Breaking News +++ KUG Jazz Night in Graz +++ Martin Schmitt in Oberthulba +++ XJAZZ Festival in Berlin

KUG Jazz Night – 50 Jahre Institut Jazz mit Sheila Jordan Sein 50-jähriges Jubiläum begeht das Institut Jazz der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz mit mehr als einem Dutzend prominent besetzter Konzertereignisse im In- und Ausland. In diesem Rahmen werden auch mehrere Künstler/-innen zu erleben sein, die für Graz prägend waren: So etwa bei den KUG Jazz Nights am 6. und 7. Mai, an denen Sheila Jordan (voc) im György-Ligeti-Saal auftritt. Begleitet wird sie vom langjährigen Institusvorstand Karlheinz Miklin (sax) und dessen Quartett. Miklin verabschiedet sich mit diesem Konzert als KUG-Lehrender. Weitere Informationen zur KUG Jazz Night finden sie hier.   Martin Schmitt präsentiert sein neuestes Programm „von Kopf bis Blues“ auf der Piano-Bühne in Oberthulba Schon dreimal begeisterte der Münchner mit seiner Klavierspielkunst, seinem Gesang und einer bemerkenswerten Moderation die ausverkaufte Piano-Bühne. Diesmal hat er sein neuestes Programm „von Kopf bis Blues“ im Gepäck, welches er erst kürzlich im Münchner Gärtnerplatz-Theater mit großem Erfolg vorstellte. Nach seinem Mundart-Programm „Aufbassn!“ präsentiert Martin Schmitt am 8. Mai (20.00 Uhr) erneut eine gelungene Mischung aus eigenen bayrischen Songs, Blues, Boogie Woogie und Gedichten als lyrisches …

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Der EJN Award 2015 geht an das moers festival in Deutschland

Das Europe Jazz Network gab heute offiziell das moers festival in Deutschland als den Gewinner des EJN Award for Adventurous Programming 2015 bekannt. EJN, der europaweite Verbund aus Produzenten, Veranstaltern und unterstützenden Organisationen im Bereich der kreativen Musik, des zeitgenössischen Jazz und der Improvisierten Musik, zeichnet jedes Jahr einen europäischen Veranstalter aus, dem es gelingt, beispielhaft für die Ziele des EJN ein aktuelles, mit Weitblick und Können gestaltetes und für das Publikum faszinierendes Musikprogramm anzubieten. Der EJN Award 2015 wurde einstimmig von einer unabhängigen Jury aus Fachleuten und EJN Mitgliedern an das moers festival für seine „programmatische Zielsetzung, sich immer wieder der Erneuerung und dem Experiment zu widmen und sich gleichzeitig seiner großen Geschichte treu zu bleiben“ vergeben. Das 1972 gegründete Festival zählt zu einem der ältesten und immer noch lebendigsten für Jazz und Improvisierte Musik in Europa. „Es ist eine große Ehre für uns den EJN Award zu bekommen, die größte Anerkennung, die ein europäisches Musikfestival erlangen kann.“ So der künstlerische Leiter des moers festival, Reiner Michalke. Weitere Informationen rund um das vom 22. bis 25. Mai stattfindende moers festival 2015 finden sie unter: …

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+++ Breaking News +++ Die hr-Bigband im Februar +++ 13. Weidener Jazzseminar +++ Neuer Studiengang für Jazz-Talente +++

Zusammen mit seiner Band monoPunk und dem Bläserturbo der hr-Bigband streift Max Mutzke am 05. und 06. Februar durch die Perlen seines Repertoires. Seit Max Mutzke sich auf seinem Album „Durch Einander“ mit Musikern wie Wolfgang Haffner, Roberto DiGioia und Nils Landgren zusammentat, ist klar, dass der Horizont des erfolgreichen Sängers nicht bei Pop und Soul endet. Immer daran interessiert, die Grenzen seiner markant kehligen Stimme auszureizen und zu eigenständigen, frischen Lesarten zu finden, hat sich Max Mutzke längst als wagemutiger und glaubwürdiger Interpret nicht nur seiner eigenen Songs erwiesen. Eigens für diese Konzerte werden Titel seines Ende 2014 erscheinenden neuen Albums mit dem Bläserturbo versehen. Die Kosten belaufen sich auf 24 Euro pro Karte. Ort: hr-Sendesaal. In dem szenischen Konzert „Toto und die Zaubermelodie“ am 21. Und 22. Februar, speziell für Kinder im Grundschulalter, sucht Melodian, der Kaiser von Melodien, einen passenden Bräutigam für seine Tochter, Prinzessin Melody. Wer die schönste Melodie komponiert, soll Bräutigam und künftiger Herrscher von Melodien werden. Toto, ein einfacher Musikant, will es mit seiner Zaubermelodie versuchen. Er reist durch China, Spanien, Amerika, Afrika und einen Klangwald und sammelt dabei …

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»Sound of Heimat« – Die 38. Leipziger Jazztage beginnen

Die diesjährigen Leipziger Jazztage, die am 11. September beginnen, stehen unter dem Motto „Sound of Heimat“. Namhafte interkulturelle Projekte mit mehr als 120 Musikern und Musikerinnen aus 11 Ländern stehen auf dem Programm. Warum „Sound of Heimat“? Der Leipziger Jazzclub als Veranstalter der 38. Leipziger Jazztage schreibt folgendes dazu: „Was bedeutet Globalisierung für unsere kulturelle Identität, für unsere Wertegemeinschaft, für unser Verständnis von Heimat? Die 38. Leipziger Jazztage suchen Antworten im zeitgenössischen Jazz, also der Kunstform, die per se transkulturell ist: Bereits die Anfänge des Jazz in New Orleans lagen in einem Ort der internationalen und multikulturellen Begegnung. In unserer globalisierten Welt kommen heute aber mehr denn je Musiker und Musikerinnen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammen und prägen die internationale Jazzszene. Mit einer eigenen Sprache haben die verschiedenen Kulturen eine neue Qualität in den Jazz gebracht. Improvisierte Musik zwischen den Kulturen ist heute selbstverständlicher Bestandteil der Wirklichkeit. Jazz ist Weltmusik! Hier treten Menschen in Dialog, teilen und verhandeln. Gegenseitiger Respekt, Anerkennung und Neugierde bestimmen die aktuelle Szene. Mit ihrer stilistischen Offenheit fördern Jazzmusiker und -musikerinnen dadurch Toleranz, Pluralität, Vermischung und Flexibilität. Dadurch vermittelt uns die Musik auch …

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Vadim Neselovsky (p) und Arkady Shilkloper (Horn). Foto: Hans Kumpf

Harmonie zwischen einem Russen und einem Ukrainer

Ende Juni nahm der Hornist Arkady Shilkloper (geboren 1956 in Moskau) mit dem Pianisten Vadim Neselovskyi (geboren 1977 in Odessa) in Ludwigsburg die erste gemeinsame CD auf. Das Eigenlabel der dortigen Bauer Studios wird die mit „Krai“ (Land) betitelte Scheibe Anfang Oktober auf den Markt bringen. Hans Kumpf sprach am 25. Juni mit den aus Russland und der Ukraine stammenden Musikern. Hans Kumpf: Arkady, 1980 habe ich Dich erstmals gehört, als Du im Orchestergraben vom Moskauer Bolschoi-Theater in der Oper „Boris Godunow” von Modest Mussorgski mit Deinem Waldhorn gespielt hast. Gesehen und gesprochen habe ich Dich dann Mitte der 80er Jahre bei der Jazz Jamboree in Warschau. Mittlerweile trafen wir uns bei vielen Festivals – und Du bist sogar nach Deutschland umgezogen. Wann? Arkady Shilkloper: 2003. Zunächst war ich in Wuppertal, seit November 2011 wohne ich in Berlin. Hans Kumpf: Wie oft bist Du noch in Russland? Arkady Shilkloper: Sehr oft! In den letzten beiden Jahren habe ich mehr Konzerte in Russland gehabt. Nicht nur In Moskau, sondern auch in Jekaterinburg, Irkutsk, Ufa, Omsk Nicht nur Jazz, sondern auch mit Kammerorchester. Aber ich hoffe mit …

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In einem Meer von Schwingungen – Jens Düppe und seine ungewöhnlichen Kommunikationskonzerte

Von Dietrich Schlegel · Waren Sie schon einmal in einem „Geräusch-Café“? Und haben dort gar ein Konzert gehört? Wohl kaum, wenn Sie nicht gerade am 2. oder 3. April in einer Kölner Galerie weilten, um –ja, um einfach nur Geräuschen zuzuhören, die aus einigen kleinen Lautsprechern in einen spärlich möblierten Raum rieselten. Zwar gab es Kaffee und Kuchen, aber sonst lagen nur Zeitungen und Zeitschriften mit exotischen Schriftzeichen herum. Die eher leisen Geräusche wurden nebenan von zwei Perkussionisten mittels angezündeter Streichhölzer, sich in Wasser auflösenden Vitamintabletten, zerrissenem Papier, in einer Schale kullernden Erbsen, raschelnden Plastiktüten oder auch schepperndem Besteck und Geschirr erzeugt. Dazwischen Geknister und Geknaster. Alle halbe Stunde ertönte eine menschliche Stimme, die des Luxemburger Wahl-Kölners Guy Helminger, der live aus dem Nebenraum eigene Gedichte rezitierte. Auf eine solche Idee kann nur der Kölner Schlagzeuger und Perkussionist Jens Düppe kommen, einer der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik hierzulande (siehe JazzZeitung 2/2012). Seine Reihe „Kommunikation 9“ läuft nun schon im fünften Jahr, eine Performance ungewöhnlicher als die andere, wenn es auch nicht immer neun im Jahr werden, wie ursprünglich vorgesehen. Ehe wir uns anderen Beispielen …

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Trio Schmetterling – „Hört euch die Musik einfach an“

Wo andere von der Musikhochschule kommen und eifrig demonstrieren, was sie studiert haben, da haben sich Bassist Alexander Binder, Gitarrist/Keyboarder Keisuke Matsuno und Schlagzeuger Jan Roth schon lange auf denkbar entspannteste Weise freigespielt. Sie wohnen in New York, Berlin und Erfurt und pendeln zwischen ihren eigenen Projekten. Dazu gehören deutsche Indiebands, Pop, Elektronik und auch die improvisierte Musik. „Hört euch die Musik einfach an!“ fordern sie jetzt, wo sie ihr zweites Album – erstmalig auf dem Berliner Traumton-Label vorlegen. Und dies lässt eintauchen in chromatische Herbststimmungen und minimalistische Soundfrickeleien mit 80er-Jahre-Synthiepop-Klangfarben, die stilecht aus einem Roland „Juno 60“-Synthesizer kommen. Verquere Rhythmen poltern, verspielte Melodien streicheln die Seele, aberwitzige Gitarrenimprovisationen türmen sich himmelhoch – und all das passiert nicht eitel um seiner selbst willen, sondern ist erstaunlich leicht miteinander verwoben. Aus Klangfarben werden Bilderfolgen, und es entsteht der Soundtrack für kürzer werdende Tage in dieser Jahreszeit. Dass ein Album so funktioniert, muss man erst mal hinbekommen! „Trio Schmetterling spielen Jazz in klassischer Instrumentierung, abseits von klassischen Strukturen. Das ist dann auch kein jazz mehr, das ist Popmusik ohne Pop, das ist progressiver Rock ohne Rock, das …

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