein bisschen. Sogar barock, wenn man es genau nimmt. In jedem Fall üppig an Tönen und an Tongruppen in Sequenzen. Da eislert schon mal nebenbei, bleibt klanglich dabei überaus scharf auf der harmonischen Klinge. Das Duo zeigt sich sehr robust in seiner thematischen Anlage und in seinen Improvisationen. Der Booklet-Text von Bert Noglik erklärt zur Entstehung, dass über die Distanzen Reims (Erdmann) und Berlin (Takase) hinweg in Corona-Zeiten zusammengearbeitet wurde und in einem kleinen Zeitfenster die CD in Budapest innerhalb von drei Tagen aufgenommen wurde. … Weiterlesen Poulsen/Fryland – Dream a World Gitarre und Trompete treffen sich im vierten Duo dieser Woche. Hasse Poulsen und Thomas Fryland träumen sich anhand zahlreicher Stücke der Musikgeschichte durch Zeit und Raum. Virtuos und beinahe fröhlich. Das …

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Listen to … Foto: Hufner

Aus der HörBar der nmz: Flat Earth Society bis Fred Frith

In den letzten Wochen hat sich Huflaikhan wieder einige CDs vorgenommen. Denn der Berg der Neuerscheinungen scheint endlos zu sein. In der HörBar ist da manches durchaus sehr hörbar. Und nicht alles ist so flach wie es verkauft wird. :) Die Reise geht von Belgien über Wien und die Mittelmeerlanschaft bis an den Kern der Materie.

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Rezensionen: Johänntgen / Vatter / Sclavis
Rezensionen: Johänntgen / Vatter / Sclavis

Rezensionen: Johänntgen / Vatter / Sclavis

Drei CDs in den Ohren von Rezensent Huflaikhan: Bei Nicole Johänntgens „Henry III“ „saftelt sich da leicht über den Dancefloor oder durch den musikalischen Kriechkeller“. Bei Martin Vatters „Homeland“ muss „nicht immer alles eitel Dissonanz sein“ und Louis Sclavis‘ „Charakters On A Wall“ wirkt „perforiert, angegriffen und angegangen. Sie kann die Weltschwierigkeiten natürlich nicht auflösen. Sie ist gezwungen, artistisch zu scheitern.“

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Vier Platten in der Hörbar der nmz.

Rezensionen: Vergebliche Befreiungen & Zwitschernder Krach

Unser Schnellkritiker huflaikhan hat in der nmz-HörBar vier neuere Titel einer sprachlichen Tonwäsche unterzogen: Marcel & The Bathing Birds: Tweet [2020] +++ Ulrich Drechsler: Caramel [2020] +++ Ron Davis: The Instrumental Music Liberation Front [2020] +++ Bobby Previte, Jamie Saft, Nels Cline: Music from the Early 21st Century [2020]. Die vorgestellten Platten zeigen die Vielfältigkeit der Ausdrucksformen im Jazz. Und manchmal auch deren Einfältigkeit.

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Huflaikhan hat seine Ohren wieder etwas geöffnet und drei Big Band sowie die Simon Below Quartett für die HörBar der nmz besprochen.

Rezensionen: Drei Big Bands und ein Quartett

Huflaikhan hat seine Ohren wieder etwas geöffnet und drei Big Band sowie das Simon Below Quartett für die HörBar der nmz besprochen. Die Big Band-Konzepte sind wunderbar verschieden. Das Quartett spielt herrlich präzise und macht Genuss! Michael Leonhart Orchestra: Suite Extracts Vol. 1 [2019] The NuH[u]ssel Orchestra: The Forest [2019] The Composer’s Orchestra Berlin plays the music of Dirk Strakhof (2020) Simon Below Quartet: Elements Of Space (2020) Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von hoerbar.nmz.de zu laden. Inhalt laden Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von hoerbar.nmz.de zu laden. Inhalt laden Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von hoerbar.nmz.de zu laden. Inhalt laden Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von hoerbar.nmz.de zu laden. Inhalt laden    

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Full Blast. Foto: Hufner

Peter Brötzmann 80 – eine Preiskonzert-Erinnerung

Peter Brötzmann wird am 6. März 2021 seinen 80. Geburtstag feiern. Dummerweise an einem Samstag, denn die Radio-Sendungen zu Peter Brötzmann sind dann schon am Donnerstag und Freitag gelaufen (siehe unten die Links mit Sendungen von Lippegaus, Noglik und Loewner). Samstag ist Badetag mit Bundesliga. Auch in Zeiten der Pandemie. Im Jahr 2011 hat Peter Brötzmann im zarten Alter von 70 Jahren den Albert-Mangelsdorff-Preis erhalten. Verliehen wurde er in der Berliner Akademie der Künste (West). Markus Müller sprach die Laudatio. Manfred Schoof und der mittlerweile verstorbene Frank Dostal überreichten ihm seinen Preis und das Preisgeld. Nele Hertling, damals Vizepräsidentin der Akademie der Künste erinnerte an die künstlerische Situation in den 60er und 70er Jahren. Martin Hufner berichtete exklusiv für die neue musikzeitung. Seine Beobachtungen mit der notorischen Urgesteins-Faselei wiederholen wir an dieser Stelle. Denn manch Einblick ist vielleicht doch tief genug. Unterwegs sein –Jazzmusiker Peter Brötzmann erhielt Albert-Mangelsdorff-Preis Er ist mittlerweile 70 Jahre und immer noch gilt er als ein, wenn nicht „das“ Urgestein des freien Jazz in Deutschland seit den 60er Jahren. Peter Brötzmann hat zur Eröffnung des Cage-Jahres und zugleich als Auftaktkonzertes des …

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Alles in die Tonne. Foto: Hufner

Die Zufalle: Ein offener Brief von Olaf Z. an Till B. – mit Beipackzettel

Der Beginn einer wunderbaren Brieffreundschaft? Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, hat heute dem Jazz-Musiker Till Brönner in einem offenen Brief auf sein Videostatement geantwortet: Offener Brief Lieber Till Brönner, herzlichen Dank für Ihr deutliches Statement zu den bedrückenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kulturbereich. Es ist sehr wichtig, dass die unmittelbar Betroffenen sich deutlich zu Wort melden. Fast allen Ihren Ausführungen kann ich mich anschließen. Der jetzt beschlossene neuerliche Lockdown für den Kulturbereich ist sehr schmerzhaft und für sehr viele Kulturschaffende existenzbedrohend. Wir ringen deshalb mit der Politik darum, zumindest eine einigermaßen angemessene finanzielle Entschädigung sicher zu stellen. Und wir konnten in den letzten Monaten auch wichtige Unterstützungsmaßnahmen für den Kulturbereich anregen, wie u. a. das eine Milliarde Euro große spezielle Kulturinfrastrukturprogramm „Neustart Kultur“. Auch deshalb haben mich Ihre Äußerungen über die fehlende Interessenvertretung im Kulturbereich sehr irritiert. Sie sagen in Ihrem Statement: „Wir in der Veranstaltungs- und Kulturbranche sind noch immer zu leise, weil wir keine ernstzunehmende Gewerkschaft haben.“ Der Kulturbereich hat gute Interessenvertretungen, allein den acht Sektionen des Deutschen Kulturrates gehören 261 Bundeskulturverbände an, das sind Berufsverbände, Gewerkschaften, Verbände der Kultureinrichtungen …

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Tag der Musik. Till Brönner spielt für Wolfgang Schäuble. Foto: Hufner

Mit alter Münz‘ bin ich Dein Prinz, oder: Da House of Stress in Berlin

Ein Zentrum für die freie Musikszene, ein Haus für die Musik des 21. Jahrhunderts sollte diese Immobilie in Berlin werden. Im Moment produziert sie, die „Alte Münze“, allerdings Unbehagen, Unglück bei Vielen und dürfte sich nur scheinbar für Wenige jetzt als Glücksfall für den Jazz in Berlin, Deutschland und der Welt herausstellen. Hochtrabende Konzeptideen Wenn drei sich streiten, verlieren sie alle. So geschehen in Berlin. Zur Debatte stand die Nutzung eines Gebäude-Areals im Herzen der Stadt: Die Alte Münze. Jetzt soll in diesem aufwändig bis 2026 zu sanierenden Komplex das „House Of Jazz“ seine Bleibe finden, so hat es der Kultursenat(or) Klaus Lederer entschieden. Ausgedacht hatten sich die Jazzidee einmal Till Brönner und Tim Renner. Weiter verfolgt wurde es jetzt von der IG Jazz und der Deutschen Jazzunion (pdf). Deren Vorsitzender, Nikolaus Neuser freut sich „jetzt darauf, gemeinsam mit Bund und Land dieses innovative Zentrum für Musik zu entwickeln und dabei einen spannenden, offenen und diskursiven Jazz-Begriff zu leben.“ Alles prima, oder? Nö, gar nicht prima sagt da die Initiative Neue Musik Berlin (inm berlin), die letztes Jahr ein Konzept zur Nutzung des Areals unter …

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Unalltäglich: Die wahrscheinlich kreativste Jazzredaktion der Galaxie

Jazz und mehr auf BR-KLASSIK. Ich wollte schon seit einiger Zeit der Jazzredaktion des Bayerischen Rundfunks zu ihrer samstäglichen Reihe „Jazz und mehr“ gratulieren. Wenn andere in der Vorabendmesse sind oder sich der Sportschau widmen, nachdem sie das Wochenbad genommen haben, geht der BR auf die „Jazz und mehr“-Reise. Von 18:05 bis 19:00 Uhr. Seit ich die Radiovorschau für die JazzZeitung zusammenstelle ist dieser Part ein steter Grund zur Freude. Hier eine Sammlung der Untertitel dieser Sendereihe, bei der in der Regel Jazz mit anderen Musiksparten gekoppelt wird. Man fragt sich, wie die das so jede Woche auf die Reihe bekommen. Ein Motto zu finden, dass sich so schnell ja nicht wiederholen soll (die Coolen, die Gelassenen und die Erhabenen gibt es tatsächlich zwei Mal in zwei Jahren.) Wenn ich es richtig sehe, hat die Verantwortung dafür „der Unerbittliche“ Roland Spiegel. „Der Großartige“! Der Schlawiner. 2019 52: Die Ausklingenden 50: Die Grenzenlosen 49: Die Unalltäglichen 48: Die neu Erkundeten 46: Die Deutsch-Deutschen 44: Die Coolen 42: Die Ereignishaften 41: Die Lyrischen 40: Die Feinfühligen 24: Die Avancierten 23: Die Klassischen 22: Die Unaufgeregten 20: Die …

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