News: BMW Welt Jazz Award +++ Kinderjazzfestival Leipzig +++ Jazz im Theater

Das Manu Codjia Trio bei der Matinee im Doppelkegel. Foto: Thomas J. Krebs
Das Manu Codjia Trio bei der Matinee im Doppelkegel. Foto: Thomas J. Krebs

Finalisten des BMW Welt Jazz Award stehen fest

Das österreichische FAT – Fabulous Austrian Trio und das Manu Codjia Trio aus Frankreich sind die beiden Finalisten beim BMW Welt Jazz Award 2015. Die Fachjury hat die beiden Ensembles für das große Finale am 18. April 2015 im Auditorium der BMW Welt nominiert. Das Sieger-Trio wird nach dem Abschlusskonzert mit 10.000 Euro geehrt, der Zweitplatzierte erhält eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro. Zudem wird der Publikumspreis vergeben. Unter dem diesjährigen Motto „Playing my Guitar“ haben sechs renommierte Jazz-Formationen in sonntäglichen Matineen zwischen Januar und März vor vollem Haus ihr Können gezeigt. Der international ausgerichtete Wettbewerb findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt.


Gitarrist Alex Machacek lebt bereits seit über zehn Jahren in den USA. Seine österreichischen Wurzeln pflegt der 42-jährige Wiener mit dem „Fabulous Austrian Trio“. Zusammen mit Raphael Preuschl am Bass und Herbert Pirker am Schlagzeug widmet sich das Trio dem von der Weltmusik inspirierten Jazz-Rock. Neben John Scofield und Allan Holdsworth gehört Frank Zappa zu einem seiner wichtigsten Einflussgeber.

Mit 14 Jahren begann Emmanuel Codjia seine Musikerlaufbahn. Nachdem der Gründer des Trios in seiner Heimatstadt Chaumont die Grundlagen der klassischen Gitarre erlernt hatte, widmete er sich während seines Studiums am Pariser Conservatoire national supérieur de musique verstärkt dem Jazz. Jérôme Regard (Bass) und Philippe Garcia (Schlagzeug) begleiten den französischen Musiker mit ivorischen Wurzeln beim BMW Welt Jazz Award.

Weitere Informationen: http://www.bmw-welt.com/de/events/jazz_awards_2015.html

6. Internationales Kinderjazzfestival Leipzig vom 27.-29. März

Das Kinderjazzfestival in Leipzig ist das einzige seiner Art in Deutschland. „Es handelt sich nicht um einen Wettbewerb“, sagt Reiko Brockelt, Vorsitzender des Kids Jazz L.E. Vereins. „Wir bieten dem jungen engagierten Jazz-Nachwuchs eine Bühne.“ Zum sechsten Mal organisiert der Verein das Festival. Ob als Band oder Solist, wer zwischen vier und sechzehn Jahren alt ist und sich für Jazz interessiert, ist bei der Veranstaltung richtig. Im MDR Orchestersaal am Leipziger Augustusplatz und der Hochschule für Musik und Theater Leipzig finden an drei Tagen Konzerte, Workshops und Jamsessions statt. 14 Bands und Solo-Künstler werden auf der großen Bühne ihr Können zum Besten geben. Hinzu kommen Kinder und Jugendliche, die an den Instrumentalworkshops teilnehmen werden. Die Workshops finden an den Festivaltagen statt und werden von erfahrenen Jazzmusikern und Pädagogen durchgeführt. Der MDR-Kinderchor wird das Festival am Freitag eröffnen. Aus Kiew wird Pianist Andrew Stetsink (*2000) mit Duett-Partnerin Anastasia Prus (*2003) anreisen. Seit etwa einem Jahr musizieren die beiden gemeinsam. Andrew wurde bereits auf internationaler und nationaler Ebene für sein Klavierspiel ausgezeichnet. Weitere Informationen sowie das ausführliche Programm finden Sie unter http://www.kidsjazz.de/.

Jacob Karlzon bei Jazz im Theater in Regensburg

„Shine“ – Leuchten – „aus musikalischer Sicht durchzieht das ganze Album ein sich ständig veränderndes Leuchten. Dieses variiert von der Morgensonne und dem Licht des Frühlings bis zum bittersüßen Schein des Abends, des Herbstes und des Winters. Ich hoffe, dass diese Musik jeden einzelnen Hörer in seinem täglichen Leben ein bisschen zum Leuchten bringt.“ – Jacob Karlzon

Als Steinway Artist 2012 gehört Karlzon zu den besten Pianisten Europas. Aber er will mehr – klanglich, kompositorisch, konzeptionell. Und er schert sich dabei wenig um die Frage, welchem Genre man seine Musik zuordnen mag. Am liebsten spricht er von „improvisierter Instrumentalmusik“ und schöpft so geschmackssicher aus dem Besten zweier Welten – der Offenheit, Experimentierfreude und Energie des Jazz und der Kraft, Eingängigkeit und den Produktionstechniken des Pop. Und genauso ist auch sein neues Album „Shine“. Neun Songs, mal groovend und zupackend, mal zart, zerbrechlich und berührend. So konsequent wie nie zuvor präsentiert Karlzon mit „Shine“ seine Vorstellung von einem eigenen Sound, der ein auf hohem Niveau interagierendes, akkustisches Trio mit elektronischen Elementen wie Samples, Overdubs und Synthesizern zu einer homogenen Einheit verbindet. An seiner Seite spielen sein langjähriger Wegbegleiter Hans Andersson, Bassist, und Robert Mehmet Ikiz, Drummer und unter anderem der „Motor“ der aktuellen Nils Landgren Funk Unit. Sonntag, 29. März, 20:00 Uhr im Theater am Bismarckplatz.

Weitere Informationen: http://www.theater-regensburg.de/neuigkeiten/details/jazz-im-theater-jacob-karlzon-3.html

 

 

 

 

 

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