Unzer die Krümelmonster gegangen: Till Brönner. Foto: Hufner

Soundtrack zum Gebäck: Plätzchenbäcker Till B.

Er hat dieses Mal keine flammende Wutrede in Sachen Corona gehalten, was ihn bekanntlich bis zu Anne Will ins Studio gebracht hat oder zu Olaf Zimmermann ins YouTube-Wohnzimmer, nein, dieses Mal ist er definitiv zu weit gegangen. Er zwinkert auf seinem Insta-Account und setzt immer wieder fast dazu an, sein Musikinstrument zu bespielen. Die Trompete. Und … und … und …? Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.Mehr erfahren Beitrag laden Instagram-Beiträge immer entsperren Mannomann, macht der das aber spannend. Nix. Kein Ton. Nur der Hinweis von tillbroenner_official: „Am 1. Adventssonntag den 28.11. machen wir um 16 Uhr „ernst“ bei @hse.de . 🎄😎 Zu Gast bin ich bei der wunderbaren @judithwilliams_official und wir sprechen über mein Album „TILL CHRISTMAS“, aber auch über die Adventszeit, wie ich sie gestalte, liebe und erst recht, wenn uns die eigenen vier Wände wieder häufiger begegnen und ein Backofen in Sicht kommt….aber pssssst – mehr wird nicht verraten. Wir sehen uns Sonntag!“ Der Homeshopping-King jetzt? Oder einfach nur zu raffiniert für diese Welt, dieser Till B.. Psssst, aber den Soundtrack zum Gebäck gibt es natürlich mittlerweile …

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Alles in die Tonne. Foto: Hufner

Die Zufalle: Ein offener Brief von Olaf Z. an Till B. – mit Beipackzettel

Der Beginn einer wunderbaren Brieffreundschaft? Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, hat heute dem Jazz-Musiker Till Brönner in einem offenen Brief auf sein Videostatement geantwortet: Offener Brief Lieber Till Brönner, herzlichen Dank für Ihr deutliches Statement zu den bedrückenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kulturbereich. Es ist sehr wichtig, dass die unmittelbar Betroffenen sich deutlich zu Wort melden. Fast allen Ihren Ausführungen kann ich mich anschließen. Der jetzt beschlossene neuerliche Lockdown für den Kulturbereich ist sehr schmerzhaft und für sehr viele Kulturschaffende existenzbedrohend. Wir ringen deshalb mit der Politik darum, zumindest eine einigermaßen angemessene finanzielle Entschädigung sicher zu stellen. Und wir konnten in den letzten Monaten auch wichtige Unterstützungsmaßnahmen für den Kulturbereich anregen, wie u. a. das eine Milliarde Euro große spezielle Kulturinfrastrukturprogramm „Neustart Kultur“. Auch deshalb haben mich Ihre Äußerungen über die fehlende Interessenvertretung im Kulturbereich sehr irritiert. Sie sagen in Ihrem Statement: „Wir in der Veranstaltungs- und Kulturbranche sind noch immer zu leise, weil wir keine ernstzunehmende Gewerkschaft haben.“ Der Kulturbereich hat gute Interessenvertretungen, allein den acht Sektionen des Deutschen Kulturrates gehören 261 Bundeskulturverbände an, das sind Berufsverbände, Gewerkschaften, Verbände der Kultureinrichtungen …

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