Zweifache Grammy-Nominierung für die hr-Bigband

Die beiden Produktionen „Holy Room“ mit der Sängerin Somi sowie „Songs You Like A Lot“ mit John Hollenbeck sind für die Grammy Awards 2021 nominiert worden. „Wir freuen uns riesig, dass diese beiden Produktionen in diesen wichtigen Kategorien nominiert sind“, so der Orchestermanager der hr-Bigband, Olaf Stötzler, „für die hr-Bigband sind es bereits die Nominierungen Nummer drei und vier. Mit Somi haben wir zum ersten Mal zusammengearbeitet, umso schöner ist diese Nachricht für uns. Jetzt heißt es, wie schon beim letzten Mal, Daumen drücken und hoffen, dass der Grammy endlich seinen Weg nach Hessen finden wird.“ Die Grammys werden am Sonntag, 31. Januar, in Los Angeles verliehen. Berührt und getröstet Als die hr-Bigband die US-Amerikanerin Somi im Mai 2019 in die Frankfurter Alte Oper einlud, dachte noch keiner daran, das Konzert als Livealbum herauszubringen. Somi selbst hatte während der ersten Tage des Lockdowns im Frühjahr 2020 die Idee, die Aufnahme zu veröffentlichen. „Allein der Sound dieses einmaligen Zusammentreffens hat mich zutiefst berührt und getröstet“, sagt sie. Für sie ist das Album auch eine Hommage an die „Heiligkeit des Kulturraums“, an die Bedeutung der Livekultur. Werbung …

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Gender Macht Musik.

News: +++ Deutsche Jazzunion mit Gender-Studie +++ Unternehmer*innenlohn und Ausweitung der Novemberhilfe gefordert +++

Neue Publikation zur Geschlechtergerechtigkeit im Jazz Es ist es soweit: Die Publikation „Gender.Macht.Musik. Geschlechtergerechtigkeit im Jazz“ der Deutschen Jazzunion als Download erhältlich. Mit geschlechtsspezifischen Nachauswertungen der jazzstudie2016 und der Mitgliederumfrage 2018 der Deutschen Jazzunion will die Publikation wichtige Einblicke in die aktuelle Situation von Geschlechtergerechtigkeit in der deutschen Jazzlandschaft geben. Mit  Beiträgen von Laura Block, Bettina Bohle, Wesselina Georgiewa, Urs Johnen und Max Körner wollen die wollen die Herausgeber einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit im Jazz zu leisten – und vielleicht damit auch in andere Kunst- und Kultursparten hinein zu strahlen und entsprechende Prozesse in Gang zu bringen. Werbung Laura Block, Projektleiterin Gleichstellung bei der Deutschen Jazzunion: „Mit unserer Veröffentlichung zeigen wir auf, dass der Status quo alles andere als zufriedenstellend ist. Das Geschlecht spielt nach wie vor eine wichtige Rolle für die Karrieremöglichkeiten von Frauen*; Strukturelle Diskriminierung, Ausgrenzung und Zugangsbarrieren sind leider immer noch Alltag für weibliche Jazzschaffende. Konsequent weitergedacht bedeutet das Einfordern von Gerechtigkeit im Jazz außerdem nicht nur eine Förderung von Frauen* im Jazz, sondern auch Solidarität mit anderen marginalisierten Menschen in der Jazzszene. Dies beinhaltet eine Bewusstmachung und ein …

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New York – München: Das Progressive Chamber Music Festival 2020 als Stream

Als internationaler Brückenbauer zwischen zwei Avantgarde-Szenen präsentierte sich das Jazzfest Berlin in diesen Tagen (6.-8.11.2020). Berlin – New York war ein zweitägiger Konzertmarathon mit zwölf Projekten in sechs transatlantischen Tandems: je ein Set als Livestream aus der Betonhalle des Silent Green in Berlin und ein Set als Livestream aus dem Roulette in New York. Mehr dazu auch in der Jazzzeitung unter: https://www.jazzzeitung.de/cms/2020/10/jazzfest-berlin-2020/ Progressive Chamber Music Festival 2020 Werbung Das transatlantische Projekt aus der Hauptstadt hat gewissermaßen einen Vorläufer im Süden der Republik, im Münchener Milla Club. Seit fünf Jahren gibt es jeweils in den Monaten Oktober und November das Progressive Chamber Music Festival in New York, seit drei Jahren in Korrespondenz mit einem Ableger im Münchner Milla Club. Coronabedingt wird 2020 nur gestreamt – vom 11. November 2020 an ist das digitale Konzert online.   Initiatoren dieses genreübergreifende Festivals sind die Musiker des Sirius Quartets um den Geiger und Professor an der Münchener Musikhochschule, Gregor Hübner. Während man vom Jazzfest Berlin aus Brücken in andere Musikgenres schlägt, geht man beim Progressive Chamber Music Festival den umgekehrten Weg: Von der Kammermusik und Gegenwartsmusik hin zur improvisierten …

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Casting für das Landesjugendjazzorchester Brandenburg 2021

Am 14. Februar 2021 sind wieder junge Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker im Land Brandenburg eingeladen, beim Casting für das Landesjugendjazzorchester Brandenburg – kurz LaJJazzO – in der Regenbogen Musik- und Kunstschule Blankenfelde ihr Können zu zeigen. Gesucht werden Instrumentalisten an Saxofon, Trompete, Posaune, Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Im LaJJazzO können die Nachwuchsjazzer mit einem der profiliertesten Big Band-Leiter, dem international renommierten Jazz-Posaunisten Jiggs Whigham, zusammenarbeiten. Jiggs Whigham ist seit einem halben Jahrhundert erfolgreich auf den Bühnen der Welt zu sehen und seit über 10 Jahren künstlerischer Leiter des LaJJazzO Brandenburg. Der US-Amerikaner spielte unter anderem mit Größen wie Ella Fitzgerald, Stan Kenton, Tony Bennett und Bert Kaempfert und leitete die BBC Big Band. Die jungen Musikerinnen und Musiker werden durch Dozierende der deutschlandweiten Jazzszene betreut. Neben zwei Arbeitsphasen warten 2021 mehrere Konzerte im Land Brandenburg auf das LaJJazzO, unter anderem beim Festival SOUND CITY in Spremberg. Die nächste Probenphase findet vom 12. bis 18. April 2021 statt.  Der Anmeldeschluss für das Probespiel ist der 31. Januar 2021. Bewerbung online unter https://events.vdmk-brandenburg.de/. Das Titelbild zeigt das Landesjugendjazzorchester. Foto: Uwe Hauth Werbung

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Céline Rudolph, Jazz Institut Berlin © Jordana Schramm © Jordana Schramm
Céline Rudolph, Jazz Institut Berlin © Jordana Schramm

Céline Rudolph als Professorin für Gesang an das Jazz Institut Berlin berufen

Zum Beginn des Wintersemesters 2020|21 wird die Sängerin und Komponistin Céline Rudolph als Professorin für Gesang und Ensemble-Leitung am Jazz Institut Berlin berufen. Bereits im Sommersemester 2020 hatte sie als Gastprofessorin am JIB unterrichtet. Das Jazz Institut Berlin ist eine Gemeinschaftsinstitution der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Universität der Künste Berlin. Geboren in Berlin, studiert die deutsch-französische Sängerin zunächst Philosophie und später Jazzgesang und Jazz-Komposition an der Hochschule der Künste Berlin bei David Friedman, Jerry Granelli, Kirk Nurock und Catherine Gayer. Sie improvisiert mit Bobby McFerrin, lernt beim Djembemeister Famoudou Konaté, reist nach Brasilien und Westafrika und erfindet ihre eigene Lautsprache. In der Folge entstehen in São Paulo die Alben „Brazaventure“ und „Metamorflores“, auf dem sie sich u.a. mit Percussion-Legende Naná Vasconcelos zusammentut und für das sie 2010 den Echo Jazz erhält. Die Henri Salvador-Hommage „Salvador“ (Verve, Universal) veröffentlicht sie in einer deutschen und einer französischsprachigen Version. Werbung Von der Presse wird sie als „eine der schönsten europäischen Jazzstimmen“ (Badische Zeitung) gefeiert und von Kollegen wie Lee Konitz, Lionel Loueke, Gary Peacock, Bob Moses, Wolfgang Haffner oder Till Brönner geschätzt, mit denen sie …

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