Sand so viel. Foto: Hufner
Sand so viel. Foto: Hufner

Die „Jetzt ist schon Juni“-Radiowoche vom 08.06.26 bis 14.06.26

7Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.

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Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.

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Senderliste:



Internet:


  • Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
  • Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung

mo – 08.06.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.

19:30:00 +++ Ö1
Lylit alias Eva Klampfer im April 2026 im Zyklus „Orgel im Fokus“ im Wiener RadioKulturhaus

Die österreichische Sängerin Lylit alias Eva Klampfer, die erst letzten Jänner ihr neues Album „Her“ veröffentlicht hat, ist über das von ihr üblicherweise gespielt Klavier hinaus tastenaffin: Als erfahrene Organistin gastierte sie am 28. April 2026 im Rahmen des Zyklus „Orgel im Fokus“ im Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses. Lylit wechselte zwischen der dort befindlichen Schule-Orgel und dem Flügel und choreografierte einen Abend, in dem ihre Lieder immer wieder in eine vielschichtige, gleichsam orchestrale Klangarchitektur eingefasst wurden, bereichert auch um Beiträge von Schlagzeuger und Soundelektroniker Sixtus Preiss.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Spotlight: Zwischen schlagenden Zungen – Eine Reise durch das Akkordeon

Von Konrad Bott. Vermutlich haben Sie 2026 schon viel Akkordeonmusik genossen oder über sich ergehen lassen müssen. Immerhin scheiden sich am Instrument des Jahres 2026 die Geister doch deutlich. Aber egal ob man das Akkordeon liebt oder hasst – interessant aufgebaut ist es allemal! Reisen Sie mit durch das Innere eines Akkordeons, lernen Sie mit uns, wie so eine Quetschekasten funktioniert und entdecken Sie en passant – zwischen Füßen, Balg und Zunge – die vielfältigsten Jazzspielarten auf dem Akkordeon.


di – 09.06.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.

21:00 – 22:00 UHR +++ SWR KULTUR
JetztMusik: Makaya McCraven beim Jazzfest Berlin 2025

Von Odilo Clausnitzer. Die groovelastige Musik hätte auch ideal in einen Clubrahmen gepasst. Aber das Quartett um den US-amerikanischen Schlagzeuger Makaya McCraven schlug damit ein großes Festspielhaus-Publikum in den Bann. Auf seinem aktuellen Album „Off The Record“ stellt McCraven nachträglich editierte Live-Improvisationen aus 10 Jahren vor. In Berlin wurden die so entstandenen Stücke wiederum als Kompositionen zum Leben erweckt. Gekonnte Soli, atmosphärische Loops und genagelte Grooves von McCraven, Trompeter Marquis Hill, Gitarrist Matt Gold und Bassist Junius Paul ergaben ein rundum stimmiges Konzerterlebnis.


mi – 10.06.2026


14:05:00 +++ Ö1
Perlen aus dem Great American Songbook, interpretiert von Sängerin Bettina Krenosz

Bettina Krenosz ist sowohl als vielseitige Sängerin als auch als renommierte Gesangspädagogin im Jazz-und Popbereich seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Wiener Musikszene. Seit einigen Jahren fungiert ihr Ensemble The Favorite Band im wahren Sinne des Wortes als Herzensprojekt. Dahinter steht ein Klaviertrio mit Pianist Heribert „Hepi“ Kohlich, Bassist Martin Treml und Schlagzeuger Wolfgang Dorer.

Das Quartett widmet sich mit Hingabe, Kompetenz und Feingefühl dem „Great American Songbook“. Für die Ö1 Radiosession wird der Komponist Richard Rodgers (1902 -1979) in den Mittelpunkt gestellt.

Rodgers ist nicht zuletzt dank Songs wie „Blue Moon“ oder „My Favorite Things“ einer der wichtigsten Komponisten des „Great American Songbook“. Bettina Krenosz und ihr Trio interpretieren seine Kompositionen mit dem Wunsch, die Seele des Songs zu respektieren und doch etwas Neues hinzuzufügen. Im ersten Teil der neuen Ö1 Radiosession bittet Klaus Wienerroither die Sängerin zum Gespräch.

17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin

Von Mauretta Heinzelmann. Das wöchentliche Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: außergewöhnliche Veröffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zu Hause ist. Nicht verpassen!

Sand so viel. Foto: Hufner
Sand so viel. Foto: Hufner

do – 11.06.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz and More

Von Jürgen Schwab. Ja was haben wir denn da?! Neue Alben aus dem Jazz und seinen Randgebieten. Ob Blues, Neo-Klassik, Global-Pop oder freie Improvisation – hier darf alles mitmischen. (Übernahme von hr2-kultur).

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: „East Meets West“

Anne-Sophie Mutter spielt Werke von André Previn, Sebastian Currier und Aftab Darvishi


fr – 12.06.2026


14:05:00 +++ Ö1
US-Pianist Uri Caine und das Jazzorchester Vorarlberg 2012 in Bludenz

Der aus Philadelphia stammende Pianist und Keyboarder Uri Caine gilt nicht zuletzt durch seine Aufsehen erregenden Crossover-Projekte, zum Beispiel seine Auseinandersetzung mit der Musik Gustav Mahlers, als einer der interessantesten und auch vielseitigsten Musiker des Modern Jazz.

Am 2. März 2012 trat Caine bei den Bludenzer Jazztagen auf. Zuerst spielt er „Big Bang Musik“ mit dem Jazzorchester Vorarlberg, anschließend Electric Jazz mit dem Bedrock Trio, bestehend aus ihm selbst, E-Bassist Tim Lefebvre und Schlagzeuger.

17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.

19:03 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musikfeature: „Zum Raum wird hier die Zeit“ – 150 Jahre Bayreuther Festspiele

Der Meister hatte es vollbracht. Richard Wagner hatte die Bühne bereitet für sein großes Welttheater, in dem Mythen in Musik, Text und Handlung die grundlegenden Fragen der Menschheit verhandeln. Der Ort, an dem dieses Festspielhaus steht, ist schon lange selbst zum Mythos geworden: der grüne Hügel des oberfränkischen Städtchens Bayreuth. Weil das ursprünglich für die Festspiele vorgesehene, barocke Markgräfliche Opernhaus sich rasch als viel zu klein für Richard Wagners singende Götter, reitende Walküren, tauchende Rheintöchter, brüllende Drachen und verzehrende Weltenbrände erwies, erbaute er ein eigenes Theater, eine „Scheune“ zwischen Rübenäckern und Krautfeldern, einzig dazu bestimmt, seine Werke dort aufzuführen. Seit 1876 bestimmen hier die Wagners die Geschicke der Bayreuther Festspiele, vom Meister damals bis zur Urenkelin heute. Eine Erfolgsgeschichte, die sich unentwegt über 150 Jahre erstreckt? Keineswegs. Schon die allersten Festspiele waren nicht nur finanziell ein Desaster. Auch künstlerisch hielt Richard Wagner selbst sie für völlig misslungen. Die Geschichte der Bayreuther Festspiele ist ein Spiegel deutscher Geschichte inklusive ihrer finstersten Schattenseiten wie der Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten. Nach dem Krieg stieg ein entrümpeltes Neu-Bayreuth auf und erlangte künstlerisch Weltbedeutung. Wartezeiten von bis zu zehn Jahren für eine Karte zu einer der Vorstellungen in Bayreuth waren lange keine Seltenheit. Doch heute steht die Festspielleitung vor großen Herausforderungen – wie die Kultur fast überall. Die Festspiele sind konfrontiert mit finanziellen Engpässen, hitzigen künstlerischen Diskussionen und strukturellen Herausforderungen. Bayreuth steht zwischen dem Wunsch nach gepflegter Tradition und dem Vorsatz avantgardistischer Innovation. Was daraus wird, wissen selbst die schicksalswebenden Nornen nicht. Werkstatt oder Ritual? Triumph oder Tragödie? Eine Sendung von Frank Halbach

20:03 bis 22:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Live: Konzertabend der musica viva aus dem Herkuelssaal der Münchner Residenz

Matthias Pintscher dirigiert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Spektrale Akkorde treffen auf Klänge mit Mut zur Romantik und schrill bizarre Töne. Unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher steht im letzten „musica viva“-Konzert dieser Saison zunächst die europäische Erstaufführung des neuen Klavierkonzerts der schwedischen Komponistin Lisa Streich mit dem Titel „Black Swan“ auf dem Programm. Tamara Stafanovich übernimmt den Solopart in diesem Werk voller flirrender Schattierungen. Mit seinem Stück „Das Lied von den zwei Erden“, gesungen von Auðrinë Stundytë, will Jüri Reinvere die Zuhörenden emotional bewegen und zugleich intellektuell fordern. In dieser Uraufführung beschwört der estnische Komponist schon fast romantisch anmutende Sphären herauf, bevor im zweiten Teil des Konzerts in Hans Werner Henzes „Heliogabalus Imperator“ in grellen Farben die Dekadenz der römischen Kaiserzeit geschildert wird.


sa – 13.06.2026


14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musikfeature: „Zum Raum wird hier die Zeit“ – 150 Jahre Bayreuther Festspiele

Wiederholung vom Freitag

18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz: Bigband-Hexerei – Monika Roscher und ihr Orchester

Von Hans-Jürgen Schaal. Laut dem Spiegel ist ihre Musik ein „schwirrender, nervöser […] Hexensabbat“. Monika Roscher spielt Rockgitarre, sie singt Avant-Pop-Songs, und sie leitet dazu noch ein Jazzorchester mit 13 Bläsern – das alles zusammen in einer Band. „Ich liebe die Freiheit, mit diesem großen Klangapparat experimentieren zu dürfen“, sagt sie. In Roschers Musik scheinen viele verschiedene Genres zu stecken: Jazz, Pop, Rock, Elektronik, Heavy Metal, Experimentelles – eben alles das, „was gerade bei uns abgeht. Manche sagen: Ist das jetzt noch Jazz? Oder ist das Rock? Mir ist das ehrlich gesagt wurscht.“

19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: „Strawberry Fields Forever“ – Über Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren

Im Juni werden die Beeren reif – klein, süß und gesund sind sie. Rein äußerlich begeistern sie durch ihre intensive Färbung und ihre vollendete Formgebung. Manche duften sogar betörend. In vielen Ländern haben Beeren darum eine symbolische Bedeutung: In Frankreich taucht die Erdbeere als Metapher für Sinnlichkeit auf, in Mexiko als Symbol für Jugend, und die Himbeere steht in Polen gerne für weibliche Schönheit! „Musik der Welt“ macht einen Spaziergang mit musikalischer Ernte durch Beerengärten und Waldlichtungen. Eine Sendung von Sylvia Schreiber

19:30:00 +++ Ö1
Lukas Kranzelbinder und die Shake Stew-Mitstreiter:innen zu Gast im Wiener RadioCafe

Vor zehn Jahren gab die Band Shake Stew ihr vielbeachtetes Debüt beim Jazzfestival Saalfelden, seither ist das Septett zu einer höchst erfolgreichen Live-Band avanciert, die ausführlich durch Europa, aber auch durch Nordamerika getourt sowie in Marokko und Tunesien aufgetreten ist. Die ungewöhnliche Besetzung (je zweimal Bass und Schlagzeug), bewegende Live-Performances und eine Musik, die dichte Grooves mit weit ausladender Melodik und kraftvollen Improvisationen kombiniert, das alles macht Shake Stew zu einer Ausnahmeerscheinung im europäischen Jazz.

Bassist und Bandleader Lukas Kranzelbinder sowie weitere Bandmitglieder sprechen heute im RadioCafe in der Wiener Argentinierstraße mit Gastgeber Andreas Felber über die Jahre seit dem Debüt 2016, über Änderungen im Personal (2025 ist Altsaxofonistin und Flötistin Yvonne Moriel Kollegin Astrid Wiesinger nachgefolgt) und das Jubiläumsalbum „Ten One Two“.

22:15:00 +++ Ö1
Neuigkeiten aus der Welt des Jazz

Konzertempfehlungen für die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.

23:03:30 +++ Ö1
Der in Wien lebende persische Gitarrist Mahan Mirarab im Gespräch

Im Jazznacht-Studio zu Gast ist Gitarrist, Komponist und Festivalorganisator Mahan Mirarab. Inspiration findet er überall, wo sein Ohr hinhört: in der europäischen Klassik, vor allem in der Kammermusik, im Jazz und in der Musik jenes Landes, in dem er geboren wurde, dem Iran. Mittlerweile hat Mirarab in Wien Wurzeln geschlagen und mit „Unspoken“ im Mai dieses Jahres sein erstes Album beim deutschen Label ACT Music herausgebracht. Darauf reflektiert er die Sonnen- und auch die Schattenseiten, die das Leben zwischen Ost und West mit sich bringt. Mirarab musiziert hier mit Kontrabassist Lars Danielsson und Sängerin Golnar Shahyar und lässt auch Cellist Kian Soltani musikalisch zu Wort kommen. Im

Jazznacht-Interview verrät Mahan Mirarab außerdem, wie er – ursprünglich Architekturstudent und Bassist in einer Pink Floyd-Coverband – einst den Weg in Richtung Jazz eingeschlagen hat.


so – 14.06.2026


00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung). Der in Wien lebende persische Gitarrist Mahan Mirarab im Gespräch

17:10:00 +++ Ö1
Zum 30. Todestag von Ella Fitzgerald

„Mann, Frau oder Kind, sie ist die größte von allen“, sagt Bing Crosby über Ella Fitzgerald, die First Lady of Swing.

Ihre Herkunft ist bescheiden, ihre Jugend hart: Nach dem frühen Tod ihrer Mutter kommt Ella Fitzgerald ins Heim, läuft weg, lebt auf der Straße. Und träumt davon, Tänzerin zu werden. Mit 17 nimmt sie an einem Talentwettbewerb im Apollo Theatre in Harlem teil, sie entscheidet sich in letzter Minute, zu singen statt zu tanzen. Der Erfolg gibt ihr recht, und schon ihre erst Single verkauft sich über eine Million mal – da ist Ella gerade einmal 21.

Trotz ihrer ebenso raketenhaften wie stabilen Karriere behält sie ihr eher schüchternes Wesen; sie produziert auch keine Skandale, ihr ganzes Leben kreist ausschließlich um Musik. Fast sechs Jahrzehnte steht Ella Fitzgerald auf der Bühne, und man wird den Eindruck nicht los, sie habe in der ganzen Zeit keinen einzigen falschen oder auch nur unsauberen Ton gesungen. Und das bei allerhöchster Virtuosität. Und immer mit Leichtigkeit und einem Lächeln.

Eine kleine Hommage an die größte von allen.

19:35 – 20:00 UHR +++ SWR KULTUR
Big Time Jazz. Jazz-Orchester, Big Band, Oktett – hier kommt Musik mit Vielen!

Im Big Time Jazz stellen wir für Sie interessante und schöne Klänge zusammen – von großen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuveröffentlichungen für eine Zeit, die ganz den großen Klängen gehört.

22:30 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
NOWJazz: Sonic Wilderness

Von Julia Neupert. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock – hier kommen Neuveröffentlichungen und Entdeckungen zu Gehör, die sonst on air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Klänge für abenteuerlustige Ohren.

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: Die afghanische Sängerin Fadida Mahwash

Eine Sendung von Michaela Fridrich

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