Die heimliche Musikhauptstadt Tirols ist das 15.000-Einwohner Städtchen Schwaz, 30 Kilometer vor Innsbruck gelegen. In der „Silberstadt“, die im Mittelalter einmal die zweitgrößte Stadt des Habsburgerreiches und die Einkommensgrundlage für die halb Europa finanzierenden Fugger war, gibt es seit 33 Jahren im September die „Klangspuren“, ein international beachtetes Festival für zeitgenössische Musik. Sogar noch ein Jahr älter ist das Anfang August startende „Outreach“ Musikfestival. Getreu des Wirkens seines Gründers und Leiters, des Trompeters Franz Hackl, ist hier Jazz der Ausgangspunkt, freilich interdisziplinär, genreübergreifend, ganzheitlich und experimentell gedacht. Nach wie vor hat das „Outreach“ den Status eines Geheimtipps, dabei hat der seit Jahrzehnten in New York lebende Trompeter Franz Hackl seiner Heimatstadt damit ein Juwel geschenkt, das eine Anreise auch von weit her lohnen würde. Was sich vor allem auf die drei Kerntage mit Konzerten auf der „Mainstage“ im großen, technisch perfekt ausgestatteten Silbersaal des SZentrums bezieht, die immer ins erste August-Wochenende führen, diesmal also vom 6. bis 8. August. Nicht nur beim von Hackl und seinem Co-Leader, dem Bassisten Clemens Rofner ausgewählten Line-up der neun Ensembles kann man sich auf kontrastreiche, spannende Abende mit herausragenden …
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