News: +++Mulo Francel & Nicole Heartseeker im Stream-Konzert+++Wo steht ein Klavier für Claus Raible?+++

+++Mulo Francel & Nicole Heartseeker im Stream-Konzert+++ Mulo Francel & Nicole Heartseeker streamen am 28.2. ein Konzert. Um 18:00 Uhr ist die Premiere. Einen ersten kurzen Ausschnitt aus den Video-Aufnahmen präsenteirt die Jazzzeitung unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=KxqOtPc96P4 Mulo und Nicole spielen im Lokschuppen Rosenheim in der Corona-bedingt geschlossenen Ausstellung „Saurier der Meere“. Auch auf dem Album der beiden, „Forever Young“, wird dem Alten etwas Neues gegenübergestellt – Werke alter Meister der Klassik bilden die Grundlage, Francel und Heartseeker setzen dem Improvisationen und jazzige Farben gegenüber. Beitragsbild Mulo Francel & Nicole Heartseeker: WildCat +++Wo steht ein Klavier für Claus Raible?+++ In Zeiten von Corona muss man auch mal andere Wege gehen. Warum nicht mal eine Bookinganfrage als Pressemailing „tarnen“? Das dachte sich wohl auch Peter Guschelbauer von der Agentur Sounddesign Austria und schrieb uns: Claus Raible möchte gerne mit seinem Trio spielen, was das Zeug hält. Da natürlich jeder Veranstalter einen großen Rückstau an Künstlern hat, die die verschobenen Konzerte nachholen möchten, das aber vor allem bei amerikanischen Künstlern nicht so leicht ist, da eine abgesagte/verschobene Tour nicht so ohne weiteres 1:1 nachzuholen ist, müsste es …

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Achtsam scheitern mit Christin Henkel im TELEMILLA STREAM

Der TELEMILLA STREAM ist der Corona-Sender des Münchener  MILLA-Clubs.  Am 5. Februar 2021 um 20.00 Uhr präsentiert dort Christin Henkel vor laufender Kamera  Lieder und Geschichten aus ihrem neuesten Programm und Buch. Um was geht es bei dieser crossmusikalischen Lesung bzw. Henkels klavierkabarettistischem Chansonabend? Achtsamkeits-Meditation? Golden Milk? Waldbaden? Eigentlich sind Christin Henkel ja Großstadttrubel und ein leichter Damenschwips lieber, aber irgendetwas scheint dran zu sein am schönen, neuen #greenlifestyle. „Achtsam scheitern – Wie ich die Erde retten und dabei gut duften wollte“ heißt ihr neues Buch, in dem sie die urbane Esoteriker-Elite auf charmante Art und Weise einmal so richtig durch den Kurkuma-Latte zieht. Gemeinsam mit Demeter-Denis, Tantra-Torben und der kleinen Montessori-Mathilda macht sie sich auf in die schöne neue Ökowelt. Ein achtsamer Selbstversuch mit Pleiten, Pannen und der Erleuchtung. Die Henkel plant: „Die Erde rettet sich am besten frisch geduscht und einer ordentlichen Portion Heiterkeit“ – wer hier lustvollsten Sarkasmus vermutet, kann nicht falsch liegen. Karten können bis spätestens 19h am Veranstaltungsabend gekauft werden TELEMILLA STREAM Tickets gibt es unter www.milla-club.de zum Preis von ab € 8,70 **An Streaming-Abenden ist Telefon in der Milla …

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Die Entscheidung ist gefallen: Komponistin und Pianistin Shuteen Erdenebaatar gewinnt 1. Preis des Kurt Maas Jazz Award 2021

Livestream auf Youtube: https://youtu.be/SxzMhVn4Dec heute, am 22. Januar 2021: Preisträgerkonzert mit Verleihung des »Berklee Master of Global Jazz Award« an Dusko Goykovich Im Finale des Kurt Maas Jazz Award 2021, das am Mittwoch, den 20. Januar 2021 im Kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteigs stattfand, konnte sich die Komponistin und Pianistin Shuteen Erdenebaatar gegen vier Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchsetzen und gewann den 1. Preis. Damit reist sie zu einem Sommerkurs ans Berklee College of Music in Boston, Massachusetts, einem Kooperationspartner des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM). Shuteen Erdenebaatar studiert Jazz-Komposition bei Prof. Christian Elsässer und Jazz-Klavier bei Prof. Dr. Andreas Kissenbeck. Der 2. Preis – ein Auftritt im Night Club des Hotels Bayerischer Hof in München – ging an den Munguntovch Tsolmonbayar (Kontrabass, Klasse Martin Zenker), den 3. Preis – die Finanzierung eines Kurses an einer internationalen Jazz-Akademie – gewann Sängerin Alma Naidu (Klasse Sanni Orasmaa / Anne Czichowsky). Insgesamt hatten sich 17 Kandidatinnen und Kandidaten um den Kurt Maas Jazz Award 2021 beworben, der ausschließlich Studierenden des Jazz Instituts der HMTM offen steht. Im Finale spielten neben den Preisträger*innen noch …

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„Munich’s Finest“ – Jazz Organ Summit: Zwei Tage Festival im Jazzclub Unterfahrt

Die von Laurens Hammond in den 1930er Jahren erfundene Hammondorgel erfreute sich in den 1960er und 1970er Jahren der wohl größten Popularität, gerade im Jazz. Der Hammondklassiker, das Modell B-3 in Verbindung mit einem Leslie-Lautsprechersystem, ist klanglich bis heute einzigartig unverwechselbar und hat sich nach wie vor im Jazz, aber auch in der Blues-, Soul- und Popmusik etabliert. Man mag es kaum für möglich halten, aber München hat sich im Laufe der Jahre als heimliche Hammond-Orgel Hauptstadt gemausert. Auf Betreiben des SZ-Musikjournalisten Oliver Hochkeppel sollte das erste „Munich’s Finest“ – Jazz Organ Summit bereits diesem Sommer, als Teil des Eulenspiegel Flying Circus-Programms, Open Air über die Bühne gehen, musste dann aber leider wetterbegingt abgesagt werden. So gut so schlecht. Aber Rettung nahte: Michael Stückl von der Unterfahrt war sofort bereit das Festival im Club stattfinden zu lassen, allerdings auf zwei Abende verteilt, leider coronabedingt ohne Publikum. So fanden sich letzte Woche am Donnerstag und Freitag vier Münchner Hammond-Jazz-Masterminds im Jazzclub ein und brachten dort nicht nur die Drähte in den Orgeln, sondern vor allem die Tasten zum Glühen. In gewohnter Weise wurde das Festival online …

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New York – München: Das Progressive Chamber Music Festival 2020 als Stream

Als internationaler Brückenbauer zwischen zwei Avantgarde-Szenen präsentierte sich das Jazzfest Berlin in diesen Tagen (6.-8.11.2020). Berlin – New York war ein zweitägiger Konzertmarathon mit zwölf Projekten in sechs transatlantischen Tandems: je ein Set als Livestream aus der Betonhalle des Silent Green in Berlin und ein Set als Livestream aus dem Roulette in New York. Mehr dazu auch in der Jazzzeitung unter: https://www.jazzzeitung.de/cms/2020/10/jazzfest-berlin-2020/ Progressive Chamber Music Festival 2020 Das transatlantische Projekt aus der Hauptstadt hat gewissermaßen einen Vorläufer im Süden der Republik, im Münchener Milla Club. Seit fünf Jahren gibt es jeweils in den Monaten Oktober und November das Progressive Chamber Music Festival in New York, seit drei Jahren in Korrespondenz mit einem Ableger im Münchner Milla Club. Coronabedingt wird 2020 nur gestreamt – vom 11. November 2020 an ist das digitale Konzert online.   Initiatoren dieses genreübergreifende Festivals sind die Musiker des Sirius Quartets um den Geiger und Professor an der Münchener Musikhochschule, Gregor Hübner. Während man vom Jazzfest Berlin aus Brücken in andere Musikgenres schlägt, geht man beim Progressive Chamber Music Festival den umgekehrten Weg: Von der Kammermusik und Gegenwartsmusik hin zur improvisierten Musik. …

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Transatlantisches Miteinander beim Jazzfest: Berlin und New York rückten online ganz dicht zusammen

Nach jedem Konzert entsteht ein kurzer Moment der Leere, bei dem auch die Musikerinnen und Musiker etwas verunsichert wirken. Denn dort, wo sich nach intensivem Miterleben schließlich der Applaus entlädt ist – erst mal nichts! Auch dieser Eindruck blieb hängen nach vier virtuellen Jazzfest-Berlin-Tagen, wo – wie überall sonst auch zurzeit- das Publikum draußen bleiben muss. Trotzdem wurde nach Kräften und mit Erfolg demonstriert, wie auch in schwierigen Zeiten ein Festival zum Vorzeigeprojekt wird. Schon vor Verlegung des gesamten Jazzfests Berlin 2020 in den virtuellen Raum stand dafür eine gute Infrastruktur bereit. Sämtliche ARD-Sendeanstalten hatten online-Übertragungen und zugespielte Beiträge aus den Funkhaus-Studios von München und Köln zugesagt. Als dann der Lockdown 2.0 das Unvermeidliche eintreten ließ, verhalf die völlige physische Ortsgebundenheit vor allem den Kulturmetropolen New York und Berlin zu gemeinsamer Augenhöhe. Wo sich Gesellschaften zu spalten drohen, baut Jazz mit all seinen Randzonen die Schranken zwischen Kulturen, Nationen, und Stilistiken immer weiter ab – die zeitgleichen Tandemkonzerte zwischen Berlin und New York demonstrierten dieses Zusammenrücken vorbildhaft Weise. Fazit: Diesseits und jenseits des Atlantiks ist eine unbändige Lust vorhanden, beständig neue musikalische Welten zu erschaffen. …

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+++News:+++Nicole Johänntgens Saxophone Workbook ist da+++Jazzkonzerte in Leer+++Jazzclub in Ladenburg vor dem Aus+++

Saxophone Workbook Volume 1 Die Saxophonistin Nicole Johänntgen hat heute ihr erstes Saxophone Workbook veröffentlicht. Darin befinden sich 39 neue, eigens von ihr komponierte Songs inklusive mp3-Dateien zum Mitspielen. Die musikalischen Genres der Songs bewegen sich zwischen Klassik, Jazz, Pop und Tango. Diese abwechslungsreiche Mischung ist für Anfänger und Fortgeschrittene und nebst für Saxophon auch für alle anderen Eb-, Bb- und C-Instrumente geeignet. Weitere Informationen sowie eine Titelliste sind hier zu finden. Titelfoto Nicole Johänntgen: JTI International Germany Jazz in Leer – Live im Speicher Am 17. September  um 19.30 und 21 Uhr spielt das Trio I am Three im Kulturspeicher in Leer. Von Silke Eberhard (Altsaxophon), Nikolaus Neuser (Trompete) und Christian Marien (Schlagzeug) ist hier Musik von Charles Mingus zu hören. Am 2. Oktober geht es dort mit dem Duo von Julie Sassoon (Tasten) und Willi Kellers (Schlagwerk) weiter. Diese bringen Einflüsse aus Afrika mit Schlagzeugrhythmen aus Bartoks oder Strawinskys Klangsphären überein. Tickets für diese beiden Konzerte gibt es unter info@vhs-leer.de   Jazzclub Leicht & Seelig vor dem Aus Die lang bestehende Konzertreihe Philleicht Jazz?!  sollte ursprünglich am 5. September ihre neue Spielzeit beginnen. …

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Neues aus der Kölner Subway Kitchen

Von Dietrich Schlegel. In einem eher finsteren Teil der Aachener Straße in Köln geht es im Haus Nr. 82 eine steile Treppe hinunter in den mehr als fünfzig Jahre bestehenden Club „Subway“, einst neben Disco-Betrieb auch ein viel frequentierter Jazz-Hotspot mit legendären Konzerten deutscher und internationaler Bands und Stars. Lange Jahre war in den eher engen Kellerräumen kein Jazz mehr zu hören – bis 2013 eine Gruppe von befreundeten Jazzmusikern auf der Suche nach einer geeigneten Spielstätte für zeitgenössischen Big Band Jazz die absolut schalldichten Gemäuer entdeckten. Seitdem präsentiert dort das Subway Jazz Orchestra SJO/CGN jeden zweiten Mittwoch im Monat „handgemachte Big Band Musik“. Die Band versteht sich als Musikerkollektiv, dessen Mitglieder sich aus gemeinsamen Jahren im Bundesjazzorchester, der Kölner Musikhochschule oder diversen Bands kennen. Mittlerweile sind alle in der höchst lebendigen Kölner Jazzszene zu Hause. Wenn auch immer wieder interessante Gäste aus der nationalen und internationalen Szene mit oder vor der Band auftreten, so werden die Konzerte als Projekte doch vorwiegend von Komponisten und Arrangeuren aus den eigenen Reihen gestaltet. Produktive Szene Die Kreativität der Subway Jazzer erschöpft sich natürlich nicht in der Arbeit …

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Geisterkonzerte, Streams und eine Hommage

Immer mehr Künstler versuchen sich daran, online Inhalte für ihre Community und Fans zu veröffentlichen. Die Redaktion hat deshalb wieder einige neue Angebote und interessante Möglichkeiten zusammengestellt. Thomas Siffling & Band – Flow Der deutsche Trompeter und Komponist hat nun die Live-Übertragung eines Konzerts aus der Wollfarbik in Schwetzingen auf YouTube frei zur Verfügung gestellt. In diesem eine Stunde langen Video/Stream-Mitschnitt präsentiert Siffling zusammen mit seiner Band Flow klassischen Groove-Jazz, ganz in Tradition des Fusion-Mitbegründer Miles Davis. Die Wollfabrik hat auf ihrem YouTube Kanal noch weiter Live-Streams hochgeladen. Link zum Konzert: https://youtu.be/yZVO8apvWqs Mr. M’s Jazz Club – Ein Geisterkonzert Am 13. März war eigentlich im Kurhaus Baden-Baden der zweite Festivalabend von dreien geplan. Nur das erste Konzert konnte planmäßig stattfinden. Sänger und Entertainer Marc Marshall, die Mr. M’s All Stars Band und weiter Special Guests standen dennoch ohne Publikum am 13.März auf der Bühne. Sie streamten das Konzert einfach vor 4000 Menschen. Das Konzert ist auf dem YouTube Kanal von Baden-Baden Events verfügbar: Link https://youtu.be/Dqo_QLVEtFI  Gilad Atzmon – Homage to Britain der britische Jazzsaxophonist mit israelischen Wurzeln veröffentlichte auf seinem YouTube Kanal eine selbst aufgenommene …

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Die Wüste lebt – Das Bahrain Jazz Fest

Selbst in Bahrain gibt es jetzt ein Jazzfestival. Expansion ist Programm Die Liste der Länder, die auf der – wegen COVID-19 auf 29. April bis 2.Mai 2021 verschobenen – Messe Jazzahead in Bremen vertreten gewesen wären, ist auf der Jazzahead-Homepage alphabetisch sortiert. 23 Nationen sind es inzwischen, was – ebenso wie Kanada als Gastland – die wachsende internationale Bedeutung der deutschen Jazz-Fachmesse unterstreicht, zumal andere Szene-Meetings wie auf der MIDEM weggebrochen sind. An erster Stelle taucht ein Land auf, an das man beim Stichwort Jazz wohl bisher kaum gedacht hat: Bahrain. Auch das Königtum in der Golfregion hat nämlich seit drei Jahren sein Jazzfestival. Und nicht nur das, das Bahrain Jazz Fest ist in dieser kurzen Zeit schon zum „größten nationalen Musik-Festival und authentischsten Jazz-Festival der Region“ geworden, wie die Veranstalter stolz auf der Homepage verkünden. Dass dieses Ereignis natürlich nicht aus dem eigenen Kulturleben erwachsen, ja vielleicht generell weniger einem kulturellen als vielmehr einem touristischen Ansatz zu verdanken ist, macht schon das Gründer-Triumvirat klar: Der künstlerische Direktor Michael Goodger ist ein amerikanischer Ex-Pat, der im Hauptberuf als Wein-Manager beim bahrainischen Lebensmittel-Vertriebs-Konzern BMMI arbeitet; der …

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