Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1. Und ausnahmsweise auch etwas DLF und DLF Kultur.
Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.
Senderliste:
- ORF – Ö1
- Deutschlandfunk – „Fakten und mehr“
- Deutschlandfunk-Kultur – „Das Feuilleton im Radio“
- ndr Kultur – Hören und genießen
- ndr blue – Meet The Music
- radio bremen – Neugier lohnt sich.
- Radio 3 –
- mdr-kultur – Das Radio.
- WDR3 – Das Kulturradio
- hr2-kultur – Das Kulturradio für Hessen.
- SR2 Kulturradio – … gut zu hören.
- SWR kultur – Kultur neu entdecken
- BR-KLASSIK – Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.
- Bayern 2 – Preisgekröntes Radio für Hörer, die mehr wissen wollen
Internet:
- Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
- Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung
mo – 24.08.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.
19:30:00 +++ Ö1
Roma-Musik aus der Slowakei: Sängerin Júlia Kozáková und Band bei Glatt & Verkehrt 2026
Die slowakische Sängerin Júlia Kozáková hat in Europa als neue, eindringliche Stimme im Kontext traditioneller Roma-Musik Aufmerksamkeit erregt: Im Zuge ihrer Alben „Manuša“ (2022) und „Manuša II“ (2025) interpretiert sie expressive, balladeske Lieder und frönt dann mit ihrer Band immer wieder rasantem Sinti-Swing im Geiste Django Reinhardts.
Am 23. Juli 2026 feierten Júlia Kozáková und ihr aus Géza Jónás (Hackbrett), Zsolt Várady (Gitarre), Viliam Didiáš (Violine), Vojtech „Bélu“ Botoš (Viola) und Ján Rigó (Kontrabass) bestehendes Ensemble ihr Österreich-Debüt beim Festival Glatt & Verkehrt in Krems.
23:03:00 +++ Ö1
Neue Musik in Kriegszeiten – Die zeitgenössische Musikszene der Ukraine
In den vier Jahren nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges hat sich das zeitgenössische Musikleben der Ukraine den widrigen Bedingungen angepasst und sich als wichtiger soziale Ort etabliert. Wir fragen nach, wie unter widrigsten Umständen neue Klänge entstehen – bei Komponierenden und bei Organisator:innen. Gestaltung: Rainer Elstner.
Mo 24.08. 23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: Miles & Gil – Die hr-Bigband ehrt ein Dreamteam
Von Karmen Mikovic. „Miles Ahead“ – ein Meilenstein des Jazz ist 1957 Miles Davis‘ erstes Album mit dem Gil Evans Orchestra. Oboe, Horn und Tuba führen den Jazzklang ins Impressionistische. Mit den Alben „Porgy & Bess“ und „Sketches of Spain“ setzen Trompeter und Arrangeur ihre erfolgreiche Arbeit fort. Unter der Leitung von Miho Hazama spielte die hr-Bigband an Miles Davis‘ 100. Geburtstag alle drei Werke an einem Abend. Und drei der erlesensten Trompeter der aktuellen Szene waren die Solisten: Paolo Fresu, Axel Schlosser und Arve Henriksen.
di – 25.08.2026
00:05 Uhr +++ Deutschlandfunk Kultur
Neue Musik: Das Ende des Normativen – Neo Hülckers subversive Musik-Performances
Von Rilo Chmielorz. Deutschlandfunk Kultur 2021. Musik ist für den performativen Komponisten Neo Hülcker anthropologische Untersuchung in alltäglichen Lebenslagen. Und die sind bei ihm per se queer: Neo hieß früher Nele.
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Xavier Plus.
19:15 Uhr +++ DLF
Feature: Doomscroll – Wie TikTok Jugendliche im Wahlkampf beeinflusst
Von: Diana Köhler und Johanna Tirnthal. Regie: die Autorinnen. Produktion: Deutschlandlandfunk 2026
Warum wählen so viele Erstwähler*innen AfD? In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt könnte die Partei bald erstmals ein Parlament anführen. Was hat TikTok damit zu tun? In einem Experiment begleiten wir zwei Jugendliche beim Scrollen.
Greta und Lena sind 16 und leben in Mecklenburg-Vorpommern. Mitten im Landtagswahlkampf installieren sie TikTok. Einen Monat lang scrollen sie fast täglich durch ihre Feeds und dokumentieren, welche politischen Inhalte ihnen begegnen. Für viele Jugendliche sind soziale Medien die wichtigste Nachrichtenquelle. Zwischen Tiervideos, Beauty-Tipps und Memes tauchen politische Botschaften auf – kuratiert von einem Algorithmus, der täglich mehrere Stunden ihrer Aufmerksamkeit steuert. Wie entscheidet TikTok, was junge Menschen sehen? Und welchen Einfluss hat das auf ihre politische Meinung – und ihr Wahlverhalten? Als Greta und Lena beginnen, rechte Inhalte anzuklicken, verändert sich ihr Feed rasant. Innerhalb weniger Tage geraten sie in eine Informationsspirale, in der politische Positionen immer einseitiger werden. Ihr TikTok-Tagebuch ist ein Deep Dive in die digitale Lebenswelt einer Generation – und ein Blick hinter die Mechanismen, die entscheiden, welche Botschaften Millionen Jugendliche erreichen.
Johanna Tirnthal gestaltet lange Radiodokus und Storytelling-Podcasts für Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, den WDR und den ORF. Gerade koordiniert sie außerdem das Projekt „sternchen.fm – ein Freies Radio für Cottbus und die Lausitz”. Diana Köhler ist Audio- und Radiojournalistin in Wien. Zu hören ist Diana bei FM4 (ORF), Ö1 (ORF) und SWR. Sie gestaltet und schreibt alles, von langen Reportagen und Explainern bis zum kurzen 3-Minüter. Gelegentlich moderiert sie Diskussionssendungen. Sie ist freie Podcasterin und lehrt Podcasting und Storytelling an der FH Wien der WKW sowie in Workshops. 2024 wurde sie als eine der besten 30 unter 30 Journalist*innen Österreichs ausgezeichnet.
Diana Köhler und Johanna Tirnthal sind Mitbegründerinnen des Kollektivs [audiokombinat]. Die beiden erhielten für ihr ORF-Feature “Belastungen am Bauernhof” den Papageno Medienpreis für suizidpräventive Berichterstattung und den Stephan-Rudas-Preis.
21:05 Uhr +++ DLF
Jazz Live: Erweiterte Perspektiven – Die Caris Hermes Group
Rabih Lahoud, Gesang; Leon Hattori, Piano; Caris Hermes, Kontrabass; Jörg Brinkmann, Cello. Aufnahme vom 22. April 2026 beim Jazzfest Bonn. Am Mikrofon: Thomas Loewner
Raus aus der Komfortzone: Für ihr Konzert beim Jazzfest Bonn erhält Caris Hermes eine Wildcard und nutzt ihre Freiheit voll aus.
Für gewöhnlich ist die Kölner Bassistin eher im Straight-Ahead-Jazz zuhause. Doch mit ihrem eigens für das Jazzfest Bonn zusammengestellten Quartett spielt sie Musik, mit der sie sich von einer erfrischend neuen Seite zeigt.. Caris Hermes hat ihre Bandkollegen eingeladen, eigene Stücke für die Premiere beim Jazzfest Bonn zu komponieren. Herausgekommen ist dabei Musik, die so abwechslungsreich und vielfältig ist wie die Zusammensetzung des Quartetts: Rabih Lahoud, Sänger mit libanesischen Wurzeln, steuert orientalische Klänge bei. Cellist Jörg Brinkmann verbindet klassische Spielweisen mit improvisatorischer Freiheit und der deutsch-japanische Pianist Leon Hattori reflektiert seine Identität zwischen den beiden Kulturen.
23:03:00 +++ Ö1
Neue Musik für klassische Gitarre – Aktuelle Alben von Klara Tomljanović und Ondrej Veselý
Zwei aktuelle CD-Veröffentlichungen erinnern an die immense klangliche Bandbreite der Konzertgitarre: „PEOPLE“ heißt das neue Album des slowakischen Gitarristen Ondrej Veselý. Es ist eine sehr persönliche Reise durch die letzten 15 Jahre seines Schaffens, auf der er gemeinsam mit musikalischen Weggefährt:innen stilistische Grenzen durchquert – von Igor Stravinsky bis Salvatore Sciarrino, von Astor Piazolla bis zu slowakischen Wiegenliedern.
An die Grenzen der Spieltechnik tastet sich Klara Tomljan-ović auf ihrer CD-Neuerscheinung heran. „New Guitar Works“ ist eine Sammlung von sechs zeitgenössischen Stücken für Solo-Gitarre, die in engem künstlerischem Austausch mit den beteiligten Komponisten entstanden sind – einige davon kennt Klara Tomljanović seit vielen Jahren: Marton Illes, Vito Zuraj, Stingrimur Rohloff, Nikolaus Brass und Detlef Heusinger.
Das bei NEOS erschienene Album zelebriert die Andersartigkeit der Gitarre und lässt uns als Zuhörende oft angetan verwundert zurück: Ist das wirklich die Klangerzeugung einer einzigen Spielerin? Gestaltung: Gabriel Schett
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: „Faces of Night“ – David Helbock & Julia Hofer in der Saarbrücker Kettenfabrik
Von Gabi Szarvas. Bei Stefan Raab hat sie gespielt, oder auf Tour mit den No Angels, die Cellistin und E-Bassistin Julia Hofer. Seit Anfang dieses Jahres erforscht sie in einem ganz neuen Duo-Projekt mit dem österreichischen Pianisten David Helbock die Gesichter der Nacht, „faces of night“. Mal verträumt und sphärisch, mal ganz irdisch und groovig. Dabei verbinden die beiden gekonnt und virtuos Stücke und Songs aus Klassik, Jazz und Pop – von Schumann bis Prince. Live im kuscheligen Ambiente der Kettenfabrik in Saarbrücken-St. Arnual.
mi – 26.08.2026
00:05 Uhr +++ Deutschlandfunk Kultur
Chormusik: „Wir sind Team Liebe“ – Das Kinderchor-Schulprojekt „6k united!“
Von Elisabeth Hahn. Als „größte Kinderchor-Bühne“ Deutschlands bezeichnet sich das Schulprojekt „6k united!“ und verspricht ein „überwältigendes Konzerterlebnis“. In fast 20 Shows in ganz Deutschland kommen etwa 100.000 Kinder zusammen, rund 6.000 Kinder in jeder Stadt. Proben finden im Laufe des Schuljahrs statt. Gestärkt werden soll dabei nicht nur das Singen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und Selbstvertrauen. 2026 steht das Projekt unter dem Motto „Wir sind Team Liebe“.
14:05:00 +++ Ö1
Robert Schröck, Jul Dillier, Judith Ferstl und Judith Schwarz alias chuffDRONE im Studio 2 des Wiener RadioKulturhauses
chuffDRONE zählt zu den eigenwilligen Formationen der österreichischen Jazz- und Improvisationsszene. Die Band bewegt sich an der Schnittstelle von Komposition und spontaner Erfindung und interessiert sich weniger für Soli über festgelegten Formen als für kollektive Klangräume. Seit der Gründung im Jahr 2012 hat chuffDRONE eine eigene Sprache entwickelt: eine Musik, in der Groove, Experiment, Poesie und kontrollierte Ausbrüche miteinander wetteifern. Die Stücke wirken wie bewegliche Mosaike, deren endgültige Gestalt erst im Moment des Zusammenspiels entsteht. Mit Robert Schröck (Saxofone), Jul Dillier (präpariertes Klavier), Judith Ferstl (Kontrabass) und Judith Schwarz (Schlagzeug).
Im ersten Teil dieser Ö1 Radiosession sprechen Jul Diller und Robert Schröck anhand eigens ausgewählter und mitgebrachter Musik über ihre musikalischen Einflüsse und Inspirationen.
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Alexandra Augustin.
19:30 Uhr +++ Deutschlandfunk Kultur
Zeitfragen. Feature: Zwischen DDR-Alltagkultur und Abriss – Triggerort Garage
Von Alexa Hennings. Sicher gibt es schönere Ecken, aber diese waren unsere: DDR-Garagen sind Schauplatz eines Streits über Identität und den Umgang mit ostdeutschem Erbe.
Für die einen ist sie ostdeutsche Alltagskultur, für die anderen kann sie weg: Die Garage, besonders die mit DDR-Vergangenheit – also nicht die einzelne, zum Eigenheim gehörige, sondern die als Teil eines Garagenkomplexes mit mehreren Zeilen –, ist bis heute Anlass für aufgeladene Debatten. Da geht es um Anerkennung und Identität, um Freiräume und um Räumung.
1971 beschloss die DDR-Regierung, dass die Bürger, so sie sich zusammenschließen und gemeinsam bauen, Garagen errichten dürfen. Hunderttausende eng bemessener Zweckbauten entstanden auf volkseigenem Land. Ein großer Teil musste nach der Wende auf eigene Kosten abgerissen werden, worauf sich Widerstand der Garagengemeinschaften formierte. Und über sie hinaus. Nicht nur Betroffene, sondern auch Künstler und Historikerinnen sehen den Umgang mit den Garagenzeilen als Sinnbild für den Umgang mit dem (baulichen) Erbe der DDR: Garagen als Triggerorte, an denen sich Konflikte bündeln um die Erinnerung an DDR-Alltagskultur, um Werte und Zugehörigkeit..
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin
Von Niklas Wandt. Das wöchentliches Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: In den Sommerwochen gibt es hier bei uns vor allem aktuelle Musik – außergewöhnliche und wichtige Neu-Veröffentlichungen aller Spielarten des Jazz. Von internationalen Stars und weniger bekannten regionalen Acts, von Funk bis Free, von traditionell bis experimentell – Nicht verpassen!

do – 27.08.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Xavier Plus.
20:30 Uhr +++ DLF
Mikrokosmos: Rechtsextreme vor Gericht – Staffel 2: Der Reichsbürger-Prozess
Wer ist hier rechtsextrem? (1/6). Von Marie Schwesinger; Regie: Eva Solloch; Deutschlandfunk 2026. (Folge 2 am 03.09.2026)
Es ist eines der größten Staatsschutz-Verfahren in der Geschichte der BRD und es geht um nichts weniger als den Vorwurf eines geplanten Staatsstreichs: Theaterregisseurin Marie Schwesinger beobachtet den Prozess und fragt sich, wo lauert hier die eigentliche Gefahr?
Wieder einmal sitzt unsere Autorin im Gerichtssaal in Frankfurt am Main. Hier sind die mutmaßlichen Köpfe der Verschwörung angeklagt. Was sind das für Leute?
Aufgeteilt auf drei Oberlandesgerichte in Stuttgart, München und Frankfurt am Main wird seit dem Frühjahr 2024 gegen insgesamt 26 Personen verhandelt, von denen eine inzwischen verstorben ist. Die prominenteste Figur ist Heinrich XIII Prinz Reuß. Immobilienmakler und mutmaßlicher Reichsbürger. Aber ist er auch ein rechtsextremer Terrorist?
Marie Schwesinger (geb. 1988 in Hamburg) ist freie Theaterregisseurin und Autorin in Frankfurt/Main. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Dokumentar- und Recherchetheater. Seit 2020 ist sie Prozessbeobachterin am Oberlandesgericht Frankfurt und forscht künstlerisch zu Rechtsextremismus, wie in „Sturm auf Berlin“ am Berliner Ensemble.
21:05 Uhr +++ DLF
JazzFacts: Kopfhörer – Gast: Vibrafonistin Evi Filippou
Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer. Die quirlige Musikerin im zwanglosen Gesprächs- und Hörformat ohne Drehbuch und Schubladen.
Die griechische, in Berlin lebende Vibrafonistin Evi Filippou wirbelt die deutsche Jazzszene auf, zurzeit als „Improviser in Residence“ in Moers. In die Sendung bringt sie ihre Musikauswahl mit. In „Kopfhörer“ treffen der Pianist und Kompositionsprofessor Florian Ross und der Journalist Odilo Clausnitzer auf wechselnde Gäste, hören gemeinsam Musik und reden darüber. Die Auswahl bestimmt der Gast. Vorab gibt es keine Infos: Ein akustischer Sprung ins Unbekannte. Evi Filippou kam vor 15 Jahren nach Berlin, um klassisches Schlagwerk zu studieren. Heute macht sie vor allem Jazz und improvisierte Musik. Zu ihren vielen festen Projekten zählt ein kammermusikalisches Duo mit Kontrabassist Robert Lucaciu. Sie war aber auch schon Gastsolistin in Großformationen wie der NDR Big Band oder dem Fuchsthone Orchestra. Für ihr Debutalbum „InEvitable“ erhielt Evi Filippou 2023 den Deutschen Jazzpreis.
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: Gnawa-Jazz von Essaouira bis New York
Von Babette Michel. Nicht nur der Pianist Randy Weston wusste um die spirituelle Kraft der Gnawa-Musik, die in Zeremonien von Nachfahren Schwarzer Sklaven in Nordafrika gespielt wird. Begegnungen zwischen Gnawa-Trance und Jazz-Impro sind auch für Musiker wie Omar Sosa, Saha Gnawa oder Majid Bekkas interessant. Hautnah kann man die magische Mischung unter anderem in Essaouira in Marokko beim jährlichen Gnaoua Festival erleben.
fr – 28.08.2026
00:05 Uhr +++ Deutschlandfunk Kultur
Klangkunst: Zangezi – Von Alexander Ponomarev. Nach einem Theaterstück von Velimir Chlebnikov
Übersetzung: Karin Reschke. Regie: Alexander Ponomarev. Mit: Dimitri Pisarenko, Irina Avtuch, Anna Torkiany u.a.; Komposition: Michail Korzin; Sound Design: Andrey Smirnov; Odd and Even Company für Deutschlandradio Berlin 1992. Länge: 24‘55
Parallel zur Gründung der Sowjetunion schrieb der russische Futurist Velimir Chlebnikov sein Hauptwerk: „Zangezi“ ist ein Bühnengedicht über einen Propheten und seine Sprache. 1992 produzierte der Künstler Alexander Ponomarev eine Radiofassung.
In seinem späten Hauptwerk „Zangezi“, 1922 in Moskau geschrieben, verbindet Velimir Chlebnikov seine esoterische Theorie der Zahlen und Kräfteverhältnisse, die den Lauf der Welt bestimmen, mit Motiven aus der Götterdämmerung und dem Evangelium.
Velimir Chlebnikov (1885 – 1922) prägte als experimenteller Lyriker und Theaterautor die russische Dichtung. Er war Mitunterzeichner des in Russland bedeutendsten futuristischen Manifests „Eine Ohrfeige dem öffentlichen Geschmack“. Alexander Ponomarev (1957 – 2025) war ein multidisziplinärer Bildender Künstler. Seine Arbeiten kreisen oft um das Verhältnis von Mensch und Maschine. 2007 vertrat er Russland auf der Biennale in Venedig, 2008 wurde er in den französischen Ordre des Arts et des Lettres aufgenommen. Karin Reschke, 1940 in Krakau geboren, studierte Germanistik in München, arbeitete beim Sender Freies Berlin, an der Freien Universität und schrieb für mehrere Zeitschriften. Veröffentlichte Prosatexte, u.a. „Henriette Vogel“ (1982). Lebt in Berlin.
14:05:00 +++ Ö1
Die legendäre deutsche Band Kraftwerk live im Jahr 2005
Er ist das letzte noch lebende Gründungsmitglied der deutschen Elektronikmusikpioniere Kraftwerk: Am 20. August 2026 hat der in Krefeld geborene Ralf Hütter seinen 80. Geburtstag gefeiert. Die legendäre Band hat einen Großteil ihrer musikalischen Arbeit im Tonstudio absolviert, aber ihre Klangforschungen immer wieder auch vor Publikum präsentiert. Im Jahr 2005 wurde das erste und einzige offizielle Livealbum von Kraftwerk veröffentlicht, 35 Jahre, nachdem die Urbesetzung ihr erstes Konzert auf dem Domplatz in Soest (Nordrhein-Westfalen) während der Allerheiligenkirmes gespielt hatte.
2004 wurden auf einer Welttournee Konzerte in Europa, Amerika und Asien mitgeschnitten und auf dem Album „Minimum-Maximum“ veröffentlicht. Es enthält von „Autobahn“ bis „Tour de France“ alle großen Hits der Band. Auch ohne das damals ebenfalls veröffentlichte, sehr ästhetische Livevideo aus diesen Konzerten entfacht die Musik der „Godfathers of Techno“ eine Magie, der sich Freunde von kühlen elektronischen Sounds nicht entziehen können.
20:05 Uhr +++ DLF
Feature: aaaaaaaaaa – Klingende Monotonie
Von Julian Kämper; Regie: Philippe Brühl; Deutschlandfunk 2023; (Wdh. am 01.09.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)
Ein Feature auf (fast) nur einem Ton. Wer sich darauf einlässt, wird den inneren Reichtum der Einzeltöne hören und die Kunst der Monotonie erleben. Es wird, in einem überraschend positiven Sinne des Wortes, eintönig – vielfältig eintönig!
Ob im Alltag, in den Künsten oder in der technologisierten Umgebung: Gelegentlich hören wir lang anhaltende und gleichbleibende Töne. Und wir reagieren ganz unterschiedlich auf sie. Wenn Sprecherinnen oder Musiker auf einer Tonstufe verharren, kann uns das in den Wahnsinn treiben oder uns einschläfern.
Aber wenn wir uns beim Chorsingen oder Meditieren auf ein „A“ oder „Om“ geeinigt haben, kann das auch Gemeinschaft stiften und in einen Zustand kollektiver Ekstase führen. Und so manche Komponisten haben erkannt, dass die Reduktion auf eine Tonhöhe keineswegs hörbare Langeweile bedeutet, sondern das eintönige Material vielfältige Bewegungen erzeugen kann.
Das Orchester beginnt am Anfang eines Konzerts mit dem Kammerton 432 Hz. So auch diese Sendung.
Julian Kämper, geb. 1989, ist Musikwissenschaftler und Dramaturg im Bereich der zeitgenössischen Musik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sport- und Spielprinzipien in der Musik, alternative Konzertformate sowie interdisziplinäre Kompositionen. Als freier Hörfunkautor schreibt und produziert Kämper Features und Essays.
22:30 Uhr +++ Deutschlandfunk Kultur
Musikfeuilleton: Von kaustischem Zynismus zur witzigen Parodie – Der englische Exzentriker, Maler, Schriftsteller und Komponist Lord Berners
Von Richard Schroetter. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022. Eigentlich sollte der junge Mann aus bester englischer Familie Diplomat werden. Doch nach einer großen Erbschaft wechselte Gerald Tyrwhitt-Wilson seinen Namen und nannte sich von nun an Lord Berners. Er widmete sich neben dem diplomatischen Dienst ganz seinen Hobbys: der Musik, dem Malen und der Schriftstellerei. Als Komponist bildete er sich autodidaktisch weiter. Igor Strawinsky, der ihn in Rom kennenlernte und schätzte, gab Berners Unterricht. Berners schrieb Musik für futuristische Marionettenspiele, für Diaghilews Kompanie „Ballets Russes“ und später auch für den Film. Berners‘ Kompositionsweise, so heißt es in einem Lexikonartikel, sei „manchmal sehr verwickelt, manchmal von verwegenster Simplizität“.
23:03:00 +++ Ö1
Die Kontrapunkte schwingen den Spazierstock – Gottfried Rabl dirigiert das Ensemble Kontrapunkte mit Musik zum flanierenden Beethoven.
Er war ihm Stütze und Bewegungshilfe, ein Gebrauchsgegenstand und zugleich Statussymbol – und hin und wieder wird er ihn wohl auch erhoben und mit ihm gedroht haben: Ein Spazierstock aus dem Besitz Ludwig van Beethovens hat von Mitte April bis Anfang Mai 2026 im Wiener Musikverein einem Festival als Inspirationsobjekt gedient – eines jener faszinierenden Objekte aus der Musiksammlung des Hauses, die ja keineswegs nur Handschriften und Drucke für die Nachwelt erhält.
Von Beethovens Spazierstock hat sich Gottfried Rabl mit dem Ensemble Kontrapunkte jedenfalls zu einem Programm anregen lassen, das in flotter Gangart weite geografische und stilistische Gefilde durchschreitet, wobei beim Flanieren aber auch immer Zeit bleibt, anzuhalten und den Duft der Rosen zu genießen.
„By Footpath and Stile“, der kammermusikalische Liederzyklus über Gedichte von Thomas Hardy, geschaffen vom Engländer Gerald Finzi, verweist auf die Zeit des Ersten Weltkriegs und auf persönliche Tragik. Bariton Thomas Weinhappel ist der Solist.
Die mexikanische Komponistin Tania Rubio führt Beethoven ins Wilde, Ungezügelte der Natur zurück, etwa mit Vogelgesängen, und lässt ihn dadurch gleichsam in die Luft gehen: „Ludwig en el aire“.
Und in „weiter und weiter und weiter …“, benannt nach einer Zeile aus einem seiner verschollenen Jugendgedichte, schichtet Georg Friedrich Haas ständige musikalische Beschleunigungen in zum Teil fünf Schichten übereinander – ein bitteres Echo aus seinen frühen Tagen, da er das schreckliche Gefühl hatte, er könnte den Naziverstrickungen seiner Familie niemals entgehen. Den Widerspruch zwischen ständigen Aufbruchsgesten und schier endloser Perpetuierung kann am Ende nur eine Geste à la Joseph Haydn beenden.
Im „Café Concertino“ des Australiers Carl Vine lässt sich’s bei alledem gut ausruhen: Mit einem großen Braunen vor sich, hört man verschiedene Quintenreihen vorbeiziehen, musikalisch bunt ausgestaltet.
Ein Mitschnitt aus dem Gläsernen Saal des Wiener Musikvereis vom 2. Mai 2026. Gestaltung: Walter Weidringer
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser.
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: Free Jazz mit Humor – Hal Russell 100
Von Henry Altmann. Mit einem Free Jazz-Album auf Platz 5 im People Magazine – Hal Russell machte ernste Musik mit Humor und sie damit populär. In den 1950er-Jahren trommelte er für die Größen Miles Davis, John Coltrane, Duke Ellington und Billie Holiday. Um 1960 war er einer der ersten Free-Spieler: zahllos, aber nicht wahllos waren seine Instrumente und Ausdrucksformen. Der Erfolg kam spät, aber war anhaltend: Der 1992 verstorbene Multi-Instrumentalist legte die Grundlagen für den „Creative Jazz“ und die Free-Szene Chicagos – ein Streifzug durch ein einzigartiges Musikuniversum zu Russells 100. Geburtstag.
sa – 29.08.2026
05:05 Uhr +++ Deutschlandfunk Kultur
Aus den Archiven: an – Die Geschichte einer Gruppe – Teil 4: Kannibalismus
Von Gabriele Meierding. RIAS Berlin 1986
10:05 Uhr +++ DLF
Klassik-Pop-et cetera: Am Mikrofon: der Jazz-Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer
Er macht aus Rhythmus Erzählung und aus Klang Bewegung. Ein Schlagzeuger, der dem Jazz neue Räume öffnet.
Günter Sommer wurde 1943 in Dresden geboren. Aus der DDR heraus entwickelte er sich zu einem prägenden Schlagzeuger des europäischen Jazz. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden widmete er sich vor allem der freien Improvisation und spielte in Bands von Klaus Lenz, von denen er den Spitznamen „Baby“ erhielt – in Anlehnung an den US-amerikanischen Jazz-Schlagzeuger Warren „Baby“ Dodds. Mit der Band Synopsis, später Zentralquartett, wurde Sommer zu einer eigenen Jazz-Marke. Charakteristisch ist ein hochgradig individualisiertes Instrumentarium – alles kann für ihn zum Schlagzeug werden! Sommer entwickelte sein Solo-Konzept „Hörmusik“, arbeitete mit Künstlern wie Peter Brötzmann, Cecil Taylor und Günter Grass und lehrt seit 1995 als Professor in Dresden.
18:20 – 19:00 Uhr +++ SWR KULTUR
Jazz: Me and My Music – Andreas Schaerer
Von Fanny Opitz. Jazz-Gesang, Beatboxen, Sprechkunst und zwischendurch ein herzhafter Jodler: Das ist die Welt des Sängers Andreas Schaerer. Der Schweizer Vokalartist singt vornehmlich in erfundenen Sprachen und stellt sich damit in die Tradition der Avantgardebewegung Dadaismus, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Zürich aus die Welt eroberte. Als innovativer Bandleader erforscht er die Schnittstellen zwischen Sprache, Klang, Rhythmus und Melodie. Am 3. September wird Andreas Schaerer beim mosel musikfestival mit dem JTI Jazz Award ausgezeichnet. (Wiederholung vom 19.7.2025)
22:05:00 +++ Ö1
Neuigkeiten aus der Welt des Jazz
Konzertempfehlungen für die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.
22:05 Uhr +++ DLF
Atelier neuer Musik: Akkorde sind verletzlich – Die schwedische Komponistin Lisa Streich
Von Yvonne Petitpierre. Neben existentiellen Fragen an das Leben suchen ihre Kompositionen nach Verbindungen zwischen Musik, Ausführenden und Publikum.
Die Insel Gotland ist ihr Ort. Hier hat die Komponistin ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt. Inmitten vielgestaltiger Natur findet Lisa Streich, Jahrgang 1985, Raum zur Entwicklung poetischer Klanglandschaften. Ihr Komponieren scheint zunächst weit außerhalb von Gesellschaft und Alltag zu stehen. In den Mittelpunkt rückt sie vielmehr die Komplexität des Augenblicks und des großen Ganzen. Wachsender internationaler Erfolg ist eine Bestätigung dafür. Musik im Konzertsaal versteht Lisa Streich als eine Gegebenheit, die nur sehr partiell der Realität gerecht wird; als Komponistin fühlt sie sich deshalb gefordert, Visionen übergreifender Art zu entwickeln. (Wiederholung vom 16.03.2024)
23:03:30 +++ Ö1
Sängerin Bettina Krenosz im Interview
13 Jahre hat es gedauert, bis die Sängerin Bettina Krenosz ihrem Debütalbum „Double Rainbow“ den zweiten Streich folgen ließ. „Moments“ wurde heuer im April von Cracked Anegg Records veröffentlicht. Der Tonträger enthält neben ausgewählten Perlen aus dem „Great American Songbook“ auch einen Klassiker der Beatles sowie eine Krenosz-Eigenkomposition.
Im Jazznacht-Interview nimmt sie die Hörer und Hörerinnen mit ins Tonstudio und erklärt, was sie zur Auswahl dieser Songs veranlasst und welcher Take es auf den Tonträger geschafft hat (üblicherweise wird jedes Stück mehrmals aufgenommen und anschließend die beste Aufnahme ausgewählt). Und nicht zuletzt wird Bettina Krenosz über die lange Aufnahmepause bezüglich ihrer Soloaktivitäten sprechen.
Auch kürzlich fertiggestellte und noch nicht veröffentlichte Duoaufnahmen der Sängerin mit dem Gitarristen Edi Köhldorfer werden zu hören sein.
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: Jacob Mann – Meister der kurzen Töne
Von Julian Camargo. Die Notenblätter von Jacob Manns Kompositionen für seine Bigband sind voller Staccato-Punkte. Er liebt kurze Töne. Sie verleihen seiner Musik einen Groove, zu dem man sich bewegen und breit grinsen muss – auch Humor ist ihr eingeschrieben. Um 2016 ging er als Student mit seinen ironischen YouTube-Videos „One Minute Jazz Lessons“ viral. Heute ist er 34, zählt zu den prägenden Musikern der Jazz-Szene von Los Angeles und kooperiert mit Künstlern wie Sam Wilkes, Knower, Louis Cole oder Cory Wong. Immer den Schalk im Nacken schreibt Jacob Mann Musik, die innovativ, eigen und sehr unterhaltsam ist.
so – 30.08.2026
00:05:00 +++ Ö1
Erinnerungen an Posaunist Frank Rosolino (1926-1978)
In dieser Stunde steht ein Musiker mit Mittelpunkt, der als einer der virtuosesten Jazzposaunisten seiner Zeit galt: Der Geburtstag des 1978 verstorbenen Frank Rosolino jährte sich am 20. August zum 100. Mal. Der Mann aus Detroit, Michigan, wurde als Solist in der Bigband von Stan Kenton bekannt und arbeitete ab Mitte der 1950er Jahre in Los Angeles als Studiomusiker, spielte aber auch immer wieder mit größeren oder kleineren Besetzungen astreinen Jazz. Zum Beispiel in Radioaufnahmen mit Schlagzeuger Buddy Rich ab August 1956. Diese und andere Einspielungen des unter tragischen Umständen verstorbenen Rosolino werden in der Jazznacht zu hören sein.
01:03:00 +++ Ö1
Klassiker und Fundstücke aus 100 Jahren Jazzgeschichte (Wiederholung)
13:30 Uhr +++ DLF
Zwischentöne: Die Schriftstellerin Jasmin Schreiber im Gespräch mit Paulus Müller
Die Natur spielt eine große Rolle im Leben von Jasmin Schreiber und auch in ihren Bestseller-Romanen. Die studierte Biologin gärtnert für die Artenvielfalt und teilt in Newsletter, Podcasts und auf Social-Media ihre Begeisterung für die Tier- und Pflanzenwelt.
17:10:00 +++ Ö1
Zwischen Sonne, Wolken, Wellen und den Rhythmus der Natur: Musik von Gregor Schor, John Lloyd und Dominique Fils-Aimé
Gregor Schor öffnet das Fenster und wirft einen Blick hinaus auf Schwalbe oder Schmetterling. Das mag banal klingen, doch lassen Sie sich nicht täuschen, verhilft doch gerade Schors 17-köpfige Formation mit dem klingenden Namen „Das Größte Gemeinsame Vielfache“ den beiden zum Fliegen. Erst die Interpretation und Improvisation des Jazzorchesters bringen Schors Komposition zum Klingen und geben ihnen Kraft.
Kraftvoll ist auch das Quartett-Album „Earth Songs“ von Saxophonist John Lloyd aus dem Jahr 2024. Gemeinsam mit John Law am Klavier, Nick Pini am Kontrabass und Alex Goodyear am Schlagzeug legt Lloyd viel Gefühl in die Stücke, die getragen werden von seinem klaren, bestimmten Saxophonton, der immer zu wissen scheint, wohin es geht und die anderen mitnimmt auf die Reise, vorbei an Wellen, Flüssen oder der Wüste. Es ist die Melodie, die Lloyd auf „Earth Songs“ ins Rampenlicht stellen möchte. Sängerin und Komponistin Dominique Fils-Aimé findet ihre Melodien zwischen Sonne, Wolken, Mond, Wellen und dem Rhythmus der Natur: die ausdrucksstarke Stimme der zweifachen JUNO-Preisträgerin changiert dabei zwischen roh und direkt, tänzerisch und träumerischem Klang. Es ist das zweite Album ihrer zweiten Albumtrilogie und setzt sich mit der Natur als Zeichen für Wachstum und Verbindung zwischen den Menschen auseinander. Fast mystisch mutet der Beginn des Albums „My world is the sun“ an und lässt Hörer und Hörerin mit „Sea of Clouds“ dank gelungenem Soundteppich eintauchen in die Klangwelt von Dominique Fils-Aimé.
18:30 Uhr +++ Deutschlandfunk Kultur
Hörspiel: Asternplatz – Von Heinz Oskar Wuttig
Regie: Hanns Korngiebel. Mit: Gerd Martienzen, Paul Edwin Roth, Hilde Volk, Reinhold Bernt, Gustav Bertram, Lucie Höflich, Ellen Isenta, Harry Langewisch, Edith Robbers, Otto Stoeckel, Emil Surmann, Florentine von Tautphoeus, Franz Weber, Kurt Weitkamp. RIAS Berlin 1952. Länge: 62‘52
Geldsorgen, Ehekrise, neuester Klatsch – rund um den Asternplatz leben Menschen ihren Nachkriegsalltag. Der Wiederaufbau läuft. Plötzlich halten alle den Atem an: Eine Bombe liegt im Boden, der Zeitzünder tickt. Hörspielklassiker aus den 1950ern. Anschließend:
Heinz Oskar Wuttig im Gespräch. Von Schanett Riller. DeutschlandRadio Berlin 2003
23:03:00 +++ Ö1
Zeit-Ton Magazin – Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen
Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und spannende Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Rainer Elstner
