+++ Die Deutsche Jazzunion begrüßt das Positionspapier des Deutschen Musikrats: Jazz und Improvisierte Musik brauchen verlässliche und flexible Förderstrukturen +++ Der Deutsche Musikrat hat am 28. Januar 2026 das Positionspapier Freie Musikszene braucht verlässliche Förderstrukturen veröffentlicht, dem sich die Deutsche Jazzunion ausdrücklich anschließt und die darin formulierten Forderungen begrüßt. Gerade im Bereich Jazz und Improvisierte Musik ist eine nachhaltige, verlässliche Förderung unverzichtbar, um künstlerische Entwicklung, soziale Absicherung und faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. In der Szene entstehen zunehmend langfristige Projekte und feste Strukturen von Large Ensembles über Kollektive bis hin zu Festivals und Produktionsplattformen. Diese arbeiten auf kontinuierlicher Basis, tragen jedoch die wirtschaftlichen Risiken selbst und übernehmen vielfältige organisatorische Aufgaben – oftmals unentgeltlich. Die bislang dominierende Projektförderung greift hier zu kurz: Sie deckt oft weder laufende Personal- noch Strukturkosten ab und erschwert so eine nachhaltige künstlerische Arbeit. Werbung „Gerade in Jazz und Improvisierter Musik sehen wir, dass projektbasierte Förderung an ihre Grenzen stößt. Musiker*innen organisieren sich weitestgehend selbst, wobei sie den Großteil ihrer Zeit nicht mit der eigentlichen kreativen Arbeit verbringen, sondern mit Organisation, Marketing, Akquise und Verwaltung. Und diese Aufgaben bleiben oft unbezahlt. Solange Förderungen …
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