Filmisch-surreale Atmo im Mikrokosmos – Bruno Heinens The W

„To the devil with exercises“, zum Teufel mit den Übungen, ist vielleicht nicht ganz der richtige pädagogische Ansatz, um jungen Menschen das Spielen eines Instrumentes näherzubringen. Das ist auch keineswegs Absicht oder Ziel des britisch-deutschen Pianisten Bruno Heinen. Er bezieht sich auf ein Zitat Béla Bartóks, welches endet: „they are the last thing I want to spend my time on“. Ideen aus Bartoks Werk Ohne Zweifel hat der im Saarland geborene Musiker, der als Einjähriger nach England kam, seine Übejahre längst hinter sich. Während dieser hat er sich auch mit der Musik des Ungarn auseinandergesetzt, dessen Sammlung pädagogischer Klavierstücke inspirierende Grundlage für die Kompositionen des Albums war. Werbung Heinen verwendet Zellen und Ideen aus Bartoks Werk, vorwiegend dem sechsten Band, sowie Liedtexte in Form von Zitaten und schafft damit eine neue Suite. Biografisch ist Heinen zudem von Komponisten wie Duke Ellington, Wayne Shorter und György Ligeti geprägt, die Ausdruck einer großen Bandbreite seines kompositorischen Schaffens sind. Die Grenzen zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik sind fließend, die Musik ein eigener, eigenwilliger Kosmos mit Andockstellen für Jazztraditionalisten und Third-Stream- oder Avantgarde-Anhängern gleichermaßen. The W Neben dem neu …

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