nmz-TV-Bühne: Hochsubventionierte Klassik – unterbezahlter Pop und Jazz?

In unserem Post „Wo bleibt der deutsche Jazz“ über den ZEIT-Online-Artikel zur Deutschen Jazzszene kam kürzlich wieder die Situation des deutschen Jazz zur Sprache. Im genannten Artikel hat unter anderem Felix Falk von Mo‘ Blow die fehlende Exportförderung für deutsche Bands beklagt, die es zum Beispiel in skandinavischen Ländern sehr wohl gibt, mit der Folge, dass deutsche Jazzbands einen Wettbewerbsnachteil bei Engagements für Festivals und Clubs haben. Julia Hülsmann hat im nmz-TV-Studio auf der Musikmesse 2011 ins selbe Horn gestoßen: Über die Bedingungen in der deutschen Jazz- und Popszene im Vergleich zum stark subventionierten Klassikbetrieb hat Jazzzeitungs-Redakteurin Ursula Gaisa auf der Messe mit Julia Hülsmann (Musikerin, Sprecherin Bundeskonferenz Jazz), Peter Ortmann (Deutscher Musikrat, Projektleiter „Jugend jazzt“, Bundeskonferenz Jazz), Udo Dahmen (Pop-Akademie Baden-Württemberg) und Ina Keßler (Initiative Musik) über Themen wie Spielstättenförderung und Exportsubventionierung für deutsche Bands gesprochen. Das komplette Gespräch im Stream auf nmzMedia

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Pass the Peas! One Shot Not mit Fred Wesley

Wieder einmal ein kleiner TV-Tipp: Die Arte-Sendung One Shot Not mit Manu Katché und Alice Tumler (Sonntags 23.30 Uhr; Wiederholung: Samstags 13.00 Uhr) dreht sich um Live-Performances von Künstlern aus Rock/Pop/Jazz und anderen Genres in Verbindung mit kurzen Künstler-Interviews. Dabei greift Host Manu Katché immer auch selbst zu den Sticks und steigt bei den Bands ein. Das Zuschauen lohnt sich eigentlich immer. Diesmal hat das Line-Up mit Fred Wesley und Sly Johnson allerdings zwei Namen zusammengeführt, deren funkyness besonders viel Spaß macht. Außerdem mit dabei Seu Jorge, Midlake. Link zur Arte-Mediathek: http://videos.arte.tv/de/videos/one_shot_not_mit_alice_tumler_und_manu_katche-3666862.html Weitere Infos: One Shot Not bei arte.tv

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TV-Tipp: Wild Thing auf Arte – oder Iggy erklärt die Welt des Rock

Kein Jazz, aber wichtig… Mit der 2-teiligen Doku des französischen Regisseurs Jerôme de Missolz hat ARTE wieder einmal eine intensive Auseinandersetzung mit der Musikgeschichte auf den Weg gebracht. Wild Thing ist allerdings auch ein Sittengemälde der ersten Rock-Jahrzehnte – eindringlich, weil de Missolz nicht nur Recherchiertes, sondern auch Miterlebtes präsentiert. Unbedingt sehenswert sind die skurrilen kulturphilosphischen Betrachtungen von Iggy Pop. Der Mann ist einfach großartig! Der erste Teil ist bereits gelaufen, aber in der Arte-Mediathek noch in der kommenden Woche als Stream online. http://videos.arte.tv/de/videos/wild_thing_1_2_-3649004.html Teil 2 läuft dann am Donnerstag, 27. Janur 2011, 22.00 Uhr. Hoffentlich gibt’s dann auch erhellende Beiträge von Alice Cooper und Ozzy…

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