Jonas Sorgenfrei (links) mit den Musikern seines Quintetts

Dickköpfiger Bass, filigraner Puls

Nabburger Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei hat bereits ein halbes Dutzend Alben veröffentlicht Nabburg/Nürnberg. Die Liste mit Musiker:innen ist lang, mit denen Jonas Sorgenfrei zusammengespielt hat. Etwas kürzer eine weitere mit Auszeichnungen und Preisen des gebürtigen Nabburgers. Noch etwas kürzer eine Aufzählung seiner Veröffentlichungen. Hält man sich dann allerdings vor Augen, dass ein junger Schlagzeuger mit gerade 33 Jahren bereits auf ein halbes Dutzend Alben blicken kann, ist das eine ganze Menge. Sein jüngstes Album, mit „Quintet Live“ betitelt, ist erstmals im letzten Herbst als rein digitales Produkt veröffentlicht worden. Weil es in diesem Jahr für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Rundfunkproduktion des Jahres“ nominiert worden war, ist Sorgenfrei noch einmal rangegangen und hat das Album in einer kleinen, limitierten Auflage als CD-Edition pressen lassen. Produziert hat es der Bayerische Rundfunk mit einer kleinen Anzahl von Zuhörenden im Münchener Studio. Sie geben der Liveaufnahme den Charme und die Vitalität eines intimen Clubkonzerts. „Quintet Live“ beschränkt sich auf vier Stücke, allesamt aus Vorgängeralben, die für diese Besetzung neu arrangiert wurden. „Life upon a dying star“, ein melancholisch-anrührendes Stück über das Leben auf einem sterbenden Stern, ist der …

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