+++ news +++ Antrittskonzert Buder-Kaufmann in Weimar +++ Florian Weber im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks +++

„Unerhörtes Blau“ – Akkordeon und Jazzpiano


Prof. Claudia Buder. Foto: Guido Werner
Prof. Achim Kaufmann. Foto: Lothar Fietzek

Sie unterrichten beide am Institut für Neue Musik und Jazz: Zum Wintersemester 2018/19 traten die Akkordeonistin Claudia Buder und der Jazzpianist Achim Kaufmann ihre Professuren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar an. Nun wollen sie unter dem Motto „Unerhörtes Blau“ im Rahmen eines gemeinsamen Antrittskonzerts am Dienstag, 9. April um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus neue Klangräume erkunden – und ein musikalisches Zeichen in dieser Instrumentalkonstellation setzten. Der Eintritt ist frei.

„Unerhört, weil noch nie so gespielt. Blau, weil ins Blaue neue Räume ermöglicht, musikalisch wie auch strukturell. Unerhörtes Blau –ein kreativer Diskurs im Dialog.“ Mit diesen Worten beschreibt Akkordeonprofessorin Claudia Buder den Abend, bei dem neben Improvisationen auch Kompositionen auf dem Programm stehen. So erleben z.B. die „Mystik-Miniaturen“ des Komponisten und Ehrendirigenten der Staatskapelle Weimar, George Alexander Albrecht, ihre Weimarer Erstaufführung.

Das Antrittskonzert steht außerdem „mitten im Spannungsfeld weitreichender Bauhaus-Frequenzen“, wie es Claudia Buder beschreibt. Die Zeichen der Zeit greifen Buder und Kaufmann konzertant auf: Walter Ruttmann, ein bedeutender Vertreter des abstrakten Experimentalfilms, wird mit seinem „Lichtspiel opus I“ in diesem Konzert eine einzigartige Neuvertonung erfahren. Zu hören sein werden auch die „Elusive Dialogues“ von Conrado del Rosario. Gemeinsam improvisieren Claudia Buder und Achim Kaufmann zu Konzertbeginn über ihr Thema „Unerhörtes Blau“.

Bühne frei in Studio 2 – Florian Weber präsentiert „Lucent Waters“

Am 30. April 2019 findet der International Jazz Day statt. Im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks bei Bühne frei kommt Florian Weber mit seinem Programm „Lucent Waters“.

Als Sohn eines Musikprofessors und einer Opernsängerin hat Florian Weber von frühester Kindheit an Zugang zu klassischer Musik und zum Klavierspiel und findet schon bald den Weg zum Jazz. Während seines Musikstudiums in New York in den 90er-Jahren arbeitet er schon mit Größen wie Michael Brecker, Albert Mangelsdorff und Lee Konitz zusammen. Internationales Renommee – auch als Komponist – erringt Florian Weber zunächst mit dem Trio „Minsarah“. Nach einer Reihe von Alben mit dem Trio und einem 2016 beim Münchner Label ECM veröffentlichten Album mit dem Trompeter Markus Stockhausen stellt er 2018 sein feines, neues Klaviertrio plus Gastsolist vor. „Lucent Waters“ heißt das Album.

Florian Weber. Foto: Christoph Bombart

Mit schimmernd schönen Klängen öffnet seine amerikanisch-deutsche Band darauf Räume, die man sich hörend befüllen kann mit Gedanken an alles, das beglückend ist und melancholisch zugleich. In der Musik entsteht ein lebendiges Jetzt, aus dem die Gestaltungskunst von vier unabhängigen Geistern spricht. Impressionistisch perlende Läufe und an die Klangsprache Erik Saties erinnernde Passagen unterfüttert Florian Weber mit oft hochkomplexer Metrik, die ganz selbstverständlich und fließend zum beweglichen Fundament für herrlich schwebende Musik wird. Die virtuos aufspielenden Musikerinnen und Musiker stellen ihr Können in den Dienst wahrhaftiger, melodiöser Aussagen und spannender Improvisationen. Einen Mitschnitt des Konzerts sendet BR-KLASSIK am Freitag, 03. Mai 2019, in der „Jazztime“.

Mitwirkende:
Ralph Alessi, Trompete
Florian Weber, Klavier
Linda May Han Oh, Bass
Nasheet Waits, Schlagzeug

Weitere Informationen:
Vorverkauf ab 20.03.2019
Euro 14,- (Schüler/Studenten 7,- )

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3 Kommentare

  1. Auf der Website von BR-Klassik findet sich allerdings heute Abend (Fr 05.04.2019 23:05):
    „.. für LBT
    Mit Leo Betzl (Klavier), Maximilian Hirning (Bass) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug)“

    Habt ihr mehr Info?
    Danke

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