Indra Rios-Moore und Band gewinnen den BMW Welt Jazz Award 2016

München. Die Sieger des BMW Welt Jazz Award 2016 stehen fest: Das amerikanisch-dänische Ensemble von Sängerin Indra Rios-Moore hat sich am Samstagabend im Abschlusskonzert gegen die amerikanisch-schweizerische Gruppe Stucky-Doran-Studer-Tacuma durchgesetzt. Den Hauptpreis überreichte Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG. Unter dem diesjährigen Motto „Inspired by Legends“ begeisterten beide Ensembles im ausverkauften Auditorium der BMW Welt. Am Ende überzeugte Indra Rios-Moores berührende Stimme die Fachjury. Diese urteilte: „Bei zwei herausragenden Performances, einer extrovertierten und einer introvertierten, hat sich die Jury ganz subjektiv für die stillere, introspektive entschieden. Sie war berührt von der erstaunlichen Stimme von Indra-Rios Moore und überzeugt vom Konzept, die amerikanische Songtradition einem extrem reduzierten skandinavischen Sound gegenüberzustellen. Indra Rios-Moore gehört in die Reihe verblüffend neuer, ganz auf ihren individuellen Ausdruck vertrauenden Sängerinnen, und die Jury ist sicher, dass man von ihr noch viel hören wird.“ Das …

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Dieter Ilg eröffnet mit „Mein Beethoven“ den BMW Welt Jazz Award 2016

Lässt man einmal Begriffe wie Werktreue und historische Aufführungspraxis komplett beiseite, dann ist Dieter Ilgs „Mein Beethoven“ ein gelungener Wurf. Mit Material aus dem Schaffen des Wiener Klassikers kreierten Bassist Dieter Ilg, Pianist Rainer Böhm und Schlagzeuger Patrice Héral feine Musik fürs Jazz-Klaviertrio. Ilg bot ein Musik-Mosaik mit Motiven aus der Pathétique, der Großen Fuge, dem „Freude schöner Götterfunken“-Chor aus der Neunten Sinfonie, aber auch mit  den wenig gespielten irischen Liedern des Klassikers. Ganz klar: Nicht Beethoven der Komponist war der ideelle Vater dieses Programms, sondern Beethoven der Improvisator. Die Matinee mit Ilgs Trio eröffnete gestern die neue Konzertreihe des BMW Welt Jazz Award, der 2016 unter dem Motto steht „Inspired by Legends“. Die Fotos unserer Galerie sind von Thomas J. Krebs. Lesen Sie die Kritik von Ssirus W. Pakzad auf www.nmz.de Mehr zur jüngsten Ausgabe des Awards in JazzZeitung.de

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Audience Development (8) – Multiplikatoren

So banal dieser Satz wirkt, er ist ebenso richtig wie wichtig: Man kann nicht alles alleine machen. Die Möglichkeiten des einzelnen Musikers, des einzelnen Veranstalters zur Publikumsfindung und -bindung sind zeitlich wie finanziell eng begrenzt. Daher fällt Multiplikatoren eine wichtige Rolle zu. Dazu nun einige Anregungen für leere bis schmale Geldbeutel… 1) Bekannt aus Zeitung, Funk und Fernsehen Den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern in Deutschland fiel über viele Jahrzehnte eine, wenn nicht die tragende Rolle bei der Vermittlung von Jazz und neuer Musik zu. Noch heute läuft jeden Tag Jazz im öffentlich-rechtlichen Radio, wenn auch überwiegend spät abends (nach 22 Uhr) und fast nie länger als 60 Minuten am Stück. Zudem haben etliche private Sender Jazzsendungen im Programm. Selbst Fernsehformate mit Jazzbeteiligung gibt es noch. Diese sind jedoch in aller Regel so gut im Nachtprogramm der Spartensender versteckt, dass die Vermittlungschancen an …

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„Majestätisches“ Orchester im Doppelkegel

Der schwedische Gitarrist Carl Mörner Ringström trat mit seinem Majestic Orchester (William Larsson an den Keyboards, Paul Hinz am Bass und Daniel Johansson am Schlagzeug) beim BMW Welt Jazz Award auf. Thomas Krebs fotografierte den virtuosen Auftritt im Doppelkegel für die JazzZeitung. Eine ausführliche Konzertkritik von Ssirus W. Pakzad hier.

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Manu Codjia Trio bei den BMW Welt Jazz Awards

Gestern spielte der französische Gitarrist Manu Codjia mit seinem Trio im Doppelkegel der BMW Welt. Dabei überzeugte er zusammen mit Bassist Jérôme Regard und Schlagzeuger Philippe Garcia mit und präsentierte ein „Potpourri“ aus gecoverten Hits der letzten drei Jahrzente. Thomas J. Krebs war vor Ort und liefert einige Impressionen des Auftritts. Lesen Sie eine ausführliche Konzertkritik von Ssirus W. Pakzad auf nmz.de  

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Camila Meza beim BMW Welt Jazz Award

Die junge Chilenin Camila Meza ist ein neues Gesicht in der europäischen Jazzwelt: Tatsächlich war der Gig der singenden Gitarristin am gestrigen Sonntagvormittag anlässlich des BMW Welt Jazz Awards in Doppelkegel der BMW Welt ihr erster Trip nach München. Sie gilt derzeit als einer der angesagtesten Newcomer der New Yorker Jazzszene und begeisterte zusammen mit drei phänomenalen Begleitern: dem Pianisten Shai Maestro, der Bassistin Linda Oh und dem Schlagzeuger Kendrick Scott. Viel Applaus, eine Zugabe, lange Schlange am CD-Verkaufs- und Signierstand von Camila Meza. Eine ausführliche Konzertkritik von Ssirus W. Pakzad finden Sie hier. Fotos: Ralf Dombrowski

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