Bunt und kühl – Big Band Jazz trifft Slam Poetry (CD Release)

Schon die Idee, ein Poetry-Slam-Buch zu veröffentlichen, das mit drei Autoren weder eine klassische Anthologie noch ein Solo-Projekt darstellen würde, war im Frühjahr 2012 visionär. Dass sich drei junge und extrem unterschiedliche Autoren zusammenfinden, um gemeinsam ein Buch zu schreiben, welches nicht als Ulknummer daher kommt, gab es davor nicht. Der Poetry Slammer Sebastian 23 bezeichnete jeden der Texte als eine „Abschussrampe für Gedankenflüge“, ‚bunt und kühl’ wurde zum meist verkauften Poetry-Slam-Buch des Jahres. Beinahe folgerichtig räumten die beteiligten Autoren in der Saison 2012/2013 sämtliche Preise ab. Unter anderem gewann David Friedrich die Hamburger Stadtmeisterschaften, alle Autoren qualifizierten sich für die deutschsprachigen Meisterschaften 2013. Spektakuläre Züge bekam das Projekt allerdings als Christian Sommerer und Thomas Spitzer beschlossen, neun der Texte von Kompositionsstudenten der Kunsthochschule Graz vertonen zu lassen und mit dem Uni Jazz Orchester aufzuführen. Dabei sollten die einzelnen Poetry Slammer wie Solisten behandelt werden.  Den Komponisten ließen sie freien Lauf, insbesondere bei der Verwendung neuer musikalischer Elemente aus den Bereichen Dubstep, HipHop und Swing. Die Süddeutsche Zeitung sprach von einem „Mammutprojekt“, die Premieren-Shows waren ausverkauft. Die Mittelbayerische Zeitung bezeichnete es als eine „gelungene Mischung“, …

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!!Hauptsache Gute Musik!!

Als ich den Anruf bekam, für die „Jazzzeitung” schreiben bzw. bloggen zu dürfen, war ich erst verwundert, habe mich aber dann sehr gefreut darüber. 
Nicht weil ich nichts zu erzählen hab, ganz im Gegenteil. Bei manch grammatikalischen Formulierungen meinerseits würden Autoren beim lesen nur mit dem Kopf schütteln,
 aber in diesem Blog geht es denke ich nicht darum, sondern die „Message” soll ankommen. 
Keine Fachwörter, die nicht verstanden werden, oder ein erschlagendes Musikwissen, wo nachdem lesen ein Gefühl aufkommt CD’s und Bücher bestellen zu müssen.
 Einfach eine tolle Gelegenheit einmal im Monat meine Sicht aus der Musikwelt zu schildern.
 Diejenigen die mich kennen ob privat oder von der Bühne, wissen dass ich gerne viel erzähle. So um endlich mal nach dieser längeren Einleitung zum Thema zu kommen, versprochen bei den nächsten Malen geht’s gleich los. Warum fange ich mein ersten Blog mit der Überschrift !!Hauptsache gute Musik!! an?

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XXL Jazz für eisige Wintertage in Burghausen

Frei nach dem Motto „Mit Pauken und Trompeten in’s neue Jazzjahr“ leiten die Winterkurse der Internationalen Jazz Akademie Burghausen das akademische Jahr 2014 bereits im Dezember ein. Vom 16.-19.12.2013 entleiht die Hochschule für Musik und Theater in München fünf ihrer exzellenten Jazz-Dozenten nach Burghausen: das Ausnahmetalent Axel Kühn am Saxophon, der Groove-Meister am Klavier und der Orgel Andreas Kissenbeck, der charakteristische Trompeter Claus Reichstaller, der Schlagzeuger „Mr Cool“ Michael Keul und der Allrounder-Bassist Henning Sieverts. Als Special Guest und besonderes Schmankerl komplettiert der US-amerikanische Jazztrompeter und -komponist Tim Hagans das erstklassige Team. Der mehrfach ausgezeichnete Musiker mit „lots of emotional breadth“ (Jim Macnie, Village Voice) spielte unter anderem mit Dexter Gordon, Randy Brecker, Peter Erskine und Dave Liebman, war Mitglied des Stan Kenton Orchestraund leitete die schwedische Norrbotten Big Band über 15 Jahre. Unter dieser hochprofessionellen Anleitung wird in gezielten Workshops Arrangement, Stilistik, Zusammenspiel, stilgerechtes Improvisieren, Dynamik und Programmgestaltung behandelt und an der individuellen Jazzsprache eines jeden Einzelnen gefeilt, um das musikalisch-künstlerische Profil der Jungstars zu schärfen. Für die Dauer der Winterakademie findet allabendlich im berühmten Jazzkeller des Burghauser Mautnerschloss‘, eine Jamsession für alle Beteiligten …

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Eine „Fender“ von Eric Clapton Jazzgitarrist- Kurt Rosenwinkel mit der hr-Bigband zu Gast in Wiesbaden und Gießen

Im April stand Kurt Rosenwinkel noch bei Eric Claptons „Crossroads Guitar Festival“ vor 18.000 Menschen im New Yorker Madison Square Garden auf der Bühne. Jetzt kommt der US-Amerikaner, der zu den profiliertesten Jazzgitarristen der neuen Generation zählt, mit der hr-Bigband nach Hessen: am Freitag, 11. Oktober, ins Wiesbadener Kulturforum und am Samstag, 12. Oktober, ins Stadttheater Gießen. Virtuose Spielfreude vor dem Hintergrund zeitgemäßer Arrangements erwartet das Publikum. Mittlerweile ist der 42-Jährige mit Clapton befreundet. Nach dem Auftritt bei Claptons Benefizkonzert bekam Rosenwinkel von ihm eine von dessen legendären „Fender Stratocaster“-Gitarren geschenkt. „Es ist eine Spezialanfertigung, eine sogenannte ‚Ferrari Gray‘“, erzählte Rosenwinkel dem Magazin „Downbeat“ stolz. Aber noch mehr berührte ihn, dass die Bluesrock-Legende 2012 eins seiner Konzerte in New York besuchte und anschließend seinen Sound lobte. „Und dann hat er seine Hand auf sein Herz gelegt. Das bedeutet mir eine Menge, denn wenn jemand sich mit Gitarrensound auskennt, dann wohl Eric Clapton“, so Rosenwinkel in „Downbeat“. Doch nicht nur Clapton erkannte Rosenwinkels Talent. Der Gitarrist durfte auch schon mit 22 Jahren, kurz nach seiner Ausbildung an der Berklee School of Music, zusammen mit Gary Burton …

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Premiere des Jazz Orchester Bonn

Heute und morgen gibt es beim 3. Bundesbigbandfestival in Bonn die Gelegenheit, eine ganze Reihe von Amateur- und Profibigbands zu hören. Das Bundesbigbandfestival ist noch 2009 vom inzwischen verstorbenen Peter Herbolzheimer mit auf den Weg gebracht worden. Veranstalter ist der in Bonn ansässige Förderverein Jazz e.V., um Manfred Schoof, Ulrich Adomeit und Peter Ortmann. Am Samstag spielen auf dem Museumsplatz im Open-Air-Zelt verschiedene Amateurbands. Die Profis sind dann am Sonntag im „Forum“ der Bundeskunsthalle dran. Dabei gibt es dann um 15 Uhr eine Premiere auf dem Festival, wenn das neu gegründete Jazz Orchester Bonn sein erstes Konzert gibt. Die Profi-Bigband setzt sich aus verschiedenen Musikern der Bonner Gegend zusammen, deren Ursprünge ins BuJazzO sowie verschiedene Hochschulbigbands und Landesjugend-orchester zurückreichen. Die Konzerte sind an beiden Tagen umsonst. Mehr Jazz aus Bonn: Außerdem in der Nacht zum Sonntag (2. Oktober 2011) in der WDR Jazznacht ab 0.05 Uhr: Mitschnitte von diversen NRW-Jazzfestivals u.a. dem 2. Jazzfest Bonn: Sternal Symphonic Jazz Ron Carter Trio – The Golden Striker Helge Sunde Ensemble Denada Mehr zum Programm des 3. Bundesbigbandfestivals Line-Up Jazz Orchester Bonn

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Bellevue College Jazz Band sucht Auftrittslocations!

Die Big Band des amerikanischen Bellevue College in Washington State plant für das kommende Frühjahr eine Konzertreise nach Deutschland. Damit für diese Reise die nötigen Mittel bewilligt werden, braucht das Ensemble noch Konzertbuchungen. Gesucht werden deshalb Auftrittsmöglichkeiten im Zeitraum vom 24. März – 3. April 2011, vorzugsweise im Münchner Raum. Hal Sherman, Leiter der Bellevue College Jazz Bands, hat für den kommenden Sommer einige Konzerte für das BuJazzO in Washington State organisiert und will nun mit seinem Ensemble einen Gegenbesuch machen. Eine Gelegenheit, die man nutzen sollte. Deshalb zuschlagen, wer einen Jazzclub hat, oder sich auch eine etwas größere Hochzeitsband vorstellen kann! Die Schnäpse für die Band übernimmt angeblich der Deutsche Musikrat… Bei Interesse bitte melden bei: Hal Sherman hal.drjazz@gmail.com hsherman@bellevuecollege.edu

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Deutschland. Ein Bigband-Märchen?

In unserem Blog-Eintrag Till Brönner will Zentrum für Jazz gründen haben wir Brönners Äußerungen aufgegriffen, in denen er ein Zentrum für Jazz in Deutschland fordert. Darin prognostiziert er für die deutschen Rundfunk-Bigbands eine Rest-Lebensspanne von weniger als zehn Jahren. In der Süddeutschen Zeitung von Freitag, 26.11.10 ist nun ein Artikel erschienen, der Deutschland als wichtigstes Land für den Big-Band-Jazz außerhalb der USA bezeichnet und die Bedeutung der Rundfunk-Bigbands auch für amerikanische Jazzmusiker betont, die immer wieder mit ihnen konzertieren und aufnehmen. Ein Auszug aus dem Artikel „Tranatlantische Schwingungen“ von Lewis Gropp: „Tatsächlich ist die deutsche Big-Band-Landschaft weltweit einmalig. In Europa leistet sich niemand mehr den Luxus einer professionellen Big Band mit Musikern in Festanstellung, abgesehen von den Niederlanden mit dem Metropol Orkest oder Dänemark mit der DR Big Band. Dass es in Deutschland gleich vier Big Bands dieser Art gibt, ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Selbst in den USA hat sich die Big Band-Landschaft stark gewandelt und verdünnt. Neben dem von Wynton Marsalis unter großem Aufwand und mit Stiftungs- und Sponsorengeldern betriebenen Jazz at Lincoln Center Orchestra spielen hier vor allem die von den Universitäten getragenen …

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Jazzfestivals bei WDR und hr – live on air und im Netz!

Zeitgleich starten heute in Frankfurt und Köln die Jazz-Festivals der Sender HR (Deutsches Jazzfestival Frankfurt) und WDR (WDR3 jazz.cologne). Wer es nicht in die Funkhäuser oder die entsprechenden Locations schafft, dem kann geholfen werden: 41. Deutsches Jazzfestival Frankfurt live im Netz und im Hörfunk In Frankfurt mit dabei: Tony Lakatos, Courtney Pine, Bill Evans, hr-Bigband feat. Rudi Mahall und Aki Takase, u.v.a Das Festival wird im Video-Livestream übertragen auf www.hr-online.de oder liveweb.arte.tv (28.–31.10.10; täglich ab 19.05 Uhr) Außerdem sendet hr 2 alle Konzerte auch live im Rundfunk. Das Programm des 41. Deutschen Jazzfestivals gibt es auf der Website von hr 2. WDR 3 jazz.cologne im Hörfunk In Köln dabei: Gwilym Simcock, Fred Wesley, Diana Torto & Dave Holland, u.v.a. Auch WDR 3 bringt Ausschnitte der Konzerte in seinem Programm. Ein Höhepunkt ist am Freitag abend die Verleihung des WDR-Jazzpreises an Frederik Köster (Jazz Improvisation) und Stefan Schultze (Jazz Komposition). Mit der WDR Big Band Köln und dem BuJazzO. Am Sonntag abend dann das Dave Holland Quintet im Funkhaus (20 Uhr). Eine Zusammenfassung gibt es am 30./31. Oktober 2010, 20:05 Uhr in der WDR 3 Jazznacht.

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Gewinner des WDR-Jazzpreises 2010 stehen fest

Ein paar Tage kursierten sie schon, jetzt hat der WDR die Preisträger des WDR-Jazzpreises 2010 auch offiziell verkündet. Über jeweils 10.000 € freuen sich Pianist Stefan Schultze (Kategorie „Jazz Komposition“) und Trompeter Frederik Köster (Kategorie „Jazz Improvisation“), der gerade erst einen Echo Jazz eingehimst hat. Den „Ehrenpreis“ und den Preis in der Kategorie „Jazz Nachwuchs“ hat man in diesem Jahr ausnahmsweise zusammengelegt und dafür mit dem im März 2010 verstorbenen Peter Herbolzheimer den bereits erwarteten Preisträger gefunden. Darüber hinaus hat die WDR Big Band Köln auch eine einjährige Patenschaft für das ehemals von Herbolzheimer geleitete BuJazzO übernommen. Der Preis wird am 29. Oktober 2010 im WDR Funkhaus Köln verliehen im Rahmen des Festivals WDR 3 jazz.cologne, das vom 28.–31. Oktober 2010 im WDR Funkhaus und im Stadtgarten in Köln stattfinden wird. Die Sendetermine in WDR3 und das Programm: WDR-Jazzpreis Die Webseiten Preisträger: http://www.frederikkoester.de/ http://www.stefanschultze.com/

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Gegoogelt: Wussten Sie schon…

…, welcher Künstler an oberster Stelle erscheint, wenn man bei YouTube das Suchwort „Jazz“ eingibt? Wer jetzt auf Miles Davis, Louis Armstrong oder Charlie Parker getippt hat, liegt leicht daneben. Die Ehre gebührt dem österreichischen DJ-Zweigespann Kruder & Dorfmeister: „Jazz Master“ Auf Nummer zwei, rechtmäßig durch den Tag „Smooth Jazz“ gekennzeichnet, ein Titel von Fusion-Gitarrist Claudio Spiewak „High Rise“ Auch die Ärzte sind ganz vorne dabei mit einem Track aus ihrem Album „Jazz ist anders“. Immerhin gerade noch unter den ersten zehn  Einträgen ist Altmeister Herbie Hancock mit… na?

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