Mai 152017
 
IB.SH-JazzAward 2017 an Anna-Lena Schnabel

Preisträgerin des diesjährigen IB.SH-JazzAward ist die Altsaxophonistin, Flötistin und Komponistin Anna-Lena Schnabel. Der von der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gestiftete Geldpreis in Höhe von 3.000 Euro wird im Rahmen von JazzBaltica 2017 verliehen. Seit 2008 wird der IB.SH-JazzAward als Auszeichnung an junge, aufstrebende Jazzmusiker vergeben. Die Verleihung des mit 3.000 Euro dotierten IB.SH-JazzAward an junge Jazztalente ist nur ein Teilaspekt im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen der Investitionsbank Schleswig-Holstein und der JazzBaltica. Darüber hinaus unterstützt die IB.SH das Festival seit 2004 als Hauptsponsor [… mehr]

Nov 052016
 
Jazzfest Berlin 2016 (2) – Freejazzflöhe, Verzweiflung und Struktursumpf

Okay, der Beruf der Jazzkritikerin ist nicht ganz einfach. An jeder Ecke wittert man eine Musikerin, die einem die letzte Kritik um die Ohren haut – wenn man Glück hat. Wenn man Pech hat, wird man gar nicht mehr erkannt. Die Sache ist ja doch die: Nach einem Konzert kommen die Menschen mehr oder weniger ungefragt auf einen zu und fragen einen: „Und? Wie fandest Du’s?“ Und dann steht man doof da. Es ist ja eine Fangfrage. Die richtige Antwort ist salomonisch: [… mehr]

Nov 042016
 
Jazzfest Berlin 2016 (1) „Man kann nicht Jazz auch“ – Julia Hülsmann, Mette Henriette und Wadada Leo Smith

Das Jazzfest in seiner erweiterten Form ist zwar schon am Dienstag gestartet, aber erst am Donnerstag legte es auch im Haus der Berliner Festspiele los. Mit wechselndem Ergebnis. Aber zunächst ist zu erwähnen, dass die diesjährige Ausgabe von der Kulturstaatsministerin Monika Grütters eröffnet wurde. Sie unterließ es dieses Mal auch nicht, die hervorragende Arbeit ihres Ministeriums umfänglich zu erwähnen. Aber sie zitierte und interpretierte auch einen Satz des langjährigen Leiters des Jazzfests George Gruntz: „Man kann nicht Jazz auch.“ Kann man nicht. [… mehr]

Okt 192016
 
Plastisches Rauschen, offene Fragen: antwortlos – Das Präludium zum Jazzfest Berlin 2016

Ab 1. November geht es mit einer erweiterten Fassung beim Jazzfest Berlin 2016 los. Es wird durch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters eröffnet werden. Ein Zeichen des Bekenntnisses zum musikalischen Genre „Jazz“ von hoher bundespolitischer Bedeutung. Darauf wies Thomas Oberender, der Intendant der veranstaltenden Berliner Festspiele hin. Der Musikjournalist Ulf Drechsel besprach im Anschluss mit dem künstlerischen Leiter des Jazzfests, Richard Williams, die Eckpunkte des Programms. „Viele, viele bunte Smarties“? Nein, wieder ein Versuch, die Bandbreite aktueller Bewegungen im Jazz zu einem stimmigen [… mehr]

Okt 172016
 
Jazzfest Berlin 2016 fragt: „Wie offen, gleichberechtigt und divers ist der Jazz heute wirklich?“

Präludium zum Jazzfest Berlin 2016: Diskussion und Programmvorstellung mit Musik am Dienstag, 18. Oktober um 19.00 Uhr im Haus der Berliner Festspiele. Liveübertragung der Diskussion zum Thema via Facebook und Periscope. Musik von und mit Eve Risser, Alexander von Schlippenbach und Axel Dörner. Eintritt frei. Ist die freieste der Musikformen auch verbunden mit einer liberalen und durchlässigen Arbeitspraxis und -kultur? Dieser Frage stellt sich ein Panel, das beim Presse- und Publikumsgespräch mit Musik am 18. Oktober im Haus der Berliner Festspiele zum [… mehr]

Jun 162016
 
Das Jazzfest Berlin 2016 in einer "extended version"

Der künstlerische Leiter des Jazzfest Berlin Richard Williams hat das Programm für das Jazzfest Berlin 2016 vorgestellt Die Berliner Festspiele veranstalten das 53. Jazzfest Berlin in diesem Jahr vom 1. bis 6. November, in einer „extended version“ mit zwei Vorveranstaltungen. Insgesamt werden beim Festival 16 Jazzformationen und fünf teils völlig neue Duo-Kombinationen auftreten. Viele der beim Jazzfest Berlin 2016 präsentierten Projekte sind speziell für das Festival entwickelt und werden dort einmalig zu erleben sein. Richard Williams: „Jazz is always a conversation, even when it’s just one musician talking to himself. The sense [… mehr]

Nov 072015
 
Jazzfest Berlin 2015 – Keith Tippett Octet und Miguel Zenón Quartet

Jetzt ist der zweite Tag des Berliner Jazzfestes auch schon rum. Und ist eigentlich schon jemand aufgefallen, dass noch kein Tenorsaxophonist die Bühne betreten hat? Kommt morgen mit Charles Lloyd zu Ehren. Alle (?) warten gespannt. Gestern war, neben der Verleihung des Albert-Mangelsdorff-Preises an Achim Kaufmann am Nachmittag, auf der großen Bühne die zweite Show des Jazzfests Berlin 2015 mit dem Keith Tippett Octet und mit dem Miguel Zenón Quartet. Tippett, der eine lange musikalische Geschichte(n) mit sich mitschleppt hinter dem Kanal [… mehr]

Nov 062015
 
Jazzfest Berlin 2015 – Splitter Orchester, Cécile McLorin Salvant und Vincent Peirani

Mit dem neuen Mann in der Programmierung des Jazzfests Berlin kehrt auch ein neuer Wind ein, oder ein frischer Besen. Die Erwartungen sind also groß. Wie dreht der Sportjournalist Richard Williams die Sache? Wohin geht die musikalische Reise? Die Augen groß, die Ohren spitz. Mit seinem ersten Abend hat er schon mal einige Ecken des Jazzlebens ausgefüllt. Es war eine Reise in die Gegenwart, gesättigt mit einer Vergangenheit, die man nicht nostalgisch beschwor. *) Alle Fotos stammen vom HuPe-kollektiv (mehr dann sicherlich [… mehr]

Okt 182015
 
Konzert mit Gesprächigkeit – Jazzfest Berlin 2015: Vorspiel

Seit einiger Zeit laden die Berliner Festspiele vor großen Ereignisse noch einmal zu einer Extraveranstaltung ein. „Music & Public Talk“, so nennt sich das, klingt fluffiger als „Gesprächskonzert“ oder Konzert mit Gesprächen. Auf der Bühne zusammen oder abwechselnd die Musikerinnen Julia Kadel und Alexander Hawkins, der Festivalleiter Richard Williams, sein Hinterfrager Arne Schumacher (Radio Bremen) und die Koordinatorin des Festivals: Nadin Deventer. Eintritt frei. Eigentlich ein tolles Team, großartige Musikerinnen umrahmen Gespräche über das in drei Wochen folgende Festival. Aber so ganz [… mehr]

Jazz im Radio

 Posted by on 10. Oktober 2015  News  No Responses »
Okt 102015
 
Jazz im Radio

Die Herbstmonate sind Hochsaison, was Live-Acts angeht. Wer dennoch nicht sein Zuhause verlassen will – denn mit dem Verlassen der eigenen vier Wände beginnt ja bekanntlich das gesamte Unglück der Menschheit, für den hat die Jazzzeitung.de -Redaktion ein paar Radio-Empfehlungen ausgesucht.   hr2 Live-Jazz SA. 24.1 OKT/19.05-20.00h HENRY THREADGILL SEXTET Henry Threadgill,, sax, fl | Frank Lacy, tb | Rasul Sidik, tb | Deidre Murray, cello | Fred Hopkins, b | Newman Baker. dr | Yaron Israel, dr | Ein Mitschnitt vom [… mehr]