News: BMW Welt März-Matineen +++ Franz Koglmann Personale +++ Ausstellung „Faces – Traces“

Die März Matineen des BMW Welt Jazz Awards Im Rahmen des BMW Welt Jazz Awards unter dem Motto „Playing my Guitar“ finden im März die letzten beiden der sechs kostenfreien Sonntagsmatineen im Doppelkegel der BMW Welt statt. Am 8. März stellt das „Manu Codjia Trio“ sein Können unter Beweis. Mit 14 Jahren begann der Gründer des Trios, Emmanuel Codjia, seine Musikerlaufbahn. Von seinen vier seit 2007 veröffentlichten Alben weist besonders „Covers“ einen verstärkt jazzrockigen Klang auf. Die auf diesem Album zu hörenden Musiker, Jérôme Regard (Bass) und Philippe Garcia (Schlagzeug), begleiten ihn nun zum Auftritt im Rahmen des BMW Welt Jazz Award nach München. Das „Carl Mörner Ringström Majestic Orchestra“ spielt bei der letzten Matinee am 15. März 2015 um den Einzug ins Finale. Die musikalischen Anfänge von Carl Mörner Ringström liegen ursprünglich im Hard Rock. Er besticht vor allem durch seine virtuose Technik, mit der er Gitarristen wie Allan Holdsworth oder Kurt Rosenwinkel in Nichts nachsteht. Nach dem Gewinn des Jugend Jazz Festivals 2004 in Schweden reiste der heute in Dänemark lebende Carl Mörner Ringström mehrfach in die USA und begab sich dort auf …

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„Miss Unterfahrt“ – Leidenschaft, Zufälle und viel Musik

Von Ralf Dombrowski – Als Nachschlag zu jahrzehntelangem Engagement für die Münchner Jazzszene bekam Christiane Böhnke-Geisse von der Abendzeitung einen Stern verliehen. Das Club-Programm allerdings verantwortet inzwischen Gabor Simon. Was nicht heißt, dass die Chefin von einst sich aus der Szene zurückzieht. Der Rückblick ist eine kurze Geschichte von Leidenschaft, Zufällen und viel Musik. „Die Unterfahrt wurde 78 gegründet, voll alternativ, gegen die Bewegung, avantgardistisch,“ erinnert sich Christiane Böhnke-Geisse. „Dann kamen die Achtzigerjahre. Sepp Dachsel hatte das Ganze schon in ein anderes Fahrwasser gebracht. Mit Michael Stückl, Lisl Geipel als Wirtin und mir ist es dann von 1989 an gelungen, aus der Eckkneipe für Jazz einen Club zu machen und das Profil international zu stärken. 1998 sind wir umgezogen, mussten neuen Herausforderungen meistern. Nicht mehr 90, sondern 160 Plätze. Kein Mensch wusste, wo er in den Katakomben des Einstein hingehen sollte. Danach eine ganz starke Phase. 2005 war da ein Schlüsseljahr. Es wurden 100 Jahre unabhängiges Norwegen gefeiert, das führte hier zu viel positivem Input. 2008 folgte das 30.Jubiläum, auch das ein Riesenschritt, nicht zuletzt, weil uns das Kulturreferat der Stadt München und die Stadtsparkasse …

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Zhenya Strigalev und Band in der Unterfahrt

Zhenya Strigalev (as) und seine Formation Smiling Organism (Alex Sipiagin, tp, Liam Noble, p, Matt Penman und Linley Marthe, b, Eric Harland, dr) zeigten in der Münchner Unterfahrt starke rhythmische Strukturen, fest verankerte Basslinien und ganz eigene Melodik. Das Projekt, wie Strigalev es selbst bezeichnet, vereint das enorme musikalische Talent der international höchst anerkannten Musiker mit ihm selbst als Katalysator. Ralf Dombrowski war für uns vor Ort und dokumentierte den Auftritt mit Bildern.

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Ziegler-Trio in der Unterfahrt

Fünf Töne auf dem Grand Piano und man weiß, wer spielt: Pablo Ziegler gilt bis heute als der stilbildende Tango-Pianist, der zusammen mit Astor Piazolla den Tango Nuevo etabliert hat. Bis heute entwickelt Ziegler seinen musikalischen Stil permanent weiter und bewegt sich virtuos zwischen Jazzimprovisation und argentinischer Folklore. Fotograf Ralf Dombrowski besuchte Pablo Zieglers Konzert in der Münchner Unterfahrt, das er am 10. Februar zusammen mit dem Gitarristen Quique Sinesi und dem Bandoneonisten Walter Castro dort gab.

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Camila Meza beim BMW Welt Jazz Award

Die junge Chilenin Camila Meza ist ein neues Gesicht in der europäischen Jazzwelt: Tatsächlich war der Gig der singenden Gitarristin am gestrigen Sonntagvormittag anlässlich des BMW Welt Jazz Awards in Doppelkegel der BMW Welt ihr erster Trip nach München. Sie gilt derzeit als einer der angesagtesten Newcomer der New Yorker Jazzszene und begeisterte zusammen mit drei phänomenalen Begleitern: dem Pianisten Shai Maestro, der Bassistin Linda Oh und dem Schlagzeuger Kendrick Scott. Viel Applaus, eine Zugabe, lange Schlange am CD-Verkaufs- und Signierstand von Camila Meza. Eine ausführliche Konzertkritik von Ssirus W. Pakzad finden Sie hier. Fotos: Ralf Dombrowski

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Charlotte Greve präsentiert „Wood River“ in der Münchner Unterfahrt

Wood River heißt das neue Projekt der Saxophonistin Charlotte Greve und des Gitarristen Keisuke Matsuno. Die Band, die Anfang 2014 in New York gegründet wurde, veröffentlicht jetzt ihr Debütalbum beim Label Edition Longplay. Die Musik von Wood River passiert in Schichten – Melodien, Soundfragmente und Rhythmen werden übereinander gestapelt und entwickeln sich dabei zu einem einzigen großen Instrument, bei dem man manchmal nicht genau weiß, welcher Klang von wem erzeugt wird. Die Stücke führen ein Eigenleben, entfalten sich in einer kollektiv erzeugten Wand aus Klang und schweren Schlagzeugbeats und erreichen ihre Zuhörer in dunkler, aber eleganter Schönheit. Ralf Dombrowski war bei der Vorstellung des Projekts in der Münchner Unterfahrt und fotografierte für jazzzeitung.de. Werbung    

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„75 Jahre Eberhard Weber: The Great Jubilee Concert“ beeindruckt mit Musikgrößen

Von Thomas J. Krebs – Beim großen Event „75 Jahre Eberhard Weber: The Great Jubilee Concert“ gaben sich Weggefährten wie Jan Garbarek, Pat Metheny, Paul McCandless oder Gary Burton die Ehre und zündeten zum Geburtstag des Bass-Revolutionärs Eberhard Weber ein musikalisches Feuerwerk. Im ersten Set des Abends wurden Kompositionen Webers erstmals für ein klassisches Big Band Ensemble arrangiert und gespielt. Mithilfe der prominenten Gäste verzauberten die Interpretationen der SWR Big Band das Publikum. Das zweite Set war dann völlig anders: Pat Metheny montierte Solopassagen von Eberhard Weber aus Video-Archivmaterial zu einem eigenen, neuen Werk mit dem bescheidenen Titel „Inspired“ für das „Gary Burton Quintett“ (das quasi in Original Besetzung mit Scott Colley für den verhinderten Steve Swallow sowie Eberhard Weber auf der Leinwand) und Big Band für Spannung und Begeisterung sorgte. Empfohlen seien an dieser Stelle Webers Buch „Résumé“, in dem er seine eigene, sehr persönliche Version der deutschen Jazzgeschichte erzählt, und sein bei ECM veröffentlichte, neue CD „Encore“, eine Sammlung einiger Solo-Zugaben aus den Jahren 1990 – 2007. Alle Fotos: Ralf Dombrowski Werbung

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Bildergalerie: Paolo Fresu im Bayerischen Hof

Am 11. Dezember 2014 war Ralf Dombrowski (Fotos) im Bayerischen Hof in München und merkt dazu an: Paolo Fresu mit seinem italienischen Devil Quartett (Bebo Ferra, g; Paolino Dalla Porta, b; Stefano Bagnoli, dr): ungemein inspirierte Musik, sehr kommunikativ, perfekt dialogisierend, kommunizierend mit einem weiten musikalischen Spektrum von eigenwillig freakigen Bearbeitungen etwa des Stones-Klassikers „Satisfaction“ bis hin zu weit ausholenden, sich überlegt steigernden Soloexkursen von Fresu und Ferra … durchaus faszinierend …

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