Die Finalisten des BMW Welt Jazz Award 2017: Renaud Garcia-Fons und Eva Kruse

Die renommierte Jury des BMW Welt Jazz Award hat sich für folgende Kontrahenten im Finale 2017 entschieden: der Franzose Renaud Garcia-Fons und die aus Deutschland stammende Eva Kruse treten am 6. Mai gegeneinander im Auditorium der BMW Welt an. Das Sieger-Ensemble wird mit einem Preisgeld von 10.000 Euro und einer eigens von BMW Design entworfenen Trophäe ausgezeichnet; der Zweiplatzierte erhält eine Prämie von 5.000 Euro. Die neunte Saison des BMW Welt Jazz Award stand unter dem Thema „Bass erstaunt“ und setzte damit ein eher ungewöhnliches Instrument in den Vordergrund des internationalen Jazzwettbewerbs. Sechs kostenfreie Matineen fanden zwischen Januar und März im Doppelkegel der BMW Welt statt, bei denen auch das Publikum seinen Favoriten wählen konnte. Der Gewinner dieses von Schloss Elmau gestifteten Publikumspreises wird ebenfalls im Finale bekannt gegeben und erhält die exklusive Möglichkeit, beim Jazz Classica Festival 2017 auf Schloss Elmau im Juli dieses Jahres aufzutreten. Werbung Auf den Social-Media-Kanälen der BMW Welt und des BMW Kulturengagements stellen sich die beiden Finalisten-Ensembles in Kürze vor: https://www.facebook.com/bmw.welt/ und https://www.facebook.com/BMW-Group-Culture/ Die Finalisten Renaud Garcia-Fons: Revoir Paris Der Ibero-Franzose Renaud Garcia-Fons ist vielleicht der größte Virtuose unter …

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Bühne frei im Studio 2: Konzert zum „Internationalen Tag des Jazz 2017“ im BR-Funkhaus

Der 30. April ist der „Internationale Tag des Jazz“ – ausgerufen wurde er im November 2011 von der 36. Generalkonferenz der UNESCO. Die Generalsekretärin Irina Bokowa konstatierte damals, Jazz mache das Beste aus der Vielfalt in der Welt, Jazz überwinde Grenzen, bringe Menschen zusammen und spreche eine Sprache der Freiheit, die in allen Kulturen von Bedeutung sei. Auch BR-KLASSIK veranstaltet am 30. April 2017 um 20 Uhr im BR-Funkhaus ein Extrakonzert mit Jazz-Künstlern, die ihre Wurzeln in Albanien, Deutschland, Frankreich, Japan, Moldawien und den USA haben. Es wird live im Radio übertragen und per Video-Livestream im Internet auf www.br-klassik.de UNESCO Botschafter für den interkulturellen Dialog und Schirmherr des „International Jazz Day“ ist der amerikanische Pianist und Komponist Herbie Hancock. In den vergangenen Jahren hat er gemeinsam mit anderen Jazzgrößen Konzerte in Istanbul, Tokio, Paris und im letzten Jahr im Weißen Haus in Washington gefeiert. Musikerinnen und Musiker, Veranstalter, Universitäten und Schulen in aller Welt taten es ihm in den vergangenen Jahren gleich. BR-KLASSIK schließt sich dieser noch jungen Tradition an und holt für dieses Sonderkonzert der Reihe „Bühne frei im Studio 2“ verschiedene Jazz-Bands mit …

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Preisträgerkonzerte: Klaus Doldinger spielte für Moritz Stahl

Bereits im November 2016 war der Komponist und Saxophonist Klaus Doldinger mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet worden. Am Dienstag, den 14. Februar, wurde der Preis  im Festsaal des Alten Rathauses durch Oberbürgermeister Dieter Reiter verliehen. Die Laudatio hielt Günter Rohrbach, für die musikalische Umrahmung sorgten Roberto Di Gioia, Patrick Scales, Ernst Ströer und Klaus Doldinger selbst. Doldinger erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis für „seine langjährige Verbundenheit zur Landeshauptstadt München und sein großartiges Lebenswerk in seiner Gesamtheit“, so die Jury. Mehr unter http://www.muenchen.de/aktuell/2017-02/doldinger-kultureller-ehrenpreis-2017.html Werbung Drei Tage später war der inzwischen 80-jährige Doldinger erneut in München am Saxophon tätig: Beim Preisträgerkonzert für den jungen Saxophonisten Moritz Stahl, der sich den 1. Preis des Kurt Maas Jazz Award 2017, unter 16 Mitbewerbern erspielt hatte. Die im Wettbewerb ermittelten Preisträger traten im Rahmen des Preisträgerkonzerts am Freitag, den 17. Februar 2017, um 20 Uhr im Carl-Orff-Saal im Gasteig öffentlich auf und wurden mit Urkunden ausgezeichnet.  Klaus Doldinger trat als Ehrengast mit dem U.M.P.A. Jazz Orchestra unter der Leitung von Prof. Claus Reichstaller auf und überreichte den ersten Preis. Das Konzert ist auch im Internet als …

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Tizian Jost zum 2. LAG Jazzfestival in Murnau

Nach der Premiere im vergangenen Jahr in Regensburg findet das Landesjazzfestival 2017 in Murnau am Staffelsee statt (23. bis 25. Juni). Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht erneut die Begegnung von regionalen und international renommierten Künstlern. Bei dem von der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern (LAG) gemeinsam mit dem Kulturverein Murnau ausgerichteten Festival treten unter anderem Klaus Doldingers Passport, Wolfgang Lackerschmid & The Brazilian Trio, das Wolfgang Oppenrieder Trio sowie das Landes-Jazz-Ensemble Bayern auf. Für die Jazzzeitung.de sprach Gunther Matejka mit  Tizian Jost, 1. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Jazz in Bayern e.V., über die Idee des Festivals. Werbung Warum ist das Landesjazzfestival für die Jazzszene wichtig? Tizian Jost: Das Landesjazzfestival richtet den Fokus auf die hervorragende Qualität der bayerischen Jazz-Szene in einer bisher nicht statt gefundenen Art. Warum steht in diesem Jahr die bayerische Jazz-Szene im Mittelpunkt? Tizian Jost: Die bayerische Jazz-Szene verdient hier und außerhalb der Grenzen viel mehr Beachtung. Bedingt durch die hohe Qualität der Ausbildung an den drei Musikhochschulen und anderer Institutionen haben wir hier ein beachtliches Niveau. Allerdings muss die praktisch nicht geförderte professionelle Jazz-Szene Bayerns in Konkurrenz mit Jazz-Szenen aus Ländern treten, …

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Konzert Nummer 3 des BMW Welt Jazz Award: Henning Sieverts mit Symmethree

Der Münchner Spitzenbassist und gefragte Sideman Henning Sievert kam mit seinem Trioprojekt „Symmethree“ in die Kulisse des Doppelkegels der BMW Welt München. Mit dabei der Posaunist – und BMW Welt Jazz Award Gewinner 2011 – Nils Wogram sowie der Gitarrist Ronny Graupe.  Thomas J. Krebs hielt das Event mit seiner Kamera fest. Gestern folgte dem superben Trio harte Konkurrenz im Wettstreit um Siegerpokal und Preisgeld: Einer der herausragendsten Bassisten unserer Tage, Renaud Garcia-Fons, gastierte mit seinem brandneuen  Programm „Revoir Paris“ in der BMW Welt. Dazu mehr im Laufe der Woche. Werbung Lesen Sie auch die Kritiken zum BMW Welt Jazz Award von Ssirus W. Pakzad auf www.nmz.de Weitere im Doppelkegel der BMW Welt Matineen sind an folgen Sonntagen im März: 05. März 2017 Linda Oh: Sun Pictures 12. März 2017 Eva Kruse: On the Mo

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Instrumentalist der Stimme: Zum Tod von Al Jarreau

„Der mit sieben Grammys ausgezeichnete Jazz-Sänger Al Jarreau beendet seine Live-Karriere im Alter von 76 Jahren aus gesundheitlichen Gründen.“ So hieß es noch vor drei Tagen von Seiten seines Managements. Er sei mit Erschöpfung in ein Krankenhaus in Los Angeles gebracht worden, bekomme dort hervorragende ärztliche Betreuung und sei langsam auf dem Weg der Besserung, hieß es in einer Mitteilung auf seiner Website, die hoffen ließ. Am Sonntag, 12. Februar, kam die Nachricht. dass Al Jarreau mit 76 Jahren im Kreise von Familie und Freunden gestorben sei. Aus diesem Anlass stellen wir nochmals den Artikel von Bert Noglik zum 65. Geburtstag des großen Jazz-Sängers aus der Jazzzeitung Nr. 3/2006 online: Werbung http://www.jazzzeitung.de/jazz/2005/03/portrait-jarreau.shtml     Merken

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Herausragend: Jeff „Tain“ Watts in der Unterfahrt

Im Publikum befinden sich zahlreichen Schlagzeuger, gestandene, preisgekrönte Musiker, die bereits als Impulsgeber, Dozenten und Vorbilder in der Szene unterwegs sind. Sie stehen da und staunen, denn der Meister ist in der Stadt. Jeff „Tain“ Watts macht zum ersten Mal in seiner drei Jahrzehnte langen Karriere Station in der Unterfahrt und das an sich ist schon eine kleine Sensation. Denn der Drummer aus Pittsburgh, der unter anderem als rhythmisches Zentrum des Branford Marsalis Quartets den amerikanischen Jazz der Neunziger beeinflusst hat, ist selten in derart kleinem Rahmen zu erleben. Darüber hinaus aber sind er und seine beiden Triopartner, der Gitarrist Paul Bollenback und der Bassist Orlando Le Fleming, derart gut gelaunt, dass aus dem Tourneestop in München ein denkwürdiger Abend wird, der mit betörender Selbstverständlichkeit auf den Punkt bringt, was Jazz eigentlich ausmacht. Watts etwa ist ein Souverän der musikalischen Übersicht, dem es gelingt, gestalterisch zwischen dem polyrhythmischen Wahnsinn und dem swingenden Puls die Waage zu halten. Es hat so ziemlich alles präsent, was auf seinem Instrument darstellbar ist, die Rhythmen und Farben, die großen Strukturklammern und kleinen Nuancen, den Witz der Erfahrung und die …

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+++ Helge kommt… nach Oberthulba +++

Bereits zum dritten Mal gibt sich Helge Schneider die Ehre – am Samstag 18. Februar 2017 um 20 Uhr auf der Piano-Bühne in 97723 Oberthulba: Helge Schneider & Pete York  „the art of swing“. Mit dem bekannten Drummer Pete York, ehemals Spencer Davis Group, wird Helge sein creatives Musikexperiment , Hammond und Drums, vorstellen. Der Pianist, Entertainer, Comedian, Komponist, Sänger und Allrounder Helge  wird an der  2-manualigen Hammond B 3 auch den Fußbass spielen und Pete York  gekonnt Helges Improvisationen und sicher wieder verrückte musikalische Ausflüge genial begleiten. Diese Premiere wird gespickt sein mit Helges speziellem Witz und Eigenwilligkeiten. Der Bayerische Rundfunk verlieh ihm jetzt gerade im Januar den Bayerischen Kabarett-Ehrenpreis 2017, welcher ihm im Juli im Lustspielhaus in München überreicht wird. Eine „dadaistische Leichtigkeit“ attestiert der BR dem Westfalen. Er sprenge damit Konventionen. Schneiders „respektlos-groteske “ Antikomik, provoziert, polarisiert und verstört! Werbung Karten unter Telefon: 09736/657  oder www.piano.de, info@piano.de Merken

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CD-Rezension – Katie Cruel: The Roving Jewel

Seit mittlerweile zehn Jahren währt die musikalische Zusammenarbeit der albanischen Sängerin Fjoralba Turku und dem amerikanischen Gitarristen Geoff Goodman. Beide leben seit geraumer Zeit in München, musizieren gemeinsam und sind im stetigen Dialog. Doch wer ist nun eigentlich „Katie Cruel“? De facto ist es ein traditioneller Folksong, der während des amerikanischen Bürgerkriegs von Schottland nach Amerika kam und von einer Frau handelt, deren soziales Verhalten nicht mit gesellschaftlichen Normen konform geht. Das Duo Turku/Goodman hat sich nun nach ihrem ersten, vor drei Jahren auf Tutu erschienen Debut „At the Middle“, diesen Namen gegeben. Musikalisch ist in der Zwischenzeit viel passiert: das Repertoire wurde erweitert, und instrumental haben sich die beiden mit dem Violinisten Max Grosch zusammen getan, der einigen Stücken mit seinem Instrument eine weitere Klangfarbe verleiht. Was passiert nun auf dem Album „Katie Cruel“? Das ist nicht einfach in einem Satz zu beantworten. Für Goodman sind die Songs eine Art „coming home“, für Turku eine zusätzliche Möglichkeit ihrer wunderbaren Stimme feine Nuancen zu entlocken. „Katie Cruel“ umfasst sowohl Bluesroots wie Robert Johnsons „Come On In My Kitchen“ oder Bessie Smiths „Lady Luck Blues“, als …

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Finalisten des 9. Europäischen Nachwuchsjazzpreis Burghausen stehen fest

Fünf   Bands   hat  die   Jury   aus   74   Bewerbungen   für   den   9.  Europäischen   Nachwuchsjazzpreis ausgewählt.   Am  Dienstag,   21.  März   2017  werden  die   jungen  Talente   im  Rahmen   der   48.  Internationalen Jazzwoche Burghausen  (21.  –  26.  März  2017)  im Stadtsaal  ihr  Können  beweisen.  Jede Band hat 20 Minuten  Zeit, danach berät sich die  Jury. Die Gewinner  erwartet ein Preisgeld von 5.000 Euro und die  Ehre am Abend darauf vor der    britischen   Soul-Sängerin    Joss   Stone   in   der    Wackerhalle   vor   großem    Publikum    zu   spielen.   Für   die Zweitplatzierten gibt  es ein  Preisgeld von 3.000  Euro und 1.000 Euro für  den  dritten Platz. Bewerben durften sich nur  Teilnehmer,  die  jünger als  30  Jahre sind.  Die  Jury  besteht  aus: Prof.  Joe  Viera  (Leitung)  und  den  Musik- Journalisten    Roland    Spiegel,    Ralf    Dombrowski    sowie    Reinhard     Köchl.    Jedes   Jury-Mitglied    wählte   im „Blindverfahren“ die Finalisten aus. Und  diese   Nachwuchskünstler  haben es  ins  Finale  geschafft: trio de  lucs  aus  Mannheim,  das  Antoine  Spranger Quartett, das sich ebenfalls in Mannheim gegründet hat, das internationale Filippo Vignato Trio, Fazer  aus München und die Darmstädter Formation TheBassTubation. Werbung Eine  wirklich  witzige  Begebenheit  ist es, dass  sich  im  trio de  lucs  drei …

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