Auch eine Art Streamingdienst. Foto: Hufner
Auch eine Art Streamingdienst © Martin Hufner

ECM Records beginnt mit Streaming

Einige haben es in den letzten Tagen schon bemerkt. Der Musikkatalog von ECM tauchte fallweise bei einigen Streamingdiensten auf. Nun ist es offiziell: „Das Label ECM Records gab heute bekannt, dass es seine Zusammenarbeit mit dem langjährigen Vertriebspartner Universal Music Group (UMG), Weltmarktführer im musikbasierten Unterhaltungsgeschäft, ausbaut, um den gesamten ECM-Katalog ab Freitag, dem 17. November 2017, auf allen relevanten Streaming-Plattformen hörbar zu machen.“ Als Grund für die Änderung des Verhaltens gegenüber den Streamingdiensten gibt ECM an, dass man auf diese Weise unautorisierten Angeboten in den Netzen (Kopien, Bootlegs …) eine geschützte Alternative anbieten wolle. Und außerdem, das überrascht jetzt vielleicht doch, wenn man sonst Statements von Musikern und Labelbetreibern hört: „It was important to make the catalogue accessible within a framework where copyrights are respected.“ Zumindest die Copyrights. Sagen wir es mal so. Interessant daran ist jedoch, zwar werden …

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„Sooner And Later“: Julia Hülsmann stellt neue Trio-CD vor

Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr) Seit 18 Jahren gibt es das Julia Hülsmann Trio mit dem Bassisten Marc Muellbauer und dem Schlagzeuger Heinrich Köbberling. Auf einer aktuellen Tour durch Deutschland stellte das Trio sein sechstes ECM-Album vor. Die Platte ‚Sooner And Later‘ wurde im September 2016 im Rainbow Studio in Oslo aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Für www.jazzzeitung.de fing der Fotograf Thomas J. Krebs Impressionen aus dem Münchner Club Unterfahrt ein.  

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Kosmisch: Vijay Iyer & Wadada Leo Smith mit neuer CD

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, ein Duo-Projekt mit Wadada Leo Smith und Vijay Iyer zu verwirklichen. Iyer musizierte bereits intensiv in Smith’s Golden Quartett und es treffen, im wahrsten Sinn des Wortes, „zwei Brüder im Geiste“, aufeinander. Der Trompeter Wadada Leo Smith, da war doch schon mal was bei ECM – richtig: bereits 1971 musizierte er gemeinsam mit Manfred Eicher, Marion Brown, Thomas Stöwsand und Fred Braceful „See the music“, festgehalten im gleichnamigen Film von Theo Kotulla. Smith‘s erste ECM Aufnahme aus dem Jahr 1978 „Divine Love“ spielte er ein mit Lester Bowie, Kenny Wheeler, Charlie Haden Dwight Andrews und Bobby Naughton, gefolgt von seinem beeindruckenden Solo Album 1992 „Kulture Jazz“. Vijay Iyer hat sich mittlerweile hervorragend bei ECM eingelebt und kann auf dem Label offensichtlich seine atemberaubenden kreativen Schübe ausleben und umsetzen. Aber nun zur Sache: …

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Online-Voting zum ECHO Jazz 2011

Manfred Eicher von ECM wollte seinen ECHO Jazz nicht haben, aber es gibt noch ein paar Künstler und Produzenten, die auf eine Auszeichnung hoffen. Neben den bereits von der Jury bestimmten Preisen gibt es noch zwei Kategorien, die durch ein offenes Online-Voting ermittelt werden: der ECHO Jazz für den Live-Act des Jahres und für das Label des Jahres. Noch bis einschließlich 7. Juni 2011 ist die virtuelle Wahlkabine bei www.jazzthing.de geöffnet. Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Karten für die von Dieter Moor moderierte Echo-Jazz-Gala am 17. Juni 2011 in der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden. Weitere Infos zum Echo Jazz 2011: zum Online-Voting Dieter Moor moderiert den ECHO Jazz 2011 Die Preisträger 2011 BVMI/Deutsche Phono-Akademie

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Manfred Eicher lehnt ECHO ab

Eine interessante Meldung hat uns heute erreicht:  Es sei „schön zu lesen, welch wunderliche Preise Sie in Ihren Echo-Jurysitzungen hin und wieder hervorbringen und dann auch verleihen möchten“, ließ ECM-Labelgründer Manfred Eicherden Bundesverband Musikindustrie und die Deutsche Phono-Akademie wissen. Diese hatten dem ECM-Chef einen Echo in der Kategorie „Förderer des Jazz“ zugedacht. Dieser Sonderpreis aber „konterkariert die Wahrnehmung meiner Tätigkeit als Musikproduzent“, lässt Eicher wissen: „Je preiser gekrönt, desto durcher er fällt …, lesen wir bei Tucholsky. Ich nehme diesen Preis nicht an.“ Beim Bundesverband Musikindustrie bedauert man diese Entscheidung: „Es ist immer schade, wenn ein Preisträger sich dazu entscheidet, einen Preis nicht anzunehmen.“ Allerdings sei diese Geste „keineswegs ein innovativer Akt“: Es gebe immer wieder Preisträger, die sich von ihrer Auszeichnung distanzieren. Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und die Deutsche Phono-Akademie gehen mit dem Echo Jazz 2011 in die zweite …

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