5 Fragen an: Tom Gaebel

Tom-Gaebel-Presse-3-2014-photocredit-Christoph-Kassette-hiResNeues aus der aktuellen Printausgabe der JazzZeitung: 5 Fragen an den Sänger Tom Gaebel, der eben sein neues Album auf den Markt gebracht hat.

JazzZeitung: Warum ist es so gut, Sie zu sein?


Tom Gaebel: Das Motto ist natürlich nicht nur auf mich gemünzt, aber tatsächlich macht mir mein Leben gerade sehr viel Spaß – das neue Album ist endlich fertig und veröffentlicht, und im Frühjahr gehen wir damit auf Tour. Das ist der klassische Musikerzyklus, der mir einfach sehr gefällt!

JazzZeitung: Was ist das Besondere an dem neuen Album?

Gaebel: Ich hatte zum ersten Mal komplette Freiheit in allen Belangen und konnte wirklich machen, was ich wollte, konnte in allen Töpfen herumrühren und hab das auch sehr genutzt: Bis auf eine Coverversion von Sam Cookes „Wonderful World“ sind alle Songs von mir, ich hab auch von den ersten Aufnahmen bis zum Artwork alles unter meiner Kontrolle gehabt. Das ist allerdings mit sehr viel mehr Stress und Arbeit verbunden, als ich dachte, aber ich hab auch ganz tolle Leute um mich gehabt, die mir manchmal sicherlich gerne noch viel mehr aus der Hand genommen hätten – aber im Alter wird man ja starrköpfig! ;-)

Fotos: Christoph Kassette
Fotos: Christoph Kassette

JazzZeitung: Sind Sie im echten Leben auch so retro wie auf Ihren Alben?

Gaebel: Mein Retrofaible gilt vor allem der Musik, ich bin, was die meisten anderen Aspekte angeht, sehr glücklich, heute hierzulande leben zu dürfen. Viele vergessen das ja gern mal und romantisieren die Vergangenheit – ich glaube, die meisten von denen würden sich schnell wieder in die Zeitmaschine flüchten und zurück nach 2014 wollen.

JazzZeitung: Würden Sie gern einmal ganz andere Musik machen?

Gaebel: Nein, ich bin in der glücklichen Lage, genau das tun zu können, was ich möchte. Aber die Stilistiken, in denen ich mich austobe, geben auch eine Menge her, da wird mir gar nicht langweilig!

JazzZeitung: Das nächste Album…?

Gaebel: Soll auf jeden Fall viel früher kommen, ich arbeite mit ein paar Gehirnzellen auch schon wieder daran. Ich hatte ganz vergessen, wie gut es sich anfühlt, wenn man sein Baby aus frisch gepresstem Vinyl in den Händen hält!

Interview: Ursula Gaisa


CD-Tipp
Tom Gaebel: So Good To Be Me
Tomofon Rec. (Tonpool)

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