Moritz Eggert

+++news+++Uraufführung: Moritz Eggerts „ABC of Love“+++Jazzmeeting Wuppertal+++

+++Uraufführung: Moritz Eggerts „ABC of Love“+++

Am Freitag, den 6. November 2026, um 20 Uhr wird in Hamburg Moritz Eggerts neues Werk „ABC of Love“ für das Non-Piano Ensemble uraufgeführt. Die Premiere findet im Rahmen von „RAVELations“, dem diesjährigen Non-Piano Toy Piano Weekend, statt. Ursprünglich hatte Eggert ein“ABC of Hate“ im Sinn, doch wegen der ohnehin allgegenwärtigen Negativität entschied sich der Komponist bewusst für das Gegenteil. Entstanden ist eines seiner, wie er selbst sagt, „cutesten“ Stücke: eine freundliche, liebenswürdige Komposition, die zugleich von feiner Ironie und einer gewissen Melancholie durchzogen ist. Auch die Besetzung ist außergewöhnlich und beinahe einzigartig: vier Toy Pianos in einer ausgeprägt polyphonen Komposition. Ergänzt werden die kleinen Klaviere durch Smartphone-Apps als eigene Instrumente. Dahinter steht die Idee einer modernen Hausmusik: Mit einfachen, kostengünstigen Instrumenten ließe sich das Werk prinzipiell an nahezu jedem Ort aufführen.

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Das diesjährige Festival „RAVELations“ nimmt Maurice Ravels vor rund 100 Jahren uraufgeführte Kurzoper „L’enfant et les sortilèges“ (Das Kind und der Zauberspuk) zum Ausgangspunkt. Inspiriert von Ravels fantasievoller Klangwelt entsteht ein Programm, in dem Spielzeuginstrumente, Alltagsgegenstände und Elektronik auf zeitgenössische Kompositionen treffen. Neben Eggerts „ABC of Love“ stehen am 6. November weitere Uraufführungen von Anne Castex, Jacob Sello, Lucie Spedicato, Sascha Lino Lemke und Philipp Krebs auf dem Programm.

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Moritz Eggert (*1965 in Heidelberg) zählt zu den vielseitigsten Stimmen der zeitgenössischen Musik. Charakteristisch für sein Schaffen ist die Lust an der Überschreitung musikalischer und gesellschaftlicher Konventionen mit experimentellen und performativen Ansätzen:

„Ich weiß nicht, wie die Musik der Zukunft klingt. Wenn ich es wüsste, würde ich sofort aufhören, zu komponieren. Aber ich weiß sehr genau, wie sie nicht klingt. Sie ist weder die Musik der Experten noch der grölenden Massen. Sie ist aber auch nicht der Mittelweg des geringsten Widerstandes.“ Moritz Eggert

Weitere Informationen unter: https://toypiano-weekend.de/en/ravelations-2/

Beitragsbild: Moritz Eggert, Foto: Felix Poehland

 

+++Jazzmeeting Wuppertal – Plattform für aufstrebende Talente+++

Lea Gasser 5tet
Lea Gasser 5tet

Das Wuppertaler Jazzmeeting 2026 feiert vom 6. bis 14. November erneut die Vielfalt des Genres – und gibt aufstrebenden Musiker:innen eine Plattform. Bei insgesamt sechs Konzerten – darunter zwei
Doppelkonzerte – sind viele spannende Jungjazzer:innen am Start. Einer der aufgehenden Sterne am Jazzhimmel ist das preisgekrönte 5tet der Schweizer Akkordeonistin und Komponistin Lea Gasser. Am Sonntag, 8. November verbindet sie im Loch Jazz, Kammermusik und Volksmusik zu einer unverwechselbaren Klangsprache. Als Opener der Festival Session am Montag, 9. November im Café ADA, konnten zwei junge Musiker des diesjährigen WildCardContests gewonnen werden. Den Talentwettbewerb vertreten Kontrabassist Gabriel Spindler und Gitarrist Hiyab Beraky, die als ZoneOut die Jury beeindruckten. Am 9. November bilden sie zusammen mit Schlagzeuger Jack Wang das Hiyab Beraky Trio, das sich im Raum zwischen akustischem und elektrischem Sound, zwischen ausgefuchsten Lines und freier Improvisation bewegt.

Irinas Quartet
Irinas Quartet

Für die anschließenden Sessions haben sich bereits einige Festival-Musiker:innen angekündigt. Unter ihnen ist Irina Alekseeva die sich mit ihrer Gitarre seit einigen Jahren unter die montäglichen JazzSessions mischt. Sie tritt mit ihrer eigenen Formation Irina‘s Quartet am Donnerstag, 12. November im Brennscheidt-Forum auf. Sie verquickt musikalische Genres, Epochen, Orte und streckt ihre Fühler aus zum nächsten modernen Sound.

Michael Knippschild Quartett
Michael Knippschild Quartett

Das Doppelkonzert feiert auch den Album-Release einer weiteren Viererformation: „Won’t you lead me there?“ ist das Debüt des Wuppertaler Schlagzeugers Michael Knippschild. Trotz experimenteller Ansätze bleibt der Klang des Michael Knippschild Quartetts eindeutig im Jazz verwurzelt. Den fest etablierten Jazzmeeting-Abend im KNIPEX Forum am Mittwoch, 11. November eröffnen dieGewinner des

LoseDrei
LoseDrei

WildCardContests „LoseDrei“. Die Kölner Musiker Lewin Losemann, Niklas Wittig und Xaver Feest erforschen einen klanglichen Raum aus komplexen Grooves, tiefer klanglicher Versunkenheit und geplantem Kontrollverlust. Danach erobern die fabelhaften openSky Hip Fellows in leicht veränderter Besetzung Bühne und Publikum.

Joshua Milos
Joshua Milos

Der vielversprechende Jungmusiker Paco Montenegro, der Posaune und Trompete an der Folkwang Universität studiert, wird ebenfalls auftreten. Seine ersten musikalischen Schritte in Wuppertal machte er bei der JazzSession. Inzwischen ist er in ganz NRW gefragt und war bereits mehrfach Gast der WDR Big Band. Mit junger Musik und jungen Künstler:innen verabschiedet sich das Jazzmeeting 2026 am Samstag, 14. November im Loch. Joshua Milo macht mit seiner siebenköpfigen Band Jazz-Fusion zugänglicher –
weniger verkopft, dafür mitreißend, humorvoll und tanzbar.

Mehr Infos unter: www.opensky-ev.de/jazzmeeting/jazzmeeting-2026/

Beitragsbilder: Lea Gasser 5tet, Foto: Mathilda Olmi; Irinas Quartet; Michael Knippschild Quartett, Foto: Marlene Roberta Raab; LoseDrei, Foto: hw Grese; Joshua Milos, Foto: Nic Edinger

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