+++ Alma Naidu erhält erstes Stipendium der Grizzly Jazz Foundation +++

Die neu gegründete Stiftung „Grizzly Jazz Foundation – Supporting young artists“ in Bonn widmet sich dem deutschen Jazznachwuchs. Der Gründer der Stiftung Prof. Dr. Andreas Hoeft, der den namensgebenden Spitznamen „Grizzly“ trug, hatte im Sinn, junge und talentierte Jazzmusiker*innen mit profunder Ausbildung im Übergang zum Berufsleben zu unterstützen. Das Stipendium ist mit bis zu 20.000 Euro dotiert und auf zwei Jahre begrenzt. „Die nachrückende Jazzgeneration benötigt Sichtbarkeit, Referenzen, Zugang zu Netzwerken und finanzielle Anlaufunterstützung – gerade in Zeiten von Corona, in denen es für den Nachwuchs nur wenige Auftrittsmöglichkeiten gibt. Die Stiftung greift an dieser Stelle mit finanzieller und ideeller Hilfe zur Selbsthilfe ein“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Cassebaum. Gemeinsam mit Dr. Sabine Hoeft und Dr. Anke Steinbeck arbeitet er im Vorstand der Stiftung ehrenamtlich daran, die Sichtbarkeit junger Musiker*innen durch beispielsweise die Vermittlung von Auftrittsmöglichkeiten zu erhöhen. Bei der Auswahl der jungen Stipendiat*innen arbeitet die Stiftung vorrangig mit dem Bundesjazzorchester (BuJazzO) zusammen. Alma Naidu als erste Stipendiatin der Stiftung Die Jazzsängerin und Songwriterin Alma Naidu (geb. 1995) ist seit 2020 Mitglied im BuJazzO und wurde auf Wunsch des Stifters als erste Stipendiatin benannt: …

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Radiowoche

Die Radiowoche vom 22.11.21–28.11.2021

Ein kleiner Blick in die Radiowoche 47. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Inhalt mo – 22.11.2021. 1 di – 23.11.2021. 3 mi – 24.11.2021. 6 do – 25.11.2021. 7 fr – 26.11.2021. 10 sa – 27.11.2021. 13 so – 28.11.2021. 16 mo – 22.11.2021 01:05 Uhr | Dlf kultur Tonart: Klassik Moderation: Elisabeth Hahn. In dieser Sendung dreht sich alles um die junge Klassikszene. Über Tabus und Grenzerfahrungen in der Musik geben die Sopranistin Sophia Körber und die Pianistin Yun Qi Wong Auskunft. Ihr Debütalbum „Tabumator“ enthält ausschließlich Ersteinspielungen. Im Gespräch erzählen die Musikerinnen über Tabus im klassischen Musikbetrieb und über die Kunst der Vertonung der weiblichen Sexualität. Junge Klassikensembles und Protagonist*innen stehen im Fokus der zweiten Stunde. Wie sieht eine Klassikszene der Zukunft aus? Impulse gibt es dabei von der Cembalistin Elina Albach, von der Jungen Norddeutschen Philharmonie und vom Vision String Quartett. Ab 3 Uhr werden einige Neuerscheinungen junger Musiker*innen vorgestellt. In der letzten Stunde gibt das Lied-Duo OMG Schubert im Gespräch Einblicke in sein neues Album „WTF 1770“, das inspiriert ist von Ludwig van Beethoven und Friedrich …

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Radiowoche

Die Radiowoche vom 01.11.21–06.11.2021

Ein kleiner Blick in die Radiowoche 44. Man hat ja sonst auch keinen Spaß daran, wenn so viel fehlt. Hier die persönliche Auswahl im Bereich Musik, Feature und anderes Kluges im Radio in der ersten Novemberwoche, wo die Abende bekanntlich länger werden und kälter und dunkler. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. mo – 01.11.2021 14.00 Uhr, Das Ö1 Hörspiel am Feiertag „Die größere Hoffnung“ von Ilse Aichinger (100. GT am 1.11.). Mit Anne Bennent, Felix Bennent, Thea und Christo Gulua, Dilara und Berdan Tokat, Jadurani und Yogesvara Rozanski, Alvin Sumyc und Jele Toé. Musik: Otto Lechner, Peter Rosmanith. Gitarre: Karl Ritter. Ton: Jupp Prenn. Dramaturgie: Christine Ivanovic. Textfassung und Regie: Anne Bennent (Autorenproduktion im Auftrag des ORF 2016) Ilse Aichingers autobiografisch geprägter Roman zählt zu den wichtigsten Werken der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Die Schauspielerin Anne Bennent hat für Ö1 eine Hörspielfassung erarbeitet, die eine sehr persönliche Sichtweise des Romans vermittelt: „‘Mama, ich habe keine Angst mehr vor der Angst’. Diese Aussage unseres Sohns Felix, der sich damals fürchtete, allein in seinem Zimmer im Erdgeschoß zu schlafen, hat sich mir ins Herz …

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News: +++Jugend jazzt Landeswettbewerb in Hamburg 2019+++Jugend jazzt Landeswettbewerb in Bayern+++

Jugend jazzt in Hamburg Heute und morgen am 17. November 2019 ist es wieder soweit: Die Staatliche Jugendmusikschule Hamburg wird im Rahmen des Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“ zum Treffpunkt des Hamburger Jazznachwuchses. Rund 400 Teilnehmer*innen aus Hamburg haben sich für den diesjährigen Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ angemeldet und präsentieren im Rahmen von Wertungsspielen mit ihren Big Bands das musikalische Schaffen vor der Jury und interessiertem Publikum . Darüber hinaus ist das Kennenlernen und Vernetzen der jungen Jazztalente ein zentrales Element von „Jugend jazzt“. Eines der teilnehmenden Jazzorchester wird von der Jury ausgewählt, um Hamburg im Mai 2020 bei der vom Deutschen Musikrat erstmals in Hamburg veranstalteten Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ zu vertreten. Der Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ Hamburg ist die wichtigste Fördermaßnahme für jazzinteressierte Jugendliche im Alter bis 24 Jahren der Hansestadt und ist jährlich alternierend für Bigbands bzw. Combos und Solist*innen ausgeschrieben. Vier Tage später, am Donnerstag, 21. November 2019 findet um 17 Uhr die feierliche Preisverleihung in der Fabrik statt. Neben der Würdigung der Preisträger*innen und Aushändigung der Urkunden, werden Preisstifter die von ihnen zur Verfügung gestellten Sonderpreise überreichen. Musikalisch umrahmt wird die Preisverleihung von Preisträgerbands des …

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Mette Nadja Hansen und Johannes von Ballestrem – Eine Jazz-Hommage an die „Geliebte Clara“

In Bonn wird nicht nur in jedem Jahr Ludwig van Beethoven, der große Sohn der Stadt, mit einem wochenlangen, international besetzen Musikfest geehrt. Auch Robert Schumann, der die zwei letzten Jahre seines Lebens in Bonn verbracht hatte, wenn auch in beklagenswertem Zustand, wird in der Bundesstadt in besonderer Weise gewürdigt, mit einem jährlichen Schumannfest, das jetzt vom 1. bis 16. Juni zum 22. Male stattfand, diesmal unter dem Motto „Geliebte Clara“. Aus Anlass ihres 200. Geburtstages am 3. September wurde Schumanns Ehefrau und Mutter seiner acht Kinder in mehr als zwei Dutzend Konzerten sowie Theater- und Filmvorführungen als bedeutende Musikerin gefeiert. Sie galt als berühmteste Pianistin ihrer Zeit, wurde aber als gleichwertige Komponistin nicht anerkannt, denn Frauen wurde die öffentliche Aufführung ihrer Werke nicht zugestanden. Fanny Mendelssohn, Felix’ begabter Schwester, erging es bekanntlich ebenso. So wurden während des Schumannfestes auch einige, bisher unbekannte Kompositionen Clara Schumanns aufgeführt. Ein Abend in dem von der Klassik bestimmten Schumannfest blieb dem Jazz vorbehalten. Clara Schumann und Jazz? Welche Berührungen könnten sich da ergeben, welche Antworten die engagierten Jazzmusiker finden? Nun, der in Bonn gebürtige, in Berlin lebende Pianist …

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+++ News: +++ „Joy – Life – Love“ in Graz: Sheila Jordan mit Studierenden der Kunstuniversität +++ 10. Jubiläum für Zettbe, das Magazin nun: „Neu“ +++ 40. Internationales Jazzfestival Saalfelden +++

Artist in Residence: Joy – Life – Love an der KUG mit Sheila Jordan in Graz Erneut begrüßt das Institut für Jazz der Kunstuniversität das KUG-Ehrenmitglied Sheila Jordan als Artist in Residence in Graz. Neben ihren Workshops mit den KUG-Studentinnen und Studenten ist die amerikanische Jazzgröße am 25. März Sheila Jordan unter dem Motto „Joy – Life – Love“ gemeinsam mit KUG-Studierenden bei der Veranstaltung „Jazz im MUMUTH“  im György-Ligeti-Saal zu erleben. Vom 18. März bis 29. März lehrt die 90-jährige Jazz-Musikerin wieder an der Kunstuniversität Graz, wo sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Jazz-Vokalklassen an die Studierenden weitergibt. Mit der Unterrichts- und Konzert-Reihe „Artist in Residence“ bietet die KUG seit 2009 dem Jazz-Nachwuchs die Gelegenheit von den Musikerinnen und Musikern ihrer Zunft zu lernen. Sheila Jordan wurde 1928 in Detroit/Michigan in den USA geboren. Erste Erfolge hatte sie bereits in den frühen 60er-Jahren. Zu ihrem Repertoire gehören Free Jazz, zeitgenössische amerikanische Lyrik sowie Jazz Standards. Seit den 50er-Jahren lebt sie in New York, wo sie unter anderem bei Charles Mingus und Lennie Tristano studierte. 2012 wurde sie mit dem renommierten NEA Jazz …

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Jazz im Radio. Foto/Montage: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 03.09. bis 09.09.2018

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 36 im Radio. Ab jetzt mit dem ARD Radiofestival 2018. Wochentags von 23:35 bis 00:00 auf hr2-kultur | MDR Kultur | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Jazz im Radio (Fernsehen) SR2 – JazzNow – Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr BR-KLASSIK – Jazztime – Von Montag bis Freitag täglich um 23.05 Uhr rbb-kulturradio – Late Night Jazz – Sa und So 23:04 – 24:00 Uhr hr2-kultur – Jazz in hr2-kultur – täglich SWR2 – Jazz – täglich WDR3 – JAZZ & WORLD – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr Deutschlandfunk – Jazz (Überblick) – Jazz Live, JazzFacts und Milestones Deutschlandfunk Kultur – Jazz – diverse Sendetermine ARTE TV – Jazz 03.09.2018 00:00 | ARD-alpha alpha-jazz: Bettye LaVette 47. Internationale Jazzwoche Burghausen 2016 Bettye LaVette greift auf ein reiches Repertoire aus Blues- und Soul-Songs zurück. Ihre nähere Heimatregion rund um die Automobil-Metropole Detroit und der dort entstandene und weltberühmt gewordene Motown-Sound der 1960er waren sicher der …

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+++NEWS+++Bundesjazzorchester mit aktuellem Bauhaus-Programm auf Nordamerikareise+++Janika Löttgen Quartett mit „Songs of a Travelor im Geske Musik- und Kulturhaus+++Schlot Festival in Berlin+++

Bundesjazzorchester mit aktuellem Bauhaus-Programm auf Nordamerikareis Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes reist das Bundesjazzorchester vom 22. Juni bis 3. Juli mit dem Bauhaus-Projekt „Klingende Utopien“ in die USA und nach Kanada. Stationen der Reise sind das  Xerox Rochester International Jazz Festival 2018, Toronto Jazz Festival 2018 und das Ottawa Jazz Festival 2018. Dabei wird dort das multimediale Programm unter der Leitung von Niels Klein ebenfalls präsentiert. Geprobt wird an der Eastman School of Music in Rochester, wo die Musikerinnen und Musiker des BuJazzOs zudem an Workshops und Masterclasses teilnehmen. Unter anderem gibt es dort auch ein Wiedersehen mit Bill Dobbins, der das Bundesjazzorchester 2008 dirigierte und der den Titel „Marseille Vieux Port“ für das Bauhaus-Programm komponiert hat. Zu ausgewählten Bauhaus-Stummfilmen ist unter dem Titel „Klingende Utopien – 100 Jahre Bauhaus“ ein Konzertprogramm für Bigband mit Vokalensemble entstanden, das bereits u.a. auf dem Kurt Weill Fest und Jazzfest in Bonn erklang. Gemeinsam mit der Eastman School of Music (USA) und dem Archiv des George Eastman Museum Rochester (USA) wurden acht mustergültige Filme von Bauhausprotagonisten bzw. mit Bauhausbezug aus der Zeit der 20er und 30er Jahre ausgewählt, …

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Jin Jim mit „Weiße Schatten“

Das Alte Pfandhaus in Köln. Pre-Release Konzert für die zweite CD der Band Jin Jim. Der Soundcheck beginnt mit einem wahren Gewitter von Schlagzeug, Kontrabass und E-Gitarre. Wie soll sich da der Flötist Daniel Manrique-Smith als Frontman der Band durchsetzen, fragt sich besorgt der Ohren- und Augenzeuge, der nicht zuletzt wegen dieses Solisten gekommen ist. Doch wie er sich durchsetzt, das zeigt er bald, nachdem die üblichen Abstimmungen mit dem Tontechniker geregelt wurden. Er zeigt es dann ausführlich im Opener des Konzerts, zugleich das erste Stück auch der neuen CD „Weiße Schatten“ der seit vier, fünf Jahren Aufsehen erregenden und in der Tat aufregenden Band „Jin Jim“. Ein wildes Entrée hat der Bassist Ben Tai Trawinski da für sich, den Schlagzeuger Nico Stallmann und den Gitarristen Johann May zusammengerührt. Und oh Wunder, sie sind unüberhörbar, die Flötentöne, Triller, langgezogene Melodiebögen, perkussive Klackgeräusche. Keine Zweifel mehr, Daniels Querflöten können sich behaupten inmitten der dröhnenden Beats des Schlagzeugs, des volltönenden Kontrabass und der flirrenden Gitarrenläufe. Alles in allem ein unverwechselbarer Sound, der mit dieser Konstellation erspielt wird, live im Konzert und atmosphärisch kaum vermindert im Studio. Im …

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Standing Ovations im Münchner Prinzregentheater für das Michael Wollny Trio

Michael Wollny ist aktuell unglaublich umtriebig und mischt die Szene richtig auf.  Zeitgleich mit zwei neuen CDs am Start „Oslo“ und Wartburg“, ist er begleitend dazu mit seinem Trio auf Tour. Nach Bonn, London, Berlin, dem Elbjazz-Festival, auf dem er als Artist in Residence mehrere Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen spielte, und Bayreuth, stand für das Trio endlich wieder einmal München auf dem Tourplan. Zur bayerischen Metropole hat Michael Wollny ein ganz besonderes Verhältnis: Act Label, Anfänge im Jazzclub Unterfahrt, das Münchner Publikum; last not least ist mittlerweile auch das Prinzregententheater für die Band ein „coming home again“ mit bewegenden Erinnerungen und vor allem guten Vibes. Das Trio betrat die Bühne sichtlich entspannt und gut gelaunt. Mit leichtem, federnden Gang ging Wollny ans Piano, griff gleich in die Vollen und mit Christian Weber am Bass und dem Schlagzeuger Eric Schaefer spielte die Band ein langes, sehr persönlich gestaltetes, durchgehendes Set, was der Dramaturgie des Abends sehr gut tat. Alte und neue Stücke wurden präsentiert: Angefangen bei „Interludium“ von Paul Hindemith über „Big Louise“ von Scott Walker bis hin zu eigenen Kompositionen wie „Der Wanderer“ oder das …

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