Die Ingolstädter Jazztage – eine Woche Jazzpower im November

Seit 1984 sind die Ingolstädter Jazztage eine feste Institution in der Region. Bei allem Erfolg der vergangenen Jahre ist das keine Selbstverständlichkeit. Nach der der letzten Ausgabe stellte sich die Frage: Was will man mehr? Die Antwort war einfach: dass es weitergeht! Und die gute Nachricht lautet: Es geht dieses Jahr weiter – mit einem herausragenden Programm und vielen Highlights. Der künstlerische Leiter Wolfgang Haffner und sein Team haben wieder, mit viel Herzblut und großem Engagement, geplant und organisiert. Für die diesjährigen Ingolstädter Jazztage lösen sie ein großes Jazzversprechen ein: es wird erneut spektakulär!

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Der Auftakt: Glamour meets Nachwuchs
Vom 7. bis zum 14. November steht Ingolstadt ganz im Zeichen des Jazz. Das „Grand Opening“ am 7. November findet zum dritten Mal im Festsaal des Stadttheaters statt. Die Moderatoren Sebastian Reier aka Booty Carrell und Fadime Gültekin führen durch den Abend, dessen Herzstück die Stromlos Jugend Bigband unter der Leitung von Robert Aichner bildet. Neben packenden Impulsen aus dem Bereich „Community Music“ erwartet das Publikum der feierliche Höhepunkt des Abends: die Verleihung des Jazzförderpreises.

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Jazz in der Kirche & die Grand Concerts
Am Sonntag, dem 8. November, lädt um 11:00 Uhr zunächst Batter my Soul in die Kirche St. Matthäus ein. Um 18:00 Uhr folgt in St. Augustin ein packendes Crossover, wenn Sebastian Studnitzky auf die Kammerphilharmonie Ingolstadt trifft. Den Abend beschließt die „Young Jazz Session“ dann ab 20:00 Uhr im KUBI.

Am Montag, dem 9. November, folgt das erste „Grand Concert I“: Das All-Star-Quartett Landgren / Wollny / Danielsson / Haffner zelebriert eine grenzenlose musikalische Weite aus Jazz, Pop und Improvisation. Nach dem Jazzförderpreisträger-Konzert am Dienstag mit dem Wallrap Collective im Kulturzentrum neun, rocken am Mittwoch, den 11. November The Notwist (Support: Bella Wakame) beim „Grand Concert II“  das Kulturzentrum neun.

Notwist. Foto: TJ Krebs

Kult-Formate & der große Abschluss
Der Donnerstag bringt die Kult-Reihe „Jazz in den Kneipen“ zurück in die Altstadt: 16 Acts bespielen ab 19:00 Uhr 10 Locations – darunter u.a. Adam Ben Ezra, das Ida Valentina Trio oder die Thomas Stieger Band.

Am Freitag, dem 13. November, folgt dann die legendäre, mit Spannung erwartete Jazzparty. Sie markiert gleichzeitig einen großen Abschied, da der geschichtsträchtige Hämer-Büro-Bau rund um das Stadttheater ein letztes Mal in dieser Form bespielt wird. Flankiert vom jazz:lab mit Guru Guru, Saroos und dem Finale von „Jazz an den Schulen“ bringen dann Acts wie Nik Bärtsch’s Ronin, Electro Deluxe, die heavytones, Robinson Khoury MŸA, sowie das All-Star-Projekt von Chris Minh Doky & The Nomads feat. Till Brönner, Manu Katché, Simon Oslender und Co. den Festsaal, das Foyer und die Backstage Kantine zum Beben.

Nach der Nachmittags-Veranstaltung Jazz for Kids meets Kammerphilharmonie Ingolstadt am 14. November setzt das „Grand Closing“ am Abend im Festsaal mit dem legendären A-cappella-Ensemble Take 6 und dem Duo Shuteen Erdenebaatar & Nils Kugelmann als Support, den fulminanten Schlusspunkt der Ingolstädter Jazztage.

Alles in allem erwartet uns in Ingolstadt zum 43. Mal ein gelungenes Miteinander aus bewährten Klassikern und Jazz-Dreams. Bleibt nur die Frage: Wie übersteht man diese vollgepackte Woche planungstechnisch? Ganz einfach: mit einer trainierten Jazz-Kondition! Wer sich vorab informiert, schon mal reinhört und ausgeschlafen anreist – oder sich idealerweise ein paar Tage Resturlaub sichert –, ist bestens gewappnet. Also: Vorher noch einmal Kräfte sammeln, um dann in vollen Zügen genießen und feiern zu können. Auch dieses Jahr werden die Ingolstädter Jazztage wieder eine grandiose Jazzsause!

Text & Fotos : Thomas J. Krebs
Das Aufmacherfoto zeigt Michael Wollny, Lars Danielsson, Nils Landgren und Wolfgang Haffner

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