Zweite Ausgabe der Montreux Jazz Academy vom 5. bis 11. Oktober 2015

Anlässlich der zweiten Ausgabe vom 5.-11. Oktober 2015 sind bei der Montreux Jazz Academy zehn junge Musiker aus der ganzen Welt zu Gast.  Yaron Herman, Al Jarreau, Ziv Ravitz, Nils Petter Molvær, Kurt Rosenwinkel und Joe Sanders werden als Mentoren anwesend sein. Das Publikum kann dabei täglich und kostenlos von Workshops und Jam-Sessions profitieren.Die Academy will Karrieresprungbrett sein und- sieht sich als Plattform für musikalische und kulturelle Begegnungen in einem intimen Rahmen. Sie steht für intensives Spielen und den Austausch von Wissen zwischen mehreren Musikergenerationen.   Zwei Konzerte unter der Direktion von Yaron Herman finden am 8. Oktober 2015 ganz im Herzen der Residenz – also dort, wo die Talente arbeiten – statt: Im Centre Musical Sylvia Waddilove in Villeneuve. Die MJAF gibt dem Publikum die Möglichkeit, sich noch öfter an diesen Ort musikalischen Schaffens – ins Centre Musical Sylvia Waddilove – zu begeben. Jeden Abend um 17.00 Uhr werden öffentliche und kostenlose Workshops angeboten, wo Mentoren wie Al Jarreau oder Nils Petter Molvær, aber auch externen Referenten wie dem englischen Komponisten der Filmmusik John Altman freie Hand gelassen wird. Eine etwas andere Art, die Künstler …

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+++ News +++ ARTE zeigt „Mr. Dynamite: The rise of James Brown“ +++ 32. Ingolstädter Jazztage 2015 +++ „Sara Decker Group“ gewinnt European Jazz Awards in Italien +++

+++ ARTE zeigt „Mr. Dynamite: The rise of James Brown“ am Samstag, den 12. September 2015, um 21.50 Uhr Selfmademan, energievoller Performer und perfektionistischer Tyrann – das alles ist James Brown. Der von Mick Jagger produzierte Dokumentarfilm zeigt Browns Weg aus ärmlichen Verhältnissen zum Godfather of Soul. Es kommen ehemalige Bandmitglieder der Soul-Legende und andere Persönlichkeiten, die James Brown nahe standen, zu Wort. Erstmals wurden für diesen Film auch Dokumente und Aufnahmen aus Browns Nachlass veröffentlicht. Dokumentation von Alex Gibney, USA 2014, 115 Minuten, Erstausstrahlung +++ 32. Ingolstädter Jazztage 2015 +++ Vom 17. Oktober bis 19. November finden die 32. Ingolstädter Jazztage statt. Ein hochkarätiges, dazu enorm abwechslungsreiches Programm bietet in diesem Jahr auch der Programmpunkt „Jazz in den Kneipen“ am Donnerstag, den 5. November. Zu den prominenten Aushängeschildern gehören die legendäre, exzellent besetzte Jazz-Fusion-Formation Jeff Lorber Fusion feat. Eric Marienthal, Jimmy Haslip & Gary Novak sowie The Bahama Soul Club. Als Geheimtipp wird die aus Ungarn stammende Jazz-Folk-Formation Vera Jonas Experiment gehandelt. Nach dem Kneipen-Tag steuern die Ingolstädter Jazztage traditionell auf das grandiose Finale zu. Das hat es in diesem Jahr besonders in sich: …

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News: BMW Welt März-Matineen +++ Franz Koglmann Personale +++ Ausstellung „Faces – Traces“

Die März Matineen des BMW Welt Jazz Awards Im Rahmen des BMW Welt Jazz Awards unter dem Motto „Playing my Guitar“ finden im März die letzten beiden der sechs kostenfreien Sonntagsmatineen im Doppelkegel der BMW Welt statt. Am 8. März stellt das „Manu Codjia Trio“ sein Können unter Beweis. Mit 14 Jahren begann der Gründer des Trios, Emmanuel Codjia, seine Musikerlaufbahn. Von seinen vier seit 2007 veröffentlichten Alben weist besonders „Covers“ einen verstärkt jazzrockigen Klang auf. Die auf diesem Album zu hörenden Musiker, Jérôme Regard (Bass) und Philippe Garcia (Schlagzeug), begleiten ihn nun zum Auftritt im Rahmen des BMW Welt Jazz Award nach München. Das „Carl Mörner Ringström Majestic Orchestra“ spielt bei der letzten Matinee am 15. März 2015 um den Einzug ins Finale. Die musikalischen Anfänge von Carl Mörner Ringström liegen ursprünglich im Hard Rock. Er besticht vor allem durch seine virtuose Technik, mit der er Gitarristen wie Allan Holdsworth oder Kurt Rosenwinkel in Nichts nachsteht. Nach dem Gewinn des Jugend Jazz Festivals 2004 in Schweden reiste der heute in Dänemark lebende Carl Mörner Ringström mehrfach in die USA und begab sich dort auf …

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Klingender Episodenfilm: der Gitarrist Samo Salamon

Kennern ist er ein Begriff, und nicht erst seit heute. Schon 2008 schrieb der »Guitar Player« in seinem Juni-Heft, der 1978 geborene Samo Salamon sei »one of the hottest 10 new guitarists in the world«. Und Salamons 2003 erschienene, längst vergriffene Album »Ornethology« wurde vom Penguin Jazz Guide aus dem Stand für die Ausgabe »The History of the Music in the 1001 Best Albums« ausgewählt. In der internationalen Jazzpresse der letzten Jahre wird Samo Salamon gitarristisch mit Kurt Rosenwinkel und Ben Monder verglichen. Doch wer dem Slowenen häufiger zuhört, weiß: er ist eine komplette, eigene Künstlerpersönlichkeit. Mit seinem relativ neuen Album »Ives« (dem Komponisten Charles Ives gewidmet), das er im Gitarrentrio gemeinsam mit Mikkel Ploug (Dänemark) und Manu Codija (Frankreich) einspielte, veröffentlichte der 37-Jährige bisher sechzehn Alben als Leiter eigener Ensembles, dazu kommen weitere Einspielungen als Sideman. Mit mehr als 160 eigenen Kompositionen gehört er wohl zu den kreativsten und »komplettesten« Köpfen des zeitgenössischen europäischen Jazz.   Album »Ives« mit Sonderstellung Dabei nimmt »Ives« eine Sonderstellung im bisherigen Werk Salamons ein. Nicht nur, dass es die erste Veröffentlichung des Musikers und Komponisten aus Maribor ist, …

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Eine „Fender“ von Eric Clapton Jazzgitarrist- Kurt Rosenwinkel mit der hr-Bigband zu Gast in Wiesbaden und Gießen

Im April stand Kurt Rosenwinkel noch bei Eric Claptons „Crossroads Guitar Festival“ vor 18.000 Menschen im New Yorker Madison Square Garden auf der Bühne. Jetzt kommt der US-Amerikaner, der zu den profiliertesten Jazzgitarristen der neuen Generation zählt, mit der hr-Bigband nach Hessen: am Freitag, 11. Oktober, ins Wiesbadener Kulturforum und am Samstag, 12. Oktober, ins Stadttheater Gießen. Virtuose Spielfreude vor dem Hintergrund zeitgemäßer Arrangements erwartet das Publikum. Mittlerweile ist der 42-Jährige mit Clapton befreundet. Nach dem Auftritt bei Claptons Benefizkonzert bekam Rosenwinkel von ihm eine von dessen legendären „Fender Stratocaster“-Gitarren geschenkt. „Es ist eine Spezialanfertigung, eine sogenannte ‚Ferrari Gray‘“, erzählte Rosenwinkel dem Magazin „Downbeat“ stolz. Aber noch mehr berührte ihn, dass die Bluesrock-Legende 2012 eins seiner Konzerte in New York besuchte und anschließend seinen Sound lobte. „Und dann hat er seine Hand auf sein Herz gelegt. Das bedeutet mir eine Menge, denn wenn jemand sich mit Gitarrensound auskennt, dann wohl Eric Clapton“, so Rosenwinkel in „Downbeat“. Doch nicht nur Clapton erkannte Rosenwinkels Talent. Der Gitarrist durfte auch schon mit 22 Jahren, kurz nach seiner Ausbildung an der Berklee School of Music, zusammen mit Gary Burton …

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