Musikmesse 2018: Frankfurter Musikpreis geht an Bundesjazzorchester (BuJazzO)

Das Bundesjazzorchester (BuJazzO) wird mit dem Frankfurter Musikpreis 2018 geehrt. Die Auszeichnung wird alljährlich im Rahmen der Musikmesse und des Musikmesse Festivals vergeben. Sie prämiert Akteure, die durch ihr Wirken einen besonderen Beitrag für die Musikszene und -kultur geleistet haben. Bei der Preisverleihung am 13. April gibt das Bundesjazzorchester unter der Leitung von Professor Niels Klein in Nonett-Besetzung live einen Einblick in sein vielfältiges Repertoire. Die Laudatio hält der deutsche Star-Trompeter Till Brönner, der von 1988 bis 1991 selbst im Bundesjazzorchester spielte. Das Kuratorium des Frankfurter Musikpreises lobt das Bundesjazzorchester als wertvolles Bindeglied zwischen musikalischer Ausbildung und Beruf und als wichtigen Förderer für erfolgreiche Jazzmusik von morgen. In seiner Begründung hebt es die Bedeutung des Wirkens und der musikalischen Kompetenz des Bundesjazzorchesters für das Selbstbewusstsein, die Seriosität, die Professionalität und die Akzeptanz des Jazz in Deutschland hervor. Darüber hinaus habe das Bundesjazzorchester als Kulturbotschafter auf zahlreichen Konzert- und Begegnungsreisen schon viele Freundschaftsbrücken gebaut und immer wieder eine neue klingende Visitenkarte des „Jazz made in Germany“ überreicht. Mit der Frankfurter Paulskirche dient erneut ein geschichtsträchtiger Bau als Schauplatz, in dem unter anderem der Friedenspreis des Deutschen …

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German Jazz Trophy 2018 an Rolf und Joachim Kühn

Zum Festivalauftakt des Stuttgarter Festivals jazzopen wird am 12. Juli die German Jazz Trophy an die Brüder Rolf und Joachim Kühn verliehen. Nach der Preisverleihung werden Rolf und Joachim Kühn im Duo zu hören sein. Die Auszeichnung wird seit 2001 jährlich unter dem Motto „A Life for Jazz“ von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung und JazzZeitung.de sowie der Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. verliehen und ist 2018 mit 20.000 Euro dotiert. Seit dem Jahre 2013 wird der Award im Rahmen der jazzopen stuttgart verliehen. Aus der Begründung der Jury: Auch wenn sich die Lebenswege der Brüder zeitweilig trennten, kam es doch immer wieder zu fruchtbaren Begegnungen zwischen Rolf Kühn und seinem 15 Jahre jüngeren Bruder Joachim. In ihren außergewöhnlichen Karrieren spiegelt sich die deutsche und internationale Jazzentwicklung in besonderem Maße wieder. Sowohl den Klarinettisten Rolf als auch den Pianisten Joachim Kühn führte ihre Kunst hinaus aus den engen Grenzen der DDR und beide bezogen sich zeitlebens auf ihre musikalischen Wurzeln in der Bachstadt Leipzig, wo sie ihre ersten musikalischen Gehversuche unternommen hatten. Auf ihren Instrumenten sind Rolf und Joachim Kühn exzellente …

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News +++ Chris Hopkins erhält den „Jazz Pott“+++ Addison Frei gewinnt die Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition +++

+++ Chris Hopkins erhält in diesem Jahr den Essener „Jazz Pott“ +++ Nach der Sommerpause darf im Essener Grillo-Theater ausgiebig gefeiert werden: Nicht nur dass das imposante Gebäude im Herzen der Stadt 125 Jahre alt wird, auch der „JazzPott“ hat einen runden Geburtstag: Die Auszeichnung, die 1998 vom inzwischen verstorbenen Viktor Seroneit (gest. 2011) und Niklaus Troxler für den „Plakat Kunst Hof Rüttenscheid“ begründet wurde, wechselt zum 20. Mal den Besitzer. In diesem Jahr geht die begehrte Trophäe an Chris Hopkins. Das „Jazz Pott“-Konzert mit Preisverleihung geht am 30. September ab 20 Uhr im Rahmen der Reihe „Jazz in Essen“ über die Grillo-Bühne. Der Bochumer Altsaxophonist und Pianist Chris Hopkins und die 1997 von ihm gegründeten „Echoes of Swing“ interpretieren historische Jazz-Stile ganz ohne Nostalgie oder DixieBierseligkeit. In ihrem modernen, ja „coolen“ Sound spielen sie Stücke aus den 1920-30er Jahren so zeitgemäß, als wären sie jüngeres Liedgut, Klassikadaptionen oder Selbstgeschriebenes, was Hopkins 2013 die Auszeichnung „Keeper oft he Flame“ eingebracht hat. In der Besetzung bestehend aus zwei Bläsern, Schlagzeug und Piano präsentiert die kompakte und wendige Formation Titel aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz: …

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Preis für sein Lebenswerk an Bruno Spoerri

Sonntag Abend am JazzAscona wurde dem Saxofonisten und Pionier der elektronischen Musik Bruno Spoerri der Swiss Jazz Award 2017 überreicht , der die hohe Qualität der Schweizer Jazzszene lobte und eine Lanze für das Überleben von Radio Swiss Jazz brach. Vor einem grossartigen Publikum aus Fans und Freunden konnte der Saxofonist, Komponist und Bandleader Bruno Spoerri (81) am Jazzfestival in Ascona den Swiss Jazz Award 2017 entgegennehmen. Der Preis, von Radio Swiss Jazz in Zusammenarbeit mit JazzAscona initiiert und unter dem Patronat von Migros Kulturprozent stehend, wurde zum elften Mal verliehen. Dieses Jahr wurde eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Schweizer Jazz und der elektronischen Musik der letzten 50 Jahre für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. „Diesen ganz und gar unerwarteten Preis nehme ich mit großer Freude an“ erklärte Spoerri. Er fand auch lobende Worte für die Schweizer Jazzszene und unterstrich die hohe Qualität vieler Musikerkollegen aus unserem Land. Zudem betonte er die wichtige Rolle, welche Radio Swiss Jazz für die Verbreitung des helvetischen Jazz spielt und lud das Publikum ein, sich gegen die Schliessung des Senders der SSR aufzulehnen – ein Thema, das seit der Motion der Kommission …

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+++ JazzTime Freising: Das Andy Kurz Trio +++ Die besten Spielstätten gesucht: Bewerbungsphase für „APPLAUS“ startet am 29. Mai 2017 +++

+++ JazzTime Freising: Das Andy Kurz Trio +++ In der Reihe JazzTime Freising lädt der Freisinger Kulturverein 3klang e.V. alle Jazz-Begeisterten am Donnerstag den 1.Juni um 20 Uhr zu einem Abend mit dem Andy Kurz Trio in das Sainerhaus, Freising, Obere Domberggasse 15 ein. Zusammen mit Bastian Jütte (drums) und Tizian Jost (piano) präsentiert der Münchner Bassist Andy Kurz einen Abend mit swingendem Jazz und Bossa Nova. Karten für diesen Jazz-Leckerbissen gibt es im Vorverkauf zu € 12.-/erm. € 8.- bei der Touristen-Information, Freising. An der Abendkasse kosten die Karten € 15.-/erm. € 11.-. Weitere Auskünfte bei 3klang e.V. unter der Nummer 08161/532878 und im Internet unter www.3klangev.de +++ Bewerbungsphase für „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ startet am 29. Mai 2017 +++ Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters Clubbetreiber* und Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme. Mit ihren Konzerten prägen und bereichern diese unser Kulturleben, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum. Der Förderpreis verbindet konkrete finanzielle Unterstützung für die Programmmacher mit mehr öffentlicher Aufmerksamkeit für ihre Konzertangebote. Die Preisgelder werden für die fünfte …

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+++ Wolfgang Schlüter erhält den Hamburger Jazzpreis 2017 +++

Seit 2007 werden alle zwei Jahre Musikerinnen und Musiker mit dem Hamburger Jazzpreis ausgezeichnet, die einen besonders qualifizierten künstlerischen Beitrag zur Jazzmusik leisten, die ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Hamburg haben und sich für die Belange des Jazz in der Stadt einsetzen. Der mit 10,000 Euro dotierte Preis wurde von der Dr. E.A. Langner Stiftung ins Leben gerufen. 2011 wurde die Trägerschaft an die ELBJAZZ GmbH übertragen. Mit diesem Jahr hat das Jazzbüro Hamburg die Ausrichtung des Preises übernommen, ELBJAZZ bleibt Gastgeber der Preisverleihung. Eine Fachjury hat zunächst Kandidaten nominiert und in einer Sitzung Ende April den Vibraphonisten Wolfgang Schlüter zum diesjährigen Preisträger ernannt. Der diesjährigen Jury gehörten an: Gabriel Coburger (Musiker und Preisträger des Hamburger Jazzpreises), Nina Sauer (Elbjazz), Michael Langkamp (Musiker und Koordinator des Jazzstudiengangs an der HfMT), Mücke Quinckhardt (Jazzbüro Hamburg), Stefan Gerdes (NDR Jazzredaktion), Dr. Reiner Brüggestrat (Vorstandssprecher der Hamburger Volksbank). Die Begründung der Jury: Wolfgang Schlüter ist einer der bedeutendsten Jazzmusiker, die es je in Hamburg gegeben hat – ein grandioser Solist von internationalem Format. Er hat viele Jazzepochen miterlebt und sie mit seinem unverwechselbaren Spiel geprägt: vom Swing der …

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Das Duo „FRACTAL LIMIT“ ist Preisträger des 1. ACHAVA Jazz Award

Weimar/Erfurt,  5.  Mai  2017. Der  mit 10.000 Euro dotierte  ACHAVA  Jazz  Award ging an das Duo „FRACTAL LIMIT“. Der neue Preis zeichnet  ein  künstlerisch herausragendes  Band-Projekt  aus,  das  den  transkulturellen  Charakter  des  Jazz  ins  Zentrum seines Schaffens stellt und dies auf höchstem künstlerischen Niveau umsetzt, indem es die improvisatorischen   oder   kompositorischen   Ausdrucksmittel   des   Jazz   beispielsweise   mit Volksmusik, populärer Musik oder europäischer Kunstmusik vermischt.  Achava ist hebräisch, heißt Brüderlichkeit und steht für den interkulturellen Dialog und den Respekt für Andere.  Die ACHAVA  Festspiele  finden seit 2015 jährlich  in der Thüringer  Landeshauptstadt statt. Jazz ist eine bereits in seinem Ursprung transkulturelle Musik. Vor mehr als hundert Jahren entstand  er  aus  der  Begegnung  von  Afroamerikanern  und  europäischen  Einwanderern  im Süden der USA. Weltweit haben sich seither Musiker die Ausdrucksweisen des Jazz angeeignet und weiterentwickelt  – in den vergangenen  50 Jahren zunehmend unabhängig und losgelöst von der US-amerikanischen  Jazzgeschichte. Mit    individuellem künstlerischen Ausdruck, Interaktion  und  Improvisation  wenden  sich  Jazzmusiker  heute  gegen  musikalische Grenzziehungen und Kartographien, ja überhaupt gegen die Idee einer national gebundenen Kultur.    Vielmehr    betonen    sie    den    länder-,    kultur-,    und    traditionsübergreifenden, transkulturellen Wert ihrer Musik. Die   brasilianische   Sängerin  …

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Die Finalisten des BMW Welt Jazz Award 2017: Renaud Garcia-Fons und Eva Kruse

Die renommierte Jury des BMW Welt Jazz Award hat sich für folgende Kontrahenten im Finale 2017 entschieden: der Franzose Renaud Garcia-Fons und die aus Deutschland stammende Eva Kruse treten am 6. Mai gegeneinander im Auditorium der BMW Welt an. Das Sieger-Ensemble wird mit einem Preisgeld von 10.000 Euro und einer eigens von BMW Design entworfenen Trophäe ausgezeichnet; der Zweiplatzierte erhält eine Prämie von 5.000 Euro. Die neunte Saison des BMW Welt Jazz Award stand unter dem Thema „Bass erstaunt“ und setzte damit ein eher ungewöhnliches Instrument in den Vordergrund des internationalen Jazzwettbewerbs. Sechs kostenfreie Matineen fanden zwischen Januar und März im Doppelkegel der BMW Welt statt, bei denen auch das Publikum seinen Favoriten wählen konnte. Der Gewinner dieses von Schloss Elmau gestifteten Publikumspreises wird ebenfalls im Finale bekannt gegeben und erhält die exklusive Möglichkeit, beim Jazz Classica Festival 2017 auf Schloss Elmau im Juli dieses Jahres aufzutreten. Auf den Social-Media-Kanälen der BMW Welt und des BMW Kulturengagements stellen sich die beiden Finalisten-Ensembles in Kürze vor: https://www.facebook.com/bmw.welt/ und https://www.facebook.com/BMW-Group-Culture/ Die Finalisten Renaud Garcia-Fons: Revoir Paris Der Ibero-Franzose Renaud Garcia-Fons ist vielleicht der größte Virtuose unter den …

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+++ News +++ ACT Music +++ Preis für Haffner +++ Walter Quintus verstorben +++ 25 Jahre ACT +++

+++ „Joachim-Ernst-Berendt-Ehrenpreis“ für Haffner +++ Am 2. März hat die Stadt Baden-Baden den „Joachim-Ernst-Berendt-Ehrenpreis“ an den Schlagzeuger Wolfgang Haffner verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Festivals „Mr. M´s Jazz Club“ im Kurhaus in Baden Baden statt. Bisherige Preisträger sind Nils Landgren (2016), Patti Austin (2015), Till Brönner (2014), Paul Kuhn (2013) und Klaus Doldinger (2012). Wolfgang Haffner feierte zuletzt mit seinem Album „Kind of Cool“ große Publiums- und Kritikererfolge. Das Album schaffte es bis in die Top 50 der deutschen Album-Popcharts und erhielt innerhalb nur weniger Monate den German Jazz GOLD Award. Im Herbst 2017 erscheint ein neues Album von Wolfgang Haffner auf ACT.   +++ Tonmeister Walter Quintus verstorben +++ Vermutlich am 2. März 2017 ist Walter Quintus im Alter von nur 67 Jahren verstorben. Er galt als einer der international bedeutendsten und produktivsten Tonmeister des zeitgenössischen Jazz und war darüber hinaus als Produzent, Komponist und Musiker tätig. Seine Arbeit prägte zahlreiche ACT Produktionen von der Labelgründung an. Seine erste Arbeit für ACT war Markus Stockhausens „Sol Mestizo“, gefolgt von der Jazz-Symphonie „Europeana“ und Arbeiten u.a. mit Christof Lauer und Kudsi Erguner. Eine besonders …

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Ingolstädter Jazzförderpreis 2016 geht an Simon Mack

Mit dem Jazzförderpreis würdigt die Stadt Ingolstadt seit über 20 Jahren herausragende Talente der Region. In diesem Jahr geht die renommierte Auszeichnung an den Pianisten Simon Mack. Die offizielle Preisverleihung findet am 15. Oktober im Kulturzentrum neun statt – das anschließende Konzert markiert den Startschuss für die 33. Ingolstädter Jazztage. Der Eintritt ist frei. Die Ingolstädter Jazztage verbinden auch in diesem Jahr (15.10.-11.11.16) Konzerte von Weltstars mit aktiver Nachwuchs-Förderung. Um der nächsten Generation heimischer Musiker den Weg zu einer großen Karriere etwas zu ebnen, verleiht die Stadt in jedem Jahr den Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt an ein Musiktalent der Region. Heuer erhält der Pianist Simon Mack die renommierte, von der Sparkasse Ingolstadt und Media-Saturn geförderte Auszeichnung. Der 1992 in Schrobenhausen geborene Musiker zählt mit seiner Vielseitigkeit und technisch versierten Spielweise zu den gefragtesten Pianisten der Region. Seit 2010 verfeinert Mack an der Münchner Hochschule für Musik und Theater nicht nur seine Technik am Instrument – er erweitert durch zahllose Shows auf großen und kleinen Bühnen und in verschiedenen Projekten seinen musikalischen Horizont. Darunter: Simons & Friend, Backyard Bluesband, Mallets & Friends (Auftritt bei den Jazztagen …

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