Die Ingolstädter Jazztage – eine Woche Jazzpower im November

Seit 1984 sind die Ingolstädter Jazztage eine feste Institution in der Region. Bei allem Erfolg der vergangenen Jahre ist das keine Selbstverständlichkeit. Nach der der letzten Ausgabe stellte sich die Frage: Was will man mehr? Die Antwort war einfach: dass es weitergeht! Und die gute Nachricht lautet: Es geht dieses Jahr weiter – mit einem herausragenden Programm und vielen Highlights. Der künstlerische Leiter Wolfgang Haffner und sein Team haben wieder, mit viel Herzblut und großem Engagement, geplant und organisiert. Für die diesjährigen Ingolstädter Jazztage lösen sie ein großes Jazzversprechen ein: es wird erneut spektakulär! Der Auftakt: Glamour meets Nachwuchs Vom 7. bis zum 14. November steht Ingolstadt ganz im Zeichen des Jazz. Das „Grand Opening“ am 7. November findet zum dritten Mal im Festsaal des Stadttheaters statt. Die Moderatoren Sebastian Reier aka Booty Carrell und Fadime Gültekin führen durch den Abend, dessen Herzstück die Stromlos Jugend Bigband unter der Leitung von Robert Aichner bildet. Neben packenden Impulsen aus dem Bereich „Community Music“ erwartet das Publikum der feierliche Höhepunkt des Abends: die Verleihung des Jazzförderpreises. Werbung Jazz in der Kirche & die Grand Concerts Am Sonntag, …

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Heißer Jazz & More Sommer im Bayerischen Hof

Nach organisatorischen Hürden und dem traurigen Verlust von Headliner Abdullah Ibrahim stand der Jazz Sommer im Bayerischen Hof vor immensen Herausforderungen. Doch jahrzehntelange Professionalität des Festivals und Entschlossenheit behielt die Oberhand: Mit dem kubanischen Pianisten Alfredo Rodriguez wurde kurzfristig ein hochkarätiger Opener verpflichtet. Vergangene Woche startete der Jazz Sommer traditionell mit dem Konzert der Münchner Musikkritiker Band & dem Matthias Bublath Trio und, soviel bereits vorweg genommen, das diesjährige Motto „What the world needs now“ ging mit großartigem Jazz und guten Vibes perfekt auf. Ralph Quinke & Miles Davis: Three days in Malibu Als Ausstellungs-Highlight präsentierte der Fotograf Ralph Quinke dieses Jahr im Atrium des Hotels sensationelle Fotos zu seinem im Verlag Scheidegger & Spiess erschienenen Buch „Miles Davis – Three Days in Malibu“ . Eine persönliche Reportage, die er seinerzeit gemeinsam mit Marco Meier für die Schweizer Kulturzeitschrift „Du“ fotografiert hat. Zusammengefasst auf gut 100 Seiten Fotomaterial mit der damals erschienenen Reportage, ergänzt um ein Interview, das Arne Reimer mit Quinke und Meier zu ihrem Bericht geführt hat, ist dieses Buch ein wahrer Schatz nicht nur für Miles Davis Fans, das gleichzeitig seltene Einblicke …

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Das Internationale Feringa Jazzfestival im Rückblick

Jede Menge los in München und Umgebung. Helene Fischer in der Allianz Arena, Sommerfestival im Olympiapark und das Endspiel der Fussball-Weltmeisterschaft … bei dem Programm des Internationalen Feringa Jazzfestival in Unterföhring gab es an diesem Wochenende für die Jazzfans keine Entscheidungsnöte. Der Jazz wurde gefeiert! Das Herrliche ist im Bürgerhaus Unterföhring vor allem das einladende Ambiente und die relaxte Atmosphäre. Als Festivalopener gab sich dieses Jahr Kenny Garrett mit seinem Quintett die Ehre und veranstaltete ein Jazzfeuerwerk vom Feinsten. Seine Beats sind live, gespickt mit herrlich inspirierten Soli, im Gegensatz zu seinem aktuellen Albums „Sounds From The Ancestors“, durchaus eingängig und danceable, was sich gegen Ende seines Auftritts widerspiegelte. Der ausverkaufte Saal tanzte, gute Vibes überall. Die Band mit Percussion Legende Rudy Bird, Keith Brown, Jeremiah Edwards und Michael Ode, bestens eingespielt, waren so gut gelaunt, dass sie nach der Zugabe, nachdem nur noch eine Handvoll Zuschauer im Saal waren, kurzfristig noch eine Jam-Session auf der Bühne einlegten. That’s Jazz! Werbung Aufregendes Quintett Am zweiten Abend dann die grandiose Vibraphonistin Sasha Berliner mit einem aufregenden Quintett: Pablo Held am Flügel, dem Saxophonisten Seamus Blake, Simon …

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Das 1. Muniq Jazz Festival begeistert auf ganzer Linie

Schee war’s. Alles in allem ein gelungenes Festival, entspannte Stimmung, kommunikative Atmosphäre, musikalisch fantastisch mit wunderbaren Begegnungen abseits der Bühne. Das Wetter spielte mit, die Locations haben sich als absolut festivaltauglich erwiesen und so passte eins zum anderen … aber nun der Reihe nach. Werbung Das Niq-Team und das 1. Muniq Jazz Festival Wer steckt hinter allem? Das NIQ e.V. Team! Vor gut vier Jahren von AkteurInnen der Münchner Jazzszene gegründet, entstand schließlich die Idee, ein Festival zu veranstalten das aktuelle Strömungen des Jazz und improvisierte Musik kombiniert. Dreh- und Angelpunkt sind Münchner Jazzmusiker, die einen aktiven Austausch zur überregionalen Szene herstellen und so Kooperationen ermöglichen. Seit Monaten intensiver Vorbereitungen des Niq Teams, Sponsoren- & Locationsuche nahm das 1. Muniq Jazz Festival Form und Gestalt an. Am 19. und 20. Juni war es endlich soweit. Das Programm stand, Locations waren gebucht, Licht- und Tonteam waren gefordert und gaben ihr Bestes. Im Nachgang betrachtet war das Muniq Jazz Festival eine bemerkenswert innovative Veranstaltung, die über den Jazz-Tellerrand blickt und mit abwechslungsreichen Programm für Begeisterung sorgte. Zwei heiße Tage Heiß war es, nicht nur wegen sommerlicher Temperaturen, …

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Der Bayerische Festivalsommer in München, Augsburg und Unterföhring

Summernights = Festivalzeit! Egal ob Open Air, neu erschlossenen Locations, im Club, Festsaal oder Bürgerhaus, ab Juni starten in München und Umgebung wieder Jazzfestivals mit sensationellen Acts, guter Laune und beachtenswertem Engagement für die Mission Jazz. Das 1. Muniq Jazz Festival vom 19. Juni bis 20. Juni Dieses Jahr startet die Saison im Münchner Kreativquartier bereits im Juni, erstmals mit dem MUNIQ JAZZ FESTIVAL für Jazz und improvisierte Musik. Veranstaltet und kuratiert vom niq kollektiv – einem Zusammenschluss junger Musiker:innen der Münchner Szene – versteht sich das Festival als Plattform für Begegnung, Austausch und künstlerische Experimentierfreude. Werbung Im Zentrum stehen zwei Carte-Blanche-Formate: Die Leipziger Schlagzeugerin Eva Klesse und der Münchner Posaunist Moritz Renner entwickeln jeweils neue Ensembles mit Musiker:innen. Eva Klesse wird mit einer Besetzung aus der Münchner Szene arbeiten, Moritz Renner stellt sich hingegen eine nicht aus München stammende Band zusammen. So entstehen neue Konstellationen zwischen lokaler und überregionaler Szene mit zuvor nie da gewesener Musik. Neben den Carte Blanches spannt das Festivalprogramm einen Bogen von international gefeierten Acts wie der Band Fazer über Sweetlife und das Quartett der aufstrebenden österreichischen Saxophonistin Yvonne Moriel. …

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Neue CD von Philipp Schiepek & Lorenz Widauer: Bangers and Ballads

Auf einem Konzert bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2021 begegneten sich der Gitarrist Philipp Schiepek und Trompeter Lorenz Widauer zum ersten Mal. Irgendwie ticken beide musikalisch gemeinsam auf der gleichen Wellenlänge und so reifte seitdem die Idee für ein gemeinsames Projekt, das nun unter dem Titel „Bangers and Ballads“ erschienen ist. Der aus Salzburg stammende Trompeter Lorenz Widauer ist, ähnlich wie Philipp Schiepek, umtriebig und musikalisch vielseitig unterwegs. Ob mit Shake Stew, dem Orjazztra Vienna oder seinem eigenen Projekt Chez Fría, sein abwechslungsreicher Sound an der Trompete passt perfekt zu Schiepeks schwebendem Gitarrenspiel. „Bangers and Ballads“ zeigt beeindruckend neue Seiten beider Musiker zusammen im Quartett mit dem Bassisten Michael Acker und Matheus Jardim am Schlagzeug. Bei der Urheberschaft der neun Kompositionen auf der CD wechseln sich beide Musiker ab. Werbung Beim ersten Hören fällt sofort die Kommunikation der Musiker untereinander auf. Harmonische Melodielinien wechseln sich ab mit inspirierten, vertrackten, aber nie ausufernden Improvisationen – ein ausgewogenes Miteinander, das sich thematisch durch alle Stücke zieht. Spielfreude und vielschichtige Rhythmik bestimmt den Sound, lässt Raum für die eigene Klangsprache, betont das Gemeinsame, das die Musiker in …

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Die Ebersberger Jazztage – ein grandioses Für- & Miteinander!

Nebel über den Feldern, Blätter rascheln auf dem Boden – es ist Herbst, kühl und grau. In Ebersberg/Grafing dagegen bringt der Jazz Stimmung und Farbe in die Bude. Zum sechsten Mal fanden dieses Jahr die Internationalen Ebersberger Jazztage statt. Mit 19 Veranstaltungen in 7 Locations, 110 Musikern und tausenden jazzgeisterten Besuchern waren die Ebersberger Jazztage auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Dieses Festival ist organisatorisch insofern etwas ganz Besonderes, da es sich hierbei um eine Interessengemeinschaft, die IG EBE-JAZZ handelt, die das komplette Programm mit viel Kreativität und Herzblut auf die Beine stellt. Die Organisatoren selbst sowie ehrenamtliche Helfer sorgen mit ihrem Engagement für einen reibungslosen Ablauf und geben den Besuchern die Gewissheit, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, die den Jazz miteinander so richtig feiert. Werbung Den Auftakt der mit Spannung erwarteten Jazztage bestritt die österreichische Formation SHAKE STEW unter Leitung von Bassist und Mastermind Lukas Kranzelbinder, die mit zwei Drummern und ekstatischen Improvisationen die Stadthalle Grafing aus den Fugen hob. Tags darauf verzauberte MADELEINE JOEL – von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt – mit ihren Hildguards die ehrwürdige Stadthalle und ließ …

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Jazz-Sommer im Bayerischen Hof – Jazz rules!

„We Insist 2025!“ – „We Exist“. Der Jazz-Sommer im Hotel Bayerischer Hof hat mittlerweile eine jahrzehntelange Tradition und ist zugleich über die Tore Münchens hinaus ein Garant für hochkarätige Konzerte in einer einzigartigen Atmosphäre. Auch in diesem Jahr hat der künstlerische Leiter Oliver Hochkeppel unter dem Motto „Voices“ ein vielversprechendes, zündendes Programm zusammengestellt. Grand Dame des Jazz: Dee Dee Bridgewater Den diesjährigen Jazz-Sommer eröffnete die international gefeierte Grand Dame des Jazz Dee Dee Bridgewater mit ihrem Quartett „WE EXIST!“. Ihr Konzert findet im Festsaal des Hotels statt, geballte Frauenpower auf der Bühne mit Carmen Staaf, Rosa Brunello und Shriazette Tinnin. An dem Abend präsentiert Bridgewater unter anderem Stücke wie Abbey Lincolns „Throw It away“, Nina Simones „Missisippi Goddam“ und „Four Women“, sowie eine ergreifende Version von Abel Meeropols „Strange Fruit“, ein Klassiker der durch Billie Holidays Interpretation bekannt geworden ist. Werbung Auch bei „Gotta Serve Somebody“ von Bob Dylan zeigt sich die unbändige Kraft Bridgewaters. Die Botschaft dieses Songs: niemand ist frei von der Verpflichtung, jemandem oder etwas zu dienen, und die Wahl des Guten führt zu einem sinnvollen und erfüllteren Leben. Das Publikum im …

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„After The Last Sky“ – das aktuelle Meisterwerk von Anouar Brahem

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Gut acht Jahre nach Anouar Brahems Meisterstück „Blue Maqams“, veröffentlichte das Münchner Label ECM am 28. März sein mit Spannung erwartetes neues Album „After the Last Sky“. Seinerzeit eingespielt im „klassischen“ Quartett bestehend aus Oud, Bass, Piano und Schlagzeug, wartet Anouar Brahem auf seinem neuen Album wiederum in Quartettbesetzung auf und vertraut Dave Holland am Bass und dem Pianisten Django Bates. Als zusätzliche Klangfarbe gesellt sich diesmal die Cellistin Anja Lechner dazu. Der tunesische Großmeister kombiniert meisterhaft arabische Musik als Grundlage seines Schaffens mit Improvisationen, einschließlich westlicher, klassischer und zeitgenössischer Zitate. Was ist Weltmusik, Jazz oder Klassik? Diese Frage stellt sich diesem Quartett nicht wirklich. Alle vier Musiker sind Meister ihres Instrumentes und in diesem Kontext erschaffen sie eine komplett eigenständige, herausragende Klangwelt die ihresgleichen sucht. Ein Zitat sei hier erwähnt, das inhaltlich für die Musik von Anouar Brahem beeinflusst: Werbung „Wohin sollen wir nach den letzten Grenzen gehen! Wohin sollen die Vögel nach dem letzten Himmel fliegen?“ Auf diesen Zeilen von Mahmoud Darwisch basiert der Titel „After The Last Sky“. Mahmud Darwisch wurde als einer der herausragenden zeitgenössischen …

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Masako Ohta & Matthias Lindermayr mit neuen Duo-Album: Nozomi

(Von Thomas J. Krebs) Am Abend des 13. Februar fand im Münchner Theater Schwere Reiter das Release Konzert des neuen Albums der Pianistin Masako Ohta und dem Trompeter Matthias Lindermayr statt. Ein ganz normaler Tag bis 10.30 Uhr, als sich in München, in mittelbarer Nähe des Theaters, der Anschlag am Stiglmaierplatz ereignete. Alle stehen noch sichtlich unter Schock. Betroffenheit Christiane Böhnke-Geisse, künstlerische Leiterin der Sparte Musik, trat an dem Abend sichtlich betroffen vor das Publikum und bat um eine Schweigeminute für die Opfer des Anschlags, bevor die Musiker die Bühne betreten. Ein versöhnlicher Trost, das Konzert konnte trotz der tragischen Umstände stattfinden. Werbung Nach dem 2022 erschienen Debutalbum MMMMH und unzähligen erfolgreichen Konzerten sind Masako Ohta und Matthias Lindermayr wieder ins Studio gegangen, um beim Münchner Label Squama das Nachfolgealbum Nozomi aufzunehmen. Der Abend begann mit den ersten drei Titeln der neuen Aufnahme „Hatsuhinode“, „Agora“, „Ostinato“, gefolgt von „Shizuku“, „Maya“ und als Abschluss des ersten Sets „Hibari“, einer einfühlsam melancholischen Komposition von Ryūichi Sakamoto. Vertrautes Im zweiten Set hörte das Publikum vertraute Kompositionen wie „Sora“, zwei weitere neue Stücke „Niwa“ und „Tio“, sowie das Bonusstück …

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