+++ news +++ Jugend jazzt Bayern 2020 anders +++ Deutscher Jazzpreis: jetzt bewerben +++

+++ Alles anders +++

Am Wochenende vom 12./13. Dezember 2020 kam die Jury des Landeswettbewerb JUGEND JAZZT Bayern für Solo und Ensemble in der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf zusammen. Unter dem bewährten Jury-Vorsitz von Harald Rüschenbaum berieten Anne Czichowsky, Mathis Nicolaus, Axel Prasuhn, Johannes Stange und Prof. Thomas Zoller über die diesjährigen Wertungsspiele.


18 Solisten und Ensembles aus ganz Bayern stellten sich dem Wettbewerb. Aufgrund der Corona-Pandemie war ein gemeinsames Treffen aller Teilnehmer in Marktoberdorf nicht möglich, deshalb hatten Willi Staud und Claudia Bestler kurzerhand Vorspiele in verschiedenen Musikschulen in Weilheim, Regensburg und Neuried und organisiert. Die vor Ort professionell aufgezeichneten Wertungsspiele hörten sich nun die Jurymitglieder gemeinsam an. Im Anschluss an jedes Vorspiel, gab es per Videokonferenz ein Wertungsgespräch mit den jungen Musikerinnen. „Die Vorspiele waren in hervorragender Qualität aufgezeichnet worden, das war wirklich perfekt.“, resümiert Harald Rüschenbaum. Bei den Wertungsgesprächen allerdings vermisste er schon den direkten Kontakt zu den Musikerinnen. „Für uns sind die Wertungsgespräche und die Begegnung das wichtigste am Wettbewerb. Hier erfahren wir wo die junge Szene steht und wo wir unterstützen und helfen können.“ Deshalb ist die Hoffnung groß, dass es die für Anfang des Jahres 2021 geplanten Begegnungstage mit Workshops und dem JUGEND JAZZT Abschlusskonzert mit Bekanntgabe der Ergebnisse und Preise in der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf möglich sein wird.

Trotz der ungewohnten Wettbewerbsbedingungen war sich die Jury jedoch einig, dass sich die Durchführung auf jeden Fall gelohnt hat. „Für die Entwicklung eines jeden Musikers sind die Vorbereitung und letztendlich auch das Vorführen eines Wettbewerbsprogramms extrem wichtig.“, erklärt Organisator Willi Staud. Die vielfältigen und spannenden Vorspiele begeisterten die Jury. „Selbst unter diesen Bedingungen haben uns die jungen Jazzer gezeigt, was Spielfreude und Begeisterung ist!“

Beitragsbild von links nach rechts: Willi Staud, hinten Claudia Bestler, vorne Anne Czichowsky, hinten Harald Rüschenbaum, Thomas Zoller und Mathis Nicolaus. Foto: JJ Bayern

+++ Deutscher Jazzpreis: Jetzt bewerben! +++

Der Deutsche Jazzpreis feiert im Juni 2021 Premiere. Mit dieser Auszeichnung werden die Vielfalt, Kreativität und kommunikative Kraft des Jazz ins verdiente Rampenlicht gerückt und herausragende künstlerische Leistungen finanziell gewürdigt. In 31 Kategorien werden besondere nationale wie internationale künstlerische Leistungen im Jazz prämiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Musiker*innen, für die es in der Hauptkategorie 1: Künstlerinnen und Künstler insgesamt 17 Auszeichnungen geben wird. Darüber hinaus werden in vier weiteren Hauptkategorien 14 Auszeichnungen für Aufnahme/Produktion, Live, Komposition/Arrangement sowie drei Sonderpreise verliehen.

Bewerbungen sind in den folgenden elf Kategorien bis 10. Januar 2021 möglich:

  • Album Instrumental des Jahres, Hauptkategorie 2
  • Album Vokal des Jahres, Hauptkategorie 2
  • Debüt-Album des Jahres, Hauptkategorie 2
  • Rundfunkproduktion des Jahres, Hauptkategorie 2
  • Album Instrumental des Jahres international, Hauptkategorie 2
  • Album Vokal des Jahres international, Hauptkategorie 2
  • Debüt-Album des Jahres international, Hauptkategorie 2
  • Festival des Jahres, Hauptkategorie 3
  • Komposition des Jahres, Hauptkategorie 4
  • Arrangement des Jahres, Hauptkategorie 4
  • Journalistische Leistung, Hauptkategorie 5

Diese elf Kategorien sind, mit Ausnahme der Rundfunkproduktion des Jahres, mit mindestens 10.000 Euro dotiert. Die weiteren Nominierungen erfolgen durch die Jury. Der Deutsche Jazzpreis ist ein Projekt der Initiative Musik, das mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien realisiert wird.

Mehr unter www.deutscher-jazzpreis.de

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