+++News:+++Daniel Erdmann gewinnt SWR Jazzpreis 2020+++Schick/Majkowski/Lovens am 10.11. in München+++Veranstaltungen BIX-Jazzclub Stuttgart+++

+++Daniel Erdmann gewinnt SWR Jazzpreis 2020 +++ Baden-Baden/Mainz. Der gemeinsam vom Südwestrundfunk (SWR) und dem Land Rheinland-Pfalz gestiftete SWR Jazzpreis 2020 wird heute, am 28. Oktober, im Rahmen des Internationalen Festivals „Enjoy Jazz“ in Ludwigshafen an den Tenorsaxophonisten Daniel Erdmann verliehen. Erdmann, der auf den Tag genau vor 47 Jahren geboren wurde, gibt heute Abend auch sein Preisträgerkonzert gemeinsam mit dem Trio „Velvet Revolution“ (Daniel Erdmann: Saxofon, Théo Ceccaldi: Violine, Viola, Jim Hart: Vibrafon) und im Duo mit der Pianistin Aki Takase. Die Jury lobte seinen außergewöhnlichen Improvisationsstil, seine originell besetzten Bands und Projekte und seine Fähigkeit die Dimension seiner Musik bis ins Politische zu weiten ohne plakativ zu wirken. Der mit 15.000 Euro dotierte SWR Jazzpreis ist eine der traditionsreichste Jazzauszeichnung im deutschsprachigen Raum und wurde 2020 zum 40. Mal verliehen. Weitere Informationen: http://swr.li/swr-jazzpreis-2020   +++Schick/Majkowski/Lovens am 10.11. in München+++ (vorbehaltlich Lockdown-Regularien) Ignaz Schick (Saxophon) tritt gemeinsam mit Mike Majkowski (Kontrabass) Paul Lovens (Schlagzeug) am 10.11. in der Seidlvilla in München im Rahmen des Jazz+-Festivals auf. Er ist heutzutage vor allem als experimenteller Elektroniker, konzeptioneller Klangkünstler oder Komponist bekannt, aber tritt eben auch als  …

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Jazzfest Berlin 2019 | Tag 4 | Kollektive in verschwindenden Welten

Zwischen Komposition und Improvisation schwankten auch die letzten Beiträge zum Jazzfest Berlin 2019. Eine Fungus-Oper vom Berliner KIM Collective, medial bewegt. Eine gelenkte Gruppenimprovisation eines exotisch besetzen Septetts um Anthony Braxton und ein intimes Duo von Albert-Mangelsdorff-Preisträger Paul Lovens und Florian Stoffner. Spannweiten tun sich da auf. Manches verpufft in einer Idee, die sich nicht realisiert. KIM Collective: The Mass of Hyphae a KIM Collective Fungus Opera Auf der Bühne ein kreisrunder Aufbau für die Musikerinnen, an der Seite eine Leinwand für Bewegtbild, gerne geteilt. Aus den Lautsprechern tönt es schon ein bisschen, bevor die Musikerinnen erscheinen. Nachdem diese von den Seiten einströmen und die Bühne entern geht es gleich zur Sache mit einem Powergroove auf Patternbasis. Danach wird es bunt und vielsagend. Fliegende Bühnenbeleuchtung, eine erdrückend kraftvolle Gruppenimprovisation. Die Musikerinnen verlassen ihre Plätze, plötzlich jodeln die zwei Sängerinnen von den Tribünen. Später wird zu viert am Marimbaphon gespielt, dann ist die Bühne auch mal fast leer, ein Schlagzeug spielt von unter Bühne, gedämpft zu hören, aber mit Vibrationen, die die Fußsohlen spüren. Es gibt Lichtchoreographie. Eine Fuge der Blasenden mit allen Schikanen im Choralstil, …

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