+++ News: +++ Deutscher  Musikautorenpreis 2019 in Berlin +++ Neuer Deutscher Jazzpreis 2019 in Mannheim +++ Paul Sennewalds BOP gewinnt den Sparda Jazz Award 2019 +++

„Gegenseitige Anerkennung abseits jeder Konkurrenz“ beim DMAP 2019 in Berlin Der Deutsche Musikautorenpreis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die Komponisten und Textdichter der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. Unter dem Motto „Autoren ehren Autoren“ rücken Musikschaffende in den Vordergrund, die oftmals nicht auf der Bühne stehen, sondern im Schatten von Interpreten. Alle Preisträger und Nominierten werden als Mitglieder in die Akademie Deutscher Musikautoren (ADMA) aufgenommen. Bei der elften Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises ehrte die GEMA in Berlin Komponisten und Textdichter für ihr herausragendes musikalisches Schaffen. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Crada, Elif, Maxim, Namika, Arvo Pärt und Suli Puschban. Wolfgang Rihm wurde für sein Lebenswerk gewürdigt. Mit ihren Live-Auftritten begeisterten Elif und Martin Tingvalldie rund 400 Gäste. Am Donnerstagabend ehrte die GEMA im Berliner Hotel The Ritz-Carlton 17 Komponisten und Textdichter mit dem Deutschen Musikautorenpreis für ihre Musikwerke. „Gegenseitige Anerkennung abseits jeder Konkurrenz“, dafür steht der Deutsche Musikautorenpreis. Es zählt allein die Qualität der Melodien und Texte –und die Leidenschaft, mit der Sie alle Musik erschaffen“, sagte Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, in seiner Eröffnungsrede. Die …

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Zum Tod des Pianisten und Arrangeurs Jacques Loussier

Nach dem Geiger Jean Luc Ponty ist der französische Pianist und Arrangeur Jacques Loussier der zweite Franzose, der in Stuttgart die German Jazz Trophy erhielt. Anlässlich des Tods von Jacques Loussier (* 26. Oktober 1934 in Angers; † 5 März 2019) veröffentlicht die Jazzzeitung noch einmal die Laudatio auf den Preisträger der German Jazz Trophy 2010. Der damals noch mit 10.000 Euro (heute 15.000 Euro) dotierte Preis wird zusammen mit einer Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Hajek von  von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung und JazzZeitung.de verliehen.   German Jazz Trophy A Life For Jazz 2010 an Jacques Loussier Laudatio von Andreas Kolb Bad Boy of Music heißt ein Blog der neuen musikzeitung, der angeführt wird von dem Komponisten und Pianisten Moritz Eggert. Er sieht sich als Bad Boy, als Böser Bube der Musik, und will in seinem Werk, aber auch in seinen Blog-Texten bewusst provozieren, Stellung beziehen, Tabus in der Musik und im Musikleben brechen. Eggert bezieht sich mit diesem Namen wiederum auf George Antheil, den US-amerikanischen Pianisten und Komponisten des „Ballet mechanique“. Die Uraufführung der Filmmusik zum …

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Festival jazzopen Stuttgart eröffnet mit Verleihung der German Jazz Trophy 2019 an Dee Dee Bridgewater

Stuttgart. Über 50 Acts in elf Tagen auf fünf Bühnen. Nach der 25-jährigen Jubiläumsfeier im Juli letzten Jahres präsentieren die jazzopen Stuttgart vom 4. bis 14. Juli 2019 erneut ein vielfältiges Programm, in dem Jazz trotz allem Popstarrummel noch immer die DNA darstellt. Der Veranstalter Opus rechnet Pop-timistisch mit einem Besucherrekord von über 50.000. Auf der jazzopen-Hauptbühne im Ehrenhof des Neuen Schlosses treten Bob Dylan, Sting –„My Songs und Jamie Cullum & LP auf. Im Vorprogramm stehen Rickie Lee Jones, José James und das Moka Efti Orchestra feat. Severija auf der Schlossplatz-Bühne. Auf der zweiten Hauptbühne im Innenhof des Alten Schlosses präsentiert das Festival Mnozil Brass –„Gold“, Bobby McFerrin –„Gimme 5“ Chilly Gonzales & Kaiser Quartett sowie Chick Corea –„My Spanish Heart“. Als Festival-Auftakt ist erneut die Verleihung der German Jazz Trophy im SpardaWelt Eventcenter geplant  – dieses Jahr wird die Auszeichnung an die US-amerikanische Sängerin Dee Dee Bridgewater verliehen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert sowie mit einer Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Hajek. Er wird verliehen von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung und JazzZeitung.de Aus der …

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Das Stuttgarter Festival jazzopen feiert sein 25-jähriges Jubiläum

Vom 12. bis 22. Juli 2018 feiern die „jazzopen stuttgart“ ihr 25-jähriges Jubiläum. An 11 Tagen und auf sechs Bühnen präsentiert der Veranstalter Opus unter dem Motto „be JAZZ be OPEN“ Künstler internationaler Klasse – darunter Jamiroquai, Lenny Kravitz, Kraftwerk, Gregory Porter, Pat Metheny und viele mehr. Auftakt ist erneut die Verleihung der German Jazz Trophy von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg in der SpardaWelt – dieses Jahr geht der einmalig mit 20.000 Euro statt mit üblicherweise 15.000 Euro dotierte Preis an die Brüder Rolf und Joachim Kühn. 2018 gibt es erstmals unter dem Titel „Open Stages“ kostenfreies Programm auf insgesamt vier Festivalbühnen in der Stuttgarter Innenstadt. Das StadtPalais Stuttgart wird, neben der Domkirche St. Eberhard sowie zwei weiteren Bühnen in unmittelbarer Nähe zum Schlossplatz, zur Hauptbühne der Gratis-Konzerte. Insgesamt stehen 2018 bei dem erst kürzlich mit dem Live Entertainment Award ausgezeichneten Festival über 60 Acts auf der Bühne – darunter auch die Gewinner des Nachwuchsbandwettbewerbs jazzopen playground BW. Opus rechnet mit einem Besucherrekord von rund 44.000 Festivalbesuchern. Bis auf wenige Restkarten bei Jamiroquai sind die Konzerte im Neuen und Alten Schloss …

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German Jazz Trophy 2018 an Rolf und Joachim Kühn

Zum Festivalauftakt des Stuttgarter Festivals jazzopen wird am 12. Juli die German Jazz Trophy an die Brüder Rolf und Joachim Kühn verliehen. Nach der Preisverleihung werden Rolf und Joachim Kühn im Duo zu hören sein. Die Auszeichnung wird seit 2001 jährlich unter dem Motto „A Life for Jazz“ von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung und JazzZeitung.de sowie der Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. verliehen und ist 2018 mit 20.000 Euro dotiert. Seit dem Jahre 2013 wird der Award im Rahmen der jazzopen stuttgart verliehen. Aus der Begründung der Jury: Auch wenn sich die Lebenswege der Brüder zeitweilig trennten, kam es doch immer wieder zu fruchtbaren Begegnungen zwischen Rolf Kühn und seinem 15 Jahre jüngeren Bruder Joachim. In ihren außergewöhnlichen Karrieren spiegelt sich die deutsche und internationale Jazzentwicklung in besonderem Maße wieder. Sowohl den Klarinettisten Rolf als auch den Pianisten Joachim Kühn führte ihre Kunst hinaus aus den engen Grenzen der DDR und beide bezogen sich zeitlebens auf ihre musikalischen Wurzeln in der Bachstadt Leipzig, wo sie ihre ersten musikalischen Gehversuche unternommen hatten. Auf ihren Instrumenten sind Rolf und Joachim Kühn exzellente …

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Abdullah Ibrahim eröffnet das Festival jazzopen in Stuttgart mit über 40 Acts an 10 Tagen auf 6 Bühnen

Vom 7. bis 16. Juli 2017 verwandeln die jazzopen stuttgart die Landeshauptstadt wieder in einen Hotspot für Musikfans und präsentieren an 10 Tagen und auf sechs Bühnen unter dem Motto „be JAZZ be OPEN“ zum 24. Mal Künstler internationaler Klasse – darunter Quincy Jones, Herbie Hancock, Tom Jones, Wayne Shorter, Buddy Guy, Steve Winwood und viele mehr. Auftakt ist erneut die Verleihung der German Jazz Trophy von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg in der SpardaWelt – dieses Jahr an Abdullah Ibrahim (7.7.). Neben der Hauptbühne im Ehrenhof des Neuen Schlosses, der Liederhalle, dem Scala Ludwigsburg, dem Eventcenter SpardaWelt sowie dem Bix Jazzclub, wird 2017 erstmals der Innenhof des Alten Schlosses (openair) zur jazzopen-Bühne. Insgesamt stehen bei der 24. Festival-Ausgabe über 40 Acts auf der Bühne – darunter auch die Gewinner des Nachwuchsbandwettbewerbs jazzopen playground BW. Erneut wird 2017 eine mehrstündige Dokumentation für das SWR Fernsehen produziert. Für einige Konzerte gibt es noch Restkarten, mehrere Konzerte sind schon seit Wochen ausverkauft. Ein Porträt über Abdullah Ibrahim von Ralf Dombrowski lesen Sie in der neuen musikzeitung Mai 2017. Merken Merken

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German Jazz Trophy 2017 geht an Abdullah Ibrahim

Der Pianist und Komponist Abdullah Ibrahim (geb. 9. Oktober 1934 in Kapstadt) wird mit der German Jazz Trophy 2017 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, sowie mit einer Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Herbert Hajek und wird verliehen von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung und JazzZeitung.de sowie der Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. Stuttgart. Aus der Begründung der Jury: „Abdullah Ibrahim zählt zu den wichtigsten Pianisten und Komponisten des Jazz, die nicht aus dem Heimatland des Jazz, den USA, stammen. Tanzmusik und religiöse Hymnen aus den südafrikanischen Townships zählen neben Kompositionen von Duke Ellington zu den wichtigsten Einfl üssen auf die Werke von Abdullah Ibrahim. Sie verleihen seiner Musik ihre Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit. Pianistische Virtuosität mischt sich mit unkonventionellen Soundvorstellungen und vor allem einer rhythmischen Komplexität, die den modernen Jazz der 70er- und 80er-Jahre auf neue Weise mit afrikanischen Einfl üssen konfrontierte. Abdullah Ibrahim wuchs in Kapstadt auf und ging 1962 nach Europa, wo er bald darauf von Duke Ellington im Zürcher Café Africana entdeckt wurde. Dort war er fast zwei Jahre mit seinem Dollar Brand Trio, mit dem …

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Toots Thielemans. Foto: German Jazz Trophy

Vom Hot Club de France in die Sesamstraße – ein Nachruf auf Toots Thielemans

In Brüssel, wo Jean Thielemans am 29. April 1922 geboren wurde, spielte er als Kind zunächst Akkordeon im Café seiner Eltern. In den Jahren 1943 und 44 wechselte er zur Gitarre und spielte die Musik der Platten von Django Reinhardt und Stephane Grappelli nach. Doch sein Lieblingsinstrument blieb sein „Toy“, das Spielzeug: die Mundharmonika. Jetzt starb Thielemans am 22. August im Alter von 94 Jahren in Brüssel. Aus diesem Anlass publiziert www.jazzzeitung.de die Laudatio, die Andreas Kolb anlässlich der Verleihung der German Jazz Trophy an Thielemans im Jahr 2004 verfasst hat. Laudatio zur German Jazz Trophy 2004 Von Andreas Kolb Lieber Toots Thielemans, sehr verehrte Damen und Herren, als ich bei der Vorbereitung dieser kleinen Rede mit Toots Thielemans einen Termin für ein Telefoninterview verabreden wollte, stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, ihn ans Telefon zu kriegen. Denn Toots Thielemans ist ständig auf Reisen: im Oktober zum Beispiel zwischen Stuttgart, Baden-Baden, New York und Seoul. Pro Jahr kommen so etwa 250 Konzerte zusammen – eine beachtliche Zahl. Die German Jazz Trophy, die dieses Jahr zum vierten Mal vergeben wird, erhält Toots …

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Classic-Jazz-Saisonhöhepunkt: das „International Hot Jazz Summit“ in Stuttgart

Seit 15 Jahren veranstaltet die Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. Jazz-Konzerte und Jazzreisen  zwischen Stuttgart, St. Gallen und New Orleans. Ihr Jubiläum begeht die Kulturgesellschaft Musik+Wort  beim Classic-JazzSaisonhöhepunkt des „International Hot Jazz Summit“  am Sonntag, 19. Juni 2016, in der  Stuttgarter Liederhalle Unter dem Motto „from Ragtime to Swing – from New Orleans to New York“ bringen 22 Ausnahmemusiker aus 7 Nationen und 3 Kontinenten eine einmalige Reise durch die Geschichte des Jazz auf die Bühne. Unter anderem zelebriert die Sängerin Monique Thomas aus Philadelphia (USA) gemeinsam mit den Trompetern Malo Mazurie und Colin Dawson mit „A Tribute to Ella & Louis“ eine Hommage an zwei der größten Stars der Jazzgeschichte. Der englische Sänger Denny Ilett jr. wird nach seinem großen Erfolg in Ascona 2015 mit Ausschnitten aus seinem Frank Sinatra-Programm an den großen Entertainer erinnern. Wechselnde musikalische Besetzungen vom Trio bis zur Bigband, eine Drum Battle mit 3 Schlagzeugern, 4-HandPiano-Duette und ein Guitar-Special sorgen für einen außergewöhnlich kurzweiligen Jazzabend mit vielen Höhepunkten und über 3 Stunden Jazzerlebnis der Superlative (Einlass 17.00 Uhr, Beginn 18.00 Uhr). Seit 15 Jahren widmet sich die Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. als Veranstalter …

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PENG-Festival übertraf alle Erwartungen

Text und Fotos von Stefan Pieper. Heraus aus dem Einzelkämpfertum und heraus aus den Nischen – dürfte das Motto gelautet haben, als sieben Absolventinnen der Folkwang-Hochschule das PENG-Kollektiv gegründet haben. Die Anspielung auf ein extrem erfolgreiches Kölner Vorbild in Sachen Kräftebündelung ist dabei nicht zufällig. Denn die Kollektiv-Idee hat viel Ausstrahlung und animiert zur Nachahmung, zum Weiterdenken. Im aktuellen Fall wird nun gleich ein gewichtiges Ruhrgebiets-Pendant zur Musikmetropole Köln gesetzt, und nebenbei mal etwas für die Harmonisierung der doch etwas ungleichen Geschlechter-Verhältnisse in der Musikmacher(-innen)-Zunft getan… Im Kollektiv gebündelt kann Jazz besonders gut Aufmerksamkeit generieren und etwas bewegen. Und dann haben die PENG-Aktivistinnen auch alles richtig gemacht: Ein Festival gleich zu Beginn hat den besten Imagefaktor, weil es ganz viel Aufmerksamkeit bündelt, hierfür haben die sieben Veranstalterinnen viel getan: Danach befragt, was denn im Vorfeld die meiste Zeit in Anspruch genommen habe, lautete die einhellige Antwort: Werbung machen, Flyer und Plakate unters Volk bringen und bloß nicht aufhören damit! Und: an allen Fronten das Gespräch mit potenziellen Sponsoren suchen, Leute empfänglich machen. Die Rechnung ging bestens auf: Die Maschinenhalle in Essen-Altenessen ist – ausverkauft! Eine …

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