Kellhuber: State Of Mind
Kellhuber: State Of Mind

CD-Kritik: Lorenz Kellhuber: „State of Mind“

Von Thomas J. Krebs – Der Pianist Lorenz Kellhuber dürfte bisher in erster Linie Jazzconnoissieurs bekannt sein. Bisher! Seine neue, dritte CD Veröffentlichung „State of Mind“ wird das hoffentlich ändern und Kellhuber mit seinem Trio auch einem breiteren Publikum erschließen. Seit gut 20 Jahren spielt er nun Piano, absolvierte unter Prof. Massinger eine klassische Ausbildung und zu seinen wichtigsten Einflüssen zählen Art Tatum, Oscar Peterson, Hampton Hawes, Wynton Kelly und Keith Jarrett, wobei in seinen Stücken manchmal durchaus auch mal groovende Läufe á la Vince Guaraldi eingestreut sind. Mit 8 Jahren gab Kellhuber sein erstes Konzert, mittlerweile ist er 25 Jahre alt und legt eine für sein Alter unglaubliche musikalische Reife an den Tag! So etwas lässt aufhorchen, zumal sein junges Spiel erfrischend unique und selbstbewusst ist. Im Sommer 2011 formierte er sein „German“ Trio mit dem er eigene Kompositionen spielt, seit 2012 spielt Kellhuber auch frei improvisierte Solo-Konzerte, die ausnehmend spannend sind und seit 2014 performt er zusätzlich mit seinem „Standard Experience“ Trio, das in New York beheimatet ist und Stücke aus dem Great American Songbook interpretiert. Lorenz Kellhuber ist ungemein umtriebig ohne sich …

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Lorenz Kellhuber in Regensburg 2014. Foto: Hufner

Lorenz Kellhuber gewinnt Piano Solo Competition des Montreux Jazz Festival

Lorenz Kellhuber konnte am Dienstag als erster Deutscher die Piano Solo Competition des Montreux Jazz Festival für sich entscheiden. Er setzte sich im Finale gegen acht weitere junge Talente aus der ganzen Welt durch. Zwei Tage zuvor spielte er noch beim Bayerischen Jazzweekend in Regensburg im Tobias-Meinhart-Quintett sowie der abendlichen Jamsession im Andreas-Stadl. Erstmals erreichten nicht nur drei, sondern insgesamt neun Musiker das Finale. Der Gewinner des ersten Preises der Parmigiani Montreux Jazz Solo Piano Competition erhält 10.000 Schweizer Franken, eine in Fleurier hergestellte Schweizer Uhr der Marke Parmigiani im Wert von 14.500 CHF (limitierte Auflage), ein Zertifikat sowie eine 4-tägige Aufnahme-Session im Balik Farm Studio inmitten der atemberaubenden Landschaft der Schweizer Toggenburg-Region. Ein kleiner Zusammenschnitt mit Interview des Künstlers im Nachgang zur Preisverleihung. PS: Von Lorenz Kellhuber gibt es eine noch aktuelle Aufnahme mit seinem Trio bei Blackbird Music. Konzertbesprechung und CD-Hinweis bei nmz.de

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Bayerisches Jazzweekend 2014 – Teil I (Galerie)

So ein Wochenende kann schon sehr lang sein. Und wenn man aus Kleinmachnow angefahren kommt, wird es kürzer und kürzer. Bei den vielen Veranstaltungen, die so ein Weekend zieren, ist es dann nicht so einfach, irgendwo ein Plätzchen zu finden, an dem es einen auch wirklich festhält. Garant dafür ist in der Regel ein Platz, an dem der Rundfunk mitschneidet: Also das Thon-Dittmer Palais. Hier gaben sich denn auch die Musiker die Mikros in die Hand.Die JazzZeitung wird meines Wissens einen Artikel zur Veranstaltung in der nächsten Ausgabe  bringen. Hier zunächst ein paar Eindrücke von der famosen Pepa. Mehr Fotos dann später beim HuPe-Kollektiv. Very Kühn Jazz Quartett Zwischenbemerkung Das Weekend kommt ein bisschen in die Tage, scheint es. Es gibt da schon viel musikalischen Leerlauf auf der einen Seite und doch einige Dauerbrenner, die aber auch nicht mehr so wirklich brennen. Wie beim manchem Witz, den man nicht immer wiederholen muss. Das Weekend sagt von sich selbst, es sei ein Fest, kein Festival. Man weiß nicht, wie man es deuten darf. Straßenfest mit Musikern im gleichen Zuge wie die Cocktails oder Würstl, die Nudelpfanne …

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