Klaus Doldinger

+++news+++Jazzclub Hürth+++Klaus Doldinger+++36. Jazzfest München+++

+++Jam-Session, Gedenken und Weltklasse-Jazz in Hürth+++ Der November 2026 wird beim Jazzclub Hürth abwechslungsreich. Mit einer offenen Jam-Session, einem Konzert mit dem international gefeierten Gitarristen Joscho Stephan und dem Jerry Lu Trio, einer Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht und einer hochkarätigen Albumpräsentation zeigt der Verein sein vielfältiges kulturelles Engagement. Dabei geht es nicht allein um Unterhaltung, sondern auch um Begegnung, Nachwuchsförderung und gesellschaftliche Verantwortung. Am Dienstag, 3. November um 19 Uhr, startet das Programm mit der offenen Jam-Session im Jazzkeller Hürth-Gleuel. Den Auftakt gestaltet das fünfköpfige Wesselswerth Quintett mit dem Lebenswerk von Jazztrompeter Quincy Jones, einem der einflussreichsten Musiker, Arrangeure und Produzenten des 20. Jahrhunderts. Anschließend gehört die Bühne allen, die Lust haben, selbst Musik zu machen. Werbung Am Mittwoch, 4. November um 20 Uhr, folgt ein musikalischer Höhepunkt. Das Jerry Lu Trio empfängt mit Joscho Stephan einen der international herausragenden Gitarristen des modernen Gypsy-Swing. Die drei Musiker verbinden die Tradition des klassischen Swing und Bebop mit modernen Einflüssen und einer gehörigen Portion Spielfreude. Eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichspogromnacht von 1938 findet am Montag, 9. November um 19 Uhr in der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums findet statt. Mit …

Weiterlesen
Stephan Weiser

+++news+++Jazzkonzert mit Stephan Weiser+++Deutscher Jazzpreis+++Hommage an Duke Ellington+++

+++Jazzkonzert mit Stephan Weiser+++ Am Freitag, den 23. Oktober um 19:30 Uhr spielt der Münchner Jazzpianist Stephan Weiser ein Solo-Piano-Konzert bei Piano Metz by DAUM in Regensburg. Weiser – seines Zeichens klassisch ausgebildet am Salzburger Mozarteum und später im Jazzpiano bei Prof. Leonid Chizhik an der Hochschule für Musik und Theater München – öffnet in seinem improvisierten Konzertprogramm „Spirits“ musikalische Räume in einem Spannungsfeld aus erzählerischer und expressiv-anmutiger Musik. Inspiriert durch den Moment entsteht ein Konzert, das mit der ganzen Farbpalette spielt und das Publikum am Schaffensprozess teilhaben lässt. Darüber hinaus ist er als Dozent für Piano an der Neuen Jazzschool München aktiv. Seine Musik zeichnet sich durch eine feine Balance aus Improvisation, melodischer Tiefe und stilistischer Offenheit aus – und immer wieder aufs Neue durch die Lust am Reflektieren und die Freude am Experimentieren. Mehr Infos unter: www.pianometz.com Werbung Beitragsbild: Stephan Weiser, Foto: Markus Wagner +++Deutscher Jazzpreis kommt 2027 nach Leipzig+++ Der Deutsche Jazzpreis wird am 2. Juni 2027 im Schauspiel Leipzig zum siebten Mal verliehen. Damit kommt die Auszeichnung für die vielfältige Jazzszene in Deutschland erstmals nach Leipzig. Die Bewerbungsphase für den Deutschen …

Weiterlesen
Johna Edwards beim MMi Festival

+++ news +++ MMi Festival +++ Fördertour Bayerischer Jazzverband +++

+++MMi Festival für freie improvisierte Musik+++ Am 21. und 22. November findet in München das MMi Festival für freie improvisierte Musik statt. Bei den Konzerten treffen 19 Künstler:innen aufeinander, die in diesen Konstellationen noch nie miteinander gespielt haben. Darunter sind im neuen Line-Up Barry Guy, John Edwards, Joëlle Léandre, Ute Wassermann, Agustí Fernández, Jordina Millà, Vasco Trilla, Don Malfon, Barbara Togander, sowie aufstrebende jüngere Musiker:innen. In diesem Rahmen finden im Einstein Kultur an beiden Festivaltagen jeweils vier rund 45- bis 60-minütige Konzerte statt: zwei am Nachmittag und zwei am Abend. Dazwischen haben die Zuschauer:innen die Möglichkeit, im Einstein Kultur gemeinsam mit den Künstler:innen zu Abend zu essen: Das Publikum erlebt sie nicht nur auf der Bühne, sondern kann sie persönlich kennenlernen. Im Kern geht es bei MMi um Verbindung: zwischen Musiker:innen, Publikum und Kulturen. Als reisendes Projekt baut es Brücken zwischen lokalen Szenen und internationalen Künstler:innen. Werbung Auf der Bühne treffen in fast allen Fällen zwei bis vier Musiker:innen aufeinander, die in dieser Konstellation noch nie miteinander gespielt haben – und lassen den Moment entscheiden: ohne Absprachen, ohne feste Rollen, nur mit offenen Ohren, geschärften …

Weiterlesen
Werbung

Der Fotograf Ssirus W. Pakzad in der Unterfahrt

Face To Face – Soul To Soul ist Ssirus W. Pakzads erste Einzelausstellung seit 2010. Nachdem sie zuerst im Rahmen des 67. Ljubljana Jazzfestivals im „Cancarjev dom“ gezeigt wurde, ist sie nun vom 4. Oktober bis 12. Dezember in der Münchner Unterfahrt zu sehen. Jüngere Farbfotos von Odean Pope, Melissa Aldana, Patricia Brennan, Jamaaladeen Tacuma, Adam O´Farrill, Guillaume Perret oder Mark Shim machen gut die Hälfte der Exponate aus. Die andere besteht aus Schwarzweiß-Aufnahmen, die bis ins Jahr 1990 zurückreichen – von Größen wie Roy Hargrove, Ornette Coleman, Erykah Badu, Al Green, Anita Baker, Macy Gray, Ravi Coltrane, Don Cherry, Joe Zawinul oder Dee Dee Bridgewater. Einige dieser intimen close up-Portraits gelten heute als junge Klassiker der Jazz-Fotografie. Kuratiert wurde die Ausstellung vom slowenischen Fotografen und Filmemacher Žiga Koritnik. Werbung Ssirus W. Pakzad (* 1961) arbeitet seit Mitte der 80er Jahre als Autor, Fotograf, Moderator (Bayerischer Rundfunk, SWR Kultur) und Musik-Journalist mit Schwerpunkt Jazz. Seine Bilder finden sich auf über hundert Album- und mehreren Dutzend Buch-Covers und waren bislang in elf Einzel- und vier Gruppenausstellungen in Europa zu sehen.

Weiterlesen

Matthias Creutziger in der Schlossgalerie Wildenfels

Matthias Creutziger: „Jazz und andere Welten.“ Eine Fotoausstellung in der Schlossgalerie Wildenfels Anlässlich des bevorstehen 75igsten Geburtstages des Fotografen Matthias Creutziger lädt ihn sein Geburtsort Härtensdorf/Wildenfels am Samstag, den 26. September 2026, 17 Uhr, zu einer Ausstellung ein. Die Ausstellungseröffnung findet im klassizistischen Schlosssaal der Schlossgalerie Wildenfels statt. Werbung Begrüßung: Tino Kögler | Bürgermeister Stadt Wildenfels Laudatio: Gerd Püschel | Schriftsteller Grußwort: Dr. Agnes Matthias | Deutsche Fotothek Musik: Günter Baby Sommer Matthias Creutziger gehört zu den profiliertesten Musikfotografen unserer Zeit. Doch sein Werk weist weit darüber hinaus. Die Retrospektive anlässlich seines 75. Geburtstags zeigt neben Jazz und Klassik auch jene anderen Welten, die er fotografisch entdeckte: auf Reisen oder in der Dunkelkammer. Zur Fotografie kam Matthias Creutziger, geboren 1951 in Härtensdorf, als Autodidakt, der schnell eine eigene Handschrift entwickelte. Er begleitete und prägte mit seinen Aufnahmen die lebendige und international vernetzte Free Jazz-Szene nicht nur in Dresden, sondern dokumentierte auch die Festivals in Ostberlin, Prag oder Warschau. In der Bundesrepublik, in die er 1988 übersiedelte, setzte er sein Engagement für den Jazz fort, um nach der Wende auch in Österreich und in der Schweiz …

Weiterlesen
Werbung

Cymande und Gil Scott-Heron by Brian Jackson und Yasiin Bey – gehört bei Jazz à la Villette, Paris

(Von Kat Pfeiffer) Eine Reise in die Siebzigerjahre, nach New York und London, zu zwei afro-karibisch verwurzelten Realitäten. Beide verbinden kulturell und musikalisch mehrere Generationen, unterschiedliche Hautfarben und bleiben aktuell. Cymande Als ich am 2. September 2026 die Halle Grande der La Villette betrete, laufe ich direkt auf die am Tisch sitzende Musikgeschichte zu: Bassist Steve Scipio, Vokalist Ray Simpson und Gitarrist Patrick Patterson erzählen im Interview für das französische Radio von ihrer 60-jährigen Freundschaft, den Anfängen von Cymande, als sie in London nah beieinander gewohnt haben, und warum auf dem Plattencover ihres ersten Albums Cymande (1972) eine Taube zu sehen ist. Mein Herz schlägt schneller, als ich die halb-analog ausgerichtete Street-Kamera aus der Tasche nehme. Schaffe ich es jetzt, scharf zu stellen? Werbung Cymande spielt zuerst. Den Dreier-Original-Stamm der Band ergänzen Tony Kofi (aka Denis Cofie) – Soprano- und Altsaxophon, Kevin Davy – Trompete, Denys Baptiste – Tenorsaxophon und Flöte. Die Bläser ziehen das Ganze schon am Anfang in Sweeden richtig stark funky nach vorne. Donovan Gervais spielt Keyboard, Richard Bailey Schlagzeug und Donald Gamble Percussion. Mit dem Get it Back drängt die Psychedelik …

Weiterlesen

+++ news +++ Konzerte in Hürth +++ Lottermoser LJJO Hamburg +++

+++ JP Weber und Michael Kuhl mit „Two-Night-Stand“ +++ Zwei Abende zwischen Mainstream-Jazz, kölschen Klassikern und großen Songs am 7. und 8. Oktober 2026 im Hürther Jazzkeller Der Jazzkeller Hürth lädt zu zwei besonderen Konzertabenden ein: Am Mittwoch, 7. Oktober, und Donnerstag, 8. Oktober 2026, stehen JP Weber und Michael Kuhl gemeinsam auf der Bühne. Das Duo verbindet Mainstream-Jazz mit bekannten Songs, kölschen Klassikern und viel Raum für musikalischen Dialog. Werbung Griff zur Gitarre JP Weber, vielen als Kölsch-Kabarettist, Musiker und Komponist sowie unter seinem Beinamen „Die Flitsch“ bekannt, greift für diese beiden Abende zur Jazzgitarre. An seiner Seite spielt Michael Kuhl Trompete, Flügelhorn und Ventilposaune. Weber beschreibt das Programm als „wohlklingende Musik von Nat King Cole bis Miles Davis Mainstream-Jazz, der Song-Charakter hat“. Auf dem Programm stehen unter anderem Klassiker wie „Georgia on My Mind“, „Route 66“, „All of Me“ und Charlie Chaplins „Smile“. Besonders reizvoll sind die Arrangements kölscher Stücke. Songs wie „Du… (bess die Stadt)“ und „En unserem Veedel“ von den Bläck Fööss erscheinen in intimen, jazzigen Fassungen und eröffnen neue Perspektiven auf bekannte Melodien. Dabei stehen nicht Effekte, sondern Klang, Zusammenspiel und …

Weiterlesen

BMW Young Artist Jazz Award 2026: Edi May, Fernanda von Sachsen und Ida Koch ausgezeichnet

München. Zum elften Mal vergeben die BMW Group und die Landeshauptstadt München gemeinsam den BMW Young Artist Jazz Award. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Preis soll herausragende junge Künstlerinnen und Künstler der Münchner Jazzszene unterstützen und das gemeinsame Engagement für die nachhaltige Förderung des musikalischen Nachwuchses unterstreichen. Die diesjährigen Auszeichnungen gehen an Ida Koch (Bass), Edi May (Tenorsaxophon) und Fernanda von Sachsen (Gesang). Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Preisträgerinnen und der Preisträger die Möglichkeit, sich bei Konzerten im renommierten Jazzclub Unterfahrt einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Auszeichnung wird seit 2016 vergeben und hat sich als feste Größe in der Förderung junger Jazztalente etabliert. „Der BMW Young Artist Jazz Award macht sichtbar, wie viel künstlerisches Potenzial in unserer Stadt wächst und welche Bedeutung die Förderung junger Talente für die Zukunft des Jazz hat. Deshalb sind wir BMW für dieses nachhaltige Engagement besonders dankbar“, sagt Marek Wiechers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München. Werbung „Die Zukunft des Jazz entsteht nicht morgen, sondern auf den Bühnen von heute. Ida Koch, Edi May und Fernanda von Sachsen zeigen eindrucksvoll, wie innovativ, vielfältig und relevant die junge Generation von Jazzmusikerinnen …

Weiterlesen

Im offenen Gelände – Zum Tod von Cassandra Wilson

Die Sängerin, Gitarristin und Produzentin starb am 1. September 2026 mit 70 Jahren in ihrer Heimatstadt Jackson, Mississippi. Ihre größte Wirkung erzielte sie mit dem, was sie wegließ. Erklären musste sie nichts. Dass Blues und Avantgarde, Geschichte und Improvisation zusammengehören konnten – all das ergab sich, während sie darin sang. Und sie griff selbst zur Gitarre: nicht virtuos im klassischen Sinn, aber als Teil dieses Klangkörpers. Sie wollte nicht vor einer Band stehen, sondern sich innerhalb der Musik bewegen. Werbung In Erinnerung geblieben ist nicht zuletzt ein Auftritt beim Moers-Festival, wo Cassandra Wilson vor gut zehn Jahren, am 14. Mai 2016, auf der Bühne stand – nicht mit einem klassischen Jazzquartett oder einer Band, die ihre bekannten Blue-Note-Sounds reproduzierte, sondern mit dem Trio Harriet Tubman: Brandon Ross an Gitarre und Banjo, Melvin Gibbs am Bass, J. T. Lewis am Schlagzeug. Das Projekt hieß „Black Sun“. Schon der Bandname war ein Statement: Harriet Tubman führte im 19. Jahrhundert versklavte Menschen über das Underground Railroad in die Freiheit. Entsprechend weit entfernt von gefälligem Crossover war die Musik des Trios: elektrisch, schwer, bluesgetränkt, mitunter geradezu bedrohlich – ein …

Weiterlesen

Zurück in die Scheune – Das Inntöne Festival 2026

Aus dem „Jazz auf dem Bauernhof“, wie Gründer und Veranstalter Paul Zauner sein auf dem elterlichen Bauernhof in Diersbach nahe Schärding gelegenes „Inntöne Festival“ im Untertitel treffend beschreibt, wurde in den vergangenen Jahren ein echtes Jazz-Woodstock. Denn wegen und seit Corona verlegte er die drei Tage von Pfingsten in den Juli und von der Scheune auf die Wiese, samt großer Open-Air-Bühne. Das Risiko aber war zu groß. Hätte es im vergangenen Jahr einen Tag länger geregnet, wären die Böden für Bühnenaufbau, Camping und Parken nicht rechtzeitig getrocknet. Auch das Problem mit der Sommerhitze deutete sich stark an, heuer wären wohl einige umgekippt. Aber Zauner ging diesmal in den August und holte zumindest die Haupt-Acts zurück in die Scheune. Der Stimmung tat dies – fast erstaunlicherweise – keinen Abbruch. Ein Jazz-Volksfest kann man jetzt nennen, was sich zwischen der – erstmals eigens zu buchenden – Scheunen-Hauptbühne, dem überdachten Biergarten im Hof und den gleich drei Nebenbühnen abspielte, einer (kleineren) Open-Air-Bühne, dem bereits bewährten „St. Pigs Club“ (dem ehemaligen Schweinestall) und dem „Blues Club“ im Keller des Nebengebäudes, in dem oben wieder eine Ausstellung der originellen Objekt-Trouvaillen …

Weiterlesen