Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.
Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.
Senderliste:
- ORF – Ö1
- Deutschlandfunk – „Fakten und mehr“
- Deutschlandfunk-Kultur – „Das Feuilleton im Radio“
- ndr Kultur – Hören und genießen
- ndr blue – Meet The Music
- radio bremen – Neugier lohnt sich.
- Radio 3 –
- mdr-kultur – Das Radio.
- WDR3 – Das Kulturradio
- hr2-kultur – Das Kulturradio für Hessen.
- SR2 Kulturradio – … gut zu hören.
- SWR kultur – Kultur neu entdecken
- BR-KLASSIK – Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.
- Bayern 2 – Preisgekröntes Radio für Hörer, die mehr wissen wollen
Internet:
- Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
- Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung
mo – 22.06.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.
19:30:00 +++ Ö1
David Krakauer und Moritz Weiß mit seiner Styrian Klezmore Pocket Band bei den Jewish Weekends 2026 in St. Pölten
Mit dem New Yorker Klarinettisten David Krakauer konnten die Jewish Weekends, die Ende Mai, Anfang Juni 2026 zum dritten Mal in der Ehemaligen Synagoge in St. Pölten stattfanden, einen prominenten Freigeist und Pionier der Klezmer-Musik als Artist in residence gewinnen. Der mittlerweile 69-jährige Krakauer, der in den 1980er Jahren als Mitglied der Klezmatics bekannt wurde, traf im Rahmen des Eröffnungskonzerts am 29. Mai d. J. auf einen virtuosen steirischen Sohn im Geiste, den 40 Jahre jüngeren Moritz Weiß – und seine aus Posaunist Johannes Fruhwirth, Akkordeonist Djordje Davidovic, Gitarrist Niki Waltersdorfer und Kontrabassist Maximilian Kreuzer bestehende Styrian Klezmore Pocket Band. Ein Generationen-Treffen der Klezmer-Klarinettisten, das an diesem Abend zum bewegenden Fest wurde!
22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Spotlight: Hören wir Gutes und reden darüber!
Von Beate Sampson, Roland Spiegel und Ulrich Habersetzer. „Eine Sendung wie eine Insel. Draußen herrscht hoher Seegang, aber was im Hier und Jetzt zählt, das sind handverlesene Töne, die in die Ohren des Publikums tropfen“. Das schrieb 2022 die Grimme-Jury in ihrer Begründung dafür, dass „Hören wir Gutes und reden darüber!“ den Deutschen Radiopreis als „Beste Sendung“ erhielt. Wir nehmen Sie mit auf diese Hör-Insel! Jede und jeder stellt ein neues Jazzalbum vor, ohne den anderen vorher zu verraten, worum es sich handelt. Hören, rätseln und laut nachdenken über Töne – darum geht es bei „Hören wir Gutes“. Lassen Sie sich überraschen!
23:03:00 +++ Ö1
Uraufführung nach einer Erzählung von Ingeborg Bachmann
Intensive Szenen aus einem Zwischenreich: „Frühling. Leeres Land.“ von Wolfgang Sauseng nach Ingeborg Bachmann, bei Imago Die aus der Taufe gehoben vom Chorus sine nomine, dem Mobilis Saxophonquartett und einem Gesangs-Quintett.
Der Komponist, Organist und Dirigent Wolfgang Sauseng hat eine eindringliche musikalische Sprache entwickelt, mit der er Kirchenmusik und oratorienhafte Werke in theatraler Dringlichkeit schreibt. Die große Vielfalt an musikalischen Einflüssen findet Verdichtung und Konzentration in spannungsgeladenen dramaturgischen Bögen und der virtuosen Aneignung historischer Formkonzepte. So auch bei einem neuen Vokalwerk, das er für das Festival Imago Die und den Chorus sine nomine komponiert hat.
„Frühling. Leeres Land.“ nennt Sauseng das „Musikalische Szenario“ nach einer Erzählung von Ingeborg Bachmann. Der Text, zu einem Libretto geformt von Elisabeth Vera Rathenböck, erzählt in traumhaften Sequenzen von einer Welt zwischen Dies- und Jenseits. In dieser Zwischenwelt ist eine Gruppe sich Erinnernder unterwegs. Sie befinden sich zwischen Leben und Tod – oder zwischen Tod und Leben. Wie eine kindlich-messianische Lichtgestalt versucht eine Sopranstimme (sie steht für die Figur eines Knaben), die anderen Wandernden aus ihrer Apathie zu befreien. Am Ende leuchtet aus „unermesslichem Dunkel“ eine kleine Flamme, die neues Leben bringen wird. Wie diese Figur des früh verstorbenen Knaben zu einer ihm eigenen Sprache findet – auch musikalisch –, ist von Sauseng auf faszinierende Weise gestaltet worden. Die Solostimmen dieser Uraufführung wurden gesungen von Katharina Linhard (Sopran), Johanna Zachhuber (Mezzosopran), Bernhard Landauer (Altus), Sebastian Taschner (Tenor) und Korbinian Schlag (Bariton). Zu hören sind der Chorus sine nomine, das Mobilis Saxophonquartett, Gyorgy Handl (Klavier), Tommaso Huber (Kontrabass) und Igor Gross (Schlagwerk). Diese Uraufführung im Klangraum Minoritenkirche in Krems leitete Johannes Hiemetsberger. Gestaltung: Rainer Elstner
di – 23.06.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.
21:00 – 22:00 UHR +++ SWR KULTUR
JetztMusik: Die Leere wegspielen – Das Marta Sánchez Trio beim Jazzfest Berlin 2025.
Von Konrad Bott. Wenn man von der Leistung überwältigt wird, weil man sie nicht hat kommen sehen, dann spricht man im Kraftsport vom „Sleeper Build“ und in der Auto-Branche vom „Wolf im Schafspelz“. In puncto Jazzperformance könnte man dafür einfach einen Namen verwenden: Marta Sánchez. Die spanische Pianistin lebt seit längerer Zeit in New York und hat sich dort mit eiserner Disziplin nicht nur ihre musikalische Lorbeeren erkämpft, sondern mit ihren Trio-Kompositionen auch ihre Lebensfreude gerettet. Mit Savannah Harris am Schlagzeug und Matt Penman am Bass, ist sie 2025 beim Jazzfest Berlin aufgetreten.
mi – 24.06.2026
14:05:00 +++ Ö1
Pianist Michael Kahr und Saxofonist Martin Harms im Studio 2 des Wiener RadioKulturhauses
„Jazz & the City (…and me)“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der österreichischen Jazzgeschichte. Im Duo interpretieren Saxofonist Martin Harms und Pianist Michael Kahr ein Repertoire, das sich mit bedeutenden Protagonistinnen und Protagonisten des Jazz in Wien auseinandersetzt, etwa dem Gitarristen Harry Pepl. Aber auch Werke von Anton Karas (natürlich das „Harry-Lime-Thema“ aus dem Filmklassiker „Der dritte Mann“), Fritz Kreisler und Rudolf Sieczynski werden interpretiert. Die langjährige musikalische Vertrautheit der beiden Musiker ermöglicht hochkonzentrierte Dialogkunst.
Im ersten Teil der Sendung bittet Klaus Wienerroither Michael Kahr und Martin Harms zum Interview.
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.

do – 25.06.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.
22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz and More
Von Karmen Mikovic. Ja was haben wir denn da?! Neue Alben aus dem Jazz und seinen Randgebieten. Ob Blues, Neo-Klassik, Global-Pop oder freie Improvisation – hier darf alles mitmischen. (Übernahme von hr2-kultur).
23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: Zum 85. Geburtstag von Klaus Hinrich Stahmer
Am 25. Juni wird der Würzburger Komponist und Musikwissenschaftler Klaus Hinrich Stahmer 85 Jahre alt. Ob in den 1980er Jahren mit seinen multimedialen Arbeiten oder im neuen Jahrtausend mit seinen Kompositionen für außereuropäische Instrumente – vom Schaffen Stahmers gingen stets wichtige Impulse für die zeitgenössische Musik aus. Geboren wurde Klaus Hinrich Stahmer 1941 in Stettin. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Dartington College of Arts und an der Musikhochschule Hamburg. 1969 kam er als Dozent an das damalige Bayerische Staatskonservatorium für Musik in Würzburg, die jetzige Hochschule für Musik. 1977 wurde er Professor und leitete das Festival „Tage der Neuen Musik“, außerdem gründete er das Würzburger „Studio für Neue Musik“. Neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer und Komponist veröffentlichte Stahmer Bücher, Artikel und Aufsätze zu Themen aus dem Bereich der Neuen Musik und arbeitete als Journalist für verschiedene Rundfunksender, u.a. auch für BR Franken in Nürnberg. Eine Sendung von Wolfgang Schicker
fr – 26.06.2026
14:05:00 +++ Ö1
Sänger Elvis Costello und die WDR Big Band unter der Leitung von Michael Leonhart bei den Leverkusener Jazztagen 2025
Was für ein Luxus für einen Popsänger, seine Songs statt mit normaler Band mit einer hochkarätigen Big Band interpretieren zu dürfen! Und was für ein Luxus erst für das Publikum, wenn es sich beim Sänger um Elvis Costello handelt und bei der Big Band um die des Westdeutschen Rundfunks!
Der 1954 geborene Londoner Elvis Costello wird – bei aller Eigenwilligkeit seiner Musik – primär den Genres Rock, Pop, Post-Punk und New Wave zugeordnet, doch der Jazz hat ihn zeitlebens begleitet; sein Vater war Sänger und Trompeter, seine Mutter leitete die Schallplattenabteilung eines Kaufhauses und nahm ihn regelmäßig zu Jazzkonzerten mit. Und so hat er im Laufe seiner Karriere auch immer wieder mit Jazzmusikern gearbeitet, mit Chet Baker etwa, der Dirty Dozen Brass Band aus New Orleans oder The Jazz Passengers aus New York.
Die Künstlerpersönlichkeit, die das Zusammentreffen von Elvis Costello und der WDR Big Band ermöglicht hat, ist der 1974 geborene US-amerikanische Trompeter und Bandleader Michael Leonhart, der mit und für Costello in dessen Song-Katalog gestöbert und die klug ausgewählten Werke neu arrangiert hat. Er hat die WDR Big Band auch als Gastdirigent geleitet, beim gemeinsamen Konzert am 5. November 2025 im Rahmen der Leverkusener Jazztage.
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.
23:03:00 +++ Ö1
Akademie Zweite Moderne (1) – Die Wiener Festwochen setzen sich für eine gendergerechte Musikkultur ein.
Werke von zehn Komponistinnen präsentieren die Wiener Festwochen im Rahmen ihrer Reihe „Akademie Zweite Moderne“ im RadioKulturhaus. Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt soll bis 2028 insgesamt 50 weibliche musikalische Positionen vorstellen (gemeint sind damit Frauen und / oder trans, inter, nicht-binäre Personen, wie es auf der Website des Festivals heißt).
Wir stellen in zwei „Zeit-Ton extended“-Sendungen die Mitschnitte der Konzerte vom 13. und 14. Juni 2026 vor – mit Werken von Elaine Mitchener, Bára GÃsladóttir, Tania León, AilÃs Nà RÃain, Imsu Choi, Sofia Jernberg, Katarina Gryvul, Nicole Lizée, Keiko Abe und Anna Korsun. Das Klangforum Wien spielt unter der Leitung von Susanne Blumenthal.
Ziel der „Akademie Zweite Moderne“ ist es, den Anteil der Werke von Komponistinnen auch bei anderen Festivals und Konzerthäusern zu erhöhen – zu diesem Zweck gibt es auch heuer wieder ein begleitendes „Gipfeltreffen“ mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern der Musikszene. Gestaltung: Rainer Elstner
sa – 27.06.2026
18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz: Swinging Junes in June
Von Julia Neupert. Die römische Göttin Juno ist Namenspatin für diesen Monat – davon inspiriert hören wir heute, am letzten Juni-Samstag des Jahres Musik von einigen ihrer swingenden Namensvetterinnen. Mit dabei sind die Sängerinnen June Tyson, June McDoom und June Taborn, die Multiinstrumentalistin June Lawrence Cole und die Bassistin June Rotenberg.
so – 28.06.2026
00:05:00 +++ Ö1
Violinist Berne Mallinger im Gespräch über das radio.string.quartet – und die WM-Performance des österreichischen Fußballnationalteams
Kurz vor dem letzten Gruppenspiel der österreichischen Nationalmannschaft gegen Algerien bei der Fußball-WM 2026 wirft die Ö1 Jazznacht ein musikalisches „Flutlicht“ auf Rhythmus und Zusammenspiel. Zu Gast im Studio ist Bernie Mallinger, Geiger und Bandleader des radio.string.quartet – und auch im Fußball zu Hause, als ehemaliger Landesliga-Spieler und Trainer im Nachwuchsbereich.
Im Gespräch mit Lukas Meißl erläutert Mallinger Parallelen zwischen Sport und Musik: Timing, Intuition, Konzentration und das Funktionieren im Kollektiv. Außerdem stellt Bernie Mallinger das neue Album „aERO – four seasons Vol. 1“ vor. Das radio.string.quartet widmet sich darin dem Element Luft – mit einem offenen, transparenten Klang, der Raum lässt und Bewegung hörbar macht.
18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz: Swinging Junes in June
Von Julia Neupert. Die römische Göttin Juno ist Namenspatin für diesen Monat – davon inspiriert hören wir heute, am letzten Juni-Samstag des Jahres Musik von einigen ihrer swingenden Namensvetterinnen. Mit dabei sind die Sängerinnen June Tyson, June McDoom und June Taborn, die Multiinstrumentalistin June Lawrence Cole und die Bassistin June Rotenberg.
19:37 – 20:00 UHR +++ SWR KULTUR
Big Time Jazz. Jazz-Orchester, Big Band, Oktett – hier kommt Musik mit Vielen!
Im Big Time Jazz stellen wir für Sie interessante und schöne Klänge zusammen – von großen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuveröffentlichungen für eine Zeit, die ganz den großen Klängen gehört.
22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
NOWJazz: Mikrokosmos – Alternative Tunings im Jazz
Von Niklas Wandt. Die Unterteilung einer Oktave in zwölf Halbtonschritte setzte sich in Europa im frühen 18. Jahrhundert durch. Im zeitgenössischen Jazz gibt es aber immer mehr Musikerinnen und Musiker, die nach anderen Unterteilungen, nach kleineren Intervallen suchen, um ihrer Musik mehr Ausdruck zu verleihen. Dazu zählen der Violinist Modney, die Saxofonistin Anna Webber und der Pianist Georg Vogel, der im Zuge seiner Recherchen sogar ein eigenes Tasteninstrument geschaffen hat – das Claviton, mit einunddreißig Tönen pro Oktave. Ein deep dive in die Welt der Mikrotonalität!
23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: Das finnische Mundharmonika-Quartett Sväng
Das finnische Quartett „Sväng“ räumt auf mit allen landläufigen Vorstellungen vom Bluesinstrument „Mundharmonika“. Die vier Musiker, ausgebildet an der Sibelius-Akademie Helsinki, rühren zwar im Sud finnischer Folklore, aber was darüber hinaus zum Klingen gebracht wird, ist Musik zwischen Ragtime, Jazz, Klassik, Tango und Balkan-Rhythmen. Schon in den 1930er Jahren formierten sich in Finnland Mundharmonika-Quartette, die finnische Volkslieder arrangierten, aber im Unterschied dazu wurde das Hauptrepertoire von „Sväng“ von den Bandmitgliedern selbst komponiert. „Wir machen eine Art Folkmusik aus Finnland von heute. Das ist natürlich keine Musik, die leicht auf Mundharmonikas zu spielen ist, sondern wir versuchen und üben so lange bis wir sie auf unseren Harmonikas spielen können.“
Sväng absolviert mit jedem Konzert eine Art Marathon. Allein die Bassharmonika mit ihren optisch erstaunlichen Ausmaßen verlangt körperliche und künstlerische Höchstleistung wie „das Ein- und Ausatmen einer Dampflok“. Elektrische Verstärkung und durch diverse Effektgeräte verfremdeter Klang, machen die Begegnung mit „Sväng“ zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis. Eine Sendung von Roland Kunz (Wdh. vom 12.09.2015)
