Jazz im Radio. Foto: Hufner
Jazz im Radio. Foto: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 02.09.19 bis 08.09.2019

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 36 im Radio. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr.



Jazz im Radio (Fernsehen)

Periodika: Dauersendungen ohne genügend Infos – Tagesbegleitradio

  • NDR Info Play Jazz! Das Jazzmagazin 22:20 bis 23:00
  • MDR Kultur – Jazz 19:05 bis 20:00
  • MDR Kultur –Jazz Lounge 19:35 bis 20:00
  • WDR3 – Jazz & World – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr
  • WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann 13:04 bis 15:00 (Samstags)

02.09.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Lynne Arriale: The eyes have it / CD: The eyes have it, Aus der Oper: Porgy and Bess (1935)

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday – Aktuelles aus der Jazz-Szene. Mit Henning Sieverts

23:30 bis 00:00 | hr2-kultur | rbbKultur | MDR KULTUR | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR 2 KulturRadio | SWR2 | WDR 3
Phantasien eines Schlagzeugers – Vom Sideman zum Bandleader – Das Paul Motian Quintet im Dezember 1981 im Bremer Übersee-Museum.

Der Schritt zum Bandleader kam relativ spät. Einen guten Namen hatte sich Paul Motian zunächst als Sideman gemacht. Dabei stach ein längeres Engagement heraus. In den späten fünfziger Jahren war der Schlagzeuger, der in New York lebte, Mitglied des Trios von Bill Evans geworden. Speziell die Besetzung mit Bassist Scott LaFaro schrieb Jazzgeschichte. Auf Pianisten schien sich Motian besonders gerne einzulassen. So spielte er mit Paul Bley und wurde Stammschlagzeuger der frühen Gruppen von Keith Jarrett. Das deutsche Label ECM, bereits mit Bley und Jarrett verbunden, ermöglichte ihm 1972 erste eigene Aufnahmesessions.

„Conception Vessel“, veröffentlicht 1973, wurde zum Startpunkt von Motians Karriere als Bandleader. In deren Verlauf profilierte sich der Drummer mit den armenischen Wurzeln, der in früher Jugend mal Gitarre gelernt hatte, mehr und mehr als außerordentlicher Komponist. So eigenwillig sein aufs Wesentliche konzentriertes Schlagzeugspiel, so phantasievoll seine Stücke. Manche offenbarten eine besondere lyrische Qualität, andere öffneten kompromisslos Räume für freie Interaktionen. Der Kern der Quintett-Besetzung, mit der Motian 1981 in Europa unterwegs war, bestand aus Gitarrist Bill Frisell und Saxophonist Joe Lovano – mit ihnen bildete er alsbald ein festes Trio. Zweiter Saxophonist war Billy Drewes, Bass spielte Ed Schuller. Aufnahmen vom 7. Dezember 1981 aus dem Übersee-Museum in Bremen


03.09.2019


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Vincent Neumann

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Richard Rodgers: People will say we’re in love / CD: My favorite things – The Jazz Giants play Rodgers & Hammerstein,  Oklahoma! (Musical, 1943)

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live – Avishai Cohen Trio: Gently Disturbed

Avishai Cohen, Bass; Shai Maestro, Piano; Mark Guiliana, Schlagzeug. Aufnahme vom 24.11.2018 beim London Jazz Festival

Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt. Weltweit bekannt wurde Avishai Cohen als Bassist von Chick Corea. Mit seinem 2008 erschienenen Album ,Gently Disturbed’ gelang ihm auch in eigener Sache der Durchbruch. Dieses Repertoire stellte er zehn Jahre später beim London Jazz Festival noch einmal vor. 2004 verließ der aus Israel stammende Avishai Cohen New York und kehrte in seine Heimat zurück; heute lebt er in Tel Aviv. Er stammt aus einer Familie mit sephardischen Vorfahren und multikulturellem Hintergrund: Allein seine Eltern vereinen Wurzeln aus der Türkei, Griechenland, Tschechien und Polen. Einflüsse, die sich auch in der Musik niederschlagen – ein Amalgam aus Jazz, Klassik und Balkan-Folklore, den Volkmusiken des Nahen Ostens und Nordafrikas sowie Elementen aus Latin, Blues und Funk. Gemeinsam mit seinem Landsmann, dem Pianisten Shai Maestro, sowie dem amerikanischen Schlagzeuger Mark Guiliana vereint Avishai Cohen Dichte und Transparenz, Komplexität und Eingängigkeit, Melancholie und Leichtigkeit. Seine Musik ist immer wieder mitreißend und berührend zugleich.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots – Moderation und Auswahl: Henning Sieverts

23:30 bis 00:00 | hr2-kultur | rbbKultur | MDR KULTUR | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR 2 KulturRadio | SWR2 | WDR 3
Das Karma macht die Musik – Jazzstipendiatin Natalya Karmazin

Die Pianistin Natalya Karmazin hat das mit 10.000 Euro dotierte Frankfurter Jazzstipendium 2019 erhalten. Die Frankfurter Pianistin hat ukrainische Wurzeln, nicht zu überhören in ihrem Spiel, und ihre Musik versprüht ein gutes Karma – wie schon ihr Nachname anzeigt.

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass die klassisch gut ausgebildeten Osteuropäer in Frankfurt beim Arbeitsstipendium die Nase vorn haben, Natalya Karmazin ist nicht die erste Kandidatin aus Osteuropa, die mit diesem im „Blindfold“-Verfahren ermittelten Förder-Stipendium gekürt wurde. Sie hat bei Richie Beirach in Leipzig studiert, eine schöngeistig-klassische Note durchsetzt ihren gesamten musikalischen Ansatz, selbst in den besonders von einem „Jazz-Attack“ geprägten Passagen ihres Quintetts. Mit dem Jazzstipendium will die Stadt Frankfurt aber nicht in erster Linie bereits geleistete künstlerische Arbeit prämieren, sondern der Preis soll vor allem eine Starthilfe auf dem Weg zur musikalischen Professionalisierung von Talenten sein – vor allem aber soll die Jazz-Szene in der Main-Metropole belebt werden. Am Mikrofon: Daniella Baumeister


04.09.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – D. Smith, L. Smith, Alan Freedman: Evil Blues / CD: RCA Victor Gold Series

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Jazz & Beyond – „Lieblingsstücke“

Mit Aufnahmen von Fred Hersch, Eva Klesse, Florian Weber und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann

Die Musik der Schlagzeugerin Eva Klesse besitzt stille wie auch energiegeladene Töne. Seit 2013 besteht ihr Quartett mit dem Saxophonisten Evgeny Ring, dem Pianisten Philipp Frischkorn und Robert Lucaciu am Bass. Mit wachem Blick aufs Detail bringt sich jede/r der vier Musiker organisch in den Sound ein. „Of Cabbages and Kings“ nennt sich ein Vokalquartett, das seit 2015 als Ensemble zusammenarbeitet. Im Bundesjazzorchester hatten sich die Sängerinnen kennengelernt und festgestellt, dass ihre Herzen für den A-Cappella-Gesang schlagen. Wenn die Stimmtalente aus Köln zusammen auftreten, sind das Momente voller Poesie und Leuchtkraft. Der 1955 geborene, amerikanische Pianist Fred Hersch ist einer, der Melodien plastisch herausarbeitet, ein Klang-Zauberer. Auf die Frage, wie Jazz sein sollte, gab Hersch einmal diese Antwort: sich einfach hinsetzen und es passieren lassen. Ob er Standards interpretiert oder eigene Stücke, man wird sofort mit hineingezogen in seine Musik, sie besitzt eine enorme Sogwirkung. Ins Schwärmen gerät ein anderer Pianist, Brad Mehldau, wenn er im Interview mit der New York Times von der Singer-Songwriterin Becca Stevens spricht: Sie ist 35 und kommt aus North Carolina. Als Sängerin habe sie eine gewisse Fähigkeit, die Joni Mitchell als Jugendliche ebenso besessen habe – die Fähigkeit, durch ihre messerscharfe Intonation direkt ins Herz zu treffen.

„Lieblingsstücke“ – eine Stunde Jazz mit Alben, die es sich lohnt, einmal wieder anzuhören, sowie aktuellen Einspielungen.

23:30 bis 00:00 | hr2-kultur | rbbKultur | MDR KULTUR | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR 2 KulturRadio | SWR2 | WDR 3
„Aguas“ – Omar Sosa & Yilian Cañizares in der Elbphilharmonie

Um das Jubiläum von 60 Jahren NDR Jazz Konzerte, der wohl ältesten deutsche Jazz-Konzertreihe, zu feiern, kam der kubanische Pianist zusammen mit Sängerin und Violinistin Yilian Cañizares in die Hamburger Elbphilharmonie.

Im Jahr 1958 hob der erste Jazzredakteur des Norddeutschen Rundfunks Hans Gertberg die vermutlich älteste am Stück laufende Jazzkonzertreihe des Landes aus der Taufe, die NDR Jazz Konzerte. Seitdem sind mehr als 600 verschiedene Bands und Formationen am Hamburger Rothenbaum zu Gast gewesen. Um das 60. Jubiläum der NDR Jazz Konzerte zu feiern, fand in der Elbphilharmonie im Oktober 2018 ein großes Festkonzert statt. Zu diesem Jubiläumsabend kam der kubanische Pianist Omar Sosa gemeinsam mit seiner Landsfrau Yilian Canizares und dem venezolanischen Percussionisten Gustavo Ovalles nach Hamburg. Unter dem Titel „Aguas“ präsentierten sie ein intensives Programm mit einem Mix aus lateinamerikanischen Rhythmen, eingängigen Melodien und dem atmosphärischen Einsatz von Elektronik und Spoken-Word-Poetry. Am Mikrofon: Felix Tenbaum, NDR


05.09.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Stanley M. Clarke: Bit of burd / CD: D-Stringz

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Über schmale Grate – Die französische Pianistin Eve Risser

Von Karl Lippegaus. Als Kind lauschte Eve Risser in ihrem Elternhaus in Colmar den Jazzplatten des Vaters. Dann entdeckte sie während des Studiums von Querflöte und Klavier in Paris und Baltimore ihre Liebe für zeitgenössische Musik. Bald stand für die elsässische Künstlerin fest, dass Improvisieren für sie die aufregendste Form des Musizierens sei. Eve Risser mit dem Trio En Corps in voller Aktion zu erleben – ohne vorherige Absprachen und mit in Echtzeit komponierten Stücken – gleicht einer äußerst kurzweiligen Wanderung mit verbundenen Augen durch den nächtlichen Wald. Inspiriert vom Grand Canyon in Arizona schrieb sie die Musik ihres gefeierten Albums ,Les deux versants se regardent’, das mit erstaunlichen Tonclustern aufwartet. Vorher war die Pianistin die einzige Frau, die für mehrere Jahre im Orchestre National de Jazz mitwirkte. Dort bewies sie, dass ihr auch zu Pink Floyd, Astor Piazzolla und Robert Wyatt Neues einfiel und verlieh dem ONJ einen großen Schub an Kreativität. Ein Gleichgewicht zwischen femininen und maskulinen Energien strebe sie an, sagt Eve Risser, derzeit Leiterin von zwei großen Ensembles, aber auch in kleinen Besetzungen und in Workshops mit Kindern bewandert. Ein Hauptschwerpunkt ihrer Arbeit auf der Konzertbühne wie im Studio ist die Solo-Performance; das präparierte Klavier fasziniert sie besonders. Mit ihrem zehnköpfigen, 2015 gegründeten White Desert Orchestra erhielt Eve Risser Einladungen zu den großen Jazzfestivals in Berlin, Saalfelden, Moers, Paris und London.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Porträt des haitianischen Saxofonisten Godwin Louis

Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad

23:30 bis 00:00 | hr2-kultur | rbbKultur | MDR KULTUR | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR 2 KulturRadio | SWR2 | WDR 3
The Winner is – Axel Dörner beim 3. Jazzpreis Berlin 2019

„Es geht nicht allein um Musik. Musik ist nur eine Ausdrucksform. Es geht um eine bestimmte Form von Wachheit. Darum, wie man lebt.“

Dieses Statement stammt von Axel Dörner. Der Trompeter wurde von einer Jury – besetzt mit Aki Takase, Kathrin Pechlof, Angela Ballhorn, Robert Landfermann und Ulf Drechsel – zum dritten Preisträger des „Jazzpreis Berlin 2019“ gekürt.

Axel Dörner nimmt eine singuläre Stellung in der internationalen Musikszene ein. Mit dem Vokabular des zeitgenössischen Jazz als Basis hat Axel Dörner eine einzigartige Klangsprache auf der Trompete entwickelt. Es geht ihm nicht vordergründig um den Klang des Instrumentes, es geht ihm um Klang an sich. Die Trompete ist für ihn das dazugehörige Medium. Er atmet durch das Horn, er gurgelt und singt hinein. Der vom Land Berlin und dem rbb vergebene, mit 15.000 € dotierte „Jazzpreis Berlin“ wurde im Rahmen eines öffentlichen Konzertes am 27. Juni im Haus des Rundfunks übergeben. Für diesen Anlass hat Axel Dörner eine neue Band formiert mit Pierre-Antoine Badaroux, Saxofon; Pat Thomas, Piano; Joel Grip, Bass; Antonin Gerbal, Schlagzeug. Moderation: Ulf Drechsel


06.09.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Julia Kadel: Tranquille / CD: Kaskaden

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Der ernsthafte Witzbold – der finnische Pianist Iiro Rantala

Mit Jan Paersch. Iiro Rantala ist ein Phänomen. Geboren im Januar 1970 in Helsinki gelang ihm mit dem Album „Lost Heroes“ der internationale Durchbruch. Mit verblüffender Leichtigkeit wechselt der finnische Pianist zwischen Klassik und Jazz, widmet sich ernsthaften Einspielungen von Mozart und Bach mit derselben Hingabe wie gefühlvollen Interpretationen von Monk und John Lennon. Bindeglied ist stets Rantalas Humor. Seine Ansagen und Anekdoten bei Live-Konzerten – neuerdings auch auf Deutsch – lockern noch das steifste Publikum auf.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Bühne frei im Studio 2 für Florian Weber „Lucent Waters“

Ralph Alessi, Trompete; Linda May Han Oh, Kontrabass; Florian Weber, Klavier; Nasheet Waits, Schlagzeug

Aufnahme vom 30. April 2019 im Münchner Funkhaus zum „International Jazz Day“. Moderation und Auswahl: Beate Sampson

23:30 bis 00:00 | hr2-kultur  | rbbKultur | MDR KULTUR | NDR Kultur | Bremen Zwei | SR 2 KulturRadio | SWR2 | WDR 3
Preview – Jazz-Neuerscheinungen

„File Under Jazz“ – mit diesem Hinweis versehen einige Plattenlabels vorsichtshalber ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter „Jazz“ einsortiert wird, ist natürlich immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ.

Selbst für Jazzfans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Immer freitags präsentierten deshalb die Autorinnen und Autoren des ARD Radiofestivals die aktuell wirklich wichtigen, spannenden, bemerkenswerten Neuerscheinungen des Jazz.

Heute:

  • Iiro Rantala: „My Finnish Calendar“
  • Musina Ebobissé Quintet: „Timeprints – Jazz Thing Next Generation Vol. 79“
  • Kevin Hayes, Lionel Loueke: „Hope“

Am Mikrofon: Götz Bühler/WDR


07.09.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Frischberg: Peel me a grape / CD: Anita O’Day sings the winners

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: Kaja Draksler & Susana Santos Silva | Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2018

Kaja Draksler & Susana Santos Silva || Kaja Draksler, p | Susana Santos Silva, tp, flh | 49. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2018, Künstlerhaus Mousonturm, Matinee, Oktober 2018. Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: „Take five“ – Dave Brubeck und Paul Desmond

Mit Wingolf Grieger. „Take Five“ ist als Standard in die Jazzgeschichte eingegangen und der berühmteste Titel des Dave Brubeck Quartetts – auch wenn er gar nicht von Brubeck komponiert wurde. Er stammte vom Altsaxofonisten Paul Desmond, doch der experimentierfreudige Dave Brubeck erwies sich als der musikalische Architekt der Gruppe. Wie keinem anderen vor ihm gelang es Dave Brubeck, Einflüsse aus amerikanischem Jazz und europäischer Klassik, ungerade Metren und Jazzfeeling auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: JazzBaltica 2019: Marcin Wasilewski Trio

Mit Claudia Schober. Die Alben „Spark of Life“ und „Live“ sind die beiden letzten Alben des Marcin Wasilewski Trios. Die Intensität ihrer eigenen und die Interpretation fremder Kompositionen reißt mit. Die ausgiebigen Soloparts der drei Musiker zeigen, dass der Pianist Marcin Wasilewsi, der Bassist Slawomir Kurkiewicz und der Schlagzeuger Michal Miskiewicz ebenbürtige Partner sind – so auch auf der diesjährigen JazzBaltica.


08.09.2019


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht. Highlights von der Internationalen Jazzwoche Burghausen

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: „The Big Amithias – Allgäu Meets India“: hr-Bigband feat. Matthias Schriefl || Matthias Schriefl, cond, comp, arr, brass instruments, alphorn, voc | Amith Nadig, bansuri, konnakkol | Vinod Shyam, mrudangam, tabla, konnakkol | Sunaad Anoor, khanjira, konnakkol | Lars Andreas Haug, tuba | Sarah Buechi, voc | Sebastian Merk, dr, keyb, perc, g | hr-Bigband | Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2018, hr-Sendesaal Frankfurt, Oktober 2018, Teil 2. Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

19:22 bis 20:00 | SWR 2
SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazzstandards (23) – Maple Leaf Rag

Von Hans-Jürgen Schaal. Scott Joplin komponierte rund 80 Ragtime-Stücke, der „Maple Leaf Rag“ von 1899 war eines der ersten. Sein Musikverleger war skeptisch – das Stück schien ihm für Amateurpianisten zu schwierig zu sein. Tatsächlich verkauften sich die Noten im ersten Jahr nur 400 Mal. Doch als 1904 die Ragtime-Mode geradezu explodierte – in St. Louis fanden die Weltausstellung und die Olympischen Spiele statt – , lag der „Maple Leaf Rag“ an der Spitze des Trends: Die Verkaufszahlen stiegen aufs 150-fache. Joplins Stück wurde zum Inbegriff des Ragtime und inspirierte sogar Komponisten wie Debussy und Strawinsky.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Dança das Águas mit Alon & Joca und der NDR Bigband

Mit Henry Altmann.  Die NDR Bigband lässt sich immer wieder mit Leidenschaft auf neue musikalische Projekte ein, diesmal mit dem Duo Alon & Joca, zwei internationalen Musikern: Alon Yavnai – Klavier und Gesang aus Israel und Joca Perpignan – Gesang und Percussion aus Brasilien. „Dança das Águas“ heißt ihr gemeinsames Album: Klänge aus der ganzen Welt mischen sich in ihre Musik – aus Brasilien, Afrika und dem Nahen Osten. Im September sind die NDR Bigband und Alon & Joca unterwegs in Norddeutschland – von Heide über Verden und Stralsund bis nach Greifswald.

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