+++ news +++ WDR Bigband, Tutu Puoane und John Clayton in Duisburg +++ Crossover Jazz in Oberhausen +++Jazzclub Minden: Konzerte im März +++ Erfurter Reihe „Jazz Stream“ +++

+++ WDR-Bigband mit Tutu Puoane und John Clayton in Duisburg +++ Im Rahmen des Duisburger AKZENTE-Festivals 2022 findet am 25. März in der Philharmonie der Mercatorhalle Duisburg ein Konzert der WDR-Bigband mit Tutu Puoane statt. Die südafrikanische Sängerin lebt seit 2004 in Belgien und begeistert mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und viel Charisma. Mit Songs aus ihrer Heimat und Standards des Great American Song Book wird es ein vielseitiges Programm geben, das eine Mischung aus Jazz und Worldmusic bereithält. Die hochkarätige Besetzung aus Puoane, WDR Bigband und Bassist John Clayton als künstlerischer Leiter verspricht feinsten Jazzgenuss. Kartenverkauf und weitere Informationen unter: www.mercatorjazz.de Unser Beitragsbild zeigt Tutu Puoane (Foto: Uli Balß) +++ Crossover Jazz in der Fabrik K14 Oberhausen +++ Am Freitag dem 11.03. gibt das Duo Vivian Arbeiter Probst (Querflöte) und Jan Bierther (Jazzgitarre) gemeinsam mit Eric Richards (Bass) und Miroslaw Tybora (Akkordeon) ein Konzert in der Fabrik K14 in Oberhausen. Das Duo Arbeiter Probst/Bierther widmet sich unterschiedlichen Stilen, wie Jazz, Tango und Folk. Sie interpretieren Eigenkompositionen und -arrangements von Klassikern des Great American Songbooks, sowie von Stücken Piazzollas oder Jobims Weitere Informationen hier Foto: Paul …

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Richardson: Afrofuturism

Schwarz, Türkisch, Weiß. In der HörBar von BLK2LIFE bis Claassen, Linx & WDR Big Band

Eine bunte Mischung aus der Welt der improvisierten Musik hat Huflaikhan im Januar in der HörBar rezensiert. Mischung impossible. Fay Claassen, David Lynx & WDR Big Band: And still we sing Peter Materna: The Kiss The Kevin Brady Electric Quartet: Plan B WOODEN PEAK – Human | Machine | Nature Logan Richardson: Afrofuturism Erkin Cavus & Reentko Dirks: Istanbul 1900 BLK2LIFE – A Future Past / York: The Souljazz Experience, Vol. 1 WOODEN PEAK – Human | Machine | Nature „Human | Machine | Nature ist eine elektroakustische, klangarchäologische Komposition von Sebastian Bode und Jonas Wolter. … Dreh- und Angelpunkt von Human | Machine | Nature ist die ehemalige Brikettfabrik Werminghoff, heute bekannt als Bergbaumuseum Energiefabrik Knappenrode, unweit von Hoyerswerda. Anfang der neunziger Jahre wurde die Fabrik im Zuge der politischen Wende stillgelegt und wenig später in kaum verändertem Zustand als Museum eröffnet.“ Die Autoren fragen, was wohl passiert, „wenn die Sounds aus alten Tagen zurückkehren und mit Musik und Klängen von heute verschmelzen?“ Man könnte es einfach beantworten: Nichts … Weiterlesen Richardson: Afrofuturism Bescheidenheit sieht anders aus: „Frank Zappa, Queen, Brian Wilson and Radiohead …

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Der Klangregisseur – Wolfgang Hirschmann zum 85.

Tonmeister gibt es viele. Jedoch gibt es unter ihnen einen Solitär, dessen Klangspuren von Karl Heinz Stockhausen über Mauricio Kagel bis zu Quincy Jones, von Marlene Dietrich bis zu Herbert Grönemeyer, den Bläck Fööss und schließlich bis zur WDR Big Band reichen: Wolfgang Hirschmann. Jahrzehntelang war sein Name ein klingendes Markenzeichen. „Sie kennen doch den Hirschmann?“ „Sie kennen doch den Hirschmann?“ schnurrte des Öfteren der berühmte Klaviervirtuose Friedrich Gulda an der Bühnenrampe. Nicht nur Gulda, sondern unzählige Berühmtheiten vertrauten Wolfgang Hirschmann in allen musikalischen und technischen Angelegenheiten. Dazu zählte auch Klaus Doldinger, für den der Klangästhet etwas Besonderes war: „Du warst in meinem Musikerleben der erste musikaffine Mensch, den ich neben meinen vielen Musikerfreunden Ende der 50er-Jahre als Tonmeister wahrgenommen habe.“ Auf seine Zusammenarbeit mit Wolfgang Hirschmann angesprochen, schreibt der Label-Manager Siggi Loch 2017 in der Festschrift für Wolfgang Hirschmann zum 80. Geburtstag (LAG Musik Verlag): „1964 kam es bei dem Album ‚Night Lady‘ mit dem Johnny Griffin Quartet für Philips auch erstmals zu einer Zusammenarbeit. Hirschmann war damals nicht nur der Tonmeister am Pult, sondern ein kreativer Geist“. Diese Kreativität sollte seinen weiteren Berufsweg …

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+++ news +++ HÖMMA 21 +++ Krawall de Cologne +++ Bayreuther Jazz-November +++

HÖMMA 21 – Das Jazzfestival in Oberhausen Der Ruhrpott swingt wieder: Zum fünften Mal präsentiert das Oberhausener Jazzfestival HÖMMA (hochdeutsch: „hör mal zu!“) im Herbst drei Tage lang Live-Acts an verschiedenen Locations im Stadtgebiet. Von Freitag, dem 8. Oktober 2021, bis Sonntag, dem 10. Oktober 2021, dürfen sich Musikfans auf groovende Rhythmen und mitreißende Improvisationen freuen. Zu den akustischen Leckerbissen gehören unter anderem der Auftritt von Nighthawks und das Konzert der WDR Big Band. Außerdem zu hören sind Inga Lühning und André Nendza, RoMi, das Trio Accordion Affairs und Gunther Tiedemann. Weitere Informationen unter: www.hoemma-jazz.de Es gelten die behördlichen Bestimmungen zum Coronaschutz.   Krawall de Cologne „Freude und kölsche Lebensart“ Krawall de Cologne verjazzt Krätzjer des Kölner Liedermachers Willi Ostermann.  Am 8. Oktober 2021, 20:00 Uhr stellt das Ensemble Krawall de Cologne – Jürgen Schockmann (Gesang & Gitarre), Rolf Grommes (Schlagzeug) und Hans-Günther Adam (Keyboard & Pedalbass) – im großen Römersaal des Bürgerhauses Hürth die Wandelbarkeit der Musik des kölschen Originals unter Beweis. Das Ensemble betrachtet dabei die unvergesslichen Krätzjer des bekanntesten Kölner Liedersängers und Komponisten Willi Ostermann aus jazziger Perspektive. In den energiegeladenen Neu-Interpretationen …

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„Strengt euch an!“ – das Moers-Festival 2019 zeigte sich empfindsam für Menschen und Klänge

Stell Dir vor, ein riesiger, hölzerner Kampfpanzer „ziert“ die Bühne auf einem friedlichen Musikfestival und keiner begehrt dagegen auf. Dabei hatte Tim Isfort bei der jüngsten Ausgabe des Moers-Festivals ausdrücklich angeregt, sich durch Bemalen oder Besteigen des martialischen Ungetüms einzumischen. Denn das Motto fürs Moers-Festival 2019 lautete: „Strengt euch an!“ Vielleicht so wie damals, als 1968 die Panzer mit Blumen beworfen wurden, woran Günter Baby Sommer in einer Bühnenansage erinnerte… Angestrengt haben sich auf jeden Fall alle Beteiligten, mit der dritten Festivalausgabe noch einmal weit über sich selbst hinaus zu wachsen. Das Moers-Festival im dritten Jahr unter Leitung von Tim Isfort will ganz und gar Begegnung und Inszenierung sein. Vorbei sind die Zeiten einer allzu radikalen Ästhetik der Brüche, stattdessen überspannen geschmeidige Bögen weite Horizonte. Isfort weiß, wen er auf die Bühne holt und warum. Es geht um Entdeckung, nie um den wohlfeilen Wiedererkennungseffekt. Also „versteckte“ sich auch der wohl bestbezahlte Artist in diesem Jahr,  Joshua Redman, im zugegebenermaßen etwas kryptischen Programmheft. Was ihn und die WDR Bigband sowie das Ensemble Musikfabrik aber nicht davon abhielt, zu einer grandiosen Jazz-Sternstunde unter Vince Mendozas Gesamtleitung abzuheben. …

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Jazzfest Berlin 2018 | Tag 3 | Suppentopf-Typologien

Vorsicht Star! Alarm! Ein Konzert mit viel Jazzgeschichte kündigte die Moderatorin des dritten Abends im Haus der Berliner Festspiele an. Eingeladen waren zwei (drei) größere Besetzungen. BigBand und BigEnsembles. Dabei blickte man in der Tat tief in die Anfänge der Jazzgeschichte zurück. Und in die Kochkunst. Abgekocht, abgeschmeckt: Instantsuppe Jazzmeia Horn betrat mit der WDR BigBand und ihrer Show „A Social Call“ zuerst die Bühne. Um genau zu sein, etwas später. Zunächst durften sich Leiter Bob Mintzer und die WDR BigBand für ein Stück selbst präsentieren. Es ist leider eine andauernde traurige Geschichte beim Jazzfest, dass eine ARD-BigBand dabei sein muss. Selten kommt es dabei zu ganz eigenen Ereignissen. So eben leider auch hier. Jazzmeia Horn setzte sich sozusagen auf die Arrangements von Bob Mintzer drauf. Klar, kann Mintzer arrangieren, klar die BigBand das umsetzen, das ist deren Job. Solide, bisweilen wirklich pfiffige Arrangements dabei. Darüber dann aber eben Jazzmeia Horn, die gleich mit den ersten Gesangsäußerungen das Publikum reizte und in den Bann schlug (ich gebe tatsächlich den Gänsehauteffekt zu, es war so). Jazzmeia Horn hat das auch drauf, das ist bewundernswert. Ihre Stimme …

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Jazz im Radio

Die Jazz-Radiowoche vom 04.12. bis 10.12.2017

Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 49 im Radio. Unter anderem mit: Jacques Loussier, 50 Jahre Stax Records, David „Fathead“ Newman, Neuer Bigbandjazz aus Deutschland, Enjoy Jazz Presseclub, Julia Hülsmann Quartet & Anna-Lena Schnabel, Orchester Kurt Edelhagen, Stacey Kent, Viktoria Tolstoy und die WDR Big Band, Ethan Iverson und sein erfolgreicher Jazzblog „Do The Math“, Best Of Gipsy Swing, Neue Projekte von StreicherInnen, GitarristInnen und PianistInnen, Howard Rumsey and The Lighthouse All Stars, Frühe Aufnahmen des Pianisten Keith Jarrett, Cécile McLorin Salvant und Markus Stockhausen. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Jazz im Radio (Fernsehen) SR2 – JazzNow – Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr BR-KLASSIK – Jazztime – Von Montag bis Freitag täglich um 23.05 Uhr rbb-kulturradio – Late Night Jazz – Sa und So 23:04 – 24:00 Uhr hr2-kultur – Jazz in hr2-kultur – täglich SWR2 – Jazz – täglich WDR3 – JAZZ & WORLD – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr Deutschlandfunk – Jazz (Überblick) – Jazz Live, JazzFacts und Milestones Deutschlandfunk Kultur – Jazz – diverse Sendetermine ARTE TV – Jazz 04.12.2017 …

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Jazz News. Foto: Hufner

WDR Big Band: Zwei Grammy-Nominierungen für CD „Homecoming“

Pressemeldung des WDR:  Die WDR Big Band Köln hat erneut Chancen auf den GRAMMY. In der Kategorie „Best Large Jazz Ensemble Album“ ist die WDR Big Band für die CD „Homecoming“ nominiert. Zudem erhielt Vince Mendoza, „Composer in Residence“ der WDR Big Band, für die Komposition „Choros # 3“ aus der CD „Homecoming“ eine Nominierung in der Kategorie „Best Instrumental Composition“. Der amerikanische Arrangeur Vince Mendoza ist seit vielen Jahren eng mit der WDR Big Band verbunden, er fühlt sich „als Teil der Familie“. Gekrönt wurde die Kooperation mit der WDR Big Band durch mehrere internationale Auszeichnungen, unter anderem gab es 2007 einen GRAMMY für die gemeinsame CD-Produktion „Some Skunk Funk“. Mendoza kennt die WDR Big Band bestens: Er weiß, wie er mit seinen versierten Arrangements das Klangspektrum des Ensembles voll ausreizen kann und welchem Bandmitglied er wann welches Solo auf den Leib schneidern kann. Seit seiner Ernennung zum „Composer in Residence“ im vergangenen Jahr, wurde die Zusammenarbeit zwischen der WDR Big Band und dem amerikanischen Arrangeur noch einmal intensiviert. Zuletzt schrieb Mendoza die Orchesterarrangements für das beim Publikum gefeierte Projekt „For WDR Big Band …

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WDR vergibt Preise für Jazz – nicht nur fürs Musikmachen

Text und Fotos von Stefan Pieper – Seit 2004 würdigt der WDR Jazzpreis alle Jahre wieder herausragende Leistungen rund um den Jazz in seinen vielfältigen Facetten. Die Preisverleihung alle Jahre wieder hat sich mittlerweile zu einem mehrtägigen Festival ausgeweitet, welches eben bewusst nicht in Köln, der Heimatstadt des WDR, sondern in verschiedenen anderen geeigneten Spielstätten in Nordrhein-Westfalen über die Bühne geht. Und da konnte der Sender in diesem Jahr auf das Münsteraner Theater als bewährten Jazz-Standort zurückgreifen. Erfahrene internationale Koryphäen begegnen hier relativ jungen Akteuren. Die Preise tragen verschiedenen Sparten und Disziplinen Rechnung und werden nicht nur fürs reine Musikmachen vergeben. Jazz als kulturelles Ganzes soll im Fokus stehen. Früh übt sich hier: Der Münsteraner Trompeter Christian Kappe hat die Jugendbigband UniJAZZity auf die Beine gestellt. Das jüngste Mitglied ist gerade einmal 11 Jahre alt. UniJaZZity als Bigband für den jungen Musikernachwuchs kommt immer noch ein gewisses Exotendasein zu. Dass junge Menschen im Schüler-Alter schon mit Leib und Seele Jazz spielen, beansprucht im weitgehend klassik-affinen Musikschulbetrieb immer noch einen gewisse Sonderstatus. Im Rampenlicht der Städtischen Bühnen agierte die Truppe unter Christian Kappes Leitung auf jeden …

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