+++ news +++ jazzahead! Europäische Kulturmarke 2019 +++ Jetzt bewerben um Showcases für Kinder +++

+++ jazzahead! Europäische Kulturmarke 2019 +++

Die jazzahead!, weltweit einzigartige Kombination aus Fachmesse und begleitendem Festival, ist am Donnerstag, 7. November 2019, im Zollverein in Essen als Europäische Kulturmarke des Jahres 2019 ausgezeichnet worden. Der Award gilt als einer der der avanciertesten Kulturpreise in Europa.


„Wir waren bereits sehr stolz, zu den Nominierten des 14. Europäischen Kulturmarken-Award zu gehören“, kommentiert der Geschäftsführer der Messe Bremen und Gründer der jazzahead!, Hans Peter Schneider. „Den Preis tatsächlich zu bekommen, empfinden wir als großartige, tiefe Anerkennung für unsere Arbeit.“ Projektleiterin Sybille Kornitschky sagt: „Diese Auszeichnung ist eine besondere Würdigung für die jazzahead!, die vor 15 Jahren den Mut besaß, erstmalig den Jazz in das Zentrum einer Musikmesse zu stellen und daraus eine heute weltweit führende Kulturmarke zu entwickeln.“ Die Messe Bremen erhoffe sich nun noch mehr Aufmerksamkeit im europäischen Kulturraum und bei internationalen Kooperationspartnern.

Für das Team der jazzahead! nahmen Projektleiterin Sybille Kornitschky und Professor Ulrich Beckerhoff, einer der beiden künstlerischen Leiter (li.), die Auszeichnung als „Europäische Kulturmarke 2019“ entgegen. Laudator war Rolf Rische (Hauptabteilungsleiter Kultur und Leben bei der Deutschen Welle DW).

Innovationskraft und Risikobereitschaft

Mit der jazzahead! waren die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und das Jubiläumsprogramm 100 jahre bauhaus nominiert. Die Bremer Veranstaltung überzeugte durch „Innovationskraft und Risikobereitschaft“, hieß es in der Laudatio unter anderem. Deshalb sage man schon mal „Jazz we can“, formulierte Redner Rolf Rische, Hauptabteilungsleiter Kultur und Leben bei der Deutschen Welle DW. Die jazzahead! sei „der Must-go-Event für die Branche“ und mache Bremen einmal im Jahr „zur Jazz-Metropole der Welt.“

Die 42-köpfige Jury aus Kultur, Wirtschaft und Medien zeichnete die Kulturmarke jazzahead! unter anderem für ihre konsequente und nachhaltige Markenführung aus. Seit 2006 bringt die Veranstaltung alljährlich an vier Tagen im April die Szene in Bremen zusammen. Anfangs nur Messe und Branchentreff für die nationale und internationale Jazz-Szene inklusive 40 Showcase-Konzerten, kam 2011 das begleitende Festival mit einem Partnerlandprogramm und der CLUBNIGHT hinzu. Seither ist die Marke auch regional fest verankert. Ihr jüngster Spross ist „jazzahead! feat.“ mit einzelnen Konzerten rund ums Jahr.

Jubiläum

2020 feiert die jazzahead! 15-jähriges Bestehen, das Festival erlebt seinen zehnten Geburtstag. In Würdigung des Doppeljubiläums richtet die Veranstaltung erstmals den Fokus auf ein Partnerland aus Übersee: Kanada. Die Messe findet statt von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. April, das Festival beginnt bereits am Freitag, 17. April.

Der Kulturmarken-Award wurde 2006 von dem Berliner Kulturmarken- und Kultursponsoring-Unternehmen Causales ins Leben gerufen. Für die diesjährige Auflage erreichten die Experten-Jury 105 Bewerbungen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Kroatien, Litauen, Österreich, Tschechien und der Schweiz. Auszeichnungen ergingen in insgesamt acht Kategorien.

Mehr Infos: www.jazzahead.de

+++ jazzahead!: Jetzt bewerben um Showcases für Kinder +++

Gefragt sind Beiträge aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Knapp 700 Steppkes und ihre Begleiter im Kulturzentrum Schlachthof: Der Andrang bei den Showcases im Rahmen der Fachtagung „Improvisation und Jazz für Kinder“ war bei der jazzahead! 2019 enorm. Darum bietet die Messe Bremen die Kurzkonzerte auf der Jazz-Fachmesse von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. April 2020, erneut an. Musiker und Musikerinnen aus dem deutschsprachigen Raum können sich ab sofort bis Freitag, 20. Dezember, mit ihren Konzepten bewerben.

Was wird gesucht?

Gesucht sind laufende oder abgeschlossene Projekte, die Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter Improvisation und Jazz interaktiv nahebringen. Die Konzepte müssen leicht übertragbar und umsetzbar sein, auch für Musik-Lehrkräfte, die keine Jazz-Ausbildung haben. Zudem dürfen sie keine musikalische Vorbildung bei den Kindern voraussetzen und sollen sprachlich barrierefrei sein. Sämtliche Details sind der Ausschreibung zu entnehmen.

„Improvisation kann ein Schlüssel für die Lösung mancher Probleme in KiTa und Schule sein“, sagt Sybille Kornitschky, Projektleiterin der jazzahead!. „Sie eignet sich etwa, um Inklusion und Integration voranzubringen.“ Die Showcases könnten zudem den Schulbehörden einen Weg zeigen, den Musikunterricht in Schulen wieder zu stärken – „wenn sie von Entscheidern wahrgenommen werden, könnten sie Profi-Musiker in die Schulen bringen.“

Eine Jury aus Fachleuten wählt Anfang Januar aus den Vorschlägen zwei Projekte aus, die am Donnerstag, 23. April 2020, ab 11 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof in jeweils 30-minütigen Konzerten präsentiert werden. Im anschließenden Symposium erläutern die Musiker ihre Ideen und müssen insbesondere deren Übertragbarkeit verdeutlichen.

Fachtagung Improvisation und Jazz für Kinder

Die Fachtagung Improvisation und Jazz für Kinder findet zum vierten Mal statt. Die jazzahead! richtet sie gemeinsam mit fünf Partnern aus (Deutsche Jazzunion, Musikland Niedersachsen, Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!, Hochschule für Künste Bremen, Landesinstitut für Schule Bremen).

Mehr Infos: www.jazzahead.de

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