Dusko Goykovich erhält Musikpreis der Landeshauptstadt München

Gestern Abend wurde der Trompeter Dusko Goykovich im Alten Rathaussaal in München mit dem mit 10.000 Euro dotierten Musikpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. In der Begründung der Jury hieß es: „Er gilt als Souverän aller Spielklassen, dem es bei aller Virtuosität und musikalischer Kompetenz trotzdem niemals wichtig war, als der Weltstar gefeiert zu werden, der er eigentlich ist. Und er lässt es sich weiterhin auch mit 83 Jahren nicht nehmen, regelmäßig mit seiner Trompete in Münchner Clubs oder an der Hochschule zu erscheinen, um die anderen an seiner Kunst und seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.“ Seit 1968 lebt Goykovich in München und entwickelte sich über die Jahre zu einer Autorität des europäischen und internationalen Jazz. Im bosnischen Jajce 1931 geboren, lernte Dusko Goykovich die Trompete zunächst im folkloristischen Umfeld seiner Heimat kennen und studierte Anfang der fünfziger Jahre Musik und Philosophie an der Musikhochschule von Belgrad. Bald darauf zog er nach Deutschland und fand schnell Anschluss an die Live-Szene. Mit einem weiteren Studium in Boston verfeinerte Goykovich seine Kunst und knüpfte Kontakte zu berühmten Bandleadern wie Woody Herman und Maynard Ferguson. Bildergalerie von Ralf Dombrowski …

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Musikpreis der Landeshauptstadt München 2015 an Dusko Goykovich

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat in seiner heutigen Kulturausschuss- Sitzung das Votum der Jury bestätigt, den mit 10.000 Euro dotierten Musikpreis der Landeshauptstadt München 2015 an Dusko Goykovich zu vergeben. Der Musikpreis wird alle drei Jahre verliehen. Ausgezeichnet wird eine herausragende Gesamtleistung im Bereich Musik bzw. eine Persönlichkeit, die der Musikstadt München Geltung und Ansehen verschafft. Wir zitieren aus der Jurybegründung: Seit 1968 lebt der Trompeter Dusko Goykovich in München und entwickelte sich über die Jahre zu einer Autorität des europäischen und internationalen Jazz. Obwohl als Mensch so bescheiden, dass man ihn kaum über sich oder seine Kunst reden hört, sind seine musikalische Urteilskraft und gestalterische Präzision längst legendär. Stilistisch selbst ein Kind der gemäßigten swingboppenden Moderne, beschäftigte er sich neben dem klassischen Jazz-Repertoire ausführlich mit der Verknüpfung von improvisierender Musik und den Klangtraditionen des Balkans. Während der vergangenen Jahrzehnte wirkte Goykovich vor allem im europäischen Raum und in Japan. Er gilt als Souverän aller Spielklassen, dem es bei aller Virtuosität und musikalischer Kompetenz trotzdem niemals wichtig war, als der Weltstar gefeiert zu werden, der er eigentlich ist. Und er ist lässt es sich …

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News: Women in Jazz zum Zehnten +++ Film über Jazz-Legende +++ moers-Festival

Women in Jazz feiert runden Geburtstag Vom 24. April bis zum 03. Mai geht das Festival Women in Jazz in die bereits 10. Auflage. In über 20 Konzerten präsentieren sich „Jazz-Frauen“ aus der ganzen Welt und füllen ein umfangreiches Programm. Das Thema für diesen Festival-Jahrgang ist „Europäisch-Amerikanische Begegnung“. „Dabei fokussieren sich die Jazzmusikerinnen aus dem Ursprungsland des Jazz auf die Interpretation ihres musikalischen Erbes, und Europäerinnen auf vitalen, innovativen Jazz – immer offen für die diesem Kontinent aus aller Welt zustrebenden musikalischen Ideen“, wie Festivalleiter Ulf Herden schreibt. Besonders belebt wird das Festival durch von eigener Musiktradition geprägte Konzerte der Musikerinnen aus Süd- und Mittelamerika. Alle aktuellen Informationen (auch Ticketbestellungen) sind unter www.womeninjazz.de und unter https://de-de.facebook.com/womeninjazz zu finden. Übernachtungsangebote während des Festivals finden Sie unter www.stadtmarketing-halle.de. Frankfurter Jazz-Legende Carlo Bohnländer auf der Leinwand Der Dokumentarfilm „Carlo, Keep Swingin‘“ der Filmemacherin Elizabeth Ok über Carlo Bohländer (1919-2004), die Frankfurter Jazz-Legende aus den 50er- und 60er-Jahren, wird im Rahmen des „Lichter Filmfest Frankfurt International“ am 18. März 2015, 20:00 Uhr, im Cantate-Saal, Großer Hirschgraben 21, 60311 Frankfurt am Main, uraufgeführt. Der Film über den Trompeter, Jazzclub-Betreiber und …

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ECHO für Lebenswerk 2014 geht an Dusko Goykovich

Wir gratulieren ganz herzlich mit einem Artikel aus unserem Archiv, den Ursula Gaisa anlässlich des Erscheinens seines Albums „Samba do Mar“ 2004 verfasste: Für jemanden, der sich bereits seit über 50 Jahren mit seinem Instrument und dem Jazz auseinandersetzt, noch täglich ein paar Stunden übt – Geburtstage, Feiertage und Silvester nicht ausgenommen – und als junger Musiker aus dem kommunistisch beherrschten Belgrad flüchtete, wirkt Dusko Goykovich heute erstaunlich agil und jugendlich – trotzdem entspannt und mit sich im Einklang. Zwei Wochen im Dezember verbrachte er – wie schon die Jahre davor – auf Konzerttournee in Japan und musste Hunderte von CDs signieren und sich fotografieren lassen, von diesen Anstrengungen ist ihm während des Interview auch nichts mehr anzumerken. „Die Japaner sind unheimlich freundlich, das ist wunderbar.“ Seine neueste CD „Samba Do Mar“, zu Deutsch „Meeressamba“, mit dem gleichnamigen eigens vom Trompeter komponierten Titelstück ist Ende 2003 bei Enja erschienen. Den Anstoß gab Enja-Chef Matthias Winckelmann. Er brachte Goykovich, der zwar noch nie in Südamerika war, aber schon immer eine Händchen und eine besondere Liebe für jedwede Art von Latino-Sound hatte, mit dem ungarischen in Berlin …

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40 Jahre Enja – Jubiläumskonzerte in München

Das Münchner Label Enja Records feiert im Oktober, November und Dezember sein 40-Jähriges Jubiläum mit einer Reihe von Konzerten. Die Konzerte finden in Kooperation mit dem Münchner Jazzclub Unterfahrt statt. Highlights dürften die Konzerte der „Alten Herren“ Dusko Goykovich (24.10.), der gleichzeitig seinen 80. Geburtstag feiert,  und Lee Konitz sein, der mit Minsarah nach München kommt (3.11.). Ebenfalls mit dabei: Angelika Niescier Trio, Anke Helfrich Trio, Lisa Wahlandt, Trio ELF, Susi Hyldgaard Trio, Pascal Schumacher Quartet, Malcolm Braff Trio und zum Abschluss im Dezember Jenny Evans mit Trio. Beim Galakonzert am 20. Oktober 2011 im Gasteig (Carl-Orff-Saal) sind dann das italienische Brass-Ensemble La Banda & Renaud García-Fons für die Musik zuständig.   Links: Karten für das Konzert im Carl-Orff-Saal Jazzclub Unterfahrt Enja Records

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