Urgesteinzeit. Foto: Hufner
Urgesteinzeit. Foto: Martin Hufner

Die SonicYouth-Radiowoche vom 20.04.26 bis 26.04.26

Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.

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Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.

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Senderliste:



Internet:


  • Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
  • Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung

mo – 20.04.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.

19:30:00 +++ Ö1
Ein Konzert vom Festival Wean Hean 2025

Am 21. April startet die heurige, 26. Ausgabe des Wienerliedfestivals Wean Hean. Als Einstimmung darauf steht in On Stage ein grandioses Konzert vom letztjährigen Festival auf dem Programm. Am 10. Mai 2025 lautete das Motto im Wiener ORF- Radiokulturhaus: „Tsammschaun – Städtebegegnung Sarajevo-Wien“. Auf der Bühne: die Sängerin Natasa Mirkovic, das Vokalensemble Glas und das Wiener Frauenensemble Divinerinnen.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Spotlight: Conic Rose – Eine Entdeckung aus Berlin

Von Wolf Kampmann. Eine Band, die in keine Schubladen passen will: Conic Rose. Ihre Einflüsse kommen aus Krautrock, Ambient, Electronica oder von Bach: Mit „Wedding“ veröffentlicht die Berliner Band Conic Rose um Trompeter und Hornist Konstantin Döben am 17. April 2026 ihr zweites Studioalbum. Die Band verbindet cineastischen Jazz, Ambient-Texturen und gitarrenbetonte Musik, geprägt vom Berliner Bezirks Wedding, wo ihr Studio liegt. Im Vergleich zum Debüt Heller Tag rückt nun die Gitarre stärker in den Fokus. .

23:03:00 +++ Ö1
Lee Ranaldo zum 70. Geburtstag im Zeit-Ton Porträt – Von Sonic Youth zu Soundtrack-Improvisationen

Lee Ranaldo war Mitbegründer von Sonic Youth, der wohl einflussreichsten Noise-Rock-Band, und arbeitet seit den späten 1970er Jahren daran, die Klangmöglichkeiten der Gitarre zu erweitern. Seit langem tut er das auch in audiovisuellen, filmischen und installativen Zusammenhängen. Immer schon in den Schnittstellen von Musik, Film und Kunst tätig, hat er ein umfangreiches, spartenübergreifendes Werk geschaffen, das wie kaum ein anderes zwischen Avantgarde und Pop changiert. Anlässlich seines 70. Geburtstag widmet der Zeit-Ton Lee Renaldo ein Porträt.

Er sei ein Kind New Yorks, erzählt Lee Ranaldo. Im Herbst 2025 waren er und seine Frau, die Künstlerin Leah Singer, artists in residence der Kunstmeile Krems, die in Kooperation mit Tonspur Kunstverein Wien stattgefunden hatte. Auch wenn Sonic Youth sich 2011 aufgelöst haben, beantwortet Ranaldo Fragen zu diesem Quartett voller Enthusiasmus.

2004 hatte das Magazin „Rolling Stone“ Ranaldo in eine Liste der „Greatest Guitarists of All Time“ aufgenommen, schließlich hat sein spezieller Sound eine ganze Generation an Musikern geprägt. Es gehe nicht um Fingerfertigkeit, sondern um Präsenz und Klangschichtungen.

Im Lauf der Jahre wurden Ranaldos Schaffen vielseitiger und interdisziplinärer. Am Beginn stand der zerfahren-nervöse Sound des No Wave, als er mit Gitarristen wie Glenn Branca arbeitete. Sonic Youth wurde dann eine Art Brennglas zwischen experimenteller Rock-Musik und Avantgarde. Mit dem Quartett Text to Light improvisierte er zu Filmen von Stan Brakhage, spielte in einer Band mit Filmemacher Jim Jarmusch Blues-Musik, die auf dem Wiener Label Trost Records erschienen ist, vertonte zahlreiche Filme von Leah Singer und stellte in Installationen die pure Materialität von Gitarren aus.

2024 wurde er mit einer Ehrendoktor-Würde für Musik seiner ehemaligen Hochschule, der Binghamton University, ausgezeichnet. Im Zeit-Ton-Interview lässt Lee Ranaldo die Geschichte der New Yorker No-Wave- und Downtown-Szene Revue passieren und er erzählt über Gitarren-Stimmungen, Klangfarben, seine Begeisterung für Filme und seine Leidenschaft für das Fahrrad-Fahren mit alten Rennrädern. Gestaltung: Heinrich Deisl


di – 21.04.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.

20:03 bis 22:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: ensemble oktopus

Leitung: Konstantia Gourzi. Enjott Schneider: „Obscuritas. Traumbild“ (Uraufführung); Vassiliki Krimitza: „Frozen Sea“ (Uraufführung); Missy Mazzoli: „Ecstatic Science“; Markus Hechtle: „Blinder Fleck“; Judit Varga: „The Centipede Dances“ (Uraufführung); Vasilis Kostas: Improvisationen. Aufnahme vom 27. Januar 2026 in der Reaktorhalle, München

23:03:00 +++ Ö1
Katharina Roth ist “ZZM-Composer in Residence“ – Das Ensemble NeuRaum spielt Werke der deutschen Komponistin

Der Titel „Composer in Residence“ wird jährlich im Rahmen eines Wettbewerbes für Komponist:innen, der vom Zentrum Zeitgenössischer Musik (ZZM) ausgeschrieben wird, vergeben und ist an einen Kompositionsauftrag gekoppelt.

„ZZM-Composer in Residence 2025/26“ ist Katharina Roth, geboren 1990 in Koblenz. Die freischaffende Komponistin hat ihren Schwerpunkt auf Kammer- und Vokalmusik gelegt und ist außerdem im Bereich des Musiktheaters tätig. Katharina Roth hat mit zahlreichen renommierten Ensembles zusammengearbeitet (u.a. mit dem Ensemble Modern, Slagwerk Den Haag, Company of Music, FontanaMIX, Neue Vocalsolisten Stuttgart und Schallfeld) und Kompositionsaufträge beispielsweise von der Ernst von Siemens Musikstiftung, von Young Euro Classic, dem Landesmusikrat Rheinland-Pfalz oder dem Land Tirol erhalten.

Ihr Kompositionsstudium absolvierte Katharina Roth bei Dieter Mack in Lübeck, Daniel D’Adamo in Reims und Carola Bauckholt in Linz. Ein außergewöhnlicher Teil ihrer Biografie ist ein Studienaufenthalt in Bhopal, Indien, wo sie sich intensiv mit der traditionellen indischen Dhrupadmusik auseinandersetzte. Im Jahr 2020 gründete sie das Lizard Ensemble in Linz, 2021-23 war sie Stipendiatin der „Akademie Musiktheater heute“. 2023 erhielt Katharina Roth ein Stipendium der Jungen Akademie der Akademie der Künste in Olevano (Italien), 2024 wurde sie mit dem österreichischen Staatsstipendium ausgezeichnet. Seit Oktober 2024 unterrichtet sie am Institut für Komposition, Dirigieren und Computermusik der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Im Zentrum des „ZZM-Composer in Residence“-Konzertes in Klagenfurt am 6. März 2026 steht die Uraufführung des Auftragswerkes von Katharina Roth für das Ensemble NeuRaum: „schweben“. Mit „Snake Charmer“ (2013), Tot ist das Mädchen (2024) und Lost (2025) wählte Roth drei weitere eigene Kompositionen für diesen Abend aus – ihr Portrait-Konzert wird außerdem um Werke von Slavatore Sciarrino („Omaggio a Burri“) und ihres Professors Dieter Mack („Kebyar“) ergänzt.

Ein Mitschnitt des „Composer in Residence“-Konzertes mit dem Ensemble NeuRaum, aufgenommen am 6. März 2026 im Neuen Saal des Klagenfurter Konzerthauses. Gestaltung: Christine Pleschberger


mi – 22.04.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin

Von Ulrich Habersetzer. Das wöchentliche Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: außergewöhnliche Veröffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zu Hause ist. Nicht verpassen!

Urgesteinzeit. Foto: Hufner
Urgesteinzeit. Foto: Hufner

do – 23.04.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Blues ’n’ Root. Von Dagmar Fulle.

In dieser Sendung präsentieren wir alte und neue Aufnahmen aus den Bereichen Blues, Jazz, Swing, Rhythm ’n’ Blues, Soul und Country. (Übernahme von hr2-kultur).

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: Musik von Hilda Paredes und anderen mexikanischen Komponistinnen

Leitung: Konstantia Gourzi. Sie ist eine politische Künstlerin, die in ihren Werken immer wieder gesellschaftlich relevante Themen wie Migration oder die Suche nach einem besseren Dasein reflektiert. Hilda Paredes stammt aus Mexiko, lebt aber schon seit vielen Jahrzehnten in London, und das Spannungsfeld zwischen Alter und Neuer Welt schlägt sich auch in ihren Kompositionen nieder. Ihre komplexe Klangsprache wurzelt in ihrer doppelten kulturellen Zugehörigkeit, die einerseits durch die lateinamerikanische Lebensrealität, andererseits durch die europäische Moderne geprägt ist. Vor kurzem ist eine Porträt-CD von Hilda Paredes erschienen. Eine weitere neue Aufnahme, auf der zudem Orchesterwerke von Ana Lara, Andrea Chamizo, Marcela Rodríguez und Georgina Derbez zu hören sind, gibt Einblick in die vielfältige Neue-Musik-Szene in Mexiko. Eine Sendung von Florian Heurich


fr – 24.04.2026


14:05:00 +++ Ö1
Der deutsche Musiker Herbert Grönemeyer 1994 unplugged

Er ist in seiner Diktion durch und durch „deutsch“, und dennoch lieben ihn viele Österreicherinnen und Österreicher. Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer (das steht tatsächlich in seinem Taufschein) feiert am 12. April seinen 70. Geburtstag. Zuerst wird Grönemeyer als Schauspieler (u.a. in „Das Boot“), nach vier gefloppten Studioalben mit dem fünften Streich „Bochum“ zum Star und konzentriert sich seitdem vor allem auf seine Musikkarriere.

17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.

19:30:00 +++ Ö1
Pianist David Helbock und Bassistin/Cellistin Julia Hofer zu Gast im Wiener RadioCafé

Den in Berlin lebenden Vorarlberger Pianisten David Helbock kann man mittlerweile gut und gern zu Österreichs internationalen Jazzaushängeschildern zählen. Zuletzt war der 42-Jährige im fünfköpfigen Austrian Syndicate mit seinem ehemaligen Lehrer Peter Madsen auf Tour, ebenso mit der deutschen Sängerin Fola Dada, die zusammen mit Helbocks Trio Random/Control auftrat. Das neueste Projekt, das auch auf Tonträger vorliegt, ist hingegen bewusst ein schlankes Duo: Für das 2025 veröffentlichte Album „Faces of Night“, das anhand von Kompositionen von Prince über Thelonious Monk bis Robert Schumann den unterschiedlichen klanglichen Schattierungen nächtlicher Stimmungen nachspürt, hat Helbock die 32-jährige Kärntner E-Bassistin und Cellistin Julia Hofer zu seiner Partnerin erkoren. Hofer, in Klagenfurt geboren, in Wien lebend, in beiden Städten als Pädagogin tätig, ist auch durch ihre Serie von Online-Lehrvideos bekannt geworden. 2025 war sie in der Kategorie „Best Newcomer“ für den Österreichischen Jazzpreis nominiert.

Als Gäste von Andreas Felber sprechen David Helbock und Julia Hofer im Wiener RadioCafé über ihre Zusammenarbeit und geben die eine und andere Live-Kostprobe zum Besten.

23:03:00 +++ Ö1
In memoriam Eliane Radigue – Eliane Radigue: Pionierin der elektronischen Musik

Die französische Komponistin Eliane Radigue ist am 23. Februar 2026 im Alter von 94 Jahren in Paris verstorben. Eliane Radigue hat die elektronische, insbesondere die akusmatische Musik entscheidend mitgeprägt: Sie war eine der Pionierinnen, die sich im Paris der 1950er Jahre mit der musique concrète beschäftigten. Damals arbeitete sie als Assistentin des Komponisten und musique concrète-Pioniers Pierre Henry in dessen neugegründetem Pariser Studio. Durch mehrere Aufenthalte in den USA und durch ihre Ehe mit dem Objektkünstler Arman knüpfte Radigue Verbindungen zur dortigen Kunstszene und entdeckte den analogen Synthesizer ARP 2500 als ihr Hauptinstrument.

Er prägte den Stil ihrer meditativen, minimalistischen Kompositionen über Jahre hinweg. Mit ihrem letzten elektronischen Stück „L’ile resonante“, das sie im Jahr 2000 komponiert hat, gewann sie 2006 die Goldene Nica des Prix Ars Electronica. Seither beschäftigte sich die Komponistin ausschließlich mit instrumentaler Musik und arbeitete mit namhaften Interpret:innen zusammen. Damit habe sie endlich das gefunden, was sie in der elektronischen Musik immer gesucht hatte, erzählte sie 2017 im Interview.

In der zweiten Stunde dieses Zeit-Ton extended widmen wir uns „La Trilogie de la Mort“, die sie zwischen 1985 und 1993 komponierte. „La Trilogie de la Mort“ ist fast drei Stunden lang und gilt als Radiugues Meisterwerk. Sie schuf es mit dem ARP-Synthesizer. Es ist eine ausgedehnte klangliche Meditation über Leben, Tod und Wiedergeburt – tief verwurzelt in ihrer tibetisch-buddhistischen spirituellen Praxis. Gestaltung: Astrid Schwarz


sa – 25.04.2026


18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Me and My Music – Laura Robles

Von Julia Neupert. Heute im klingenden Selbstporträt: die peruanisch-argentinische Musikerin und Wahlberlinerin Laura Robles. In vielen ihrer Arbeiten steht die Erforschung von Rhythmen im Zentrum. Als Perkussionistin, Bassistin und Klangkünstlerin interessieren sie theoretische und performative, aber auch historische und soziale Aspekte von verschiedenen rhythmischen Traditionen. Ihre musikalischen Ideen und Visionen für mehr Teilhabe und Diversität in der deutschen Szene teilt Laura Robles regelmäßig als Kuratorin und Workshopleiterin mit Anderen – und in dieser Edition von „Me and My Music“ auch mit uns.

19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: Meeresgesänge

Das Meer – 71% der gesamten Oberfläche – ist ein eigener Kosmos und macht seine ganz eigene Musik: Mal sehr freundlich und pittoresk, mal entspannt, mal unterschwellig und aufbrausend in den bedrohlicheren Lagen des Klangspektrums. Es ist nicht nur die bis zum Horizont reichende optische Weite, die Musik inspiriert, sondern auch die unterschiedlichen Klänge anbrandenden Wassers, das Sich-Überschlagen von Wellen. Wale lassen durch ihre Gesänge das Meer zu einem klingenden Raum werden, gurgelnde Geräusche in einer Felsengrotte veranlassen Felix Mendelssohn Bartholdy, seine Hebriden-Ouvertüre zu schreiben. Lee Johnson, ein amerikanischer Komponist und Tauch-Fanatiker, hat sich von den Klängen der Unterwasserwelt, aber auch von den optischen Eindrücken der Tauchgänge vor Florida und dem Golf von Mexiko zu seiner 5. Sinfonie mit dem Untertitel „Sandfloor-Cathedral“ inspirieren lassen. Er erfährt die Unterwasserwelt als „große Kathedrale“ und reflektiert darüber in sinfonischen Dimensionen. Die Sendung taucht ein in die Gewässer der Fantasie rund um Meeresklänge. Eine Sendung von Roland Kunz

22:05:00 +++ Ö1
Neuigkeiten aus der Welt des Jazz

Konzertempfehlungen für die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.

23:03:30 +++ Ö1
Gitarrist Emiliano Sampaio im Gespräch über sein Orchester-Album „Life“

Der 1984 in Sao Paulo geborene Gitarrist, Posaunist, Arrangeur und Komponist Emiliano Sampaio veröffentlicht dieser Tage mit seinen Jazzorchester das Album „Life“ in der Edition Ö1 Jazz Contemporary. Seit 2012 ist sein Lebensmittelpunkt Österreich, am Jazzinstitut der Kunstuniversität Graz studierte er Jazzkomposition und Posaune.

Mittlerweile hat Sampaio mehr als zehn Alben in sehr unterschiedlichen Besetzungen veröffentlicht: Von einem Duo mit der Cellistin und Sängerin deeLinde bis hin zu verschiedenen Projekten mit Jazzorchestern.

Sein neues Album „Life“ ist eine „Reflexion über Zeit, Wandel und musikalische Identität“ (Pressetext). Im Jazznacht-Interview spricht Emiliano Sampaio über diesen jüngsten Streich, seine musikalischen Visionen und über vergangene und zukünftige Projekte.


so – 26.04.2026


00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung); Gitarrist Emiliano Sampaio im Gespräch über sein Orchester-Album „Life“

17:10:00 +++ Ö1
Zum Geburtstag des vielseitigen Ira Coleman

Ira Coleman findet erst relativ spät zur Musik – mit 19 tauscht er ein in seinem Elternhaus

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Was klaut er denn? Das reiche Klanguniversum des dieb13

Von Nina Polaschegg. Seit Jahrzehnten experimentiert er mit Technik und Klang: dieb13, bürgerlich Dieter Kovacic. Als experimenteller Turntablist, der lange schon Vinyls selbst schneidet, tourt er – zum Teil mit seiner Partnerin, der Filmkünstlerin und Musikerin Billy Roisz – um die Welt. Sein Klangspektrum reicht von reduzierten Flächen nahe der Hörschwelle, die er als Wiener Pionier um die 2000er-Jahre mitgeprägt hat. Über harsche Sounds, Noise bis hin zu lyrischen Zitatsprengseln. Und die von ihm gegründete Webseite klingt.org ist Wortspiel und Plattform zugleich.

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: Das Baltikum singt

Chorgesang lebt vom gemeinsamen Atmen, vom Miteinander und direkten Nebeneinander, vom Verschmelzen der Einzelstimme im großen Ganzen… Es ist gleichzeitig eine Metapher für das schicksalhafte Miteinander der drei baltischen Staaten. Das Baltikum im Allgemeinen ist eine Hochburg des Gesangs und der Musik. Gesang gehört zum historischen Gedächtnis. Vor allem die Esten sind ein durch und durch musikalisches Volk, was sich nicht nur in dem großen folkloristischen Erbe, sondern auch in den eindrucksvollen Sängerfesten des Landes manifestiert. Wen wundert es da, dass selbst die 1991 wiedererlangte Unabhängigkeit unter dem Begriff der „singenden Revolution“ in die Geschichtsbücher einging. Der wohl prominenteste Komponist der Region – Arvo Pärt – setzt zugängliche Musik und unkomplizierte Chorsätze als „Waffe wider die Verworrenheit unserer Zeit“ ein und erklärt: „Es ist im Leben des Menschen, es ist in der Welt alles ganz einfach, vieles einfacher, als wir es uns vorstellen können“. Ist es so? Die Sendung heftet sich an die Fersen baltischer Chorgesänge und versucht deren Charakteristika herauszuarbeiten. Eine Sendung von Roland Kunz

23:03:00 +++ Ö1
Zeit-Ton Magazin – Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen

Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und spannende Neuveröffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das Donaufestival in Krems, das heuer unter dem Motto “Mad Hope” der Frage nachgeht, ob im “Zeitalter der multiplen Krisen” dem Prinzip Hoffnung auch heute noch eine transformative Kraft innewohnt. Zu Gast sein wird der künstlerische Leiter Thomas Edlinger und die Band Radian, die seit einiger Zeit mit Manu Mayr einen neuen Bassisten hat und beim Donaufestival erstmals mit der Performance-Company Liquid Loft auftreten werden. Gestaltung: Susanna Niedermayr

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