+++News: +++Eine Kammermusik-Hommage an Leonard Bernstein im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks+++

„A Bernstein Story“ Werke von Leonard Bernstein, Igor Strawinsky und Steve Reich sowie eigene Kompositionen und Improvisationen: „A Bernstein Story“ nennen der Klarinettist Sebastian Manz und der Jazzpianist Sebastian Studnitzky ihr Programm, das sie am 22. Januar 2019 im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks vorstellen. Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr, BR-KLASSIK/Hörfunk überträgt es live. Mit dem Klarinettisten Sebastian Manz und dem Jazz-Pianisten Sebastian Studnitzky treffen zwei Musiker aus völlig verschiedenen Welten zusammen. Mit ihrer Hommage an Leonard Bernstein brechen sie in eine gemeinsame Welt auf und katapultieren Bernsteins Musik ins 21. Jahrhundert: Voller Risiko- und Experimentierfreude, mit Improvisationen und Live-Elektronik, übergreifend, unkonventionell und experimentell – wie einst Bernstein selbst seine Musik dachte. Werke von Igor Strawinsky und Steve Reich haben ebenso ihren Platz in diesem Programm. Diese Melange aus Originalkompositionen, einzigartigen Arrangements und eigenen Kompositionen lässt erahnen, in welch ungeheurem künstlerischen Universum Bernstein zuhause war. www.br-klassik.de  

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Das Yonathan Avishai Trio beschließt die Ausstellung „Der Wind, das Licht | ECM und das Bild“ im Kunstverein Ingolstadt

„Der Wind, das Licht | ECM und das Bild“ heißt eine Ausstellung des Kunstverein Ingolstadt e.V, die noch bis 27. Januar 2019 zu sehen ist. Der Kunstverein Ingolstadt widmet sich in dieser Ausstellung der Cover Art des Musiklabels ECM, Edition of Contemporary Music. ECM hat sich seit seiner Gründung 1969 dem Jazz und der zeitgenössischen Musik verschrieben und ist weltweit eines der führenden Labels in diesem Bereich. Integraler Bestandteil der ECM-Plattenproduktionen war seit jeher die Ästhetik der Covergestaltung. Die Zusammenarbeit des Gründers und Produzenten Manfred Eicher mit Gestaltern wie Barbara und Burkhart Wojirsch und Dieter Rehm fruchtete in einer Ästhetik des Covers, die einen Dialog zwischen fotografischem Bild und Musik eröffnet. Anhand ausgewählter Beispiele, Originale, Publikationen und einer Präsentation von über 1.500 bisher veröffentlichten Album-Cover etc. wird die komplexe Bildwelt von ECM aus einem Fundus von möglichen Bildern vorgestellt, um so die Entstehung der Bildwelten zu beleuchten und ihrer Bedeutung für die Musik nachzuspüren. Die Ausstellung, die von Hubert P. Klotzeck kuratiert wurde, findet am 27. Januar mit einer Finissage und einem Konzert des Yonathan Avishai Trios ihren Abschluss. Kunstverein Ingolstadt e.V. | Schlosslände 1 | …

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+++ News: +++ Opening Concert des BMW Welt Jazz Award 2019 in München +++ Das „Karsten Vorwerk Trio“ im Hürther Jazzkeller +++ Das offizielle Showcase-Programm der „jazzahead!“ 2019 steht +++ Emilio Gordoa als „improviser in residence“ 2019 beim „mœrs festival“ +++

+++BMW Welt Jazz Award im Doppelkegel in München: Der 11. Jahrgang von Konzertreihe und Wettbewerb wird eröffnet+++ Am 17. Januar 2019 lädt die BMW Group Kulturengagement um 19 Uhr zum Opening Concert des elften „BMW Welt Jazz Award“ 2019 mit dem Leitmotiv „Saxophone Worlds“ in den Doppelkegel der BMW Welt in München ein. Vor den alljährlichen Sonntags-Matineen findet am 17. Januar 2019 erstmals eine Abendveranstaltung zum Auftakt des Awards statt. Dort tritt der Gewinner des „BMW Welt Young Artist Jazz Award“ 2017, Roman Sladek, gemeinsam mit der Jazzrausch Bigband auf. Der Eintritt ist frei. Auch dieses Jahr kann sich das Publikum wieder auf sechs kostenfreie Sonntagsmatineen von Januar bis März freuen. Musiker und Musik sind international: Die Bands kommen aus Deutschland, Estland, Frankreich, Norwegen, Polen, Schweiz sowie Großbritannien und den USA. Das große Finale um den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten BMW Welt Jazz Award findet am 4. Mai 2019 im Auditorium der BMW Welt statt. +++Hürther Jazzkeller: Ein Trio in zeitloser Tradition+++ Am 18. Januar 2019 präsentiert das „Karsten Vorwerk Trio“ Jazz mit einem zeitlos modernen Sound um 20 Uhr im Jazzkeller in Hürth-Gleuel. Stilistisch bewegt sich das …

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Auftakt des Münchner Festivals Out Of The Box mit Terje Isungsets „Ice Music“

Mit einem ganz besonderen Festival, Out Of The Box, beginnt das Ausstellungsjahr für das Kunst- und Kulturzentrum whiteBox im Münchener Werksviertel. In erster Linie geht es darum, künstlerische Aktionen auf ganz eigene, andere Art zu präsentieren und für die Realisierung gleichzeitig dazu auch mal gewohnte Räumlichkeiten zu verlassen. Den Festivalauftakt bestritt der norwegische Jazz-Perkussionist Terje Isungset auf der Rooftop Location München Hoch5 im Werksviertel. Seit mittlerweile 30 Jahren ist er unbestritten einer der Pioniere der „Ice Music“ und entwickelte über die Jahre ein Universum an Musikinstrumenten aus purem Eis, die in Konzerten zum Einsatz kommen und gespielt werden.   Die Fotos vom ersten Konzert im Schneesturm auf der Freiterrasse des München Hoch5 machte Susanne van Loon, vom zweiten Konzertabend inside berichtet Thomas J. Krebs. Am zweiten Abend von Isungsets „Ice Music“ trat er gemeinsam auf mit Arve Hendriksen an der Trompete, verschiedenen Eis-Hörnern & Gesang, Anders Jormin mit einem Eis-Bass (!), der Sängerin & Soundtüftlerin Maria Skranes und – last not least – unterstützt von Ina Charlotte Mo (Eis-Assistenz), sowie Isungsets langjährigem Sounddesigner Asle Karstad. Eigentlich sollte auch dieses Konzert Open Air auf dem Rooftop …

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Magnetische Sternstunde der Musik: Das Lorenz Kellhuber New Trio im Stadttheater Regensburg

Regensburg. Verpufft, beiseite geschoben, weggewischt. Jeglicher Vorbehalt, ob ein reines Instrumentalkonzert bei den Zuhörern auch ankommt, war schlussendlich atomisiert. Anfänglich sorgte sich Pianist Lorenz Kellhuber im Theater Regensburg noch, dass Besucher sein Konzert mit dem New Trio vorzeitig verlassen könnten. Am Ende konnte die euphorisierte Menge kaum noch mit Zugaben beruhigt werden. Nach einer über dreiviertelstündigen Improvisation hatten die drei Musiker ihre Zuhörer derart in einem magisch-magnetischen Klangkosmos gefangen, dass sie wie Süchtige nach immer mehr verlangten. Einige wenige waren tatsächlich nach der Pause nicht mehr ins Theater zurückgekehrt, ihre Plätze blieben verwaist. Vielleicht hatten sie sich etwas mehr Groove, normaleren (Mainstream-)Jazz oder songartige Strukturen erwartet. Wer allerdings die Entwicklung des mit 28 Jahren noch jungen Berliner Pianisten mit oberpfälzischen Wurzeln ein wenig verfolgt hat, konnte darauf ernsthaft kaum gesetzt haben. Kellhuber hat sowohl als Solist, Bandleader, wie als Begleiter oder Partner über Genregrenzen hinweg der Improvisation immer einen breiten Raum eingeräumt oder gar ganz frei gespielt. Dennoch war es vom Jazzclub, als engagierter Veranstalter, eine mutige Entscheidung das neue Trio um Kellhuber in der Reihe „Jazz im Theater“ zu präsentieren. Anders als im intimeren …

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Nachlese zum 5. Ottobrunner Klavier-Festival

Das mittlerweile fünfte Klavier-Festival war gleichzeitig auch der Abschluss des 10-jährigen Jubiläums der Ottobrunner Konzerte. An zwei Abenden gaben drei außerordentliche, stilbildende Pianisten jeweils eine Solo-Performance am Steinway. Ketil Bjørnstad & Bobo Stenson traten am ersten Abend auf, und den zweiten Abend schließlich bestritt Pianolegende Martial Solal. Ketil Bjørnstad spielte ein ungemein kraftvolles Set, das er Manfred Eicher und dem ECM Label widmete. Stürmische Momente wechselten mit lyrischen Klängen. Bjørnstad spannte einen Bogen von seinen eigenen Kompositionen bis hin zur Klassik. Bobo Stenson dagegen schlug sehr viel leisere Töne an. Seine Improvisationen, hoch inspiriert, waren emotional spannungsgeladen und wirkten gegen Bjørnstads Spiel fast zerbrechlich. Ein großartiger erster Abend, abgerundet durch das traditionelle „Meet The Artist“ Künstlergespräch nach dem Konzert. Der mittlerweile 91-jährige, in Algier geborene, französische Pianist Martial Solal setzte am zweiten Tag des Festivals spielerisch einen ganz besonderen Akzent. In zwei Sets interpretierte er Jazz-Standards auf seine eigene Art und Weise und zerlegte gekonnt Stücke wie „Tea For Two“, „I Remember April“ oder gar das französische Kinderlied „Frère Jacques“. Solals Spiel war ungemein frisch und gleichzeitig erfrischend, humorvoll wie virtuos. Der Schalk sitzt ihm …

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Das Trio „Escape Argot“ im Jazzclub Unterfahrt

Da wird sich so manch einer im Nachhinein ärgern, diesen fantastischen Gig verpasst zu haben. Die Schweiz zu Gast im Münchner Jazzclub Unterfahrt: der Schlagzeuger Christoph Steiner („Hildegard lernt fliegen“) entwickelt mit dem Trio „Escape Argot“ zusammen mit Pianist Florian Favre und Christoph Grab am Saxophon eine eigene Klangsprache. Favre übernimmt dabei zusätzlich zum Piano an seinem Moog Subsequent 37 Basslines, während Grab und Steiner mit ihm auf direktem Weg Improvisationen realisieren. Durch ihr starkes, homogenes Zusammenspiel erzeugt „Escape Argot“ einen ganz speziellen Sound, der musikalische Gegensätze vereint, traumwandlerisch groovt, bestimmt ist von lyrischen Themen bis hin zu beseelten, ungezügelten Improvisationen, die pointiert zum Ursprung der Kompositionen zurückfinden und so den Hörer gefangen nehmen. Ein Zusammenspiel unter Gleichberechtigten. Mit Florian Favre, der parallel mit seinem eigenen Piano-Trio unterwegs ist, bewegt sich Christoph Grab mit seiner langjährig bewährten Formation RAW VISION in komplexen Jazz-Gefilden. Sein neuestes Album „Fool’s Dance“ (u.a. mit dem Gitarrist Ronny Graupe und Thomas Leuscher am Piano) ist gerade erschienen (QFTF / 090) und ist – by the way- fesselnd und hörenswert! Anfang des neuen Jahres wird „Escape Argot“ wieder ins Studio gehen …

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+++Michael Keul in Weiden+++Martin Auer in Freising+++

Jazzzirkel Weiden präsentiert: Klavier und Vibraphon mit JPEK Mainstream JPEK Mainstream, das sind Tizian Jost (Vibraphon), Bernhard Pichl (Piano), Rudi Engel (Bass) und Michael Keul  am Drumset. Die Besetzung dieses Ensembles wird Jazzkenner an das legendäre MODERN JAZZ QUARTET erinnern, das seit den 50er Jahren Jahrzehnte hinweg zum Maßstab für hochästhetischen, kammermusikalischen Jazz wurde. So hatte der Schlagzeuger Michael Keul die Idee, diese legendäre Formation mit der reizvollen, eher seltenen Kombination von Klavier und Vibraphon, musikalisch wieder auferstehen zu lassen. Am Freitag, 14. Dezember 2018, 20:00 Uhr, gibt es im BISTROT PARIS in Weiden Bearbeitungen von bekannten Standards in einem neuen rhythmischen Gewand sowie mitreißende Eigenkompositionen zu hören. www.jazz-zirkel-weiden.de www.tizian-jost.de www.bernhardpichl.com www.michaelkeuldrums.de   JazzTime Freising präsentiert: Das Martin Auer Quintett Am Freitag den 7. Februar gastiert, auf Einladung von 3klang e.V., in der Reihe JazzTime Freising, das Martin Auer Quintett in der Domstadt. Der Trompeter Martin Auer hat seit vielen Jahren das Glück, nicht nur mit vier außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten zusammen musizieren zu dürfen, sondern seine Mitstreiter auch zu seinen besten Freunden zu zählen. Seit der Gründung 1995 haben er sowie Florian Trübsbach (sx), Jan Eschke (p), Andreas …

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2nd Classical & Beyond Festival in Ottobrunn: Kreuschbrothers feat. Giora Feidman & Bobby Watson

In den vergangenen zehn Jahren sind im Ottobrunner Wolf-Ferrari Haus im Rahmen der Ottobrunner Konzertreihe u.a. Stars und Legenden wie Joachim Kühn, Ralph Towner, John Scofield, Kenny Garrett, Aki Takase, Klaus Doldinger, Alfredo Perl, Pepe Romero, das Hilliard Ensemble, Tulio Peramo, Badi Assad, Eliot Fisk, Al di Meola, Joe Lovano, Dave Liebman oder Rabih Abou Khalil in Ottobrunn aufgetreten! Zu diesem Jubiläum haben die Brüder Johannes & Cornelius Kreusch, die mal im Hintergrund als Organisatoren, mal selbst auf der Bühne stehen, für das Rahmenprogramm des zweiten Classical & Beyond Festivals als „Star-Gäste“ niemand Geringeren eingeladen als die Klezmer-Legende Giora Feidman und den Saxophon-Giganten Bobby Watson. Den ersten Abend des Festivals bestritt Cornelius Kreusch – hoch inspiriert und virtuos – solo am Piano, gefolgt von Johannes Kreusch an der Gitarre im Duo mit dem mittlerweile 82-jährigen Klarinettisten Giora Feidman. Was sich während dieser Begegnung ereignete war mehr als nur faszinierend. Giora Feidman begann mit ultraleisen, aufmerkenden Tönen, die er seiner Klarinette entlockte, im Geiste des klassischen chassidischen Niggun, mit der wundervollen Melodie des hebräischen Volksliedes Hava Nagila. Es folgten Werke von Piazolla bis Schubert. Als Feidman schließlich …

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Florian Weber live mit „Lucent Waters“ im Kölner Stadtgarten

„Lucent Waters“, die gerade auf dem Label ECM erschienene CD des Pianisten Florian Weber, wurde vergangenem Montag live mit seinem Quartett im Kölner Stadtgarten vorgestellt. Mit dabei Ralph Alessi an der Trompete, die Ausnahmebassistin Linda May Han Oh und Dejan Terzic am Schlagzeug. Die Idee zum Titel des Albums stammt von Webers Erfahrungen beim Tauchen, wenn man sich darauf einlässt sich vom Wasser umspülen zu lassen und in die Wellen eintaucht. Das konnten auch die Zuhörer im Kölner Stadtgarten: sich auf die Musik des Quartetts einlassen und eintauchen in die polyrhythmische und polyphone Welt von Florian Weber mit seinen wunderbar komplexen, tiefgründigen Kompositionen. Thematisch passend wurde das Konzert mit dem Stück „Melody of a waterfall“ eröffnet. Es folgten dann weitere Kompositionen von Weber wie „Fragile Cocoon“, „Sonnenwind“ oder „The Traveller“. In zwei Sets wurde ein spannender musikalischer Bogen geschlagen. Angefangen von neuen Stücken aus dem aktuellen Album, bis hin zu Webers „Wurzeln“ und seinem Mentor Lee Konitz, vor dem er sich mit dem Stück „Lee’s Line“ verbeugte. Nomen est omen ziehen Webers Stücke den Hörer in seinen Bann. Seinen Spitznamen „Flow“ hat Florian Weber vollkommen …

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