Aus dem „Jazz auf dem Bauernhof“, wie Gründer und Veranstalter Paul Zauner sein auf dem elterlichen Bauernhof in Diersbach nahe Schärding gelegenes „Inntöne Festival“ im Untertitel treffend beschreibt, wurde in den vergangenen Jahren ein echtes Jazz-Woodstock. Denn wegen und seit Corona verlegte er die drei Tage von Pfingsten in den Juli und von der Scheune auf die Wiese, samt großer Open-Air-Bühne. Das Risiko aber war zu groß. Hätte es im vergangenen Jahr einen Tag länger geregnet, wären die Böden für Bühnenaufbau, Camping und Parken nicht rechtzeitig getrocknet. Auch das Problem mit der Sommerhitze deutete sich stark an, heuer wären wohl einige umgekippt. Aber Zauner ging diesmal in den August und holte zumindest die Haupt-Acts zurück in die Scheune. Der Stimmung tat dies – fast erstaunlicherweise – keinen Abbruch. Ein Jazz-Volksfest kann man jetzt nennen, was sich zwischen der – erstmals eigens zu buchenden – Scheunen-Hauptbühne, dem überdachten Biergarten im Hof und den gleich drei Nebenbühnen abspielte, einer (kleineren) Open-Air-Bühne, dem bereits bewährten „St. Pigs Club“ (dem ehemaligen Schweinestall) und dem „Blues Club“ im Keller des Nebengebäudes, in dem oben wieder eine Ausstellung der originellen Objekt-Trouvaillen …
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