Jazz-Soul-Katharsis: Gregory Porter lässt in der Muffathalle den Spirit fließen

Von Claus Lochbihler, Fotos von Ralf Dombrowski –  Soulful und jazzig, das wären gern viele Sänger. Schon deshalb, weil man dann nicht nur das überschaubare Jazzpublikum, sondern auch die vielen Soulfans, vielleicht sogar den einen oder anderen Hip-Hop-sozialisierten Jungen erreicht. Und so nicht nur kleine Clubs oder philharmonisch-steife Konzertsäle wie den Gasteig füllt, sondern auch lässigere Orte wie die Muffathalle. Und das im wortwörtlichen Sinne: Die Halle war beim Konzert vorgestern Abend so ausverkauft und voll, dass sich Gregory Porter nach zwei Nummern bei seinen Fans für die „fast schon illegal“ volle Venue bedankte. Soulful und zugleich jazzig wären gerne viele. Gregory Porter ist es. In Balladen wie „Wolfcry“ oder „Hey Laura“ klingt er so sahnig und klar wie Nat King Cole, den er als kleiner Junge einst als seinen Ersatzvater adoptierte, weil sich der leibliche Vater davon gestohlen hatte. Dabei kommt Porter nie kitschig rüber – selbst wenn er von Vögeln mit gebrochenen Flügeln singt, wie in „No Love Dying“, seinem Plädoyer dafür, den Glauben an die verändernde Kraft von (Nächsten-) Liebe, Fürsorge und Engagement niemals aufzugeben. Gregory Porter singt solche Songs mit einem …

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Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, übernimmt 2015 die Schirmherrschaft zur Jubiläumsausgabe der jazzahead! Foto: Christof Rieken

Showcase-Bewerbungsphase für jazzahead endet heute

Showcase-Bewerbungsphase endet am 11. November 2014 Bewerbungen für die 40 Showcases auf der zehnten jazzahead! können für die Module German Jazz Expo (Künstler aus Deutschland), French Night (Jazz aus dem Partnerland 2015: Frankreich), European Jazz Meeting (europäische Jazzformationen) und Overseas Night (Jazz aus Übersee) eingereicht werden. Konditionen für eine Bewerbung können auf der Webseite nachgelesen werden. Die Bewerbungsfrist endet am 11. November 2014. Werbung Seit zehn Jahren ist die jazzahead! der Branchentreff für die internationale Jazzszene. An vier Messetagen und bei 40 Showcase- Konzerten kommen die Protagonisten der Szene zusammen. Zusätzlich zieht die jazzahead! clubnight am Samstag, 25. April 2015, das Publikum in 30 Clubs und Spielstätten der Stadt, um bei rund 60 Konzerten die Nacht zum Tage zu machen. Um ein jährlich wechselndes Partnerland, dessen Jazzszene auf der Messe vorgestellt wird, hat sich ein Kulturfestival entwickelt. Dieses zeigt über einen Zeitraum von zweieinhalb Wochen die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene des jeweiligen Partnerlandes in Bremen. Zu Messe und Kulturfestival werden rund 25.000 Besucher erwartet. Die Musikmesse findet statt vom 23. bis 26. April 2015, das Kulturfestival der jazzahead! vom 9. bis 26. April 2015. Highlights …

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Terence Blanchard mit Band in der Unterfahrt

Terence Blanchard am 24. Oktober in der Münchner Unterfahrt: Es war ein Konzert der alten Fusion-Schule mit herausragenden Musikern: Charles Altura, Gitarre, der Kubaner Fabian Almazan an den Keys, Bassist Donald Ramsey und Drummer Oscar Seaton.  Die Stücke entwickelten sich über lange Distanzen, viele Steigerungen, ausgiebige Solistik mit der Tendenz zur professionellen Ekstase. Neben Blanchard besonders beeindruckend der Gitarrist Altura, der sich mit Nonchalance und einer Vorliebe für rockig verhallte Sound in lange Improvisationen stürzte, ebenfalls markant der Keyboarder Almazan mit viel Begeisterung für Retro-Sound. Der Fokus lag dabei nicht auf ausgefeilten Kompositionen, sondern eher auf dem Puls auf hohem Energieniveau dahinlaufender, fließender, groovender Musik, auf kommunikativen Details zwischen den Musikern und einem Klanggefühl, das irgendwo zwischen Hancock, Davis, Shorter und Co seine Ursprünge hatte. Text und Bild: Ralf Dombrowski

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Bildergalerie: Vergabe der Kunststipendien München

Am 21. Oktober wurden in München die Stipendien für Kunst und Musik der Landeshauptstadt München 2014 vergeben. In der Sparte Musik gingen sie an den Hackbrettspieler Komalé Akakpo, die Komponistin und Dirigentin Diana Syrse Valdés Rosada und an Monika Roscher. Außerdem wurden an die Sängerin und Tänzerin Sophie Mefan und an die Cellistin Katarina Schmidt die Leonard und Ida Wolf-Gedächtnispreise für Musik überreicht. Hier sind ein paar Fotos von den Konzerten beim Event von Ralf Dombrowski, danke!

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