Da hatte es das Wetter mal gut mit dem Jazzweekend gemeint: Bei angenehmen Temperaturen füllte sich die Piazza im Gewerbepark zum traditionellen Auftakt schnell mit Publikum, die Stimmung war entspannt, das Bier schmeckte. Leicht unterspannt war allerdings das, was zum Einstieg in den dreiteiligen Abend von der Bühne tönte: Triorange aus München ließ es schon sehr locker angehen mit seiner Mischung aus Swing, Dixie und Bossa. Bei den Gesangseinlagen von Trompeter Mark Johnson und Posaunistin Marion Dimbath war wenig Zug dahinter, und so plätscherten alberne Liebenswürdigkeiten wie „Chewing Gum“ doch ein wenig vor sich hin. Die Trio-Stammbesetzung – neben Dimbath mit Alex Czinke an der Gitarre und Robert Klinger am Kontrabass – war für diesen Auftritt zum Quintett um Trompete und Schlagzeug (Wolfgang Kotsowilis) erweitert worden. Das Energielevel steigerte das nur bedingt, schön waren allerdings die zweistimmigen Passagen von Trompete und Posaune. Marion Dimbath wird als „Jazz-in-Residence“-Künstlerin im Laufe des Weekends noch in weiteren Formationen zu hören sein, am Samstag zum Beispiel im Trio Elsa va dor mit Klarinettistin Janine Schrader und Cellistin Anna Rehker – womöglich die spannendere Konstellation. Werbung Stolz konnte Emiliano Sampaio …
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