Der Bayerische Festivalsommer in München, Augsburg und Unterföhring

Summernights = Festivalzeit! Egal ob Open Air, neu erschlossenen Locations, im Club, Festsaal oder Bürgerhaus, ab Juni starten in München und Umgebung wieder Jazzfestivals mit sensationellen Acts, guter Laune und beachtenswertem Engagement für die Mission Jazz. Das 1. Muniq Jazz Festival vom 19. Juni bis 20. Juni Dieses Jahr startet die Saison im Münchner Kreativquartier bereits im Juni, erstmals mit dem MUNIQ JAZZ FESTIVAL für Jazz und improvisierte Musik. Veranstaltet und kuratiert vom niq kollektiv – einem Zusammenschluss junger Musiker:innen der Münchner Szene – versteht sich das Festival als Plattform für Begegnung, Austausch und künstlerische Experimentierfreude. Werbung Im Zentrum stehen zwei Carte-Blanche-Formate: Die Leipziger Schlagzeugerin Eva Klesse und der Münchner Posaunist Moritz Renner entwickeln jeweils neue Ensembles mit Musiker:innen. Eva Klesse wird mit einer Besetzung aus der Münchner Szene arbeiten, Moritz Renner stellt sich hingegen eine nicht aus München stammende Band zusammen. So entstehen neue Konstellationen zwischen lokaler und überregionaler Szene mit zuvor nie da gewesener Musik. Neben den Carte Blanches spannt das Festivalprogramm einen Bogen von international gefeierten Acts wie der Band Fazer über Sweetlife und das Quartett der aufstrebenden österreichischen Saxophonistin Yvonne Moriel. …

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Neue CD von Philipp Schiepek & Lorenz Widauer: Bangers and Ballads

Auf einem Konzert bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2021 begegneten sich der Gitarrist Philipp Schiepek und Trompeter Lorenz Widauer zum ersten Mal. Irgendwie ticken beide musikalisch gemeinsam auf der gleichen Wellenlänge und so reifte seitdem die Idee für ein gemeinsames Projekt, das nun unter dem Titel „Bangers and Ballads“ erschienen ist. Der aus Salzburg stammende Trompeter Lorenz Widauer ist, ähnlich wie Philipp Schiepek, umtriebig und musikalisch vielseitig unterwegs. Ob mit Shake Stew, dem Orjazztra Vienna oder seinem eigenen Projekt Chez Fría, sein abwechslungsreicher Sound an der Trompete passt perfekt zu Schiepeks schwebendem Gitarrenspiel. „Bangers and Ballads“ zeigt beeindruckend neue Seiten beider Musiker zusammen im Quartett mit dem Bassisten Michael Acker und Matheus Jardim am Schlagzeug. Bei der Urheberschaft der neun Kompositionen auf der CD wechseln sich beide Musiker ab. Werbung Beim ersten Hören fällt sofort die Kommunikation der Musiker untereinander auf. Harmonische Melodielinien wechseln sich ab mit inspirierten, vertrackten, aber nie ausufernden Improvisationen – ein ausgewogenes Miteinander, das sich thematisch durch alle Stücke zieht. Spielfreude und vielschichtige Rhythmik bestimmt den Sound, lässt Raum für die eigene Klangsprache, betont das Gemeinsame, das die Musiker in …

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Die Ebersberger Jazztage – ein grandioses Für- & Miteinander!

Nebel über den Feldern, Blätter rascheln auf dem Boden – es ist Herbst, kühl und grau. In Ebersberg/Grafing dagegen bringt der Jazz Stimmung und Farbe in die Bude. Zum sechsten Mal fanden dieses Jahr die Internationalen Ebersberger Jazztage statt. Mit 19 Veranstaltungen in 7 Locations, 110 Musikern und tausenden jazzgeisterten Besuchern waren die Ebersberger Jazztage auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Dieses Festival ist organisatorisch insofern etwas ganz Besonderes, da es sich hierbei um eine Interessengemeinschaft, die IG EBE-JAZZ handelt, die das komplette Programm mit viel Kreativität und Herzblut auf die Beine stellt. Die Organisatoren selbst sowie ehrenamtliche Helfer sorgen mit ihrem Engagement für einen reibungslosen Ablauf und geben den Besuchern die Gewissheit, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, die den Jazz miteinander so richtig feiert. Werbung Den Auftakt der mit Spannung erwarteten Jazztage bestritt die österreichische Formation SHAKE STEW unter Leitung von Bassist und Mastermind Lukas Kranzelbinder, die mit zwei Drummern und ekstatischen Improvisationen die Stadthalle Grafing aus den Fugen hob. Tags darauf verzauberte MADELEINE JOEL – von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt – mit ihren Hildguards die ehrwürdige Stadthalle und ließ …

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Jazz-Sommer im Bayerischen Hof – Jazz rules!

„We Insist 2025!“ – „We Exist“. Der Jazz-Sommer im Hotel Bayerischer Hof hat mittlerweile eine jahrzehntelange Tradition und ist zugleich über die Tore Münchens hinaus ein Garant für hochkarätige Konzerte in einer einzigartigen Atmosphäre. Auch in diesem Jahr hat der künstlerische Leiter Oliver Hochkeppel unter dem Motto „Voices“ ein vielversprechendes, zündendes Programm zusammengestellt. Grand Dame des Jazz: Dee Dee Bridgewater Den diesjährigen Jazz-Sommer eröffnete die international gefeierte Grand Dame des Jazz Dee Dee Bridgewater mit ihrem Quartett „WE EXIST!“. Ihr Konzert findet im Festsaal des Hotels statt, geballte Frauenpower auf der Bühne mit Carmen Staaf, Rosa Brunello und Shriazette Tinnin. An dem Abend präsentiert Bridgewater unter anderem Stücke wie Abbey Lincolns „Throw It away“, Nina Simones „Missisippi Goddam“ und „Four Women“, sowie eine ergreifende Version von Abel Meeropols „Strange Fruit“, ein Klassiker der durch Billie Holidays Interpretation bekannt geworden ist. Werbung Auch bei „Gotta Serve Somebody“ von Bob Dylan zeigt sich die unbändige Kraft Bridgewaters. Die Botschaft dieses Songs: niemand ist frei von der Verpflichtung, jemandem oder etwas zu dienen, und die Wahl des Guten führt zu einem sinnvollen und erfüllteren Leben. Das Publikum im …

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„After The Last Sky“ – das aktuelle Meisterwerk von Anouar Brahem

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Gut acht Jahre nach Anouar Brahems Meisterstück „Blue Maqams“, veröffentlichte das Münchner Label ECM am 28. März sein mit Spannung erwartetes neues Album „After the Last Sky“. Seinerzeit eingespielt im „klassischen“ Quartett bestehend aus Oud, Bass, Piano und Schlagzeug, wartet Anouar Brahem auf seinem neuen Album wiederum in Quartettbesetzung auf und vertraut Dave Holland am Bass und dem Pianisten Django Bates. Als zusätzliche Klangfarbe gesellt sich diesmal die Cellistin Anja Lechner dazu. Der tunesische Großmeister kombiniert meisterhaft arabische Musik als Grundlage seines Schaffens mit Improvisationen, einschließlich westlicher, klassischer und zeitgenössischer Zitate. Was ist Weltmusik, Jazz oder Klassik? Diese Frage stellt sich diesem Quartett nicht wirklich. Alle vier Musiker sind Meister ihres Instrumentes und in diesem Kontext erschaffen sie eine komplett eigenständige, herausragende Klangwelt die ihresgleichen sucht. Ein Zitat sei hier erwähnt, das inhaltlich für die Musik von Anouar Brahem beeinflusst: Werbung „Wohin sollen wir nach den letzten Grenzen gehen! Wohin sollen die Vögel nach dem letzten Himmel fliegen?“ Auf diesen Zeilen von Mahmoud Darwisch basiert der Titel „After The Last Sky“. Mahmud Darwisch wurde als einer der herausragenden zeitgenössischen …

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Masako Ohta & Matthias Lindermayr mit neuen Duo-Album: Nozomi

(Von Thomas J. Krebs) Am Abend des 13. Februar fand im Münchner Theater Schwere Reiter das Release Konzert des neuen Albums der Pianistin Masako Ohta und dem Trompeter Matthias Lindermayr statt. Ein ganz normaler Tag bis 10.30 Uhr, als sich in München, in mittelbarer Nähe des Theaters, der Anschlag am Stiglmaierplatz ereignete. Alle stehen noch sichtlich unter Schock. Betroffenheit Christiane Böhnke-Geisse, künstlerische Leiterin der Sparte Musik, trat an dem Abend sichtlich betroffen vor das Publikum und bat um eine Schweigeminute für die Opfer des Anschlags, bevor die Musiker die Bühne betreten. Ein versöhnlicher Trost, das Konzert konnte trotz der tragischen Umstände stattfinden. Werbung Nach dem 2022 erschienen Debutalbum MMMMH und unzähligen erfolgreichen Konzerten sind Masako Ohta und Matthias Lindermayr wieder ins Studio gegangen, um beim Münchner Label Squama das Nachfolgealbum Nozomi aufzunehmen. Der Abend begann mit den ersten drei Titeln der neuen Aufnahme „Hatsuhinode“, „Agora“, „Ostinato“, gefolgt von „Shizuku“, „Maya“ und als Abschluss des ersten Sets „Hibari“, einer einfühlsam melancholischen Komposition von Ryūichi Sakamoto. Vertrautes Im zweiten Set hörte das Publikum vertraute Kompositionen wie „Sora“, zwei weitere neue Stücke „Niwa“ und „Tio“, sowie das Bonusstück …

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+++ News: Jazz-Highlights in München, Saalfelden und Kempten+++

+++Highlights Jazz – Thomas J Krebs stellt im Leica Store München aus+++ Heute ein Hinweise in eigener Sache: Seit 1984 arbeitet unser Fotograf Thomas J. Krebs mit Leica Equipment. Die Ausstellung „Highlights: Jazz – Momentaufnahmen im Leica Store München“ umfasst eine kleine, feine Auswahl von 2 Farb- und 7 Schwarzweiss-Motiven aus vier Jahrzehnten seines fotografischen Schaffens im Bereich Jazz. Vernissage ist am Samstag, den 15.02.2025 um 12:00 Uhr, mit einer Solo-Performance des Trompeters Vincent Eberle. Thomas J. Krebs schrieb an die Jazzzeitung.de: „Ich freue mich auf viele Freunde, interessierte Jazzfans, Fotoenthusiasten sowie einen persönlichen Austausch“. Die Fotos werden danach 8 Wochen zu den Öffnungszeiten des Leica Stores zu sehen sein. Der Eintritt ist frei. Werbung Thomas J. Krebs Highlights: JAZZ – MOMENTAUFNAHMEN im Leica Store München Fotoausstellung von THOMAS J. KREBS Highlights: JAZZ – MOMENTAUFNAHMEN im Leica Store München Briennerstraße 7, 80333 München +++Zu seiner 45. Ausgabe meldet das Jazzfestivals Saalfelden (21. bis 24. August 2025) die ersten bestätigten Acts+++ Das Eröffnungskonzert auf der Mainstage gehört in diesem Jahr Leonhard Skorupa. Der Wiener Musiker, von Ö1 als einer der „jungen Rebellen des österreichischen Jazz“ gefeiert, …

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CD – Philipp Schiepek Solo & Trio: Meadows and Mirrors

Der aus Dinkelsbühl stammende Gitarrist Philipp Schiepek ist ein ausgesprochen ruhiger, überlegter Zeitgenosse. Nach drei ganz unterschiedlichen Alben, seinem Debut „Golem Dance“ im Quartett mit Seamus Blake, dem Duo Album „Cathedral“ mit dem Pianisten Walter Lang und „Versuch zu Träumen“ im Trio mit Henning Sieverts und Bastian Jütte, präsentiert Philipp Schiepek nun mit „Meadows and Mirrors“ sein neuestes Werk. Musikalische Weggefährten Der Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte sind mit Philipp Schiepek seit Jahren nicht nur freundschaftlich verbunden, sondern auch enge musikalische Weggefährten (bereits auf „Golem“ aus dem Jahr 2019 waren die beiden mit von der Partie). Das neue Album „Meadows and Mirrors“ strahlt eine ungemeine Ruhe aus. Fernab von der Zivilisation, tief im Wald, in der Natur herrscht Frieden, „während der Blick in die Weite schweift, wo sich der Himmel im Grün der Wiesen spiegelt“ – so der Text auf der Innenseite des Covers. Überaus treffend auch für die Musik: überlegte, ruhige Stücke, größtenteils aus der Feder von Philipp Schiepek, gespielt auf seiner klassischen Nylon-String Gitarre, abwechselnd solo und im Trio fesseln und begeistern vom ersten bis zum letzten Ton. Werbung Das Album …

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Jan Garbarek Group bei den Ingolstädter Jazztagen

(Von Thomas J. Krebs) Die Ingolstädter Jazztage sind eine über die Jahre gewachsene, feste Institution und nicht zuletzt das musikalische Aushängeschild der Stadt. Seit 41 Jahren findet dieses vielseitige und abwechslungsreiche Jazzfest mit nationalen Acts, Geheimtipps, Newcomern, vor allem aber auch den großen Namen des Jazz statt. Nachdem der bisherige künstlerische Leiter Jan Rottau nach 27 Jahren mit der 40. Ausgabe der Ingolstädter Jazztage verabschiedet wurde, folgt auf ihn, prominent besetzt, der Schlagzeuger Wolfgang Haffner. Ihm wurde für die kommenden beiden Jahre die Leitung des Festivals übertragen. Viel Veränderung gibt es bisher – zum Glück – nicht. Der Ingolstädter Jazzförderpreis, die Veranstaltungen Jazz in der Kirche, Jazz in den Kneipen, Jazzgottesdienst, Förderpreis des bayerischen Jazz Verbands, Jazz for Kids oder die Jazzparty sind weiterhin gesetzt. In diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit, wenn alles auf den Prüfstand kommt und überdacht wird. Die Ingolstädter Jazztage lassen die Herzen der Jazzfans auch dieses Jahr wieder höher schlagen. Werbung Langjährige Weggefährten Jan Garbarek macht sich zum Glück nur mit seinen Veröffentlichungen auf Tonträgern rar. Seine letztes offizielles Album unter eigenem Namen bei ECM war die 2007 aufgenommene und 2009 erschienene …

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Mosaic Records: Classic V-DISC Small Group Jazz Sessions

Mosaic Records setzt seit nunmehr 42 Jahren Maßstäbe für Wiederveröffentlichungen oder Entdeckungen im Jazz. Gegründet wurde das feine Jazzlabel 1982 von Michael Cuscuna und Charles Lourie. Anfang der 1980er-Jahre waren viele wichtige und richtungsweisende Jazzveröffentlichungen vergriffen. Da kam Mosaic Records ins Spiel. In streng limitierter Auflage wurden so Perlen des Jazz wieder veröffentlicht. Neu gemastert, mit Alternative Takes sowie detaillierten Informationen und Fotos zu den Sessions. Bis heute unvergessen als Mosaic die verschollenen Charlie Parker Benedetti Sessions komplett auf 7 CDs / 10 LPs veröffentlichte. Nun hat das Label erneut einen Coup gelandet: auf 11 CDs liegen nun die Classic V-Disc Small Group Jazz Sessions in einer grandiosen Box mit einem umfangreichen Booklet vor. V-Discs Die sogenannten V-Discs (Abkürzung für „Victory Disc“) waren ein ganz eigenes Kapitel in der Geschichte des Jazz, der Klassik und Unterhaltungsmusik. Während des sogenannten „recording ban“ in den USA von August 1942 bis November 1944 ( siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Recording_ban ) sind dies die einzigen offiziell genehmigten Aufnahmen und Produktionen mit Instrumentalmusikern, die nur in einem ganz speziellen Rahmen hergestellt und veröffentlicht werden durften: nämlich für die US-Armee in Übersee als …

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